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Laufen, Laufen und ... Laufen - Der Lauf-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie war's?
Bei Österreich denke ich ja direkt an Berge und Steigungen mag ich beim Laufen gar nicht. :schreck:
Danke der Nachfrage!

"Lief" super. Dafür dass ich noch nicht die Welt gelaufen bin abseits vom Basketball etc gingen die 21km gut.

Ich hatte mal bei km10 Probleme mit der rechten Wade, ging dann aber zum Glück von alleine weg. Feeling war genial, so viele Zuschauer und eine traumhafte Kulisse, Wetter war ganz knapp nicht zu heiß.

Ab km 19 hat dann aber meine rechte Wade richtig Stress gemacht und ich hatte bei jedem anwinkeln Angst dass ich brutale Krämpfe bekomme. Aber ich habs bis zum Ende geschafft.

Ziel war durchgehend laufen bzw nicht gehen, das habe ich geschafft. Nur bei den Stationen kurz mal gegangen, kann beim joggen nicht aus den Papp Bechern trinken.

Habe mich direkt für das nächste Jahr angemeldet.

Da werd ich dann aber eine Zeit anvisieren.

Bzgl der Höhen. War nahezu alles eben, war ja stadt Salzburg und Umland, des habens super gelegt, da ging es in Summe 60m hoch und auch wieder runter.

Zeit war im Endeffekt knapp über 3h, werden viele belächelt, aber ich bin sau stolz dass ich es geschafft habe. Und mit dem Trainingsaufwand kann man da glaube ich echt zufrieden sein.
 
Das beste Gefühl ist bei mir immer direkt nach dem Lauf, wenn man es geschafft hat. Völlig fertig, aber glücklich. :grins:

Zeiten können auch positive Motivation sein. Ich könnte nicht nur so vor mich hinlaufen, ich brauche immer ein Ziel.
Jetzt im April bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen und wollte unter zwei Stunden schaffen. Dafür habe ich 15 Wochen hart trainiert und am Ende sind es 1:55 geworden. Das war ein richtig gutes Gefühl, etwas erreicht zu haben.
Mein nächstes Ziel ist die 1:50 zu knacken. Dafür visiere ich schon einen Lauf im Herbst an. Mal sehen, wie realistisch das ist.

Dass man jenseits der 30 nicht mehr vorne mitlaufen kann ist klar, aber deshalb gibt es ja die Alterswertungen. So kann man zumindest einordnen was man theoretisch erreichten könnte.
 
stark...umso mehr noch als Frau. Fünf Minuten von fast zwei Stunden runterzunehmen hört sich jetzt erst mal easy an, aber sind dann ja auch schon wieder 14 Sekunden in der Pace. Was nicht soo ein kleiner Schritt ist.

Bei mir hat der Wings for Life-Run besser geklappt als gedacht. Kann gut sein, dass ich das nächstes Jahr wieder mitmache. Glücklich war aber auch einfach, dass es an dem Tag noch schön kühl war. Mit den 8+° mehr kurz danach wäre das nicht möglich gewesen.

Was ich auch empfehlen kann zur Erdung: mal versuchen eine Runde (400m) im Tempo des Marathon-Weltrekords zu rennen. :ulgy:
Nur eine Runde. Statt 42 km. Maximal 68 Sekunden brauchen.

Man weiß ja, dass sie unglaublich schnell sind, aber das mal wirklich selbst erlebt zu haben....es ist SO krank.
 
Fünf Minuten von fast zwei Stunden runterzunehmen hört sich jetzt erst mal easy an, aber sind dann ja auch schon wieder 14 Sekunden in der Pace. Was nicht soo ein kleiner Schritt ist.
Danke! Ja, das ist nicht wenig. Aber ich bin eher konservativ gestartet, weil ich nicht hintenraus die Kraft verlieren wollte. Daher denke ich da wäre noch mehr drin gewesen. Runalyze meint die Zeit ist durchaus möglich. Und eine glatte Zahl als Ziel klingt halt einfach besser als 1:52:30 oder so. :D

Was ich auch empfehlen kann zur Erdung: mal versuchen eine Runde (400m) im Tempo des Marathon-Weltrekords zu rennen. :O_o:
Nur eine Runde. Statt 42 km. Maximal 68 Sekunden brauchen.

