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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

https://www.spiegel.de/politik/deut...kraine-a-5c9a23d0-fd34-4706-9de0-b85cab5e3ed8

Was für ein Affentanz damit wir ja nicht ein direkter Lieferant sind. Ich verstehe nicht was das ändern soll, aber gut besser so als gar nicht - vermutlich.
Ich würde einfach gerne wissen, was hinter dieser Entscheidung steckt. Vielleicht gibt es ja gute Gründe dafür, Taurus nicht zu liefern. Aber erklärt es uns doch bitte, liebe Regierung!

ich denke nicht dass es darum geht direkter Lieferant zu sein sondern der Punkt dass ja Storm Shadow und die franz. Variante davon weitergegeben werden und beide eine geringere Reichweite haben als Taurus. Damit eben nicht Moskau? angegriffen werden kann damit.
 
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber können Taurus-Flugkörper (im Gegensatz zu den anderen Beiden) ohnehin nicht ohne größere Umbauten von ukrainischen Flugzeugen abgeschossen werden? Ich meine, das irgendwo gelesen zu haben, aber ohne Gewähr.
 
Ich weiß es nicht, die Ukraine hat aber mehrfach drum gebeten, von daher gehe ich davon aus sie haben einen Einsatzzweck, bzw. können diese auch einsetzen.
 
Trump ist noch nicht mal an der Macht und schafft es dennoch schon wieder Einfluss zu nehmen :roll:

Kompromiss zu US-Hilfen für die Ukraine vor dem Aus: Die Kapitulation der Schildkröte

Unter dem Druck des von Donald Trump lässt der einstmals mächtige Republikaner Mitch McConnell ein überparteiliches Gesetzespaket zur Sicherung der US-Grenze und weiteren Unterstützung der Ukraine scheitern. Nun wird seine Partei die Migration zum zentralen Wahlkampfthema hochjazzen. Die Militärhilfen für Kiew aber stehen vor dem Aus.

Trump will das Chaos an der Grenze
Doch dann intervenierte Trump. Die Ukraine-Hilfen lehnt der Putin-Bewunderer ohnehin ab. Doch im Zentrum der amerikanischen Innenpolitik steht die Einwanderung: Trump verlangte eine Ablehnung des Gesetzes, das „eine raffinierte Falle“ der Demokraten sei. Reihenweise fielen daraufhin die Republikaner im Kongress um. Am Montag knickte McConnell ein, obwohl Trump ihn regelmäßig als „alte Krähe“ verspottet und seine aus Taiwan in die USA emigrierte Ehefrau übelst rassistisch beleidigt.

https://www.rnd.de/politik/kompromi...-schildkroete-FT7AHJMQVVE2NN2QMR5O2HEK5E.html

arschkriechen ist ganz hoch im Trend dort drüben scheinbar.
 
Valerii Zaluzhnyi (Armeechef) wird ausgetauscht:
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https://www.spiegel.de/ausland/ukra...tze-an-a-188a8366-d45a-422d-8172-fe61925e80e5
 
Ost-Ukraine - Ukrainische Armee zieht sich aus Awdijiwka zurück

Die ukrainische Armee gibt die seit Monaten umkämpfte Stadt Awdijiwka im Osten des Landes auf. Der neue Oberkommandierende Syrskyj und der für den Frontabschnitt zuständige General Tarnawskij teilten mit, die Soldaten hätten sich auf zuvor vorbereitete Stellungen zurückgezogen. Die Einnahme hat vor allem symbolische Bedeutung.


https://www.deutschlandfunk.de/ukrainische-armee-zieht-sich-aus-awdijiwka-zurueck-100.html
 
Ich sehe jetzt für die Ukraine eh schwarz.
Die USA stoppen erstmal ihre Unterstützung. Europa liefert zu langsam und zu wenig und ist insgesamt auch nicht ganz einig.
Die Offensive der Ukraine ist verpufft und Russland schiebt immer weiter Soldaten und Maschinen rein (auch wenn das teilweise reines Kanonenfutter ist und alte Ausrüstung).
Ich sehe da momentan gar keinen Funken Hoffnung. Der Krieg wird andauern, Russland wird sich im Osten und im Süden weiter eingraben und irgendwann wird die Ukraine gezwungen sein entweder zu kapitulieren oder am Verhandlungstisch sehr, sehr viel zu verlieren.
 
