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GAME Barrierefreiheit in Spielen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Renello

Benutzter Benutzer
Hey Ihr Lieben,

ich würde gern mit Euch über das Thema der Barrierefreiheit sprechen. Das Thema catcht mich durch meine Sehbehinderung natürlich sehr.

Haben manche Spiele richtig fantastische Features implementiert, lassen andere stark zu Wünschen übrig. Aber wo fängt Barrierefreiheit an und wie weit sollte sie gehen? Sollte sie von den Entwicklers selbst bestimmt werden oder sollte man vielleicht mal anfangen gewisse Regeln aufzustellen?

Gerade Microsoft und Ubisoft sind mir in den letzten Jahren äußerst positiv aufgefallen in diesem Bereich.

Während man z.B. in Forza die Geschwindigkeit des Fahrens relativ zur Zeit verlangsamen kann finde ich eine richtig tolle Idee. Auch wenn Fahrfreaks dies belächeln und natürlich nie nutzen würden, verstehen sie dabei nicht, dass so ein Feature für 350 KMH schnelle Autos für Menschen mit Sehbehinderung essentiell ist, um solche Spiele durchzuspielen. Und bevor jetzt etwas kommt wie: DANN SPIELT DOCH ETWAS ANDERES! Nein, warum? Wir haben auch Spaß daran und Euch macht keiner etwas kaputt! Oder ist Euer Ego angekratzt, wenn auch andere gewisse Spiele durchspielen?

Ubi ist mir auch in der Demo von Prince of Persia oder aktuell Outlaws sehr positiv aufgefallen. In Outlaws kann man anwählen, dass die Gegner einen später erst sehen oder man kann sogar Minispiele vereinfachen oder abschalten. Hier war die Liste unglaublich lang. Die typischen Farbenblindmodi haben mich im Weltraum gerettet. Da ich rot auf schwarz sehr schlecht sehe, war ich dankbar, dass ich einfach immer kurz in die Optionen gehen konnte, um den Marker gegnerischer Raumschiffe auf blau oder gelb (oder grün?) stellen zu können.

Auch wenn manche hier auch anderen gern mal abwertend gegenüberstehen. Auch eine angepasste Sprachausgabe oder Schwierigkeitsgrade tragen zur Barrierefreiheit bei. Im Thema Sprachausgabe ist aktuell bei mir Black Myth ein Negativbeispiel. Ich habe hier die Wahl zwischen Chinesisch und Englisch, wo ich mich natürlich für das zweite entschieden habe. Das Englisch in diesem Spiel ist für mich schwer verständlich (ist nicht bei jedem Spiel so) und so viel Text ist es auch nicht. Deutsch wäre schon nice to have gewesen. Aber es ist wie es ist. Was mich hier wirklich ärgert ist, dass die Untertitel extrem klein sind. Sogar so klein, dass ich sie letztlich abgeschaltet habe, weil ich sonst nichts mitbekommen würde. Was zum Geier sollen in 2024 bitte Untertitel, die auf einem 65 Zoll TV nur ein paar Milimeter groß sind? Hat sich das nicht zu manchen Entwicklern rumgesprochen, dass sowas keiner mag?

Es gibt ja gewisse Genres oder halt auch einfach Spiele, wo Schwierigkeitsgrade gern mal nicht mit reingebracht werden und wo manche Spieler sich dann anmaßen andere zu belächeln, die mit solchen Spielen dann Probleme haben. Ich hatte schon so manche ermüdende Diskussion darüber ob Soulslikes oder Sekiro nen Pussymode bekommen sollen. Und ja, ich hatte die Diskussion schon auf beiden Seiten. Nach etwas Nutzung des Hirnschmalzes und auch Ideen aus dem Internet wäre hier auch "Barrierefreiheit" das Zauberwort. Warum nicht in entsprechenden Optionen einfach z.B. das Zeitfenster zum Parieren oder Ausweichen erhöhen, oder der Einstellung, dass man gegen Bosse generell 10, 20, 25 % mehr Schaden macht? Ob das einem das Spielerlebnis kaputt macht, sollte man jedem selbst überlassen.

