Mandos
Aure entuluva!
Ne da kommen wir nicht weiter bzw. liegen komplett auseinander. Wenn du eine absolute Abgrenzung schaffst, hast du die Menschen auch auf ewig verloren. Da kann man nur hoffen, dass du niemals ein Kind hast, dass mal auf den falschen Weg kommt. Zum menschlichen Zusammenleben gehören auch zweite Chancen und Fehler des anderen anerkennen und damit leben. Wenn du eine Gruppe Menschen komplett ausschließen willst bleiben sie auch nur in ihren Dunstkreisen.
Zu Ostdeutschland:
https://www.boeckler.de/de/auf-eine...d-soziale-situation-ostdeutschlands-17949.htm
Nach über 30 Jahren Wiedervereinigung haben wir noch immer keine Gleichheit zwischen West- und Ostdeutschland. Reden auch noch immer von West und Ostdeutschland. Das war was ich gestern meinte. Wenn du aufwächst und lebst mit dem Gefühl Deutscher 2. Klasse zu sein macht das doch was mit dir. Da kannst du noch so sehr die positiven Veränderungen hervor heben die seit Anfang der 90er entstanden sind. Du bleibst vom Bewusstsein her ein Deutscher 2. Klasse. Aber da können Ostdeutsche hier im Forum sicher mehr zu schreiben wie da die Empfindungen sind. Ich habe ja entfernte Bekannte aus Ostdeutschland gehabt und gerade die Zeit um die Jahrtausendwende einiges miterlebt was die so erleben. Da hat sich eben einfach ein Grundgefühl in einer wenn nicht sogar zwei Generationen festgesetzt. Und da schließt sich der Kreis auch wieder.
Aber im Kern bleibe ich bei meiner Aussage bzw. in dem Punkt auch Lebenserfahrung wie man sie überall macht wenn man mit Menschen zu tun hat: Reden Menschen nicht mehr miteinander sondern nur noch übereinander entstehen daraus nur mehr Missverständnisse, Unverständniss und Konflikte bis hin zu Streit. Zu radikales Denken - egal in welche Richtung - ist nie gut.
Ich bin ja z.B. absoluter Befürworter von mehr Waffenlieferungen und Unterstützung für die Ukraine und keinen Deut vor Russland zurück weichen. Und dennoch ist mir klar, wie wichtig es trotzdem ist, sich immer wieder versuchen mit Russland an einen Tisch zu setzen. Auch wenn jeder weiß mit wem er da spricht, aber der Kanal muss offen bleiben. Auf dem Schlachtfeld sind die wenigsten Konflikte endgültig geklärt worden.
Zu Ostdeutschland:
https://www.boeckler.de/de/auf-eine...d-soziale-situation-ostdeutschlands-17949.htm
Über 30 Jahre nach dem Mauerfall lässt sich festhalten: Der Lebensstandard in Ostdeutschland ist seitdem deutlich gestiegen. Dennoch zeigen sich nach wie vor ökonomische, soziale und politische Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.
Beschäftigte im Osten verdienen bei gleicher Qualifikation 14 Prozent weniger als im Westen – ein wichtiger Grund dafür ist die geringere Tarifbindung.
Deutliche Unterschiede zeigen sich auch bei der Verteilung von Armut und Reichtum: Von den 95 dauerhaft Einkommensreichen in der Bundesrepublik leben in 95 Prozent West- und nur fünf Prozent in Ostdeutschland. Bei den Einkommensarmen ist es umgekehrt: 39 Prozent der Personen, die über mehrere Jahre mit weniger als 60% des mittleren Einkommens zurechtkommen mussten, leben in den neuen Ländern, obwohl dort nur ein Fünftel der Gesamtbevölkerung beheimatet ist.
Die ökonomische Unsicherheit macht sich auch politisch bemerkbar: Abstiegsängste sind in Deutschland bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Rechtspopulisten machen sich dies zunutze, was sich an deutlich höheren Umfrage- und Wahlergebnissen für die AfD ablesen lässt. Das zeigt sich auch in dieser Studie.
Nach über 30 Jahren Wiedervereinigung haben wir noch immer keine Gleichheit zwischen West- und Ostdeutschland. Reden auch noch immer von West und Ostdeutschland. Das war was ich gestern meinte. Wenn du aufwächst und lebst mit dem Gefühl Deutscher 2. Klasse zu sein macht das doch was mit dir. Da kannst du noch so sehr die positiven Veränderungen hervor heben die seit Anfang der 90er entstanden sind. Du bleibst vom Bewusstsein her ein Deutscher 2. Klasse. Aber da können Ostdeutsche hier im Forum sicher mehr zu schreiben wie da die Empfindungen sind. Ich habe ja entfernte Bekannte aus Ostdeutschland gehabt und gerade die Zeit um die Jahrtausendwende einiges miterlebt was die so erleben. Da hat sich eben einfach ein Grundgefühl in einer wenn nicht sogar zwei Generationen festgesetzt. Und da schließt sich der Kreis auch wieder.
Aber im Kern bleibe ich bei meiner Aussage bzw. in dem Punkt auch Lebenserfahrung wie man sie überall macht wenn man mit Menschen zu tun hat: Reden Menschen nicht mehr miteinander sondern nur noch übereinander entstehen daraus nur mehr Missverständnisse, Unverständniss und Konflikte bis hin zu Streit. Zu radikales Denken - egal in welche Richtung - ist nie gut.
Ich bin ja z.B. absoluter Befürworter von mehr Waffenlieferungen und Unterstützung für die Ukraine und keinen Deut vor Russland zurück weichen. Und dennoch ist mir klar, wie wichtig es trotzdem ist, sich immer wieder versuchen mit Russland an einen Tisch zu setzen. Auch wenn jeder weiß mit wem er da spricht, aber der Kanal muss offen bleiben. Auf dem Schlachtfeld sind die wenigsten Konflikte endgültig geklärt worden.
Genau diese Frage und das Denken, das sich dahinter verbirgt, ist Teil des Problems!