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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab meine Frau gefragt. Für Halsschmerzen gibts nicht viel...was will man da auch groß abrechnen?

@Bart Wux sorry, aber wenn du dort genauso geredet hast, wie du hier auf meinen Post geantwortet hast, dann kann ich mir schon vorstellen, warum du wieder weggeschickt wurdest.
Nochmal: Halsschmerzen sind kein Notfall, Ärzte MÜSSEN nur Notfälle behandeln, alles andere MÜSSEN sie nicht...Ich versteh auch nicht, wie man 2 Monate mit Halsschmerzen rumrennt.
Wahrscheinlich geh ich da hin und pöbel erstmal rum. Macht Sinn, wenn’s einem scheiße geht und man Hilfe möchte. Also es braucht unfassbar viel, bis ich unfreundlich werde. Nachdem die Dame mir aber 5 Minuten die Leviten gelesen hatte und mir dann Vorwürfe gemacht hat in Bezug auf meine Arztbesuche, mir vorgehalten hat, ich würd den Arzt womöglich anlügen und ich müsse zu „meinem“ Hausarzt gehen, gebe ich zu, danach - also dass klar war, dass ich keine Hilfe zu erwarten hatte- war ich auch nicht mehr freundlich. Aber erst danach.
Und wenn deine Frau mal Zeit hat, kann sie mir ja mal die Liste schicken, mit welchen Beschwerden ich mich ficken gehen kann. Will ja nicht nochmals die Zeit der armen Halbgötter verschwenden mit meinen Billigerkrankungen.
Abgesehen davon, kennt deine Frau Begriffe wie Mischkalkulation oder Kundenbindung? Mit der nächsten ernsten Erkrankung geh ich jedenfalls dort auch nicht mehr hin, dürfte klar sein, oder?
Und sorry, aber dass ich nach den letzten Wochen nicht in bester Laune hier schreibe, dürfte auch verständlich sein.
 
"Kundenbindung" bei einem Arzt, ich lach mich schlapp :lachweg:

Du ich wünsch dir echt gute Besserung und dass du einen Arzt findest, der zu dir passt. War halt dort nicht der Fall. Über Patienten, die ihren Arzt anlügen, oder wichtige Details weglassen, könnte meine Frau wohl ein Buch schreiben, aber das wird dich wohl kaum interessieren.
 
Der letzte Arzt der mich gesehen hat, war der der mich gemustert hat (ich musste da drei mal hin, also da gibts schon eine Auswahl) - das ist also schon mehr als um die 30 Jahre her,
der nächste Arzt wird der sein, der meine Autopsie durchführt. Die ganze Kohle die ich in die KV bisher verbrannt habe, obwohl ich sie niemals in anspruch nehmen werde...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab net mal ne Karte, von daher quatsch.
Das mag sein, aber es geht ja nur darum was die Arzthelferin denkt und wenn man ihr nur eine abgelaufene Karte gibt, dann macht es vielleicht den Eindruck man sei nicht versichert. Es gibt ja nicht wenige Fälle, bei denen Leute im Versicherungs-Nirvana landen, weil sie sich die Private nicht mehr leisten können, der Weg zurück zur Gesetzlichen aber versperrt ist.
 
Es ist eigentlich egal, was die Arzthelferin denkt. Als Privater bekommst du die Rechnung nach Hause und bist natürlich zur Zahlung verpflichtet. Erst danach kannst du die Rechnung bei deiner privaten Kasse einreichen und bekommst das Geld (oder einen Teil, je nach Rechnung) zurück. Davon bekommt der Arzt aber nichts mit.
 