Dragon Age: Veilguard will ja sogar so weit gehen, dass man keinen Game Over bekommen kann, wenn man sich das aussucht. Für mich wäre das nichts, aber mir es nicht das Spiel kaputt, wenn manche Leute es halt nutzen. So nimmt man auch Leuten die Barrieren raus, die entweder mit Zocken noch überhaupt nichts am Hut haben und aber auch Spielern, die aufgrund körperlichen Beeinträchtigungen kaum nen Controller halten können.

Je mehr, je besser :)
 
Sehe ich auch so, wobei es bei der Sprachausgabe teilweise halt auch am Budget liegen kann, nicht immer, und ja von mir aus können gerne alle Spiele eine Deutsche Sprachausgabe habe, schadet ja ja nicht.
 
Hab neulich die Tagesschau in leichter Sprache gesehen. Is sicherlich wichtig, dass es sowas gibt, aber für mich war das wirklich anstrengend.

Spiele, die man quasi per Autopilot spielen kann, insbesondere Spiele die eigentlich auf Skill oder Geschicklichkeit ausgelegt sind, das begreife ich nicht. Wenn ich mitten in Super Mario Land jemanden Frage, ob er mir das Level fertig macht, weil ich es nicht schaffe, dann bleibt bei mir das Gefühl übrig, ich werde auch den Rest des Games nicht mehr schaffen können, weil mir hier ein wichtiger Teil in der Erfahrung fehlt. Warum sollte ich es dann überhaupt noch weiterspielen, wenn mir das Spiel es immer wieder bei Bedarf erleichtert. Um die Prinzessin zu retten? :ugly:
 
Barrierefreiheit alles geil, wichtig und richtig.
Manche Games sind insane was das angeht.
Das es sowas wie ein Pussymode bei Sekiro nicht gibt verstehe ich aber trotzdem.
FromSoft hat sich bei dem Kampfsystem halt was gedacht und solche Sachen würde das halt kaputtmachen/aushebeln.
Klar kann jeder für sich entscheiden, wenn die Entwickler aber ihre Vision halt umsetzen wollen wie gedacht finde ich es auch total verständlich. Deren Game, deren Idee. Auch wenn man das als betroffender etwas doof findet.
 
Ich find's auch gut, wenn möglichst viel einzustellen geht, auch wenn ich persönlich da meistens nichts nutze. Aber gerade wie in Outlaws finde ich es gut, also dass man nicht einfach nur Barrierefreiheit im Sinne von Farbblindheit und den üblichen Einstellungen abbildet, sondern auch - wie im Ausgangspost geschrieben - darüber hinaus auch das Verhalten der Spielwelt einstellen kann.

Es geht ja auch darum, dass Spiele die Leute unterhalten sollen und sie nicht mit dir den Boden aufwischen, wenn ich das nicht möchte. Hab schon eine Reihe Games dann abgebrochen, weil das manchmal einfach unsinnig umgesetzt wird.

Die normalste Barriere im Spiel ist ja der Schwierigkeitsgrad. Und am allermeisten nervt es mich da, wenn das Spiel mich den Schwierigkeitsgrad im Spiel nciht mehr anpassen lässt. Bei Ori 2 hab ich mit Normal gestartet und kam wegen fehlender Skills und Geduld einfach nicht an einem Boss vorbei. Und den Schwierigkeitsgrad kann man da nicht mehr ändern - und neu anfangen war keine Option. Damit war es dann für mich leider gestorben, obwohl ich das Spiel ansich toll fand und gerne durchgespielt hätte.
 
Barrierefreiheit alles geil, wichtig und richtig.
Manche Games sind insane was das angeht.
Das es sowas wie ein Pussymode bei Sekiro nicht gibt verstehe ich aber trotzdem.
FromSoft hat sich bei dem Kampfsystem halt was gedacht und solche Sachen würde das halt kaputtmachen/aushebeln.
Klar kann jeder für sich entscheiden, wenn die Entwickler aber ihre Vision halt umsetzen wollen wie gedacht finde ich es auch total verständlich. Deren Game, deren Idee. Auch wenn man das als betroffender etwas doof findet.
Das ist doch Quatsch, warum sollte ein Pussy Modus das Kampfsystem kaputt machen.


