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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es gibt Dinge, die kann man beeinflussen und andere eben nicht.
Auch eine Portion Glück gehört sicher manchmal dazu.
Den Arbeitgeber, sucht man sich aber schon selber aus und genau so kann man ein Arbeitsverhältnis auch jederzeit beenden und was anderes suchen. Und wenn es beim nächsten Arbeitgeber wieder nix ist, weiter suchen. Das meine ich damit, das man sich nicht dem Schicksal hingeben soll.

Muss natürlich niemand aber man sollte dann auch nicht so tun als wenn alles vorbestimmt wäre und man gar keinen Handlungsspielraum hat.
Ich verstehe, was du sagen willst, Eigenverantwortung spielt definitiv eine große Rolle. Aber so einfach ist es eben nicht für alle. Nicht jeder kann jederzeit problemlos den Job wechseln. Faktoren wie finanzielle Verpflichtungen, familiäre Situation, Gesundheit, Aufenthaltsstatus oder auch der regionale Arbeitsmarkt schränken den Handlungsspielraum teilweise stark ein. Gerade wenn man schon mehrfach gewechselt hat oder in einer Branche mit wenig Alternativen arbeitet, ist „einfach weiter suchen“ leichter gesagt als getan.

Natürlich sollte man sich nicht komplett dem Schicksal ergeben. Aber es ist genauso wenig realistisch zu behaupten, dass jeder jederzeit frei entscheiden kann. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen: Man hat Handlungsspielraum, aber eben nicht unbegrenzt.

Muss ja seit diesem Monat auch wieder was neues finden, da ich das Ramen Projekt beendet habe, gab zu viele Differenzen. Im Moment ist es nicht leicht einen neuen Job zu finden.
 
Ich verstehe, was du sagen willst, Eigenverantwortung spielt definitiv eine große Rolle. Aber so einfach ist es eben nicht für alle. Nicht jeder kann jederzeit problemlos den Job wechseln. Faktoren wie finanzielle Verpflichtungen, familiäre Situation, Gesundheit, Aufenthaltsstatus oder auch der regionale Arbeitsmarkt schränken den Handlungsspielraum teilweise stark ein. Gerade wenn man schon mehrfach gewechselt hat oder in einer Branche mit wenig Alternativen arbeitet, ist „einfach weiter suchen“ leichter gesagt als getan.

Natürlich sollte man sich nicht komplett dem Schicksal ergeben. Aber es ist genauso wenig realistisch zu behaupten, dass jeder jederzeit frei entscheiden kann. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen: Man hat Handlungsspielraum, aber eben nicht unbegrenzt.

Muss ja seit diesem Monat auch wieder was neues finden, da ich das Ramen Projekt beendet habe, gab zu viele Differenzen. Im Moment ist es nicht leicht einen neuen Job zu finden.
Ich drück dir die Daumen.

Was meinst du mit Projekt? Was hast du zuletzt gemacht und was suchst du? Welche Branche?
 
@Hairy_Rhodan
Klar ist sowas überproportional teurer geworden, aber ich finde, man muss das Verhältnis beachten. Beispiel Brot: das kaufen wir immer beim familiären Bäcker hier um die Ecke und es kostet rund 4 Euro. Das hält dann für uns zu zweit etwa 5 Tage. Im Supermarkt würde es rund 2 Euro kosten. Ist das erstmal das doppelte? Ja. Schmeckt es nicht nur doppelt, sondern 10 Mal so gut, unterstütze ich damit einen kleinen Betrieb und tue meiner Gesundheit durch hochwertigere Inhaltsstoffe was gutes? Ja. Und macht das im Monat insgesamt gerade mal um die winzige 10 Euro aus? JA!
Bei so einer Überlegung und dem Verhältnis stellt sich die Frage für mich gar nicht.
Und wem das trotzdem zu teuer ist, nutzt einfach too good to go und unterstützt damit auch „richtige“ Bäcker und bekommt für 3-4 Euro so viel zu essen, wie er in den nächsten Tagen kaum aufkriegt.
Vor wie viel Jahren soll das gewesen sein, wo du beim Bäcker ein Brot für 4€ bekommen hast, das für 2 Personen und 5 Tage reicht? Selbst im Supermarkt gibt es kein Brot mehr für 2€.
Oder du wohnst in einer Gegend, wo sich zu viele Bäcker einen Preiskampf liefern?
 