Er hat den Arzt ja nicht angelogen weil er garnicht zu ihm durchkam, die Sprechstundenhilfe hat ihm das ja vorgeworfen… ich find das auch ein absolutes Kackverhalten

Ich glaub nicht, dass sie es ihm vorgeworfen hat, sondern nur ein Szenario benannt, was eben häufig auftritt. Viele Patienten (vorallem eben unbekannte Patienten) sind (unbeabsichtigt, oder beabsichtigt) nicht immer aufrichtig, verschweigen wichtige Details, oder Lügen einfach geradeheraus, weil sie sich einen vermeintlichen Vorteil erhoffen. Bestes Beispiel: ambulante OP an der Hand. Im Vorgespräch abgefragt, ob Blutverdünner eingenommen werden (war kein Patient des Allgmeinmediziners vor Ort und kam nur in die Ortho wegen der Hand), wurde verneint. Am Tag der OP dann starke Blutung, zu stark um normal zu sein. "Ja hätten sie mir ja sagen müssen, dass ich das Mardopar (Blutverdünner) weglassen soll." Wie denn, wenn du Blinze nicht gesagt hast, dass du es nimmst. "Ich dachte ich bekomme dann den OP-Termin nicht". Und mit sowas, oder etwas ähnlichem muss man sich tagtälich in einer Arztpraxis rumschlagen. Bei einem Schmerzarzt, oder in der Allgemeinmedizin noch schlimmer, denn man muss ja immer sofort behandelt werden und sofort drankommen.

Mir fehlen bei dem Geschehen von Bart Wux leider ein paar Infos, als dass ich da das vollständige Versagen bei der Sprechstundenhilfe sehen mag. Darum ging es mir auch gar nicht. Mir ging es nur darum, dass diese Erwartungshaltung "ich bin schließlich Privat versichert und daher ein Geldsegen für den Arzt" + "der Arzt ist verpflichtet mich zu behandeln" so einfach nicht stimmen. Natürlich bin ich da aber auch vorbelastet, sehe ich ja tagtäglich, wie sich unsere Sprechstundenhilfen belöffeln lassen müssen und dabei natürlich immer schön freundlich bleiben sollen. Dieses "der Kunde ist König" - Denken ist aber beim Arzt fehl am Platz. Wer sich nicht benehmen kann, kann sich nen anderen Arzt suchen. Sofern es keine vollständig neue Arztpraxis ist, welche auf Neukunden angewiesen ist, findet das Wort "Kundenbindung" keine Anwendung. Arztpraxen sind eher überlastet und nicht auf neue "Kundschaft" angewiesen.

Es ist eigentlich egal, was die Arzthelferin denkt. Als Privater bekommst du die Rechnung nach Hause und bist natürlich zur Zahlung verpflichtet. Erst danach kannst du die Rechnung bei deiner privaten Kasse einreichen und bekommst das Geld (oder einen Teil, je nach Rechnung) zurück. Davon bekommt der Arzt aber nichts mit.

Das ist richtig, auf dieser Grundlage könnte er sich auch bei der Praxisleitung über die Sprechstundenhilfe beschweren.
 
Das mag sein, aber es geht ja nur darum was die Arzthelferin denkt und wenn man ihr nur eine abgelaufene Karte gibt, dann macht es vielleicht den Eindruck man sei nicht versichert. Es gibt ja nicht wenige Fälle, bei denen Leute im Versicherungs-Nirvana landen, weil sie sich die Private nicht mehr leisten können, der Weg zurück zur Gesetzlichen aber versperrt ist.
Wenn ich zum Arzt geh, bin ich erstmal Vertragspartner und Selbstzahler. Hab ich dort auch so gesagt, wobei eine med. Fachangestellte Mitte 50 das auch gern wissen darf. Von daher ist diese Kartenquatsch eh uninteressant, abgesehen davon, dass die Karte mit dem Versicherungsverhältnis nichts zu tun hat.
Aber ist wieder typisch deutsch gedacht. Ohne Karte ist man nichts wert.
 
