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MULTI Kingdom Come: Deliverance 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich weiß nicht so recht, irgendwie will der Funke nicht überspringen.
Ich habe jetzt 12 Stunden auf der Uhr und eigentlich nur Tränke gebraut und das erste Dorf erkundet. Tatsächliche Spielzeit habe ich mindestens das Doppelte, aber das zählt nicht, weil ich bei jedem Gang aus dem Dorf heraus entweder von Banditen getötet oder von Wölfen zerfleischt werde und der ganze Weg und alles was ich bis dahin gemacht habe, wieder verloren ist.
Das kann doch nicht sein. Ich habe mich fünf mal auf den Weg zum Nomaden-Lager gemacht, weil ich immer irgendwo auf dem Weg dorthin umgebracht wurde. Eigentlich wollte ich den Hund suchen, aber da in den Wäldern wurde ich drei mal von Wölfen angegriffen und getötet.

Ich verstehe das nicht, was mache ich denn falsch?
War Heinrich nicht am Ende des ersten Teils ein vernünftiger Ritter und Kämpfer, so wie im Prolog auch noch. Warum bekomme ich denn jetzt von einfachen Banditen auf's Maul?

Nachtrag: Jetzt habe ich einen Jäger gefunden, der von Wölfen auf einen Baum gejagt wurde. Die Wölfe habe ich platt bekommen und den Jäger nach x Irrwegen zu seinem Lager gebracht. Jetzt soll ich sein Pferd finden, was von vier Wilderern geklaut wurde. Einen von denen bekomme ich vielleicht getötet, aber der Rest haut mich um.
Jetzt stehe ich mitten im Wald am Arsch der Weld und überlege was ich mache. Den ganzen weg wieder zurück. Mein Magen knurrt und und ich bin übermüdet. Verdammte Axt.
 
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Ich weiß nicht so recht, irgendwie will der Funke nicht überspringen.
Ich habe jetzt 12 Stunden auf der Uhr und eigentlich nur Tränke gebraut und das erste Dorf erkundet. Tatsächliche Spielzeit habe ich mindestens das Doppelte, aber das zählt nicht, weil ich bei jedem Gang aus dem Dorf heraus entweder von Banditen getötet oder von Wölfen zerfleischt werde und der ganze Weg und alles was ich bis dahin gemacht habe, wieder verloren ist.
Das kann doch nicht sein. Ich habe mich fünf mal auf den Weg zum Nomaden-Lager gemacht, weil ich immer irgendwo auf dem Weg dorthin umgebracht wurde. Eigentlich wollte ich den Hund suchen, aber da in den Wäldern wurde ich drei mal von Wölfen angegriffen und getötet.

Ich verstehe das nicht, was mache ich denn falsch?
War Heinrich nicht am Ende des ersten Teils ein vernünftiger Ritter und Kämpfer, so wie im Prolog auch noch. Warum bekomme ich denn jetzt von einfachen Banditen auf's Maul?
Sie gestalten das mit dem Leveln immer so, dass Sie auch einen neuen ins Spiel einführen können ohne Teil 1 gespielt zu haben. Ich verstehe natürlich deine Kritik sehr gut, jedoch stelle dir vor du bist total overpowered von Anfang an. Gerade der Anfang ist frustrierend wenn man nicht nach Schema vorgeht. Also sich wirklich an die ersten Missionen zu halten. Das wichtigste ist, dass du schnell ein Pferd organisierst, dann bist du auch schon mal wenn du noch keine Mega Rüstung hast oder noch nicht hochgelevelt in Kampf und Schwert mit dem Pferd sicher beim Erkunden.
 
Ja, "Speichern und Beenden" benutze ich ständig, das geht ja auch relativ schnell. Nichts ist nerviger, als seinen Fortschritt zu verlieren, gerade auch bei solchen umfangreichen Spielen. Da verliert man dann schnell die Lust.
 
Ich weiß nicht so recht, irgendwie will der Funke nicht überspringen.
Ich habe jetzt 12 Stunden auf der Uhr und eigentlich nur Tränke gebraut und das erste Dorf erkundet. Tatsächliche Spielzeit habe ich mindestens das Doppelte, aber das zählt nicht, weil ich bei jedem Gang aus dem Dorf heraus entweder von Banditen getötet oder von Wölfen zerfleischt werde und der ganze Weg und alles was ich bis dahin gemacht habe, wieder verloren ist.
Das kann doch nicht sein. Ich habe mich fünf mal auf den Weg zum Nomaden-Lager gemacht, weil ich immer irgendwo auf dem Weg dorthin umgebracht wurde. Eigentlich wollte ich den Hund suchen, aber da in den Wäldern wurde ich drei mal von Wölfen angegriffen und getötet.

Ich verstehe das nicht, was mache ich denn falsch?
War Heinrich nicht am Ende des ersten Teils ein vernünftiger Ritter und Kämpfer, so wie im Prolog auch noch. Warum bekomme ich denn jetzt von einfachen Banditen auf's Maul?