Das sehe ich leider ähnlich.
Zudem muss ich noch Anmerken, das die Russen mittlerweile auch ein gutes Stück schlauer agieren.
In Bachmut waren das ja noch fürchterlich verlustreiche und stumpfe Angriffswellen die Unglaublich verlustreich waren, aber wenn man das ganze jetzt in Awdijiwka verfolgt (gibt ja vor allem auf Telegram von beiden Seiten unzählige Videos, Bilder und Aussagen von Soldaten) sieht das hier ganz anders aus. Die Angriffe sind fast alle Koordiniert, die Stellungen werden mit Gleitbomben, Drohnen und Artillerie Sturmreif geschossen und dann mit kleinen Infanterie Trupps genommen. Das berichten auch Ukrainer die zuvor in Bachmut gekämpft haben.
Die Russen haben also nicht nur deutlich mehr Munition (und Teilweise mittlerweile auch mehr Drohnen) sondern fangen doch auch langsam an zu lernen.

Und da bring es auch nichts Lachend auf alte T62 zu zeigen. Was liefern "wir" (also der Westen) denn Aktuell? Klar eine Hand voll Abrams kommt noch. Aber sonst? Alte Leopard1 und ähnlich altes Gerät das irgendwo noch gefunden und wiederhergerichtet wird.
Die F16 werden nochmal helfen, ich wage es zu bezweifeln dass das für mehr reicht als zu einem weitestgehendem einfrieren der Front.
Ich sehe einfach nicht wo die Ukrainer das nötige Material für eine große Offensive herbekommen sollte.
 
Das ist genau das, was ich hier schon öfter geschrieben habe und was mich so frustriert: ich kann überhaupt kein mögliches Ende dieses Krieges absehen. Es findet ein endloses Gemetzel um wenige Quadratkilometer statt. Wo soll das hinführen? Für beide Seiten ...

Der einzige, der sich zurücklehnen kann, ist Putin, weil ihm seine eigenen Leute einfach völlig egal sind.
 
Das sehe ich leider ähnlich.
Zudem muss ich noch Anmerken, das die Russen mittlerweile auch ein gutes Stück schlauer agieren.
In Bachmut waren das ja noch fürchterlich verlustreiche und stumpfe Angriffswellen die Unglaublich verlustreich waren, aber wenn man das ganze jetzt in Awdijiwka verfolgt (gibt ja vor allem auf Telegram von beiden Seiten unzählige Videos, Bilder und Aussagen von Soldaten) sieht das hier ganz anders aus. Die Angriffe sind fast alle Koordiniert, die Stellungen werden mit Gleitbomben, Drohnen und Artillerie Sturmreif geschossen und dann mit kleinen Infanterie Trupps genommen. Das berichten auch Ukrainer die zuvor in Bachmut gekämpft haben.
Die Russen haben also nicht nur deutlich mehr Munition (und Teilweise mittlerweile auch mehr Drohnen) sondern fangen doch auch langsam an zu lernen.

Auch wenn mir ebenfalls der Optimismus fehlt, aber auch Awdijiwka ist nahezu unglaublich verlustreich für die Russen gewesen. Dessen Einnahmen hat wieder so viele Menschen und Material gekostet. Im Gegensatz zu Bakhmut scheint man aber auf Ukrainischer Seite nun die eigenen Soldaten nicht mehr einen hoffnungslosen Kampf weiter kämpfen zu lassen und zieht sie soweit wie möglich geordnet zurück in die nächsten Verteidigungsstellungen. Ich meine man weiß nicht wie aussagekräftig die Zahlen sind die so gemeldet werden, aber es gibt ja auch genug Videos von den gescheiterten Vorstößen und gerade vorgestern ein Video von russischer Seite eines Schlachtfeldes in dem gezeigt wurde wie überall tote Soldaten herum liegen. Passend dazu wurde auch gesagt, dass von einem 4000 Mann Battalion noch rund 30% übrig sind. Von daher ist das auch eher wieder ein symbolischer Sieg, dessen Kosten letzten Endes in keinem Verhältnis stehen. An Bakhmut sind letzten Endes die Wagner Söldner zugrunde gegangen. Für Russland wird das also auch noch ein weiter Weg, bei dem ich mich frage, ob Russland den wirklich beschreiten kann.

