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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist so lächerlich die Kriminalstatistik ging zurück das konnten sie wohl nicht auf sich sitzen lassen dass es tatsächlich funktioniert. Immer weniger Leute haben Alkohol getrunken und der Zigarettenkonsum ist auch stark zurückgegangen. Das ist klar dass das der Alkohol und Tabaklobby Milliarden Verluste beschert hat aber zum Glück sind sie ja gut vertreten in unserer Politik. Gott sei Dank … darauf erstmal n Liter Bier exen.

Deswegen erstmal ein Riegel vorschieben dass die Leute wieder gezwungen sind sich ihr Can auf der Straße zu kaufen da die meisten Ärzte sich immer noch strikt weigern Cannabis zu verschreiben, die Can Clubs erfahren ja die selben massiven Hürden. Kriminalstatistik geht wieder hoch und dann kann man auch ein Komplett Verbot wieder anstreben.


Für Leute die es halt benötigen (ich gehöre dazu) ist das ein Schlag ins Gesicht und es fühlt sich eher wie der Anfang vom Ende an.
 
Ich meine eher das dir ein fiktiver Arzt aus Griechenland dir Schlafmangel diagnostiziert, das dich für medizinisches Gras freischaltet. Das kommt dann per DHL zu dir nach Hause...
Und das per 5 Minutenchat. War klar das sowas nicht lange gut gut.

Gibt es diesen Arzt überhaupt?

Das die Cannabisclubgesetzte von Anfang an zum scheitern verurteilt waren, ist ohnehin klar...
Mir wäre ein "fiktiver" Arzt (ist ja auch nur deine Vermutung) lieber, als gestrecktes Gras auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Für andere, weit gefährlichere Medikamente (Stichwort Viagra, nicht grad gut für Menschen mit Herzproblemen) ist das auch kein Problem. Diese Seite, wo er sein Gras bezieht, müsste dann aber mindestens eine Online-Apotheke sein, sonst dürften die es ja auch nicht auf Rezept verkaufen.

Generell kann ich die Skepsis einiger Ärzte nicht nachvollziehen. Ist meist eh ein grünes Rezept und daher eig im Ermessen des Patienten. Klar wollen die wenigsten Ärzte eine Sucht bedienen, es würde ja auch keiner ein Rezept auf Alk ausstellen und daher würde ich wohl auch jemanden wegschicken, wenn er "nur" für ein Rezept über Canabis zu mir kommt, aber grad bei Patienten wir Nimble, wo eine ernste Erkrankung im Hintergrund steht, kann ich das null nachvollziehen. Unsere Ärzte haben damit in der Schmerztherapie gute Erfahrungen gemacht.

Generell hat die Bundesregierung da einfach massiv versagt ein funktionierendes Angebot aufzubauen. Der Schwarzmarkt wird nur unzureichend eingeschränkt, wenn überhaupt und dem Staat gehen Steuereinnahmen flöten. Wenn es Coffeeshops geben würde, würden wir die ganze Diskussion um Rezepte von "online-Ärzten" nicht führen.

Oh und bei uns funktioniert der Cannabis Club echt gut. Ist natürlich immer regional unterschiedlich und auch unser Club hatte Anfangs mit Problemen seitens der Behördenzu kämpfen, aber der ist ja nun seit einiger Zeit schon am Ausgeben und es läuft echt gut, soweit ich das mitbekomme. Dass das einer CDU geführten Regierung nicht schmeckt, war aber leider klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
So fiktiv sind die Ärzte übrigens gar nicht.

Ich nutze die Plattform MCOS (sehr seriöser Ruf, anders als Ansay) und habe auf jedem Rezept den gleichen Arzt gehabt. Laut Google gab es da auch eine dazugehörige Praxis. Einmal hatte ich einen anderen Arzt, auch da hat eine Praxis existiert. In Deutschland wohlgemerkt, nicht irgendwo in der EU.

Das Problem ist eher, dass es gereicht hat, einen simplen Fragebogen auszufüllen und fünf Minuten später war es erledigt. Natürlich haben da die ganzen Freizeitkonsumenten Dinge wie Schlafstörung oder Rückenschmerzen angekreuzt. Aber ist es ihnen zu verübeln? Zumal es trotz Teil Legalisierung quasi kaum andere Möglichkeiten der Beschaffung gab. Den Clubs wurden Steine in den Weg gelegt und in vielen Regionen nach wie vor Fehlanzeige. Wenn ich mich nicht irre gibt es selbst in Berlin noch keinen einzigen Club.

