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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Als wie wenn die meisten da einen großen Unterschied machen würden da is doch jeder Bürgergeldempfänger ein Totalverweigerer. Das da auch oft Krankheiten,x Absagen etc mit reinspielen kümmert da keinen.
Nö denke ich nicht. Zumindest ist es bei mir so. Die Zahl der Totalverweigerer ist sicher klein aber das ist egal da auch die, egal wie viel es sind, Strafen bekommen müssen. Und da geht es auch nicht darum dass sie einmal ein Termin verpassen wegen Krankheit oder sonst was, das kann alles passieren. Aber wenn dich über Jahre einfach weigerst, musst damit einfach rechnen.
 
Naja über reden wir hier wenn wir die meisten sagen?
Über die Leute, die hier im KT das Thema gerade diskutieren?
Oder um die Allgemeinheit da draußen?
Ich meine wenn das der Fall ist spielt das ja für mich keine Rolle was da jemand irgendwie über wen denkt zumal wir uns dann ja auch im Spekulativ befinden
 
Ich verstehe nicht, wie man sich für Leute einsetzen kann, die sich weigern arbeiten zu gehen oder nebenher schwarz arbeiten und sich noch über die anderen Lustig machen weil sie das System so einfach ausnutzen können.

Was niedrige Löhne angeht ist ein ganz anderes Thema, das hat sich in den letzten Jahren schon etwas verbessert.
Aber auch hier gibt es viele Lücken wie das ganze umgegangen wird, man schaue ins Transportgewerbe.

Wer Arbeitsfähig ist, soll sich doch bitte um seinen Lebensunterhalt selbst bemühen und wenn der zu erwartende Lohn zu niedrig sein sollte, dann muss man sich halt entsprechend weiterqualifizieren.
Wenn man dazu nicht bereit ist, dann muss man sich mit Jobs aus dem Niedriglohnsektor zufrieden geben.
Das ist kein Argument nicht arbeiten zu gehen.
Es ist ja nicht so, als hätte man nicht genug Optionen.
Man muss das Bürgergeld für alle die arbeiten können und nicht Kooperativ sind , so unattraktiv wie möglich gestalten.
 
Am Ende des Tages sollte sich jeder mal selbst in die Lage versetzen, wie es einem gehen würde, wenn man aus was-auch-immer für Gründen auf Bürgergeld angewiesen wäre und anstatt Unterstützung, eher nur Gängelung erfahren würde. Ich bezweifle nur, dass einige hier dieses empathische Verständnis aufbringen könnten.
Ich war nach dem Studium bevor ich dann meine Ausbildung gemacht hab da ein halbes Jahr Hartz 4. Und ich kann nur für mich reden aber ich bin mit meinen ca 350 Euro damals bestens hingekommen. Klar musst du Abstriche machen aber es geht. Bürgergeld ist nicht viel, aber es geht. Es wird immer gefühlt so getan als lebe man am Abgrund und nichts ist möglich aber mit Abstrichen geht es. Aber ich war dann auch froh dass ich dann eine Ausbildung hatte und da wieder raus war. Deswegen kann ich keinen verstehen der das Geld nimmt aber so gar kein Anreiz zeigt das s
 
Als wie wenn die meisten da einen großen Unterschied machen würden da is doch jeder Bürgergeldempfänger ein Totalverweigerer. Das da auch oft Krankheiten,x Absagen etc mit reinspielen kümmert da keinen.
Totaler Blödsinn, ich denke ich habe es oft genug sehr deutlich geschrieben welche Art von Bürgergeldempfängern sanktioniert werden sollte.
Es geht hier nicht um bedürftige Menschen, die aus tausenden verschiedenen Gründen ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können.

Es geht um die,die einfach nicht wollen und sich auf Kosten des Staates ausruhen!
 
Man muss das Bürgergeld für alle die arbeiten können und nicht Kooperativ sind , so unattraktiv wie möglich gestalten.

Damit machst du es aber für alle, die darauf angewiesen sind, also auch für die deiner Meinung nach Bedürftigen, ebenfalls "unattraktiv". Schreckliches Wort, wenn es um die Existenz von Menschen geht...