Letzten Endes hängt halt tatsächlich sehr viel von den Wahlen in Amerika ab. Aber auch als Europa scheint man ja inzwischen auch immer aktiver zu werden und die Unterstützung der Ukraine besser zu koordinieren und es werden verschiedene länderspezifische Taskforces gebildet. Wir haben jetzt 2 Jahre Ukrainekrieg. Länger als wir alle erwartet hätten. Und ich denke er wird auch noch deutlich länger andauern. Ein Ende kann ich auch überhaupt nicht absehen bzw. abschätzen wie das aussehen wird. Für mich aber auch klar, dass das nicht auf dem Schlachtfeld entschieden wird, sondern am Verhandlungstisch. Letzten Endes muss man dass aber dann auch dem ganzen Westen vorwerfen, der einfach zu zögerlich agiert hat. Was ich nach wie vor angesichts der Handlungen und Aussagen Russlands - aber auch dessen Verbündeter überhaupt nicht nach voll ziehen kann. Denn wenn wir eins gesehen haben, ist es doch tatsächlich so, dass es mit der Ukraine nicht vorbei sein wird. Wir werden wahrscheinlich in den nächsten Jahren noch einige Kriege erleben müssen. Und ob die uns dann so wenig persönlich berühren werden wie diese sei mal dahin gestellt.
 
Das Problem mit dem Verhandlungstisch in diesem Fall ist aber, dass jeder weiß dass eine mögliche "Einigung" nicht mal die Tinte auf dem Papier wert ist. Russland hält sich an sowas genau so lange, wie es ihnen passt.

Normalerweise braucht man in solchen Fällen Garantiemächte die ihrerseits den beiden Parteien militärisch und wirtschaftlich überlegen sind. Aber USA und China fallen durch ihre direkte Beteiligung und fehlende Glaubwürdigkeit beide aus. Und mehr Kandidaten gibt es nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn mir ebenfalls der Optimismus fehlt, aber auch Awdijiwka ist nahezu unglaublich verlustreich für die Russen gewesen. Dessen Einnahmen hat wieder so viele Menschen und Material gekostet. Im Gegensatz zu Bakhmut scheint man aber auf Ukrainischer Seite nun die eigenen Soldaten nicht mehr einen hoffnungslosen Kampf weiter kämpfen zu lassen und zieht sie soweit wie möglich geordnet zurück in die nächsten Verteidigungsstellungen. Ich meine man weiß nicht wie aussagekräftig die Zahlen sind die so gemeldet werden, aber es gibt ja auch genug Videos von den gescheiterten Vorstößen und gerade vorgestern ein Video von russischer Seite eines Schlachtfeldes in dem gezeigt wurde wie überall tote Soldaten herum liegen. Passend dazu wurde auch gesagt, dass von einem 4000 Mann Battalion noch rund 30% übrig sind. Von daher ist das auch eher wieder ein symbolischer Sieg, dessen Kosten letzten Endes in keinem Verhältnis stehen. An Bakhmut sind letzten Endes die Wagner Söldner zugrunde gegangen. Für Russland wird das also auch noch ein weiter Weg, bei dem ich mich frage, ob Russland den wirklich beschreiten kann.

Letzten Endes hängt halt tatsächlich sehr viel von den Wahlen in Amerika ab. Aber auch als Europa scheint man ja inzwischen auch immer aktiver zu werden und die Unterstützung der Ukraine besser zu koordinieren und es werden verschiedene länderspezifische Taskforces gebildet. Wir haben jetzt 2 Jahre Ukrainekrieg. Länger als wir alle erwartet hätten. Und ich denke er wird auch noch deutlich länger andauern. Ein Ende kann ich auch überhaupt nicht absehen bzw. abschätzen wie das aussehen wird. Für mich aber auch klar, dass das nicht auf dem Schlachtfeld entschieden wird, sondern am Verhandlungstisch. Letzten Endes muss man dass aber dann auch dem ganzen Westen vorwerfen, der einfach zu zögerlich agiert hat. Was ich nach wie vor angesichts der Handlungen und Aussagen Russlands - aber auch dessen Verbündeter überhaupt nicht nach voll ziehen kann. Denn wenn wir eins gesehen haben, ist es doch tatsächlich so, dass es mit der Ukraine nicht vorbei sein wird. Wir werden wahrscheinlich in den nächsten Jahren noch einige Kriege erleben müssen. Und ob die uns dann so wenig persönlich berühren werden wie diese sei mal dahin gestellt.