Und warum werden jetzt reale Arztbesuche (die man wie die Nadel im Heuhaufen suchen muss) verpflichtend? Man sollte doch meinen, dass es kein Problem ist Arztbriefe oder Diagnosen im entsprechenden Portal hochzuladen. Ich habe bei MCOS auch nachgewiesen, dass ich MS habe. Das sollte doch wohl reichen...

Was bringt eine Legalisierung, wenn es keine Form der Beschaffung gibt? Ich verlange nicht mal eine Kostenübernahme (auch wenn es ein großer Vorteil wäre, da schwere Krankheiten oftmals automatisch in die Armut führen). Ich bin bereit für eine kontrollierte Qualität zu bezahlen. Ich bin aber NICHT bereit mir unbekanntes Zeug von fragwürdiger Qualität auf dem Schwarzmarkt zu besorgen und in die Kriminalität gedrängt zu werden. Hinzu kommt, dass ich dieses Risiko als immungeschwächter Mensch gar nicht eingehen kann.

Ich könnte noch viele weitere Argumente aufzählen, aber das regt mich zu sehr auf und ich habe gleich einen Termin beim Orthopädie Techniker zwecks Orthese.
 
In Berlin gibts 7 Clubs, die wohl genehmigt sind. Siehe: https://www.tagesspiegel.de/potsdam...e-cannabis-clubs-in-brandenburg-14051156.html

15 Clubs in Brandenburg und in Sachsen ist aber auch nicht schlecht, nur halt absolut jenseits der tatsächlichen Nachfrage. Dürfen ja auch nur maximal 500 Leute in einem Club sein und versenden dürfen sie das Zeug auch nicht, also muss man auch immer zur Ausgabe dahin, was für Kranke teilw. eine erhebliche Hürde ist.

Ich verstehs auch nicht. Klar ist nicht jeder Arzt bei diesen Online-Portalen "real", oder schaut sich alle Anfragen an. Kann mir gut vorstellen, dass da zwar ein Arzt dahintersteht, aber das meiste einfach automatisiert abläuft und da nicht einmal ein echter Arzt drüber schaut. Aber das betrifft eben am Ende auch alle Rezepte, die darüber laufen und nicht nur Bubatz. Daher ist das einfach nur scheinheilig...Man hat vor der Wahl groß rumposaunt, dass man das Gesetz wieder rückgängig macht und evtl. ist das jetzt wirklich nur der erste Schritt, denn an die schon genehmigten CSC's kommen sie ja nicht ran. Bei meinem CSC läuft 2027, glaube ich, die Anbaugenehmigung aus. Mal sehen, was danach wird.
 
In Berlin gibts 7 Clubs, die wohl genehmigt sind. Siehe: https://www.tagesspiegel.de/potsdam...e-cannabis-clubs-in-brandenburg-14051156.html

15 Clubs in Brandenburg und in Sachsen ist aber auch nicht schlecht, nur halt absolut jenseits der tatsächlichen Nachfrage. Dürfen ja auch nur maximal 500 Leute in einem Club sein und versenden dürfen sie das Zeug auch nicht, also muss man auch immer zur Ausgabe dahin, was für Kranke teilw. eine erhebliche Hürde ist.

Ich verstehs auch nicht. Klar ist nicht jeder Arzt bei diesen Online-Portalen "real", oder schaut sich alle Anfragen an. Kann mir gut vorstellen, dass da zwar ein Arzt dahintersteht, aber das meiste einfach automatisiert abläuft und da nicht einmal ein echter Arzt drüber schaut. Aber das betrifft eben am Ende auch alle Rezepte, die darüber laufen und nicht nur Bubatz. Daher ist das einfach nur scheinheilig...Man hat vor der Wahl groß rumposaunt, dass man das Gesetz wieder rückgängig macht und evtl. ist das jetzt wirklich nur der erste Schritt, denn an die schon genehmigten CSC's kommen sie ja nicht ran. Bei meinem CSC läuft 2027, glaube ich, die Anbaugenehmigung aus. Mal sehen, was danach wird.
Genehmigungen sind aber nicht automatisch bereits existierende, oder? Ich bin damals extra beim CSC beigetreten, zahle einen kleinen Jahresbeitrag und bekomme ab und zu Newsletter wo es immer nur heisst: Problem hier, Problem da, aber es war noch nie von einer Eröffnung die Rede.