Habe ich mich mit 20 jung und naiv wie ich war auch gefragt und nicht lange gefackelt. Keine Ahnung was mich an dem Tag geritten hat. Aber die Vorstellung mir das bis ins hohe Alter anzutun, ging mir so sehr gegen den Strich, dass ich einfach aufgestanden und gegangen bin. Kein Kündigungsschreiben, keine Gespräche kein gar nichts mehr. Gegangen und nicht mehr dort erschienen. Mir war auch egal, wenn sie den Lohn bis zu diesem Tag wo ich noch gearbeitet hatte einbehalten würden. Für kein Geld der Welt wollte ich das bis an mein Lebensende machen. Kann mich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. An dem Tag habe ich die Zeit für mich angehalten und bereue nichts.

Was ich alleine in der Zeit alles erlebt und gesehen habe. Und mir ging es nicht einen Tag schlecht. Im Gegenteil. Ich bin so froh mein Leben echt gelebt und nicht größtenteils mit Arbeit verbracht zu haben. Viel gesehen, viel gelernt, die Zeit einfach genutzt wie es mir in den Kram passt und dabei auch noch gesund geblieben. So viele Menschen kennengelernt und auch viel Zeit mit ihnen verbracht - wenn ich gehe, gehe ich mit Gott. Dankbar ohne Ende für mein Leben und was ich alles entdecken und genießen durfte.

Das Schlimme (in meinem Augen) ist ja, dass viele sich auch noch hoch verschulden. Praktisch auf so ein Leben spekulieren - wegen Haus und Auto. Unbefristetes Arbeitsverhältnis, Festvertrag. Dokumente mit denen man der Bank seinen Arsch verkaufen kann. Machen so viele da und halten sich alle für weiß Gott was. Merkt man immer gut wenn Feierabend ist und alle wie die bescheuerten auf den Straßen unterwegs sind. Die knappe "Freizeit" für sich haben wollen. Ab 15 Uhr ist das da draußen ein Irrenhaus. Freitags und vor Wochenenden geht es schon deutlich früher los. Scheinen alle dann um 12 frei zu haben. :lol: Morgens einkaufen beste!

Beste Zeit ist und bleibt die Zeit, abseits von Arbeitszeiten. Hast immer überall Platz, wirst zuvorkommend bedient - herrlich und ich bin noch lange nicht im Rentenalter. Meine Entscheidung hat sich längst bezahlt gemacht und ich hatte so einen Horror davor. Mit 63, 65, 67 fängt das Leben nicht an. Wer das glaubt hat den Schuss nicht gehört. Die Zeit die man mit oder wegen Arbeit verbringt (An- und Abfahrt inklusive Stau - das kommt ja auch noch drauf) bekommt man nie wieder aufgeholt und das Haus verscherbeln die Kinder. :lol:
Mich würde mal echt interessieren was du arbeitest und wie du deinen Alltag finanzierst.
 
Vor wie viel Jahren soll das gewesen sein, wo du beim Bäcker ein Brot für 4€ bekommen hast, das für 2 Personen und 5 Tage reicht? Selbst im Supermarkt gibt es kein Brot mehr für 2€.
Oder du wohnst in einer Gegend, wo sich zu viele Bäcker einen Preiskampf liefern?
?
Bei jedem Bäcker hier in Osnabrück kostet das Brot, das wir kaufen, zwischen 3,99 und 4,50 Euro. Nimmt man das Angebot der Woche, immer 3,99 Euro.
Und im Edeka findest du etliche Brote zum Standardpreis zwischen 1,39 und 1,89 Euro.
Kommst du aus der Schweiz? :D
 
?
Bei jedem Bäcker hier in Osnabrück kostet das Brot, das wir kaufen, zwischen 3,99 und 4,50 Euro. Nimmt man das Angebot der Woche, immer 3,99 Euro.
Und im Edeka findest du etliche Brote zum Standardpreis zwischen 1,39 und 1,89 Euro.
Kommst du aus der Schweiz? :D
Von wieviel gramm reden wir den hier? Bei uns kostet ein Stinknormales 500gr Mischbrot 4,20€.
 
Genau das, für 4 - 4,50€ bekommt man ein 500g-Brot, davon essen 2 Leute nicht 5 Tage. Osnabrück scheint im Vergleich zu vielen anderen Regionen sehr günstige Bäcker zu haben.
Mein Mitleid mit Bäckern, wenn sie fehlende Umsätze bemängeln, hält sich sehr in Grenzen. Die sind beim Abzocken der Verbraucher ganz weit vorne dabei.
 
Seit gestern lädt das iPhone 13 von unserem Sohn nicht mehr... 4 Wochen aus der Garantie raus, ganz toll. Sehe nur noch die rote Batterie, wenn man es einschalten möchte. Wenn man ein Kabel oder Qi Ladegerät verbindet wird das auch registriert, nur wird scheinbar nicht geladen.
Hoffe das ist nur ein defekter Akku und nicht die Ladeelektronik...