Ich finde Minecraft ist ein gutes Beispiel, hat der Kreativmodus das Spiel ebenfalls kaputt gemacht, oder hat er viele Menschen zum zocken gebracht?

Denke solche Sachen sollten immer möglich sein, zur Not kann man die Erfolge deaktivieren wenn man einen solchen Modus nutzt.
 
Hades hat meiner Meinung nach perfekt gezeigt, wie man auch in einem Rogue-like einen leichteren Schwierigkeitsgrad anbieten kann, der sich dynamisch den Fähigkeiten des Spielers anpasst. So etwas wäre sicher auch bei den FromSoftware-Spielen möglich und würde das Kampfsystem nicht kaputt machen, das ist doch Quatsch. Außerdem muss diesen leichteren Modus ja niemand nutzen, der es nicht möchte.
 
Das ist doch Quatsch, warum sollte ein Pussy Modus das Kampfsystem kaputt machen.


Ich finde Minecraft ist ein gutes Beispiel, hat der Kreativmodus das Spiel ebenfalls kaputt gemacht, oder hat er viele Menschen zum zocken gebracht?

Denke solche Sachen sollten immer möglich sein, zur Not kann man die Erfolge deaktivieren wenn man einen solchen Modus nutzt.

Alleine das Wording "Pussy-Modus"...als wären Spielende, welche es einfach auch aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht schaffen zB schnelle Eingaben innerhalb einer gewissen Zeit durchzuführen, oder nicht so präzise sein können, alles "Pussys". Git gud kannste jemanden mit einer angeborenen, oder erworbenen körperlichen Einschränkung doch nicht an den Kopf knallen, dass finde ich höchst problematisch.

Ich verstehe auch das Problem bei Souls-Spielen nicht. Alles was Singleplayer ist, kann doch gern so leicht einstellbar wie möglich sein. Für alle Puristen gibts eben den vom Entwickler vorgesehenen Schwierigkeitsgrad, für alle anderen eben einen "Story-Mode" mit abgeschalteten, oder eigenen Erfolgen und selbst im Coop kann man doch dann eben beide Gruppen trennen, dass die Puristen eben nur untereinander spielen. Oder noch besser, gebt ihnen die Option, ob sie mit allen zusammenspielen möchten, oder nur mit Leuten mit den gleichen Settings...bei Crossplay funktioniert das doch auch, das kann ich auch nach Belieben aus- oder anschalten.

The Last of Us 2 war doch auch ein gutes Beispiel für gelungene Einstellungen zum Thema Barrierefreiheit, oder?

Finde es gut, dass es immer mehr Beachtung findet. Ist aber auch dem geschuldet, dass Spiele immer mehr in der Gesellschaft ankommen/ angekommen sind und entsprechend natürlich auch immer mehr Menschen mit Einschränkungen Spiele für sich entdecken. Je größer diese Gruppe wird, desto mehr sehen sich Entwickler in der Pflicht.
 
Barrierefreiheit alles geil, wichtig und richtig.
Manche Games sind insane was das angeht.
Das es sowas wie ein Pussymode bei Sekiro nicht gibt verstehe ich aber trotzdem.
FromSoft hat sich bei dem Kampfsystem halt was gedacht und solche Sachen würde das halt kaputtmachen/aushebeln.
Klar kann jeder für sich entscheiden, wenn die Entwickler aber ihre Vision halt umsetzen wollen wie gedacht finde ich es auch total verständlich. Deren Game, deren Idee. Auch wenn man das als betroffender etwas doof findet.
Und das verstehe ich halt nicht. Warum macht es Dir Sekiro kaputt, wenn andere es auch durchspielen können? Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Klar entscheidet From, ob sie mit ihren tollen Spielen auf Menschen mit geringeren Reaktionen scheißen. Und Du sagst ja selbst, dass sie sich was mit dem Kampfsystem gedacht haben. Was ist denn dann mit ihren ganzen anderen Soulsborne Spielen? Da ist überall der Schwierigkeitsgrad völlig kaputt. Entscheidest Du Dich für ne bestimmte Waffe, ne bestimmte Skillung hast Du ein viel einfacheres oder schwereres Leben als andere. Auch sich fremde Spieler zu rufen macht doch bereits alles kaputt.