Man weiß ja, dass sie unglaublich schnell sind, aber das mal wirklich selbst erlebt zu haben....es ist SO krank.
Um die 2:50 ist das als Pace meine ich, völlig verrückt. Meine Beine kämen gar nicht so schnell hinterher.

Seit ich selbst laufe habe ich großen Respekt davor was andere so erreichen. Früher habe ich auch mal Leichtathletik oder Olympia geschaut, aber da denkt man sich halt, sind Sportler, die können das einfach. Erst wenn man es selbst ein bisschen ernsthafter macht wird man sich bewusster, wie viel Training und Anstrengung hinter solchen Zeiten steckt.
 
Zeiten können auch positive Motivation sein. Ich könnte nicht nur so vor mich hinlaufen, ich brauche immer ein Ziel.
Ich hab ja schon Ziele, vermutlich anders als du.

Jetzt wars mal wichtig es zu schaffen ohne zu gehen.

Nächstes Jahr ist das Ziel um einiges schneller zu werden, und ich schaue mir meine aktuellen Läufe immer danach an und sehe einen Fortschritt bzw werde schneller.

Aber im Endeffekt ist es für mich ein kleines Hobby neben Basketball etc. Darauf kann ich mich leider nicht so intensiv konzentrieren mit 4-5 mal die Woche Basketball.

In der Basketball Pause im Sommer werde ich aber etwas intensiver laufen und will da auch paar Fortschritte sehen.

Freue mich schon auf die Wiederholung in einem Jahr :)
 
Das beste Gefühl ist bei mir immer direkt nach dem Lauf, wenn man es geschafft hat. Völlig fertig, aber glücklich. :grins:

Zeiten können auch positive Motivation sein.

Ja, da stimme ich zu. Ab und an checken was so geht, macht Spaß. Neulich 10km in 47:xx gelaufen. Mit meinen 47 Lenzen und den angeschlagenen Knien war ich recht happy. Vor 3 Jahren waren es noch 44:xx wenn ich es drauf angelegt habe, aber dass ist vorbei :) Dreimal die Woche ziehe ich die Laufschuhe an, Umfang und Tempo je nach Kniezustand^^
 
Pff, die Ärzte haben null Peilung bzw. keinen Bock. Ich bin da besser im Thema als die. Chronisches Patellaspitzensyndrom, in beiden Knien, aber ich mache täglich meine Übungen. YouTube ist meine Reha. Bin damit sogar Marathon gelaufen, die Bandagen machen das alles erträglich. Ich hab es recht gut im Griff. Nebenbei spiele ich auch Tennis, auch nicht geil für die Knie. Aber ich höre erst auf, wenn der Körper mich zwingt und nichts mehr geht. Ist dumm, aber so bin ich.
 
Halli Hallo,

beim Thema Körper und Wehwehchen passt das hier wohl ganz gut dazu.

Ich hab vor 2 Jahren total motiviert mit dem Joggen angefangen, hab mir hier auch zahlreiche Tipps geholt... Und dann hat mich Corona erwischt. Ich lag eine Woche flach, wollte noch eine weitere Woche pausieren und dann war der Schweinehund wieder da.

Ich hab nun also 2 Jahre lang nix gemacht. Dazu auch noch 1,5 Jahre arbeitslos und nun seit einem halben Jahr 100% im Home Office. Es wird also nicht besser, man siehts u.a. an Bauch und Hüfte.

Nun habe ich ziemlich genau 2 Jahre später wieder den Schweinehund besiegt, hab wahnsinnige Motivation, Hummeln im Hintern usw. ... Vor 2 Wochen also wieder mit dem Joggen angefangen inkl. 5 km Anfängerplan. Die ersten 3 Einheiten klappten gut. Immer 1 Minute joggen, 2 Minuten gehen. Jedes Mal mehr Abschnitte. Dann kam das Wochenende und ein (Linkin Park Coverband) Konzert, wo ich mir wohl beim pogen das Knie verdreht hab. Konnte die nächsten 2 Tage nicht wirklich gehen, die Hummeln juckten aber weiterhin. Nebenbei habe ich übrigens auch wieder meine Ernährung umgestellt, mache zuhause mit meiner Frau täglich so ein 20 Minuten Workout mit diversen Übungen wie Planks, Chrunches, Liegestütze bla bla.

