Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Geht aber tatsächlich noch schlimmer:

Ich bin damals noch mit meinem 3er beim Einparken im Bochumer Ruhrpark mit meiner Front über so eine Bordsteinkante gerutscht. Ich habe nicht schnell genug reagiert und plötzlich so eine Art Einrastgeräusch gehört.

Und genau das war auch geschehen. Die Frontschürze war hinter dem Randstein wieder ein Stück nach unten gerutscht und hatte sich fest gehakt.
Der absolute Horror...

Später dann beim Versuch auszuparken auch einen starken Widerstand gespürt.
Bin dann wieder ausgestiegen und hab gedrückt, gehoben gemacht und getan aber war alles aussichtslos. Mittlerweile auch mega Stress bekommen weil super voll und ein schreiendes Kleinkind auf dem Rücksitz. Bin dann eingestiegen und hab einfach Gas gegeben.

Ergebnis: Halbe Front weg gerissen.

Konnte die Werkstatt aber ein paar Tage später wieder ganz gut richten.

Seitdem parke ich auch schon immer Rückwärts ein oder lass deutlich Platz nach vorne. Aber mein 6er ist ein ganz schönes Schiff. Auch nicht immer so optimal.
 
Letztes Jahr zu 4. im Zirkus Charles Knie Loge erste Reihe 81,60€ gezahlt. Wollten eben die gleichen Sitze für dieses Jahr buchen, 122€. WTF, 122€ ?!? Preissteigerung ok, aber doch nicht um 41€. Schade, weil die Show eigentlich geil ist.
 
Neffe seine Schule nimmt an "Pilotprojekt" (warum "Pilotprojekt" weiß auch keiner so 100%, das gabs wohl auch schon letztes Jahr) ich nenne es mal "Digitale Schule" teil. Dazu "muss" sich jeder ein Surface Go 3 holen. Das wurde primär über die Schule organisiert.

Man konnte 2 Modelle wählen entweder das billo modell mit intel pentium XYZ oder zumindest eines mit einem Intel i3.
Das einzige was ich dran praktisch fande, dass es über diese Bestellung eine Zusatzversicherung gibt und das wohl eine "Einrichtung" der Geräte beinhaltet. - Bzgl. der "Einrichtung" war quasi nicht zu erfahren was die da machen. (Was für die aktuelle Situation auch nicht geil ist).

Long story short: entweder hats die Schule verkackt oder aber da wo bestellt wurde (denn da dürfen die Eltern jetzt selber hinterhertelefonieren), aber sie haben nicht genug i3 Versionen bekommen. Etliche, welche die stärkere Variante bestellt haben müssen jetzt auf das schwächere Ersatzgerät ausweichen.
Angeblich ist die i3 Version auch nicht mehr zu bekommen.

Das war übrigens die Schule die einen IT Saal ohne Internetanschluss hat.

Ein Hoch auf die deutschen Bildungsstätten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir hatten letztens Klassentreffen, bei dem auch unsere damalige Klassenleitung dabei war. Sie ist jetzt Rektorin einer Realschule und ist auch gerade dabei die Schule Stück für Stück zu digitalisieren. Genau das war auch eine der Fragen/Themen die wir besprochen haben. Das war echt schön zu sehen, nach 20 Jahren mit ihr darüber jetzt auf einem anderen Level reden zu können und somit Einblicke in das Schulleben und hinter die Kulissen zu bekommen. Bei ihr werden von den 400€ 300€ übernommen und wer auch die restlichen 100€ nicht bezahlen kann, bekommt durch den Förderverein der Schule unbürokratisch schnelle Hilfe.
 
Neffe seine Schule nimmt an "Pilotprojekt" (warum "Pilotprojekt" weiß auch keiner so 100%, das gabs wohl auch schon letztes Jahr) ich nenne es mal "Digitale Schule" teil. Dazu "muss" sich jeder ein Surface Go 3 holen. Das wurde primär über die Schule organisiert.

Man konnte 2 Modelle wählen entweder das billo modell mit intel pentium XYZ oder zumindest eines mit einem Intel i3.
Das einzige was ich dran praktisch fande, dass es über diese Bestellung eine Zusatzversicherung gibt und das wohl eine "Einrichtung" der Geräte beinhaltet. - Bzgl. der "Einrichtung" war quasi nicht zu erfahren was die da machen. (Was für die aktuelle Situation auch nicht geil ist).