Finde es auch immer interessant, wie manche scheinbar sofort solche "Totalverweigerer" von den echten Bedüftigen unterscheiden könnten.
 
Wer unterscheidet denn? Kein Plan wieso du das nicht verstehst was ich und andere wirklich sagen wollen. Es geht nur darum die zu sanktionieren die sich bewusst und absichtlich gegen jede Aufforderung des Amtes entziehen und nur Leistungen wollen und nichts zurück geben. Was daran so schlimm?
 
Ich lese die Aufforderung auch schon jahrelang in Österreich Arbeitslosengeld für Leute streichen die sich den Maßnahmen wiedersetzen.das es seit Jahren so ist das du für 6 Wochen gesperrt wirst wenn du dich wo nicht bewirbst etc wird da auch gerne überlesen und von Paradies für Sozialschmarotzer schwadroniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fast 130.000 Bürgergeldempfänger sanktioniert (zdf.de)

Die Bundesagentur für Arbeit hat offengelegt, wie viele Bürgergeldempfänger im Jahr 2023 Sanktionen erhielten. Demnach seien knapp 130.000 Menschen von Kürzungen betroffen gewesen.

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht, es gibt doch Sanktionen.
Warum tut man denn hier so, als ob die "Betrüger" und "Totalverweigerer" einfach so das Bürgergeld abgreifen können. Auch würde es mich mal interessieren, wie viele von diesen sogenannten Totalverweigerern es tatsächlich gibt. Denke nicht, dass das viele sind.

Hier bekommt man den Eindruck, als ob ein Großteil der Bürgergeldempfänger zu Unrecht Leistung beziehen und in Saus und Braus leben.
 
Wer unterscheidet denn? Kein Plan wieso du das nicht verstehst was ich und andere wirklich sagen wollen. Es geht nur darum die zu sanktionieren die sich bewusst und absichtlich gegen jede Aufforderung des Amtes entziehen und nur Leistungen wollen und nichts zurück geben. Was daran so schlimm?

Diejenigen, welche hier immer von den Massen von Totalverweigerern schreien, scheinen ja super unterscheiden zu können, wer das Bürgergeld wirklich benötigt und wer ja einfach arbeiten gehen könnte.

Härtere Sanktionen treffen auch immer die falschen. Es wird nie eine 100% perfekte Möglichkeit geben nur die zu bestrafen, gegen die ihr hier wettert. Es wird auch immer die falschen treffen. Lieber 100% Bezüge für alle und die paar % Totalverweigerer aushalten, als dass ein Mensch Sanktionen erfährt, der nichts dafür kann.
 
Diejenigen, welche hier immer von den Massen von Totalverweigerern schreien, scheinen ja super unterscheiden zu können, wer das Bürgergeld wirklich benötigt und wer ja einfach arbeiten gehen könnte.

Härtere Sanktionen treffen auch immer die falschen. Es wird nie eine 100% perfekte Möglichkeit geben nur die zu bestrafen, gegen die ihr hier wettert. Es wird auch immer die falschen treffen. Lieber 100% Bezüge für alle und die paar % Totalverweigerer aushalten, als dass ein Mensch Sanktionen erfährt, der nichts dafür kann.
Erkläre mir Mal wie es die falschen treffen kann wenn das Amt jemanden Leistungen kürzt der nachweislich Termine nicht wahr nimmt oder Angebote ignoriert. Das kann das Amt doch relativ easy sehen und nur dann sollte es auch geahndet werden.

Ich verstehe einfach nicht wieso du da immer wieder gegen argumentierst anstatt sinngemäß einfach zu sagen "ja hast Recht, Leute die den Staat nur auf der Tasche liegen, vllt sogar schwarz nebenbei arbeiten und das Amt auslachen, sollten sanktioniert werden." Das man sowas überhaupt sagen muss.

Und wer sagt hier irgendwas von Massen von Totalverweigerer? Ich selbst hab noch gesagt dass die Zahl der Leute die das System ausnutzen klein ist und auch kein anderer hat was von Massen gesagt.