Findest Du es wirklich sinnvoller anderen Spielern zuzusehen, die meine Bosse legen als nen Easymode zu bringen?

Auch betonst Du ja immer wieder, dass Du Gegner ständig im 1st Try besiegst, maximal im fünften Versuch. Ich hab Dir folgende Frage schon zwei Mal gestellt, Du hast sie mir nie beantwortet: Was haben Soulslikes für Dich einen Sinn, wenn sie doch alle so einfach sind? Jeder nimmt das anders wahr. Siehst also, dass für andere leicht vielleicht so "hart" wäre wie für Dich normal. Und genau das ist eine Barriere, die manche gesunden Menschen einfach nicht verstehen und akzeptieren wollen. Sorry, wenn ich das so hart sage, aber diese Arroganz finde ich ziemlich ekelhaft.

Soll man halt Schwierigkeitsgraderfolge einbauen um zu zeigen, wer der Tollste mit den größten Eiern ist. Es ist doch richtig schade, wenn ein Spiel so hart ist, dass es zu viele Leute in die Knie zwingt.

Ich fand Onimusha dahingehend perfekt. Es hat Dich nur in einem SG starten lassen und wenn das Spiel gemerkt hat, dass Du viel zu oft an einer Stelle stirbst hat es Dich gefragt, ob Du auf leicht stellen möchtest.

@mindVex
Ori 2... Lass mich raten, die Spinne? Die hat mich auch in die Knie gezwungen und viele andere Spieler auch. ;)
 
The Quarry hat übrigens auch sehr vorbildliche Anpassungsoptionen!

Und The Control macht das auch sehr gut. Geht sogar bis hin zum einstellbaren God Mode und One Shot kill :D und Erfolge werden trotzdem freigeschaltet. Glaube, das ist ziemlich einzigartig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Alleine das Wording "Pussy-Modus"...als wären Spielende, welche es einfach auch aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht schaffen zB schnelle Eingaben innerhalb einer gewissen Zeit durchzuführen, oder nicht so präzise sein können, alles "Pussys". Git gud kannste jemanden mit einer angeborenen, oder erworbenen körperlichen Einschränkung doch nicht an den Kopf knallen, dass finde ich höchst problematisch.

Ich verstehe auch das Problem bei Souls-Spielen nicht. Alles was Singleplayer ist, kann doch gern so leicht einstellbar wie möglich sein. Für alle Puristen gibts eben den vom Entwickler vorgesehenen Schwierigkeitsgrad, für alle anderen eben einen "Story-Mode" mit abgeschalteten, oder eigenen Erfolgen und selbst im Coop kann man doch dann eben beide Gruppen trennen, dass die Puristen eben nur untereinander spielen. Oder noch besser, gebt ihnen die Option, ob sie mit allen zusammenspielen möchten, oder nur mit Leuten mit den gleichen Settings...bei Crossplay funktioniert das doch auch, das kann ich auch nach Belieben aus- oder anschalten.

The Last of Us 2 war doch auch ein gutes Beispiel für gelungene Einstellungen zum Thema Barrierefreiheit, oder?

Finde es gut, dass es immer mehr Beachtung findet. Ist aber auch dem geschuldet, dass Spiele immer mehr in der Gesellschaft ankommen/ angekommen sind und entsprechend natürlich auch immer mehr Menschen mit Einschränkungen Spiele für sich entdecken. Je größer diese Gruppe wird, desto mehr sehen sich Entwickler in der Pflicht.
Häng dich nicht zu sehr auf dem Wort Pussy auf, ich finde Schwierigkeitsgrade an sich völlig unnötig.

