Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • du findest es erbärmlich (nimmst ihn also in Schutz), weißt im Gegenzug aber garnicht was er überhaupt gesagt/getan hat?

    Wow.... das nenn ich doch mal ne differenzierte Betrachtung.
    Du drehst es Dir wie immer wie Du es gerade gebrauchst und steckst die Leute in eine Ecke. Er findet es erbärmlich, dass man heutzutage WOKE und GRÜN sein muss. Wenn man es nicht ist, wird man sofort in ein Ecke gestellt. Was Du mir Bravur untermauert hast.

    Lesen und verstehen ist in der heutigen Zeit wahrlich eine Stärke. Deine nicht. Sry.
     
    Ich habe eher das Gefühl, dass er angepisst war, dass niemand über ihn gesprochen hat, seit er aus Kalifornien zurück ist. Der hat das doch alles komplett selbst in die Bild und Co getragen...

    Der hat halt den altersgerechten Absprung verpasst bzw. kann anscheinend ohne das Rampenlicht nicht. Vielleicht denkt er auch nur das bei den ganzen Gurken im TV er halt immer noch der King sein kann - aber seine Zeit ist halt vorbei.
     
    also außer nem persönlichen Angriff hast du da nix zu sagen, weil am Thema biste komplett vorbei.... er hat Gottschalk in Schutz genommen ohne überhaupt zu wissen was er gesagt/Getan hat. Das ist total Banane.

    edit: zwischencyber
     

    Wenigstens ist er da ehrlich. Das war aber halt auch eine andere Zeit.

    Mein Vater hat in der Schule sogar noch richtige "Prügel" von den Lehrern bekommen.
    Ist trotzdem kein schlechter Mensch geworden und ich habe sie auch nie "gefasst"!
    Afaik hat der in seinem Leben noch nie ne körperliche Auseinandersetzung gehabt.

    Den 2. Weltkrieg wo er mit 17 noch reingeworfen wurde mal ausgenommen...
     
    Ich wurde auch noch geschlagen von meinen Eltern. Auch mit Kochlöffel. Ich würde meiner Tochter daher niemals ein Haar krümmen. Das Gottschalk das in der heutigen Zeit noch so scharmlos niederschreibt, spricht echt Bände. Dann noch wegen so einer Nichtigkeit wie einem Eis.

    Echt ein Armutszeugnis und widert mich als Vater übelst an.
     
    Wenigstens ist er da ehrlich. Das war aber halt auch eine andere Zeit.


    Das eine ist der Vorgang an sich, den man in die Zeit einordnen sollte. Da stimme ich zu. Andererseits, und das ist ein Muster in seinem derzeitigen Verhalten, ist in dem Text nicht ein Anzeichen von Reue oder Selbstreflexion zu erkennen. Im Gegenteil, er macht sich auch noch lustig über die empfindliche Haut seines Kindes. Und das ist auf jeden Fall zu kritisieren.
     
    Natürlich war das damals eine ganz andere Zeit. Auch ich wurde in der Schule noch von Lehrern geschlagen. Ich habe das damals nicht einmal als unverdient empfunden, weil ich eben eine richtig große Klappe hatte. Ich hätte mich darüber auch nie bei meinen Eltern beschwert. Heute ist es ja genau andersherum: Da werden Lehrer von ihren Schülern geschlagen und Eltern von ihren Kindern. Da läuft in der Erziehung doch offensichtlich auch einiges schief.

    Natürlich ist es richtig und wichtig, dass man Kinder heutzutage nicht mehr schlagen darf. Aber einen 74-jährigen Gottschalk heute dafür zu verurteilen, dass er seinem Sohn mal eine Ohrfeige gegeben hat, finde ich lächerlich. Ihn als übergriffig zu bezeichnen, halte ich ebenfalls für absolut daneben.

    Mittlerweile macht er tatsächlich einen verbitterten Eindruck, und ich mag ihm gar nicht mehr zuhören. Diese ganzen Rechtfertigungen hätte er gar nicht nötig, und sein Buch hätte er sich sparen können. Keine Ahnung, warum er seinen Ruhestand nicht einfach genießt.
     