Und das du ernsthaft sagst du paar wenigen die den Staat ums Geld bescheißen sollte man einfach aushalten ist ja wohl eine absolute Frechheit. Genau solchen (nochmal, wenigen) Leuten muss doch entgegen gewirkt werden. Es muss doch fair und konsequent sein was solche Leute angeht und den Leuten die das Geld mühsam verdienen. Stört es dich gar nicht dass Teile deiner Kohle Leute bekommen die dich vllt noch auslachen und das Amt ignorieren? Sorry aber solch eine Aussage dass man die hinnehmen muss...
Unfassbar.

Ach und nein ich kann natürlich nicht beurteilen wer arbeiten gehen kann aber das Amt. Die einfach wenn einer über Jahre nichts macht oder Angebote annimmt....
 
Manche brauchen echt mal nen Reality check, was es heißt am Existenzminimum zu leben, oder dass deutsche Ämter bestimmt nicht der Gipfel der Genauigkeit und Fehlerlosigkeit sind...
Du liest echt nicht was ich schreibe oder??? Ich hab da gelebt bzw mit Hartz. Aber schön wie du auf meine Punkte eingehst und den Fakt den ich dir unterstelle das du Betrug am Staat für gut heißt.... Sind ja nicht so viele also was solls gelle
 
Du liest echt nicht was ich schreibe oder??? Ich hab da gelebt bzw mit Hartz. Aber schön wie du auf meine Punkte eingehst und den Fakt den ich dir unterstelle das du Betrug am Staat für gut heißt.... Sind ja nicht so viele also was solls gelle

Doch doch, ich hab das gelesen. So schlimm wars ja nicht, wenn man sich zusammenreißt reicht es schon, blablablubb, die ganzen Phrasen. Ich finds gut, dass du da so gut durchgekommen bist, ehrlich. Andere schafften/ schaffen das nicht und nein, das liegt nicht daran, dass manche einfach schlechter mit Geld umgehen können, oder mit dem wenigen nicht haushalten können. Das sind alles einzelne Schicksale und keines davon sollte man einfach so über einen Kamm scheeren und sagen, die habens nicht verdient nur weil sie nicht arbeiten gehen wollen. Ich kenne auch Menschen, welche sich auf Bürgergeld "ausruhen", ja sich sogar noch über Angebote wie die Tafel aufregen (zu teuer, schlechte Quali). Die würde ich am liebsten auch mit einem Arschtritt zurück ins Berufsleben befördern. Ich weis aber auch, dass härtere Sanktionen auch immer die treffen würde, die wirklich nicht können. Aber da wird mal eine Frist versäumt, da wird mal ein Termin verpasst, dann geht was beim Amt unter, oder ganze Belege gehen beim Amt "verloren" und zack haste ne Sanktion und musst dir überlegen, wie du deine Rechnungen im nächsten Monat überhaupt bezahlen sollst und noch genug Geld für was zu Essen hast.

Ich kenne nämlich auch die andere Seite. Ich habe live miterlebt, wie sich jmd sprichwörtlich zu Tode gearbeitet hat, aufstocken musste und sich stets und ständig mit Gängelungen seitens des Amtes rumschlagen musste. Gleichzeitig sich noch um seine sterbenskranke Frau gekümmert hat. Dabei aber nie ein böses Wort verloren hat. Versuch mal dem Amt klar zu machen, dass du trotz 40h Job kein Geld für ein Auto hast, dein 30 Jahre alter Opel aber aus dem letzten Loch pfeift und du dringend ein neues Auto brauchst, weil du sonst deinen Job verlierst und dann zu 100% auf ALG angewiesen wärst...Frau kann nicht arbeiten, Tochter studiert in einer komplett anderen Stadt und bekommt auch nur Bafög und neben der Arbeit musste dich noch mit Schriftverkehr und Terminen beim Arbeitsamt rumschlagen. Das Ende vom Lied war dann ein viel zu früher Tod, noch nichtmal 60 Jahre alt...