Hatte in einem anderen Thread mal geschrieben, es ist wichtiger Barrierefreiheiten im Spiel anzubieten. Manche Spiele sind auch auf Leicht schon viel zu schwer, ich hab gemerkt das es gerade am Anfang sehr wichtig ist Erfolgserlebnisse zu haben, und wenn man dann immer wieder stirbt oder nicht weiter kommt, geben manche halt schnell auf, so wichtig ist es dann auch nicht.

Rede da quasi von einer Freundin, die will ja schon, aber teilweise ist sie halt von den ganzen Knöpfen schön überfordert.
 
Häng dich nicht zu sehr auf dem Wort Pussy auf, ich finde Schwierigkeitsgrade an sich völlig unnötig.

Hatte in einem anderen Thread mal geschrieben, es ist wichtiger Barrierefreiheiten im Spiel anzubieten. Manche Spiele sind auch auf Leicht schon viel zu schwer, ich hab gemerkt das es gerade am Anfang sehr wichtig ist Erfolgserlebnisse zu haben, und wenn man dann immer wieder stirbt oder nicht weiter kommt, geben manche halt schnell auf, so wichtig ist es dann auch nicht.

Rede da quasi von einer Freundin, die will ja schon, aber teilweise ist sie halt von den ganzen Knöpfen schön überfordert.

Ob du nun "Pussy-Mode" als Schwierigkeitsgrad definierst, oder als Sammlung verschiedener Einstellungsmöglichkeiten ist doch egal. Ich wollte auch mit meinem ersten Absatz auch nur aufzeigen, dass ich das Wort "Pussy" in dem Zusammenhang als "schwierig" ansehe...oder würdest du zu deiner Freundin sagen, dass sie ne "Pussy" ist, weil sie mit den ganzen Knöpfen überfordert ist? (in einer freundschaftlichen Umgebung kann man sowas sicherlich mal raushauen und auch in einem Forum kann einem sowas mal "rausrutschen" ich wollte lediglich auf die Problematik mal hinweisen...)

Wie Entwickler dass dann im einzelnen Regeln, ist ja wieder deren Sache. Ob ich nun nen Story-Modus anbiete, oder ob ich jeden einzelnen Aspekt des Schwierigkeitsgrades direkt einstellen kann, da ist dann bestimmt letzteres besser, da geh ich mit.

Ich kenne ja auch beruflich bedingt einige Menschen, die gern Zocken, aber aufgrund körperlicher Einschränkungen eben oftmals auf bestimmte Genre beschränkt sind. Schnelle Shooter kannste mit einer Mundmaus nur schwer zocken. Oder Spiele mit Controller bei sogenannten Funktionshänden. Wenn ich mir vorstelle, dass ich manche meiner Spieler gar nicht mehr spielen könnte, wenn ich mal nen Unfall hätte und entsprechend meine Hände nicht mehr richtig bewegen könnte...gruselig. Vorallem betrifft das auch viele ältere Spiele, wo man sich über Barrierefreiheit noch kaum Gedanken gemacht hat...
 
@Dr. Acula
Hab ich vorher auch nicht drüber nachgedacht. Ich liebe das Wort "Pussymodus" im Kontext mit Schwierigkeitsgraden, besonders wenn mir etwas zu schwer ist. Aber klar wie Du es meinst. Auch darüber könnten sich manche auf den Schlips getreten fühlen, wenn sie auch frustriert sind, wenn sie etwas nicht schaffen.

Jemanden zu sagen er oder sie wäre ne Pussy weil sie was nicht schafft, ist nur unter besten Freunden oder mit Fingerspitzengefühl okay ;)
 
Ob du nun "Pussy-Mode" als Schwierigkeitsgrad definierst, oder als Sammlung verschiedener Einstellungsmöglichkeiten ist doch egal. Ich wollte auch mit meinem ersten Absatz auch nur aufzeigen, dass ich das Wort "Pussy" in dem Zusammenhang als "schwierig" ansehe...oder würdest du zu deiner Freundin sagen, dass sie ne "Pussy" ist, weil sie mit den ganzen Knöpfen überfordert ist? (in einer freundschaftlichen Umgebung kann man sowas sicherlich mal raushauen und auch in einem Forum kann einem sowas mal "rausrutschen" ich wollte lediglich auf die Problematik mal hinweisen...)