Nachtrag: Jetzt habe ich einen Jäger gefunden, der von Wölfen auf einen Baum gejagt wurde. Die Wölfe habe ich platt bekommen und den Jäger nach x Irrwegen zu seinem Lager gebracht. Jetzt soll ich sein Pferd finden, was von vier Wilderern geklaut wurde. Einen von denen bekomme ich vielleicht getötet, aber der Rest haut mich um.
Jetzt stehe ich mitten im Wald am Arsch der Weld und überlege was ich mache. Den ganzen weg wieder zurück. Mein Magen knurrt und und ich bin übermüdet. Verdammte Axt.
Die Wilderer am besten Nachts besuchen, dann schlafen alle bis auf einen. Hab mich dann ins Lager geschlichen und alle im Schlaf erledigt.
 
Gerade am Anfang wo du noch keinen Retterschnaps in Massen hast, empfehle ich die auf "Speichern und Beenden" zu gehen. Dann wird der Fortschritt auch immer gespeichert und es wirft dich nicht zurück. Auch wenn das Neustarten nervt, aber so bist du Safe unterwegs.
Ja, das habe ich jetzt auch gelernt, dass man das System ausnutzen kann.
Ist nur so ungewohnt, dass man manuell speichern muss. Ich weiß nicht in welchen Spiel ich zuletzt noch seber gespeichert habe.

Ich habe die Wilderer jetzt erledigt, indem ich mein Schwert vergiftet habe. Dann ging es.
 
Ich komm irgendwie nicht so ganz in das game rein, also vom feeling her, bekommt aber massiv gute Bewertungen, hm, vielleicht einfach nicht mein Stil, aber werd mich bestimmt nochmal durch den Start quälen
 
Ich habe bis jetzt laut Ingame-Uhr etwa 27 Stunden gespielt. In Wirklichkeit waren es aber sicher weit über 30 Stunden.

Einige Dinge wie das Kampfsystem, das Schleichen oder das Verhalten der KI habe ich mittlerweile einigermaßen drauf. Man muss sich jedoch zwingen, sich wirklich Zeit für all die Mechaniken zu nehmen. Wer glaubt, dass er – wie in Skyrim – die Welt ohne große Einarbeitung einfach erkunden kann, wird schneller getötet, als er bis drei zählen kann.

Die Atmosphäre, die durch Präsentation und Musik erzeugt wird, finde ich fabelhaft. Vor allem der Soundtrack ist für mich die größte Überraschung des Spiels und lässt mich beim Spazieren durch Wiesen und Wälder regelrecht träumen. Die Nebencharaktere mit ihren vielen Geschichten und Erlebnissen sind – neben der Natur – ganz klar eine der größten Stärken des Spiels. Nebengeschichten und Aufgaben sind hier kein bloßes Beiwerk, sondern zeigen, wie ein Rollenspiel echte Immersion erzeugen kann. Wenn man Mehlsäcke schleppen muss, dann nimmt man sich dafür wirklich Zeit und trägt behäbig jeden einzelnen Sack von A nach B. Durch diese Mechaniken fühlt sich KCD teilweise sehr schwerfällig, aber gleichzeitig auch sehr realistisch an. Dadurch entsteht eine intensivere Immersion als in vielen anderen Rollenspielen.

Dennoch ist es für mich nach 30 Stunden kein Spiel, das ich als Meisterwerk einordnen würde. Warum? Weil es mir einfach zu lange gedauert hat oder eigentlich sogar noch immer dauert, bis ich richtig drin bin. Auch das Kampfsystem ist etwas, das ich persönlich nicht mag. Ich verstehe die Idee und die Gedankengänge dahinter, aber es erzeugt bei mir keinen wirklichen Spielspaß. Ich bin meist einfach nur froh, wenn die Kämpfe wieder vorbei sind. Mir fehlt der Aspekt, nicht nur irgendein Charakter in dieser Welt zu sein, sondern ein besonderer Charakter. Ich verstehe, dass genau das für viele den Reiz ausmacht – bei mir zündet es allerdings nicht. Ich bin gerne ein wichtiger Charakter in einer Spielwelt und möchte das auch merken.

Insgesamt bin ich etwas zwiegespalten. Da die Geschichten und die Spielwelt so interessant sind, bin ich überzeugt, dass ich noch einige Dutzend Spielstunden Spaß haben werde (vielleicht auch mehr). Trotzdem ist es kein Spiel, das mich richtig packt und bei dem ich mich zwingen muss, den Controller zur Seite zu legen. KCD ist ein Spiel, dem man viel Zeit geben muss, um daraus die maximale Erfahrung zu ziehen. Wer keine Lust hat, sich intensiv mit den Mechaniken auseinanderzusetzen und die Spielwelt Stück für Stück zu erkunden, sollte auf jeden Fall einen Bogen um das Spiel machen.
 
Nach 207 Stunden bin ich durch. Es hat viele Stunden gebraucht, bis ich mich richtig reingefuchst hatte, aber danach hat es unglaublich viel Spaß gemacht. Einige Quests und Aufträge sind zwar noch offen, aber ich wollte jetzt einfach zum Ende kommen, weil ich auch wieder etwas anderes spielen möchte. Die Handhabung im Spiel ist stellenweise etwas sperrig und ein paar Dinge haben mich genervt. Insgesamt war es aber ein wirklich großartiges Spielerlebnis. Ich bin froh, dass ich es trotz meiner Probleme mit dem Vorgänger gekauft, mich eingearbeitet und das Spiel dann wirklich genossen und durchgespielt habe. Für mich eine 9 von 10. :dhoch:
 
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