Sorry das ich hier den Schwarzmaler mimen muss, aber das kann ich nach meinen Beobachtungen leider nicht bestätigen.
Ich verfolge das ganze nun schon seit 1,5 Jahren deutlich mehr als ich wohl sollte und habe daher etliche Warblogger von beiden seiten im Abo. Die sind alle zwar klar Parteiisch, aber ich habe mittlerweile eine Sammlung von von Quellen die zumindest versuchen so wenig Propaganda wie möglich da mit einfließen zu lassen (daher ignorieren übrigens auch alle offizielle Russische und auch Ukrainische Quellen). Und ich habe bei keinem (auch bei den Ukrainischen nicht!) von auch nur annähernd so hohen Verlusten der Russen wie in Bachmut gelesen.
Zudem war der Rückzug aus Avdiivka auch von den Russen erzwungen, die Ukrainer hatten noch genau einen Feldweg als Versorgungslinie und die Russen rückten darauf vor. Die Ukrainer mussten das also machen, wenn sie nicht alle Soldaten in Avdiivka verlieren wollten.

Aber letztendlich ist das auch gar nicht mal soooooo wichtig. Avdiivka war jetzt keine Strategisch wichtige Stadt, der Trend geht aber ganz klar in die Falsche Richtung. Und ich frage mich was das ganze hier eigentlich soll.
Die Unterstützung kommt nicht so wie die Ukraine das braucht und Russland geht ganz offensichtlich gar nichts aus. Weder Soldaten, noch Raketen, Panzer oder sonst was. Dieses schönreden das die Russen ja mehr verlieren (was so ja auch stimmt, ich halte nur die Zahlen die von Offizieller Ukrainischer seite kommen nur für stark geschönt, so wie viele Ukrainer auch) wird aber langsam albern.
Unsere Regierungen müssen die Russen endlich mal ernst nehmen und dementsprechend handeln.
Es kann doch verdammt nochmal nicht sein das ein Wirtschaftlich so schwaches Land wie Russland deutlich mehr Militärtechnik produziert als ganz Europa.
Oder das wir immer noch darüber Diskutieren ob der Taurus geliefert wird. Und währenddessen ist Russland bald damit fertig eine komplett neue Eisenbahnlinie durch die halbe Ukraine auf die Krim zu Bauen, so das sie dann gar nicht mehr auf die Krim Brücke angewiesen sind.
Die bereiten sich auf einen Krieg vor der noch Jahre dauern kann, das passiert im "Westen" aber immer noch nicht wirklich.
 
Mit ziemlicher Sicherheit sind die russischen Verluste höher als die ukrainischen, aber nicht in einem Maße, dass Russland die Menschen ausgehen würden.

Dafür sind die Dimensionen dieses Krieges im historischen Vergleich einfach zu klein. Was Russland in einem Jahr an Soldaten verliert, hat die Wehrmacht in einem schlechten Monat allein an der Ostfront verloren. Und das hat das Deutsche Reich mit knapp 65 Mio Einwohner bis zum letzten Kriegstag nie davon abgehalten, alle Fronten mit Millionen von Soldaten zu versorgen.

Es ist eine Illusion zu glauben, Russland würden irgendwann die Menschen ausgehen.
 
Mit ziemlicher Sicherheit sind die russischen Verluste höher als die ukrainischen, aber nicht in einem Maße, dass Russland die Menschen ausgehen würden.

Dafür sind die Dimensionen dieses Krieges im historischen Vergleich einfach zu klein. Was Russland in einem Jahr an Soldaten verliert, hat die Wehrmacht in einem schlechten Monat allein an der Ostfront verloren. Und das hat das Deutsche Reich mit knapp 65 Mio Einwohner bis zum letzten Kriegstag nie davon abgehalten, alle Fronten mit Millionen von Soldaten zu versorgen.

Es ist eine Illusion zu glauben, Russland würden irgendwann die Menschen ausgehen.

Wer glaubt das denn :???:
 
Ich denke, Europa wird sich über die Ukrainefrage emanzipieren. Die letzte Ansage Trumps hat den letzen Funken gegeben. Wir werden erleben, wie die Rüstungsindustrie angekurbelt wird, wir eine gemeinsame europäische Armee schaffen und europäische Atomwaffen bauen werden. Es ist keine Frage von Trump oder nicht. Hinter den USA wird man sich auch unter Demokraten nicht ewig verstecken können.
 
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