Wie Entwickler dass dann im einzelnen Regeln, ist ja wieder deren Sache. Ob ich nun nen Story-Modus anbiete, oder ob ich jeden einzelnen Aspekt des Schwierigkeitsgrades direkt einstellen kann, da ist dann bestimmt letzteres besser, da geh ich mit.

Ich kenne ja auch beruflich bedingt einige Menschen, die gern Zocken, aber aufgrund körperlicher Einschränkungen eben oftmals auf bestimmte Genre beschränkt sind. Schnelle Shooter kannste mit einer Mundmaus nur schwer zocken. Oder Spiele mit Controller bei sogenannten Funktionshänden. Wenn ich mir vorstelle, dass ich manche meiner Spieler gar nicht mehr spielen könnte, wenn ich mal nen Unfall hätte und entsprechend meine Hände nicht mehr richtig bewegen könnte...gruselig. Vorallem betrifft das auch viele ältere Spiele, wo man sich über Barrierefreiheit noch kaum Gedanken gemacht hat...

Und warum findest du es schwierig? Fühlst du dich dadurch angesprochen oder sprichst du für andere? Ist das Wort Easy/Leicht dann nicht auch schon irgendwie komisch, weil er/sie den Normalen SG nicht schafft?
 
Und warum findest du es schwierig? Fühlst du dich dadurch angesprochen oder sprichst du für andere?

Spielt das eine Rolle, ob ich mich selbst angesprochen fühle, oder ich mir vorstelle, wie es für Menschen mit einer Behinderung wäre, als "Pussy" betitelt zu werden, nur weil sie es KÖRPERLICH nicht schaffen? Wir sprechen hier nicht davon, dass ich für mich den SKG herabstelle, weil ich mal ne Stelle nicht schaffe und sie mir zu schwer ist, sondern es geht um Menschen, die aus rein körperlicher Sicht es gar nicht anders schaffen KÖNNEN. Da kannste denen auch ein "git gud" an den Kopf werfen, aber anders als du, oder ich, KÖNNEN die nicht einfach mal mir nichts dir nichts besser werden. Man kann sich adaptieren, man kann solchen Spielen dann aus dem Weg gehen, aber deswegen sind es in meinen Augen keine "Pussys".

Wie gesagt ich möchte das Wort nicht verbieten, nur eben dazu anregen, dass man vlt. etwas mehr aufs Wording achten sollte. Mir rutscht sowas ja auch mal im alltäglichen Gebrauch raus, ich reflektiere es dann aber und versuche es zu vermeiden.
Und wie gesagt hab ich schon öfters mit Menschen zusammen gearbeitet, welche körperliche Einschränkungen haben und zocken wollten, mit einem davon hätte ich solche Sprüche machen können, mit anderen nicht.

Noch was zur Barrierefreiheit: Weis jemand, wie es da eig mit zB Windows mittlerweile ausschaut? Ich hatte mal nen Patienten, der hat alles über eine Mundmaus gesteuert. Ich musste ihm dann ein Script installieren, welches ihm jedesmal die Bilschirmtastatur automatisch öffnete, wenn er was schreiben musste. Wäre ja sinnvoll, wenn man sowas direkt in Windows einstellen könnte. Woher soll der Ottonormalnutzer denn an so ein Script kommen? War aber noch Windows XP...glaub ich...ist schon etwas her und evtl. hat sich ja seitdem was getan in die Richtung?
 
Spielt das eine Rolle, ob ich mich selbst angesprochen fühle, oder ich mir vorstelle, wie es für Menschen mit einer Behinderung wäre, als "Pussy" betitelt zu werden, nur weil sie es KÖRPERLICH nicht schaffen? Wir sprechen hier nicht davon, dass ich für mich den SKG herabstelle, weil ich mal ne Stelle nicht schaffe und sie mir zu schwer ist, sondern es geht um Menschen, die aus rein körperlicher Sicht es gar nicht anders schaffen KÖNNEN. Da kannste denen auch ein "git gud" an den Kopf werfen, aber anders als du, oder ich, KÖNNEN die nicht einfach mal mir nichts dir nichts besser werden. Man kann sich adaptieren, man kann solchen Spielen dann aus dem Weg gehen, aber deswegen sind es in meinen Augen keine "Pussys".

