Also für mich klingt das sehr geil ^^ bin sehr gespannt drauf.
Für mich auch. ^^ Ich habe beim Lesen des Artikels immer breiter gegrinst.
@Fuchs Das Spiel schenkt einem wirklich nichts - außer einer echt geilen Spielerfahrung. Ich habe im ersten Teil auch viele Stunden gebraucht um zu erkennen, dass sich das Spiel nicht wirklich "ficken" lässt um weiterzukommen. Und das hat nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun. Die Spielmechanik ist schnell gelernt. Man kämpft im Grunde genommen immer gegen sich selbst. Bis zu dem Zeitpunkt, wo der Groschen fällt. Wenn man dann noch Lust hat, bekommt man echt was geboten. Ich kenne viele die mehrere Anläufe benötigten. Mich eingeschlossen.
Im STALKER 2 Thread fragtest du, was ich konsumiere. Dieses Spiel gibt dir die Antwort darauf.

Du musst nur das Setting Mittelalter mögen. Das ist vielleicht der einzige Knackpunkt. Ansonsten musst du einfach nur zu der Erkenntnis kommen, dass du nichts kannst, nichts bist und daran etwas ändern darfst. Aber eben nicht auf deine Art und Weise, denn du bist ja derjenige der nichts kann. Alles was du glaubst über Spiele zu wissen, um an dein Ziel zu gelangen, wissen die Entwickler auch. Die werden dir egal wo einen Strich durch die Rechnung machen, um dich daran zu hindern, dass Ziel über Abwege zu erreichen. Du musst diesen Punkt erreichen, wo du dich dem Spiel unterordnest. Als Beispiel vielleicht:
Mehr als ein Gegner. Wer kennt das nicht? Ganze Gegnerhorden. Da versucht man in anderen Spielen sie voneinander zu trennen. Oft kann man sich Gegner dann einzeln vorknöpfen, während die anderen Gegner dann nur rumstehen und "zuschauen". Das geht hier gar nicht. Die greifen dich alle an, wie du auch in der Realität von mehreren in Bedrängnis kommen würdest. Oder du schnappst dir nur einen und kommst dann frisch wieder. Wird nicht funktionieren. Entweder bist du wirklich gut ausgerüstet und verfügst über Kampferfahrung, oder du meidest besser den Kampf. Egal was für ein Loot du dir da versprichst oder ob es die Hauptquest ist und die Zeit langsam knapp wird, weil ein anderes Spiel wartet.
Oder Try & Error. Du kannst es natürlich versuchen, aber die Chance, dass diese Methode aufgeht ist verschwindend gering. Zu glauben, dass es irgendwie schon klappt, wenn man ein und das selbe immer wieder hartnäckig versucht, obwohl man längst zu verstehen bekommen hat, dass es so nicht geht, aber man ja aus der Erfahrung anderer Spiele "weiß" das es irgendwann funktioniert, weil das Spiel vielleicht sogar glitcht - muss jeder selbst wissen. Viele beschweren sich dann, wie man es mittlerweile gewohnt ist und suchen die Schuld beim Entwickler. Du musst dich tatsächlich in diesen Lernprozess begeben. Freude am Lernen entwickeln.
Die Entwickler ziehen dafür wirklich alle Register. Viele die mit KCD nicht klarkommen reden z.B. auch von schwammiger Steuerung. Egal ob beim Schlösserknacken oder Bogenschießen. Ja, die Steuerung ist schwammig. Aber nur solange, wie du dich nicht damit auseinandersetzen willst. Und die ist jetzt nicht einfach nur absichtlich schwammig programmiert, sondern so, dass du hervorragend damit zurechtkommst, wenn du verstanden hast worauf es beim Schlösserknacken oder Bogenschießen ankommt. Das haben die unglaublich gut gemacht. Und man erlebt dabei eine tolle, mittelalterliche Geschichte. Bring auf jeden Fall Zeit mit.
Ich hoffe echt, dass der zweite Teil an den ersten anknüpfen kann. Nichtmals von der Geschichte. Die natürlich auch. Aber das mir das Spiel noch mehr über mich selbst verrät oder mich mit dem bereits erlangten wissen wieder auf die Bretter schickt, weil man eben nie auslernt. Ich weiß das natürlich, aber im Leben braucht man auch immer Mal eine Lektion, um das Wissen frisch zu halten.
Ich zumindest bin so ein Blödmann!