Aber gut... Vielleicht hab ich da auch was übersehen, alles im Rahmen des möglichen.

Aktuell ist mein Plan nach der Reha die Pflegestufe zu klären. Sollte ich endlich mal die 2 bekommen (hab seit kurzem auch die 60% Behinderung), gibt's da eine Option für sowas wie Seniorenwohnen (meine Mutter wohnt da), dann hätte ich nach fünf Jahren erfolgloser Wohnungssuche endlich offiziell ein Dach über dem Kopf und dann wird auf ein Grow Zelt gespart. Dann können mich alle mal 😁

Gestern habe ich mich mit der Mutter meiner Kinder darüber ausgetauscht. Sie hat auch gesundheitliche Probleme und zieht ihre Pflanzen im eigenen Garten. Zur Not würde ich sie evtl fragen, ob sie nächstes Jahr auch ein paar Pflanzen für mich anbauen könnte...
 
Genehmigungen sind aber nicht automatisch bereits existierende, oder? Ich bin damals extra beim CSC beigetreten, zahle einen kleinen Jahresbeitrag und bekomme ab und zu Newsletter wo es immer nur heisst: Problem hier, Problem da, aber es war noch nie von einer Eröffnung die Rede.

Aber gut... Vielleicht hab ich da auch was übersehen, alles im Rahmen des möglichen.

Aktuell ist mein Plan nach der Reha die Pflegestufe zu klären. Sollte ich endlich mal die 2 bekommen (hab seit kurzem auch die 60% Behinderung), gibt's da eine Option für sowas wie Seniorenwohnen (meine Mutter wohnt da), dann hätte ich nach fünf Jahren erfolgloser Wohnungssuche endlich offiziell ein Dach über dem Kopf und dann wird auf ein Grow Zelt gespart. Dann können mich alle mal 😁

Gestern habe ich mich mit der Mutter meiner Kinder darüber ausgetauscht. Sie hat auch gesundheitliche Probleme und zieht ihre Pflanzen im eigenen Garten. Zur Not würde ich sie evtl fragen, ob sie nächstes Jahr auch ein paar Pflanzen für mich anbauen könnte...
Ha, shit tatsächlich gibts in Berlin noch kein einzigen CSC mit Anbaugenehmigung, wie bescheuert...
Der nächste ist zwar nicht weit weg, aber scheinbar nur noch Mitglieder auf Warteliste: https://csc-maps.de/eintrag/tree-house-collective-e-v/

Dass du noch keine höhere Pflegestufe hast, kann ich mir kaum vorstellen, aber möglich ist alles. Hoffe dass du hoch gestuft wirst.

Bei deiner EX (?) solltest du aber aufpassen, denn sie darf nur soviele Pflanzen anbauen, wie auch volljährige im Haushalt leben und abgeben, darf sie es ja eig auch nicht. Aber da würd ich wohl auch drauf pfeifen. Zumal 3 Pflanzen eh meist mehr als die 50 Gramm abwerfen, die man Zuhause haben darf...

Du bezahlst schon einen Jahresbeitrag, obwohl die noch nichtmal anbauen? Krass. Ich musste erst bezahlen, als auch wirklich die Ausgabe gestartet wurde...aber vermutlich kann nicht jeder in Vorkasse gehen. Sind ja schon mächtig Kosten, die da entstehen. Alleine die Räumlichkeiten zum Anbauen und zur Ausgabe.
 
Ha, shit tatsächlich gibts in Berlin noch kein einzigen CSC mit Anbaugenehmigung, wie bescheuert...
Der nächste ist zwar nicht weit weg, aber scheinbar nur noch Mitglieder auf Warteliste: https://csc-maps.de/eintrag/tree-house-collective-e-v/

Dass du noch keine höhere Pflegestufe hast, kann ich mir kaum vorstellen, aber möglich ist alles. Hoffe dass du hoch gestuft wirst.