Wie gesagt ich möchte das Wort nicht verbieten, nur eben dazu anregen, dass man vlt. etwas mehr aufs Wording achten sollte. Mir rutscht sowas ja auch mal im alltäglichen Gebrauch raus, ich reflektiere es dann aber und versuche es zu vermeiden.
Und wie gesagt hab ich schon öfters mit Menschen zusammen gearbeitet, welche körperliche Einschränkungen haben und zocken wollten, mit einem davon hätte ich solche Sprüche machen können, mit anderen nicht.

Noch was zur Barrierefreiheit: Weis jemand, wie es da eig mit zB Windows mittlerweile ausschaut? Ich hatte mal nen Patienten, der hat alles über eine Mundmaus gesteuert. Ich musste ihm dann ein Script installieren, welches ihm jedesmal die Bilschirmtastatur automatisch öffnete, wenn er was schreiben musste. Wäre ja sinnvoll, wenn man sowas direkt in Windows einstellen könnte. Woher soll der Ottonormalnutzer denn an so ein Script kommen? War aber noch Windows XP...glaub ich...ist schon etwas her und evtl. hat sich ja seitdem was getan in die Richtung?

Dir ist schon klar das der Modus damit bezeichnet wird und nicht die Person die damit spielt. Wenn du den Menschen davor damit meinst dann OK, dann ist das schon doof, aber daran hab ich jetzt nicht mal gedacht.
 
Dir ist schon klar das der Modus damit bezeichnet wird und nicht die Person die damit spielt. Wenn du den Menschen davor damit meinst dann OK, dann ist das schon doof, aber daran hab ich jetzt nicht mal gedacht.

Dem bin ich mir bewusst, aber wie empfinden es denn Menschen, die einen einfachen Modus verwenden "müssen" und dieser wird abfällig (machen wir uns nichts vor, genau das ist es) als "Pussy-Mode" bezeichnet? Natürlich werden damit all jene angesprochen, welche diesen Modus verwenden...Zu sagen "du verwendest den Pussy-Modus" ist im Grunde nichts anderes als "du bist ne Pussy, weil du diesen Modus verwendest".

Ich denke aber, wir sollten hier jetzt den Exkurs zum Thema "Wording" beenden, oder? Du kannst mir aber gern noch ne PN schreiben, wenn du magst.
 
Dem bin ich mir bewusst, aber wie empfinden es denn Menschen, die einen einfachen Modus verwenden "müssen" und dieser wird abfällig (machen wir uns nichts vor, genau das ist es) als "Pussy-Mode" bezeichnet? Natürlich werden damit all jene angesprochen, welche diesen Modus verwenden...Zu sagen "du verwendest den Pussy-Modus" ist im Grunde nichts anderes als "du bist ne Pussy, weil du diesen Modus verwendest".

Ich denke aber, wir sollten hier jetzt den Exkurs zum Thema "Wording" beenden, oder? Du kannst mir aber gern noch ne PN schreiben, wenn du magst.

Ne alles gut, das ist deine Meinung und die ist in Ordnung, ich denke da halt ein wenig anders. Für mich ist es immer schwierig andere Menschen zu vertreten, da ich gar nicht weiß was die Menschen wollen. Im Grunde wollen wir in Games ja das gleiche:) Und ich denke dir ist auch klar das ich niemanden mit diesem Begriff beleidigen will.

Schau dir @Renello an, er hat damit überhaupt kein Problem, ich hab damit auch kein Problem, es gibt auch ein paar Spiele die den SG tatsächlich so nennen, ich find es dann halt auch einfach Lustig.
 
Die Souls-Reihe war ja quasi eine Antwort auf genau diese neue Niederschwelligkeit in Videospielen. Warum sollten ausgerechnet die nen Muschimodus einführen?
 
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