    Problem ist halt i.d.R. die fehlende selbstreflektion und dieses ständige dumme "früher war ja noch" im gleichen Atemzug mit "heutzutage is ja nur noch". Das ist in den meisten Fällen einfach nur dümmlich Verklärung und Romantisierung.
    Gottschalk is halt jetz auch nur ein prominentes Beispiel stellvertretend für das millionenfache Humbug Geschwafel hinter deutschen Gardinen.
     
    Natürlich war das damals eine ganz andere Zeit. Auch ich wurde in der Schule noch von Lehrern geschlagen. Ich habe das damals nicht einmal als unverdient empfunden, weil ich eben eine richtig große Klappe hatte. Ich hätte mich darüber auch nie bei meinen Eltern beschwert. Heute ist es ja genau andersherum: Da werden Lehrer von ihren Schülern geschlagen und Eltern von ihren Kindern. Da läuft in der Erziehung doch offensichtlich auch einiges schief.

    Natürlich ist es richtig und wichtig, dass man Kinder heutzutage nicht mehr schlagen darf. Aber einen 74-jährigen Gottschalk heute dafür zu verurteilen, dass er seinem Sohn mal eine Ohrfeige gegeben hat, finde ich lächerlich. Ihn als übergriffig zu bezeichnen, halte ich ebenfalls für absolut daneben.

    Mittlerweile macht er tatsächlich einen verbitterten Eindruck, und ich mag ihm gar nicht mehr zuhören. Diese ganzen Rechtfertigungen hätte er gar nicht nötig, und sein Buch hätte er sich sparen können. Keine Ahnung, warum er seinen Ruhestand nicht einfach genießt.

    Es ist nie abzusehen wie eine Kinderseele sowas wegsteckt. Die einen lachen im Erwachsenenalter darüber oder relativieren. Andere Kinder sind ihr Leben lang gebrochen, kämpfen jeden Tag mit ihren Selbstwertgefühl und wissen teilweise vermutlich nicht mal wieso.

    Ich bin auch einer sehr konservativer Typ.. Aber bei dem Thema gibt es für mich keine zwei Meinungen.
     
    Mein Vater wird dieses Jahr 80 und hat mich nie geschlagen.
    Also alles auf die Zeit zu schieben wird der Sache auch nicht gerecht.
    Trotzdem war es in dieser Zeit nicht unüblich. Zuhause wurde ich nicht geschlagen, anders als bei unseren Nachbarn, wo die Kinder regelmäßig richtig verprügelt wurden. Der Vater dort sagte immer: "Schade um jeden Schlag, der vorbeigeht." An eine kleine Ohrfeige von meiner Mutter kann ich mich allerdings erinnern, als ich mal wieder richtig frech war. Dennoch würde ich meine Mutter niemals als schlechte Mutter bezeichnen, im Gegenteil. Ich würde diese kleine Ohrfeige nicht einmal als "schlagen" bezeichnen.
     
    In ihrem Arbeitspapier, das bislang nicht offiziell veröffentlicht ist, haben die Wissenschaftler der Technischen Universität Queensland eine "strukturelle Verschiebung" beim sozialen Netzwerk festgestellt, die auf "Änderungen auf Plattformebene schließen lässt". Heißt: Der Algorithmus wurde zugunsten von Musk sowie republikanischer Konten und Inhalte geändert. Und zwar am 13. Juli, als der Superreiche seine Unterstützung für Trump im Präsidentschaftswahlkampf bekanntgab.
    https://www.n-tv.de/politik/Musk-veraenderte-fuer-Trump-den-Algorithmus-bei-X-article25373768.html
     
    Es ist nie abzusehen wie eine Kinderseele sowas wegsteckt. Die einen lachen im Erwachsenenalter darüber oder relativieren. Andere Kinder sind ihr Leben lang gebrochen, kämpfen jeden Tag mit ihren Selbstwertgefühl und wissen teilweise vermutlich nicht mal wieso.

    Ich bin auch einer sehr konservativer Typ.. Aber bei dem Thema gibt es für mich keine zwei Meinungen.

    Und selbst die, die drüber lachen, können Schäden davon getragen haben.
    Wie immer, sind Extreme schlecht, egal in welche Richtung.
    Schlagen geht gar nicht aber das andere Extrem, "Kinder können machen was sie wollen, das dient zur freien Entfaltung", finde ich nicht minder schädlich. Kinder brauchen schon eine Richtung die Eltern vorgeben sollten und die man immer wieder nachjustieren muss.
     
    Zurück
    Oben