Bei deiner EX (?) solltest du aber aufpassen, denn sie darf nur soviele Pflanzen anbauen, wie auch volljährige im Haushalt leben und abgeben, darf sie es ja eig auch nicht. Aber da würd ich wohl auch drauf pfeifen. Zumal 3 Pflanzen eh meist mehr als die 50 Gramm abwerfen, die man Zuhause haben darf...

Du bezahlst schon einen Jahresbeitrag, obwohl die noch nichtmal anbauen? Krass. Ich musste erst bezahlen, als auch wirklich die Ausgabe gestartet wurde...aber vermutlich kann nicht jeder in Vorkasse gehen. Sind ja schon mächtig Kosten, die da entstehen. Alleine die Räumlichkeiten zum Anbauen und zur Ausgabe.
Ja, ich habe mich damals beim CSC angemeldet, weil ich nach wirklich jedem Strohhalm greife 😅

Ja das mit der Pflegestufe war so:
Die haben wir damals direkt nach der Diagnose beantragt. War ein wenig dumm, weil ich zu dem Zeitpunkt kaum Unterlagen / Befunde / Berichte hatte. Der Besuch der Dame war eh kurios. Ich hatte nämlich 24 Stunden später den Bescheid im Briefkasten.

Aber jetzt, fast ein Jahr später, sieht die Sache komplett anders aus. Ich habe Befunde ohne Ende und mein Neuro hat kürzlich erst was geschrieben, wo unglaublich viele Einschränkungen drin stehen. Da war er wirklich sehr kooperativ. Meine Partnerin hatte einen kleinen Roman mit meinen Einschränkungen für ihn verfasst und er hat das alles übernommen. Im letzten Absatz befürwortet er auch eine höhere Pflegestufe. Dazu kommen jetzt die anerkannte Behinderung 60% mit Merkzeichen G und B sowie der Reha Bericht nach Abschluss selbiger. Also wenn da bei der Pflegestufe keine 2 raus kommt, gehe ich in Widerspruch.
 
Ja, ich habe mich damals beim CSC angemeldet, weil ich nach wirklich jedem Strohhalm greife 😅

Ja das mit der Pflegestufe war so:
Die haben wir damals direkt nach der Diagnose beantragt. War ein wenig dumm, weil ich zu dem Zeitpunkt kaum Unterlagen / Befunde / Berichte hatte. Der Besuch der Dame war eh kurios. Ich hatte nämlich 24 Stunden später den Bescheid im Briefkasten.

Aber jetzt, fast ein Jahr später, sieht die Sache komplett anders aus. Ich habe Befunde ohne Ende und mein Neuro hat kürzlich erst was geschrieben, wo unglaublich viele Einschränkungen drin stehen. Da war er wirklich sehr kooperativ. Meine Partnerin hatte einen kleinen Roman mit meinen Einschränkungen für ihn verfasst und er hat das alles übernommen. Im letzten Absatz befürwortet er auch eine höhere Pflegestufe. Dazu kommen jetzt die anerkannte Behinderung 60% mit Merkzeichen G und B sowie der Reha Bericht nach Abschluss selbiger. Also wenn da bei der Pflegestufe keine 2 raus kommt, gehe ich in Widerspruch.
In Widerspruch sollte man eig immer gehen, wenn nicht das "gewünschte" Ergebnis raus kommt. Wichtiger als Befunde ist aber auch, wie du dich während der Begutachtung verhälst. Also ob für den Gutachter auch die Einschränkungen sichtbar sind. Die haben ja ihren Fragenkathalog und kreuzen da nur an, ob du zB deine Arme heben kannst, ob du Hilfe bei der Körperpflege bekommst, etc. Das ergibt dann nen Punktwert und anhand dessen wird die Pflegestufe ermittelt. Nach Aktenlage (also rein durch eingeschickte Befunde) entscheiden die fast nie. Selbst unser Klientel, wo anhand des letzten Arztbriefes sowas wie ein Wachkoma diagnostiziert wurde, also mindestens ein Pflegegrad 4 anhand des Fragenkathaloges drin ist, kommen sie vorbei, bzw. wird der Pflegegrad "nach Aktenlage abgelehnt", dann muss man in Widerspruch gehen und dann erst kommt jmd...alles nervig.

