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Hui, Shoppinglaune?
Genau die beiden Spiele überleg ich mir auch grad zu holen

Genau die beiden Spiele überleg ich mir auch grad zu holen![]()
Es fällt in letzter Zeit tatsächlich immer mehr auf, dass Spiele auf Disk schwerer zu kriegen sind. Kalkulieren die Publisher da mit weniger Nachfrage oder woran liegt das? So oder so entgehen ihnen dadurch Einnahmen.Indiana hatte ich damals auf der Xbox angespielt und wollte es seitdem im Angebot kaufen. Irgendwie kam das Angebot nicht, habe dann einfach bei 60 Euro zugeschlagen. Spiel ist den Preis auf jeden Fall auch wert. Und Pragmata war seit Release schwer zu bekommen, da freue ich mich nach den ganzen guten Kritiken auch besonders drauf.
Es fällt in letzter Zeit tatsächlich immer mehr auf, dass Spiele auf Disk schwerer zu kriegen sind. Kalkulieren die Publisher da mit weniger Nachfrage oder woran liegt das? So oder so entgehen ihnen dadurch Einnahmen.
Dein Eindruck täuscht nicht. Der Markt verschiebt sich gerade massiv Richtung digital — und zwar schneller als viele erwartet haben.
Die wichtigsten Gründe:
- Digitale Verkäufe sind für Publisher deutlich profitabler
- Händler räumen physischen Spielen immer weniger Regalfläche ein
- Xbox pusht seit Jahren aktiv „discless“
- Viele neue „physische“ Versionen enthalten ohnehin nur noch Download-Keys
- Produktions- und Logistikkosten sind gestiegen
- Abo-Modelle wie Game Pass und PS Plus verändern das Kaufverhalten
Die Zahlen dahinter sind ziemlich drastisch: In den USA lagen physische Spieleverkäufe 2025 laut Circana nur noch bei rund 1,5 Milliarden Dollar — ein Rückgang von etwa 87 % gegenüber dem Peak 2008.
Besonders stark sieht man den Wandel bei Xbox. Microsoft verfolgt inzwischen klar eine „Ökosystem statt Disc“-Strategie:
- Xbox Game Pass
- Cloud Gaming
- Play Anywhere
- Series S ohne Laufwerk
- immer mehr digitale Releases
Mehrere Publisher sagen inzwischen offen, dass sich physische Xbox-Versionen oft kaum noch rechnen. Teilweise verkaufen sich Disc-Versionen nur noch in sehr kleinen Stückzahlen.
Bei PlayStation ist es etwas gemischter. Sony unterstützt physische Medien noch stärker als Microsoft, aber auch dort:
- PS5 Digital Edition
- PS5 Pro ohne Laufwerk
- stärkere Store-Fokusierung
- aggressive Digital-Sales
zeigen klar die Richtung.
Nintendo war lange die „letzte Bastion“ für physische Spiele. Aber selbst dort beginnt der Wandel. Die neuen sogenannten „Game-Key Cards“ für die Switch 2 enthalten teils nicht mehr das komplette Spiel auf der Karte, sondern funktionieren eher als Download-Lizenz. Entwickler sprechen inzwischen offen davon, dass physische Medien „weniger und weniger Teil der Industrie“ werden.
Dazu kommen wirtschaftliche Gründe:
- Blu-ray-Produktion wird kleiner und teurer
- Händler wie GameStop bauen Spieleflächen ab
- große Märkte verlagern sich zu Online-Stores
- Datenträger sind bei heutigen Spielgrößen oft unpraktisch
- Day-One-Patches machen „vollständige“ Disc-Versionen selten
Viele aktuelle AAA-Spiele sind inzwischen 100–200 GB groß. Selbst wenn eine Disc dabei ist, musst du oft trotzdem riesige Downloads ziehen.
Interessant ist aber:
Es gibt gleichzeitig eine Gegenbewegung. Sammler und Preservation-Fans kaufen bewusst physisch — ähnlich wie Vinyl bei Musik. Deshalb entstehen mehr „Boutique“-Publisher wie Limited Run Games oder iam8bit, die gezielt Sammler-Editionen produzieren. Physisch verschwindet also wahrscheinlich nicht komplett, sondern wird eher ein Nischen-/Premiumprodukt.
Werde das wohl auch für die Switch 2 kaufen. Die einzig echte physische Edition.
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