Schon alle möglichen Tastenkombinationen für einen restart etc probiert, hat nur alles nichts geholfen -.-
 
Seit gestern lädt das iPhone 13 von unserem Sohn nicht mehr... 4 Wochen aus der Garantie raus, ganz toll. Sehe nur noch die rote Batterie, wenn man es einschalten möchte. Wenn man ein Kabel oder Qi Ladegerät verbindet wird das auch registriert, nur wird scheinbar nicht geladen.
Hoffe das ist nur ein defekter Akku und nicht die Ladeelektronik...

Schon alle möglichen Tastenkombinationen für einen restart etc probiert, hat nur alles nichts geholfen -.-

Wahrscheinlich überflüssige Frage, aber habt ihr euch die Buchse angeguckt? Wenn da zu viel Staub drin ist läd das Handy logischerweise auch nicht.
 
wenn e
Seit gestern lädt das iPhone 13 von unserem Sohn nicht mehr... 4 Wochen aus der Garantie raus, ganz toll. Sehe nur noch die rote Batterie, wenn man es einschalten möchte. Wenn man ein Kabel oder Qi Ladegerät verbindet wird das auch registriert, nur wird scheinbar nicht geladen.
Hoffe das ist nur ein defekter Akku und nicht die Ladeelektronik...

Schon alle möglichen Tastenkombinationen für einen restart etc probiert, hat nur alles nichts geholfen -.-
wenn das Ladegerät (Kabel/Qi) noch registriert wird, könntest Glück haben.

Ich würde aber aus Erfahrung heraus doch leider eher Richtung Ladeelektronik tippen.
 
deinen genauen Fall noch nicht..aber Geräte die komplett tot waren was Laden anging oder nur noch eine Art des Ladens funktioniert hat.

Bei dir is es jetz einfach ne 50/50 Sache und es besteht die Möglichkeit das es nur der Akku is. Ohne Messungen kann man da nicht mehr sagen.
Ich würds so zumindest erstmal mit der günstigsten Methode (nem anderen Akku) versuchen.

Ladechip kann man schon wechseln, aber wenn das machen lässt, dürfte es in Richtung wirtschaftlicher Totalschaden gehen..
 
"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn's dem bösen Nachbarn nicht gefällt."

Dieser sehr alte, wie wahre Spruch trifft hier auf unsere Nachbarschaft , bzw. einen bestimmten Nachbar zu. Wir wohnen in einer alten Siedlung aus den späten 50ern bzw. frühen 60ern. Nur Einfamilienhäuser und entsprechend kleine, schmale und alte Straßen(layouts).
JEDER hier in der Siedlung hat min. ein Auto oder zwei und parkt aufgrund von nicht vorhandenem Platz auf seinem Grundstück, sein(e) Auto(s) auf der Straße.
Gestern Abend komme ich spät nach Hause und wundere mich, warum kein einziges Auto auf der Straße parkt. Meine Frau erzählte mir dann, dass das Ordnungsamt vor Ort war und alle Anwohner aufgefordert hat, ihre Autos von den Straßen zu entfernen! Warum? Weil wahrscheinlich dieser eine Nachbar das Amt angerufen hat. Er fährt allerdings selbst zwei Autos und kann diese beide vor seiner Haustüre auf seinem Grundstück abstellen.
Wir wohnen jetzt seit sieben Jahren hier und es hat sich noch NIE jemand lautstark oder generell dazu geäußert, dass Autos auf der Straße parken. Wie das Ordnungsamt erklärte, muss wohl der Abstand vom Außenspiegel zum entfernten Bürgersteig min. 3,05m betragen. Und das ist hier oft nicht der Fall. Die Bürgersteige sind auch keine klassischen Bürgersteige, sondern meist kleinere, unbefestigte Schotter- oder Erdstreifen. Gerade mal max. 1m breit. Aber selbst die Müllabfuhr kommt ohne Probleme an den parkenden Autos vorbei
Was bewegt solche Menschen dazu, so etwas zu tun? Was hat dieser kleine Pi..... davon? Wenn er selbst nicht auf sein Grundstück fahren könnte weil der Platz nicht ausreicht, dann könnte ich es noch irgendwie verstehen, aber so?
 
Der Akku soll heute eigentlich kommen... heute morgen ging live tracking noch und der Fahrer war 10 Stops entfernt... Jetzt geht seit Stunden kein live tracking mehr und es ist immer noch nix gekommen. Bin gespannt...
 
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