Also ruhig bissl "eingeschränkter" wirken und nicht durch Fragen, wie "könnten sie mir ein Glas Wasser geben?" aus dem Konzept bringen lassen. Oma Gerda stapft dann nämlich los und kann plötzlich aus dem Hängeschrank der Küche ein Glas holen, obwohl sie ja "eigentlich" ihre Arme kaum hoch bekommt... hoffe ich hab das deutlich genug ausgedrückt ^^
 
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Sehr gutes Video mit interessanten Argumenten. Besonders gut hat mir gefallen, wie er auf die 61 Tonnen zusätzlich importiertes Cannabis eingeht, bei gleich bleibendem Konsum. Bedeutet: 61 Tonnen weniger Schwarzmarkt. Und das nennt die Regierung "bedenklich"? Kann man sich nicht ausdenken :gerri:

Edit:
By the way
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Ich habe eine Mail von Carmen Wegge bekommen 😅

Vier Beiträge weiter oben sieht man ihren Social Media Post.

Ich habe mich neulich hingesetzt und einen sehr sehr langen Text an die eine oder andere Person vom Bundestag geschrieben.

Gerade eben kam eine Antwort. Zwar ist es eine typische Standard Antwort im Politikersprech, aber ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mich haben in den letzten Tagen zahlreiche Nachrichte zum Kabinettsbeschluss zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes erreicht. Die Beratungen im Bundestag dazu haben noch nicht begonnen. Doch in seiner aktuellen Form ist dieser Entwurf für uns nicht zustimmungsfähig. Er vernachlässigt zentrale verfassungsrechtliche und europarechtliche Aspekte.

Die geplanten Präsenzpflichten bei der ärztlichen Verschreibung und das Versandhandelsverbot greifen in die Berufsfreiheit von Ärzt*innen und Apotheken sowie in die Handlungsfreiheit der Patient*innen ein. Dabei sind telemedizinische Beratungen rechtlich zulässig und erfüllen moderne medizinische Standards. Der Entwurf pauschalisiert Risiken und missachtet das Verhältnismäßigkeitsprinzip, da mildere Mittel wie erweiterte Aufklärungspflichten möglich sind.

Außerdem benachteiligt das Versandverbot Anbieter aus dem EU-Ausland erheblich und verletzt somit die Dienstleistungsfreiheit und den freien Warenverkehr. Die Berufung auf Gesundheitsrisiken reicht nicht aus, um diese Grundfreiheiten einzuschränken, zumal vergleichbare Arzneimittel ohne diese Sonderregelungen gehandhabt werden. Besonders für chronisch kranke und mobilitätseingeschränkte Menschen stellt der Entwurf eine unangemessene Belastung dar.

Auch die Gefahr von Schwarzmarkt und Kriminalität darf keine pauschale Einschränkung rechtfertigen, ohne zuvor evidenzbasierte Gründe zu prüfen.

Wir fordern eine verfassungskonforme, europarechtskonforme Lösung, die Versorgungssicherheit, Gleichbehandlung und digitale Zugänglichkeit gewährleistet. Ein Gesetz in der vorgeschlagenen Fassung werden wir nicht unterstützen. In den nun anstehenden parlamentarischen Beratungen werden wir uns für grundlegende Änderungen einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Carmen Wegge
______________
Carmen Wegge
Mitglied des Deutschen Bundestags
 
Die versuchen das wirklich wieder komplett zu verbieten und wieder zurück ins BTMG einzugliedern, wieder mit bis zu 5 Jahren Haft bei bestimmten Vergehen. Also wie Totschlag soll es wieder bestraft werden. Da fällt mir absolut nichts mehr dazu ein. Es hat wohl zu gut funktioniert.
 
Die versuchen das wirklich wieder komplett zu verbieten und wieder zurück ins BTMG einzugliedern, wieder mit bis zu 5 Jahren Haft bei bestimmten Vergehen. Also wie Totschlag soll es wieder bestraft werden. Da fällt mir absolut nichts mehr dazu ein. Es hat wohl zu gut funktioniert.


Hast du mal ne Quelle dazu? :) Haben gerade auf der Arbeit drüber geredet und ich konnte das nicht weiter belegen
 
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