Und ja ein Sozialstaat muss das aushalten. Denn, wie ich auch schon erwähnte, was aber auch gekonnt ignoriert wurde: egal welches System, egal welche Gängelungen/ Kontrollinstanzen man einbaut, es wird immer Menschen geben, die dies ausnutzen und Betrügen. Das lässt sich nicht verhindern und MUSS ausgehalten werden, sonst müsste man den Sozialstaat abschaffen, dann kann niemand mehr betrügen.

Und solange es sich ein Staat leisten kann 100Mrd Euro an Steuerbetrug auszuhalten, kann er auch die 60Mio Sozialbetrug aushalten.
 
Manche brauchen echt mal nen Reality check, was es heißt am Existenzminimum zu leben, oder dass deutsche Ämter bestimmt nicht der Gipfel der Genauigkeit und Fehlerlosigkeit sind...

Gut dann halte ich dir mal die Realität vor Augen, da du anscheinend nur die bedürftigen vor Augen hast.

In meinem Umfeld sind mir alleine 3 Fälle bekannt die Bürgergeld empfangen und arbeiten könnten.
Zwei von denen haben einfach keine Lust auf Arbeiten, einer von den beiden verdient sich nebenbei seinen Lebensunterhalt durch Verkauf von illegalen Substanzen.
Ein anderer ist der Meinung, dass es sich nicht lohnt arbeiten zu gehen, da er zwei Kinder hat und mehr von Amt bekommt als wenn er arbeiten geht.

Allen dreien geht es sehr gut trotz "Existenzminimum", zwei von denen haben ne Playsi 5 dort stehen, der andere nen guten Rechner.
Geld ist genug da um zu rauchen, saufen und essen zu bestellen.
Der Typ der seiner illegale Nebentätigkeit nachgeht, hat sogar ein Auto was man als Statussymbol ansehen könnte, das Auto ist auf den Vater angemeldet.
Seine Freundin ist Anfang 20, hat keine Ausbildung und lässt sich ebenfalls vom Staat finanzieren.

Und jetzt erkläre mir bitte, was hier schief äuft, dass es solchen Leuten so einfach gemacht wird, dass sie keiner Arbeit nachgehen müssen und sich auf Staatskosten ausruhen können bzw den Staat abzocken können?
Liegt es an den jeweiligen Sachbearbeitern die überfordert sind?
Oder liegt es am Gesetzgeber der davor die Augen verschließt bzw die Realität nicht wahrhaben will?

Und genau von solchen Leuten spreche ich hier die ganze Zeit, das sind auch keine Einzelfälle, weil es denen zu einfach gemacht wird.

Von gewissen Kulturen, die den Staat im großen Stil abkassieren wollen wir gar nicht erst anfangen zu reden.








Du liest echt nicht was ich schreibe oder??? Ich hab da gelebt bzw mit Hartz. Aber schön wie du auf meine Punkte eingehst und den Fakt den ich dir unterstelle das du Betrug am Staat für gut heißt.... Sind ja nicht so viele also was solls gelle

Du, das macht eigentlich keinen Sinn mit so einem darüber zu diskutieren, da kannste argumentieren wie du willst, es werden immer die armen Menschen sein auf denen herumgehackt wird.
Das die eigentlich gar nicht das Thema sind, will man nicht verstehen.
 
Das Problem ist doch, dass es beide Fälle gibt - denjenigen, der unverschuldet in Armut rutscht oder aus anderen Gründen ungewollt nicht aus der Bürgergeldfalle kommt, als auch denjenigen, der sich verweigert. Da greift auch der Verweis auf nur ein paar tausend Totalverweigerer zu kurz, denn das sind ja nur diejenigen, von denen man weiß, dass sie sich aktiv verweigern. Daneben gibt es eine nicht zu unterschätzende Gruppe von Menschen, die sich teils ungewollt im Bürgergeld eingerichtet haben und da in so einer Art Loop feststecken. Etwas mehr Zwang und Druck könnte diese Menschen durchaus in Arbeit bringen. Und ich meine damit nicht, dass das schlechte Menschen sind, die sich aktiv verweigern - nein, sie sind oft verplant, verlieren sich in endlosen Schulungen oder 2€-Jobs, weil durch das Bürgergeld kommt ja monatlich Geld rein, sodass sie sich keine weiteren Gedanken über ihren Lebensweg machen. Das sind so Leute, die in den Tag hineinleben und eigentlich noch elterliche Handreichung bräuchten, obwohl sie längst erwachsen sind (es sind aber auch oft Leute, die ohnehin aus einem schwierigen Elternhaus kommen, oft auch mit Drogen zu tun haben etc.). Meine Frau arbeitet ehrenamtlich viel mit Armen und das ist mit Abstand die größte Gruppe und da denke ich mir dann auch manchmal: Die brauchen vielleicht einfach mal einen Tritt in den Hintern.
 