Mir fehlen bei dem Geschehen von Bart Wux leider ein paar Infos, als dass ich da das vollständige Versagen bei der Sprechstundenhilfe sehen mag.
Dir fehlt nichts. Ich ging da rein, hab mich vorgestellt. Erklärt, ich wollte ich die freie Sprechstunde. Ich überreiche die Karte. Sie stellt fest, dass die angeblich nicht mehr gültig. Ich war erstmal irritiert, wie gesagt, mir war nicht klar, dass die ablaufen können. Sie meinte dann, das sei ja schon März 2023. Ob ich denn seither wohl nicht mehr beim Arzt gewesen sei, im vorwurfsvollen Ton. Ich sagte, ja das kann gut, ich geh nur, wenn ich krank genug dafür bin. Dann stellte sie fest, dass ich dort 2018 gewesen bin und wollte wissen, ob ich zwischendurch woanders gewesen sei. Wurde von mir wahrheitsgemäß bejaht. Da war der Ofen bei der Dame dann aus. Es folgte eine fünfminütige Lektion, dass ich dorthin müsse (unter Zurückreichung der Karte), er sei mein Hausarzt und dieses Springen sei schlimm und für alle schlecht usw. Mitten in der Rede bin ich dann mit den Worten "Ich sehe, Sie wollen mich nicht behandeln." abgehauen. Wie gesagt, ich hatte Schmerzen und mir war nach Hilfe, nicht nach Anpfiff. Ich sehe nicht, was ich anders hätte machen können oder wo ich mich nicht benommen und einen Rauswurf verdient gehabt hätte. Ich seh es nicht und nein, ich habe keinen Teil des Sachverhaltes verschwiegen. Und nein, ich habe nicht auf den Tisch gehauen und gesagt "Ich bin privat, lass mcih durch!"


Sofern es keine vollständig neue Arztpraxis ist, welche auf Neukunden angewiesen ist, findet das Wort "Kundenbindung" keine Anwendung. Arztpraxen sind eher überlastet und nicht auf neue "Kundschaft" angewiesen.
Gut zu wissen, wie die feine Doktorenschaft denkt. Merk ich mir, wenn der nächste bekannte Arzt anfängt, zu jammern. Die zweite Ärztin, jung, freundlich, zuvorkommend (also das ist also scheinbar auch bei Ärzten noch möglich und so schlimm kann ich dann nicht gewesen sein), bei der ich dann war, fragte noch: Ja, warum sind Sie bei 7 Wochen Halsentzündung denn nicht schon früher zum Arzt gegangen?

Ja ganz ehrlich, warum wohl? Weil ein Arztbesuch in Deutschland schlimmer ist als die meisten Krankheiten. Demnächst mache ich es wie okst. Jede Krankheit geht von selber weg. Entweder so oder so.
 
@Bart Wux : Mir ging es vor ein paar Jahren ähnlich. Wochenlang Halsschmerzen mit Stimmversagen. Das ist echt ätzend. Was bei mir sehr gut geholfen hat sind die GeloRevoice Lutschtabletten, die hat mir ein HNO empfohlen. Die Dinger sind echt Gold wert. Gibt es frei in jeder Apotheke.
 
Neue Woche ist meine Frau Zug gefahren von Hamburg nach Köln. Meine schon husten so viele. Die letzten drei Tage lag sie flach, jetzt geht es bei mir los meh :-/
 
Gut zu wissen, wie die feine Doktorenschaft denkt.

Dir gehts gut, ja?

Ich habe nicht für die "feine Doktorschaft" geschrieben, sondern nur einen Fakt benannt. Ob der dir nun passt, oder nicht, ist dabei unerheblich.

Schön, dass du dir theoretisch jedes mal einen anderen Arzt suchen kannst, für uns gesetzlich Versicherte gilt dies nicht. Evtl. hat das die Dame falsch im Gedächtnis gehabt, ist immerhin auch nur ein Mensch, aber auch sonst ist es einfach besser, wenn man einen Arzt hat, der die vollständige Krankheitsgeschichte (so dünn sie auch sein mag) kennt, so ganz unrecht hatte sie also nicht. Du siehst diese Notwendigkeit nicht, ist OK, ist dein Ding.

Schön, dass du dann noch eine Ärztin gefunden hast, die dich übrigens behandelt hat, wie es fast jeder Arzt tun würde. Nett, freundlich und entsprechend Zielgerichtet. Weder ich bin ein Arzt, noch warst du in der ersten Praxis bei einem Arzt, also solltest du etl. nochmal drüber nachdenken, wie du hier von der "feinen Doktorschaft" schreibst...
 
