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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ehrliche Nachfrage: Wie kann ich mir so ein Szenario des "Zwangskonsum" vorstellen?

Ganz einfache Beispielszenarios:
- Man steht an der Bushaltestelle und neben dir zündet sich jemand einen Joint an, weil es ja legal ist. Machen ja nicht wenige Raucher auch so und es ist ihnen egal, ob jemand daneben steht.
- Man sitzt auf dem Balkon und dein Nachbar bufft einen.

Eigentlich sollte der Gesetzgeber klare Vorgaben mit entsprechenden harten Ahndungen machen, Nichtraucher/-kiffer vor den "Abgasen" zu schützen. Das sinnvollste wäre eigentlich, das Rauchen und Kiffen nur in entsprechenden Clubs bzw. Arealen zuzulassen, wo jeder Nichtkonsument fern bleiben kann.
 
Du bist also ganz allgemein für einen umfassenderen Nichtraucherschutz, als es derzeit der Fall ist.
Das hatte ich zuerst nicht verstanden.
 
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/cannabis/faq-cannabisgesetz
  • Beschränkung des öffentlichen Konsums von Cannabis: kein Konsum in unmittelbarer Nähe von Personen unter 18 Jahren; kein Konsum in Anbauvereinigungen und in Sichtweite von Anbauvereinigungen; kein Konsum in Fußgängerzonen zwischen 7 und 20 Uhr; kein Konsum in Sichtweite von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Kinderspielplätzen sowie öffentlich zugänglichen Sportstätten. Eine Sichtweite ist bei einem Abstand von mehr als 100 Metern von dem Eingangsbereich der genannten Einrichtungen nicht mehr gegeben.
 
Sie wird mehr belastet, wenn sich die Legalisierung weiter verzögert. Dann müssen wir nämlich weiter anklagen, verurteilen und vollstrecken.

Der gute Herr Stephan Pilsinger (CDU) hatte ja auch davor gewarnt wie viel Arbeit auf die Gerichte zu käme wenn die Teil-Legalisierung beschlossen wird, ca. 100.000 alte Fälle müssten erneut auf den Tisch und bearbeitet werden, mich wunderte nur, das niemand ihm sagte, das einmalig 100.000 Fälle neu zu bearbeiten evtl. besser sind, als jedes Jahr fast 200.000 neue Fälle zu bearbeiten und Menschen dafür zu verurteilen.
 
Naja, rechtskräftige Verfahren würden ja nicht neu verhandelt. Das würde maximal in der Vollstreckung erledigt, was keine Arbeit für Polizei, Richter und Staatsanwälte wäre. Das würden die Rechtspfleger erledigen, die sicher nicht begeistert wären, aber wie gesagt, es fallen ja dann auch künftig weniger Verfahren dieser Art an.
 
Ganz einfache Beispielszenarios:
- Man steht an der Bushaltestelle und neben dir zündet sich jemand einen Joint an, weil es ja legal ist. Machen ja nicht wenige Raucher auch so und es ist ihnen egal, ob jemand daneben steht.
- Man sitzt auf dem Balkon und dein Nachbar bufft einen.

Eigentlich sollte der Gesetzgeber klare Vorgaben mit entsprechenden harten Ahndungen machen, Nichtraucher/-kiffer vor den "Abgasen" zu schützen. Das sinnvollste wäre eigentlich, das Rauchen und Kiffen nur in entsprechenden Clubs bzw. Arealen zuzulassen, wo jeder Nichtkonsument fern bleiben kann.
Wie sehr ein Zigarettenqualm auf dem Balkon stören kann, habe ich jahrelang erlebt. Im Sommer haben meine Nachbarn ständig auf dem Balkon gesessen und geraucht. Das war teilweise so störend, dass ich mich da nicht hinsetzen konnte, bei geöffneten Fenster hat sogar meine Küche nach Qualm gestunken. Ich habe nie was gesagt, weil es eben sehr alte nette Leute waren. Sind beide letztes Jahr im Seniorenheim gekommen, ich hoffe mal, dass die neuen Nachbarn keine Kiffer sind und mich mit ihren Qualm belästigen. Das werde ich dann nicht so hinnehmen.
 
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Was das alles für scheinheilige Argumente sind um das verzögern zu wollen.

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einfach mal reingeworfen, gestern bei Lanz war ne Diskussion drüber

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geht entgegen der Überschrift auch um Cannabis.
 
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