Doch doch, ich hab das gelesen. So schlimm wars ja nicht, wenn man sich zusammenreißt reicht es schon, blablablubb, die ganzen Phrasen. Ich finds gut, dass du da so gut durchgekommen bist, ehrlich. Andere schafften/ schaffen das nicht und nein, das liegt nicht daran, dass manche einfach schlechter mit Geld umgehen können, oder mit dem wenigen nicht haushalten können. Das sind alles einzelne Schicksale und keines davon sollte man einfach so über einen Kamm scheeren und sagen, die habens nicht verdient nur weil sie nicht arbeiten gehen wollen. Ich kenne auch Menschen, welche sich auf Bürgergeld "ausruhen", ja sich sogar noch über Angebote wie die Tafel aufregen (zu teuer, schlechte Quali). Die würde ich am liebsten auch mit einem Arschtritt zurück ins Berufsleben befördern. Ich weis aber auch, dass härtere Sanktionen auch immer die treffen würde, die wirklich nicht können. Aber da wird mal eine Frist versäumt, da wird mal ein Termin verpasst, dann geht was beim Amt unter, oder ganze Belege gehen beim Amt "verloren" und zack haste ne Sanktion und musst dir überlegen, wie du deine Rechnungen im nächsten Monat überhaupt bezahlen sollst und noch genug Geld für was zu Essen hast.

Ich kenne nämlich auch die andere Seite. Ich habe live miterlebt, wie sich jmd sprichwörtlich zu Tode gearbeitet hat, aufstocken musste und sich stets und ständig mit Gängelungen seitens des Amtes rumschlagen musste. Gleichzeitig sich noch um seine sterbenskranke Frau gekümmert hat. Dabei aber nie ein böses Wort verloren hat. Versuch mal dem Amt klar zu machen, dass du trotz 40h Job kein Geld für ein Auto hast, dein 30 Jahre alter Opel aber aus dem letzten Loch pfeift und du dringend ein neues Auto brauchst, weil du sonst deinen Job verlierst und dann zu 100% auf ALG angewiesen wärst...Frau kann nicht arbeiten, Tochter studiert in einer komplett anderen Stadt und bekommt auch nur Bafög und neben der Arbeit musste dich noch mit Schriftverkehr und Terminen beim Arbeitsamt rumschlagen. Das Ende vom Lied war dann ein viel zu früher Tod, noch nichtmal 60 Jahre alt...

Und ja ein Sozialstaat muss das aushalten. Denn, wie ich auch schon erwähnte, was aber auch gekonnt ignoriert wurde: egal welches System, egal welche Gängelungen/ Kontrollinstanzen man einbaut, es wird immer Menschen geben, die dies ausnutzen und Betrügen. Das lässt sich nicht verhindern und MUSS ausgehalten werden, sonst müsste man den Sozialstaat abschaffen, dann kann niemand mehr betrügen.