Da die Motivation und Hummeln aber weiterhin ungebrochen da sind, hab ich mich letzte Woche aufs Fahrrad gesetzt. Ich bin 10 Jahre kein Fahrrad gefahren!! Erste Strecke 5 km, ein paar Tage später 10 km. Ich war mega stolz auf mich.

Vor 2 Jahren hatte ich noch arge Probleme mit der Kondition, das sieht dieses Mal zum Glück aber echt gut aus. Beim Fahrrad fahren habe ich allerdings recht schnell alles rund ums Knie gespürt... Können die Sehnen schmerzen? Die sind wohl durchs jahrelange Sitzen am Schreibtisch ein wenig verkürzt bzw eingestaubt. Das merke ich bei den Workouts, ich kann meine Beine nicht komplett durchstrecken. Also, Fahrrad funktionierte, tat aber schnell weh. Heute wollte ich dann mal gucken, inwiefern laufen wieder geht.. die ersten 2 Minuten ohne Probleme, dann 2 Minuten gehen. Als ich dann zum zweiten Mal loslaufen wollte, merkte ich relativ schnell die Waden und Schienbeine. Nix ging mehr, die restliche Strecke bin ich dann nur gegangen. Und es nervt mich so sehr. Die Motivation ist da, die Kondition ist da... Aber meine Beine machen aktuell überhaupt nicht mit. Erst die Knie, nun Waden und Schienbeine. Magnesiumtabletten nehm ich schon. Was kann ich da noch tun? Mehr aufwärmen? Falscher Untergrund? Falsche Schuhe? Oder ist das alles normal und ich muss mehr Geduld haben?

Edit: 2 Stunden später hab ich mich nochmal aufs Rad getraut und bin knapp 10 km gefahren, das ging dann wieder :D echt schlimm wenn man zuhause sitzt und dieses "ich muss jetzt noch was machen" Gefühl hat. Wo war das die letzten 2 Jahre?
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute der nächste Versuch, wieder beim zweiten Mal laufen/joggen abbrechen müssen. Wade und Schienbeine schmerzen zu sehr.

Ich raff es nicht. Ich hab mich vorher gedeht, warm gemacht... In der ersten Laufwoche die zwei Male hat auch alles super geklappt. Natürlich tat danach auch einiges weh, aber nicht so sehr und so schnell wie diese Woche.

Woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
 
Tut es denn da weh, wo du dir das Knie verdreht hast, oder allgemein auf beiden Seiten?

Bei Ersterem ist vielleicht etwas noch überdehnt oder verletzt, das braucht dann einfach Zeit zum Heilen. Wenn es allgemein ist würde ich auch auf Überlastung tippen. Gerade wenn man neu startet will man häufig zu viel, der Körper muss sich aber erst an die Belastung gewöhnen. Besonders, wenn man vorher gar nichts gemacht hat. Richtige Schuhe sind natürlich auch wichtig, es ist nicht verkehrt auch mal eine Laufanalyse im Geschäft machen zu lassen.
 
Es tut allgemein auf beiden Seiten weh. Auch jetzt im Urlaub, seit einer Woche nicht mehr gelaufen. Teils tut es schon morgens weh, teils spätestens nachmittags. Mich wundert es nur, das ich diese Beschwerden nicht schon nach den ersten beiden Einheiten hatte. Aber das zum Thema Knie...

... Mehr irritiert und Probleme bereitet haben mir ja zuletzt die Waden und die Schienbeine. Die merke ich aktuell nicht, hab sie aber auch seit einer Woche nicht mehr so stark belastet. Heute den halben Tag durch den Loro Park auf Teneriffa, "nur" Knieschmerzen, ein wenig.
 
Heute früh super Wetter gehabt, lockere 16km gelaufen mit konstant 5:20. Knie kaum gemerkt (bandagiert sind sie immer, aber manchmal schmerzt links trotzdem fies). Hätten auch 21 werden können ;)

Das tägliche Mattenprogramm und der gezielte Aufbau der Oberschenkelmuskulatur scheint langsam einen Effekt zu haben.
 
Ich schaue gerade Olympia Marathon in Paris. Wahnsinn, was für eine Strecke, sowohl beim Zuschauen als sicher noch mehr beim Laufen.