Kenne das gar nicht dass man sich ein Arzt aussuchen kann. Bin gesetzlich versichert und hab seit Jahren den gleichen Hausarzt der damals die Patienten übernommen hat nachdem meine alte Hausärztin ausgetickt ist und eingeliefert wurde. Finde das auch gut dass man einen Hausarzt hat zu dem man auch Vertrauen hat und der die Krankengeschichte kennt
 
Kenne das gar nicht dass man sich ein Arzt aussuchen kann. Bin gesetzlich versichert und hab seit Jahren den gleichen Hausarzt der damals die Patienten übernommen hat nachdem meine alte Hausärztin ausgetickt ist und eingeliefert wurde. Finde das auch gut dass man einen Hausarzt hat zu dem man auch Vertrauen hat und der die Krankengeschichte kennt

Naja, aber manchmal brauchts eben nen neuen Hausarzt, weil man zB umgezogen ist, oder man mit dem aktuellen nicht mehr klar kommt, etc. pp.

Man hat schon eine "freie" Arztwahl, aber die ist eben als gesetzlich Versicherter eingeschränkt. Heißt, wenn du in dem Quartal schonmal bei deinem Hausarzt warst, dann nimmt dich kein anderer Allgemeinmediziner dran, weil er es nicht mehr abrechnen könnte, er würde also auf den Kosten sitzen bleiben. Genauso dein Hausarzt, warst du in dem Quartal, aus was auch immer für Gründen, bei einem anderen Allgemeinmediziner, kann dein Hausarzt nichts mehr abrechnen. Das gilt allerdings nicht für Vertretungsärzte, wenn dein Hausarzt im Urlaub ist. Aber auch hier, kannst du dir als gesetzlich Versicherter nicht einfach jmd raussuchen, wo du hingehst (weil der zB näher an deinem Wohnort ist) sondern musst zu dem ausgewiesenen Vertretungsarzt.

Aber wenn man wechseln möchte, dann sollte man in jedem Fall eine Übermittlung der Daten anregen, dann ist der alte Hausarzt verpflichtet dem neuen deine Krankenakte mitzuteilen.

PS: gibt halt dann noch so paar Sonderprogramme der Krankenkassen, dass du zB wegen einer bestimmten Erkrankung nur zu einem vorher festgelegtem Arzt darfst. Hatte das mal wegen meinem Asthma, da durfte ich nur zu meinem alten Hausarzt, der aber 150km weit weg seine Praxis hatte, weil ich eben umgezogen bin. Betraf aber eben nur das Asthma und ich war froh, als die Sonderregelung dann nicht mehr galt.

Übrigens gibt es auch sowas wie eine Hausarzt"Pflicht" bei Privat Versicherten. Kommt auf den Tarif an, aber da kann es bei einem "günstigen" Tarif verpflichtend sein, dass man einen Primärarzt hat, zu dem man geht. Ähnlich einer "Werkstattbindung" bei der Autoversicherung.
 
Naja, aber manchmal brauchts eben nen neuen Hausarzt, weil man zB umgezogen ist, oder man mit dem aktuellen nicht mehr klar kommt, etc. pp.

Man hat schon eine "freie" Arztwahl, aber die ist eben als gesetzlich Versicherter eingeschränkt. Heißt, wenn du in dem Quartal schonmal bei deinem Hausarzt warst, dann nimmt dich kein anderer Allgemeinmediziner dran, weil er es nicht mehr abrechnen könnte, er würde also auf den Kosten sitzen bleiben. Genauso dein Hausarzt, warst du in dem Quartal, aus was auch immer für Gründen, bei einem anderen Allgemeinmediziner, kann dein Hausarzt nichts mehr abrechnen. Das gilt allerdings nicht für Vertretungsärzte, wenn dein Hausarzt im Urlaub ist. Aber auch hier, kannst du dir als gesetzlich Versicherter nicht einfach jmd raussuchen, wo du hingehst (weil der zB näher an deinem Wohnort ist) sondern musst zu dem ausgewiesenen Vertretungsarzt.

Aber wenn man wechseln möchte, dann sollte man in jedem Fall eine Übermittlung der Daten anregen, dann ist der alte Hausarzt verpflichtet dem neuen deine Krankenakte mitzuteilen.
Klar geht das. Mein Hausarzt hat ja auch Mal Urlaub und dann gehst zur Vertretung. Geht ohne Probleme
 
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