Und solange es sich ein Staat leisten kann 100Mrd Euro an Steuerbetrug auszuhalten, kann er auch die 60Mio Sozialbetrug aushalten.
Ich weiß nicht wieso du Steuerbetrug immer mit rein bringst und das eine Übel mit dem anderen vergleichst und das gut heißt. Ohne Witz, das kannst doch nicht ernsthaft gut heißen. Egal ob viel oder wenig Geld abgezogen wird, es ist Geld. Geld was an anderen Stellen dringender gebraucht wird. Mit dem man was nützliches machen kann und nicht Leute fördert die den Staat die Kohle aus der Jacke ziehen und uns Arbeitnehmer auslachen. Ich hab es schon Mal gesagt, überall gibt es Strafen und Konsequenzen für Fehlverhalten. Im Job wirst im schlimmsten Fall gefreut und bekommst nur 67% Kohle als Arbeitsloser. 32% weniger Kohle und dann jammern einige rum wenn darüber gesprochen wird Arbeitsverweigerer 10% oder so zu kürzen wenn sie mehrmals, vllt über Jahre die geforderten Maßnahmen nicht ergreifen. Wo leben wir denn? Sorry aber ich bleibe dabei, wer so eiskalt den Staat bescheißt muss hart bestraft werden. Nur so kann es doch abschreckend auf andere wirken und vllt, nur vllt, bewirkt dass dann doch Mal ein Umdenken. Wenn nichts passiert wird sich nie was ändern. Wie mit allem, überall, muss doch einfach Mal angefangen und durchgezogen werden
 
Doch doch, ich hab das gelesen. So schlimm wars ja nicht, wenn man sich zusammenreißt reicht es schon, blablablubb, die ganzen Phrasen. Ich finds gut, dass du da so gut durchgekommen bist, ehrlich. Andere schafften/ schaffen das nicht und nein, das liegt nicht daran, dass manche einfach schlechter mit Geld umgehen können, oder mit dem wenigen nicht haushalten können. Das sind alles einzelne Schicksale und keines davon sollte man einfach so über einen Kamm scheeren und sagen, die habens nicht verdient nur weil sie nicht arbeiten gehen wollen. Ich kenne auch Menschen, welche sich auf Bürgergeld "ausruhen", ja sich sogar noch über Angebote wie die Tafel aufregen (zu teuer, schlechte Quali). Die würde ich am liebsten auch mit einem Arschtritt zurück ins Berufsleben befördern. Ich weis aber auch, dass härtere Sanktionen auch immer die treffen würde, die wirklich nicht können. Aber da wird mal eine Frist versäumt, da wird mal ein Termin verpasst, dann geht was beim Amt unter, oder ganze Belege gehen beim Amt "verloren" und zack haste ne Sanktion und musst dir überlegen, wie du deine Rechnungen im nächsten Monat überhaupt bezahlen sollst und noch genug Geld für was zu Essen hast.

Ich kenne nämlich auch die andere Seite. Ich habe live miterlebt, wie sich jmd sprichwörtlich zu Tode gearbeitet hat, aufstocken musste und sich stets und ständig mit Gängelungen seitens des Amtes rumschlagen musste. Gleichzeitig sich noch um seine sterbenskranke Frau gekümmert hat. Dabei aber nie ein böses Wort verloren hat. Versuch mal dem Amt klar zu machen, dass du trotz 40h Job kein Geld für ein Auto hast, dein 30 Jahre alter Opel aber aus dem letzten Loch pfeift und du dringend ein neues Auto brauchst, weil du sonst deinen Job verlierst und dann zu 100% auf ALG angewiesen wärst...Frau kann nicht arbeiten, Tochter studiert in einer komplett anderen Stadt und bekommt auch nur Bafög und neben der Arbeit musste dich noch mit Schriftverkehr und Terminen beim Arbeitsamt rumschlagen. Das Ende vom Lied war dann ein viel zu früher Tod, noch nichtmal 60 Jahre alt...

Und ja ein Sozialstaat muss das aushalten. Denn, wie ich auch schon erwähnte, was aber auch gekonnt ignoriert wurde: egal welches System, egal welche Gängelungen/ Kontrollinstanzen man einbaut, es wird immer Menschen geben, die dies ausnutzen und Betrügen. Das lässt sich nicht verhindern und MUSS ausgehalten werden, sonst müsste man den Sozialstaat abschaffen, dann kann niemand mehr betrügen.

Und solange es sich ein Staat leisten kann 100Mrd Euro an Steuerbetrug auszuhalten, kann er auch die 60Mio Sozialbetrug aushalten.

Danke für den Beitrag aber wie du siehst stößt er wie immer bei dem Thema nur auf Ignoranz und Unverständnis.
 
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