Marathon wäre definitiv zu viel für mich, selbst ohne solche Steigungen. :D
 
Da mir am Donnerstag Muttermale aus dem Rücken geschnitten werden, stehe ich jetzt frustrierender Weise vor einer knapp 2,5 wöchigen Laufpause, was mich extrem nervt, mir aber auch Zeit gibt das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Zum Jahreswechsel 2023/2024 war ich seltsamerweise viel krank (vielleicht auch nie richtig auskuriert oder einfach Anzeichen des enormen beruflichen Stresses damals). Das hat sich entsprechend auch auf meine Laufleistung ausgewirkt. Das erste Quartal 2024 war nicht so viel vom Umfang her. Habe mich dabei auch nicht besonders gut gefühlt. Aber ab April wurde es stetig besser, gekrönt von unserem Sommerurlaub im August. Diesen hatten wir in Deutschland im Sauerland und an der Ostsee verbracht. Und hier war ich dann sehr viel laufen, was enormen Spaß gemacht hat. Auch danach im Herbst und gerade im Winter bin ich für meine Verhältnisse viel gelaufen und insgesamt auch wieder gut in Schwung gekommen. Auch wenn ich zumindest gefühlt nicht mehr ganz an meine Laufleistungen von 2022 heran gekommen bin. Aber klar - ich bin auch nochmal 2 Jahre älter geworden. Das merkt man auch. Ich steuere nun mal auf die 50 zu. Nichtsdestotrotz hatte ich gerade die letzten ein, zwei Wochen das Gefühl nochmal einen Sprung gemacht zu haben. Das habe ich heute bei meinem "Abschlusslauf" auch nochmal gemerkt. Ich bin jetzt in den letzten 12 Monaten 1177 Kilometer gelaufen und damit über meinem Jahresziel von 1.000 Kilometer.

Das ist nun mein viertes Jahr joggen gewesen seitdem ich es für mich entdeckt habe und das ist kaum noch aus meinem Leben wegzudenken. Ich hätte nie gedacht, tatsächlich mal eine so positive Routine in mein Leben integriert zu bekommen.

Dazu hatte ich dann heute auch noch eine motivierende Begegnung. Ich laufe unter der Woche ja von der Arbeit heim und je nach Zeit und Laune drehe ich noch ein paar Runden aufm Sportplatz. Da war heute scheinbar ein Lauftreff oder Laufverein. Alles relativ drahtige Leutchen - so nenne ich sie mal. Ich bin dann an einem älteren Herrn und einem Mann den ich nicht erkennen konnte vorbei gelaufen. Der den ich nicht erkennen konnte ist dann kurz hinter mir los gelaufen und relativ schnell an mich heran gezogen. Und ich hatte eigentlich ein für mich recht gutes Tempo mit schätzungsweise 5:40er Schnitt je Kilometer. Mein normaler Wohlfühlschnitt liegt eigentlich bei genau 6 Minuten je Kilometer. Aber heute war ich wie gesagt fit. Wie auch immer zieht dann der Typ relativ schnell an mich ran, zieht aber nicht vorbei. Ich war erst irritiert, dann quatscht er mich an und läuft locker neben mir her. Wollte wissen ob ich auch zum Verein gehöre etc. Im Gespräch kam dann raus, das das Kerlchen 69 Jahre alt ist. Und läuft ganz locker in dieser Geschwindigkeit neben mir her und quatscht ohne Probleme die ganze Zeit. Das fand ich absolut beeindruckend und motivierend, das in 20 Jahren auch noch so zu können.
 
Prozentual weiß ich nicht, da ich mein max nie habe professionell ermitteln lasse.

Aber da ich meinen 6er Schnitt üblicherweise bei 130 bpm laufe, ist das eigentlich auch meine wohlfühl Herzfrequenz. Wobei das recht schwer zu verallgemeinern ist, da ich schon kaum ebenerdig laufe, sondern eben auch ein paar Höhenmeter in den Strecken habe. Dauerhaft ebenerdig also vermutlich noch ein klein wenig darunter. Allerdings mache ich mir darüber nicht übermäßig Gedanken. Ziel ist grundsätzlich aus Blutdruckgründen möglichst in der Range von 120-130 bpm zu bleiben.
 
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