Long story short: entweder hats die Schule verkackt oder aber da wo bestellt wurde (denn da dürfen die Eltern jetzt selber hinterhertelefonieren), aber sie haben nicht genug i3 Versionen bekommen. Etliche, welche die stärkere Variante bestellt haben müssen jetzt auf das schwächere Ersatzgerät ausweichen.
Angeblich ist die i3 Version auch nicht mehr zu bekommen.

Das war übrigens die Schule die einen IT Saal ohne Internetanschluss hat.

Ein Hoch auf die deutschen Bildungsstätten...

In welcher Klassenstufe ist denn der Neffe?

Mein Sohn ist ja erst 2. Klasse, aber die nutzen auch schon iPads, allerdings sind die von der Schule gestellt und verbleiben auch dort im Klassenraum. Ist allerdings auch der einzige Klassenraum, in dem ein Bildschirm hinter der Tafel hängt, auf den dann das Bild der iPads projiziert werden kann. Ansonsten hat die Schule zwar ein Computer Kabinett, aber so krass benötigen die das in der Grundschule ja noch nicht.

Meist scheitert es meiner Einschätzung nach an jemanden mit Ahnung, der dort arbeitet und sich der Sache annimmt. Klar kannst du nen Informatik-Lehrer haben, aber wenn der auch schon älter ist und sich nicht für "neues" interessiert (wäre er zwar falsch für den Job), dann wird der auch abseits seines Computer Kabinetts nicht viel machen. Dabei sind heutzutage so viele Möglichkeiten vorhanden. Sie müssen halt nur implementiert und nunja, auch bezahlt werden.

Die Berufsschule unserer Azubis ist da schon viel weiter. Die haben in jedem Klassenraum einen Bildschirm als Tafel auf dem einfach gemalt und geschrieben werden kann. Bildschirmpräsentationen viel besser, als mit dem Beamer. Richtig geniale Möglichkeiten.
 
Was lernen Kinder eigentlch heutzutage im Informatik Fach?
Bei uns war das damals eigentlich eher eine von der Schule organisierte wöchentlich stattfindende Copyparty.
Wir hatten eine Handvoll C64 mit Datasetten, EINE 1542 Floppy-Laufwerk und einen PET.

Wenn mal was erklärt wurde, dann was ist eine Diskette. Was ist ein Bit, und wieviel Bit ergeben ein Byte.. yay.
Das läuft heute vermutlich anders ab.
Kein Schwein muss/will wissen wie ein Computer funktioniert.. Von-Neumann my ass....schon gar nicht in der Grundschule.
Also was lernen die da? Den richtigen Kamerawinkel fürs optimale Selfie oder wie man TikToks ab besten monetarisiert?

Die fundamentalen Sachen muss man eigentlich nicht kennen, um es zu verwenden - selbst zum entwickeln nicht unbedingt - und bei allem anderen ist die richtige Antwort eigentlich immer "Kommt drauf an".
 
Was lernen Kinder eigentlch heutzutage im Informatik Fach?
Bei uns war das damals eigentlich eher eine von der Schule organisierte wöchentlich stattfindende Copyparty.
Wir hatten eine Handvoll C64 mit Datasetten, EINE 1542 Floppy-Laufwerk und einen PET.

Wenn mal was erklärt wurde, dann was ist eine Diskette. Was ist ein Bit, und wieviel Bit ergeben ein Byte.. yay.
Das läuft heute vermutlich anders ab.
Kein Schwein muss/will wissen wie ein Computer funktioniert.. Von-Neumann my ass....schon gar nicht in der Grundschule.
Also was lernen die da? Den richtigen Kamerawinkel fürs optimale Selfie oder wie man TikToks ab besten monetarisiert?

Die fundamentalen Sachen muss man eigentlich nicht kennen, um es zu verwenden - selbst zum entwickeln nicht unbedingt - und bei allem anderen ist die richtige Antwort eigentlich immer "Kommt drauf an".

Ich finde schon, dass ein Grundverständnis nicht schlecht wäre. Dinge, welche wir täglich nutzen, aber sich unser Kenntnis komplett entziehen sind mMn nicht gut.
Muss ja nicht sein, dass jeder einen PC komplett auseinander und wieder zusammenbauen muss, aber so die grobe Kenntnis über einzelne Komponenten, oder auch wie andere Geräte aufgebaut sind, was ist die CPU, was macht welches Bauteil in deinem Smartphone?

Ich finde Früher, als ich noch Informatik hatte, hat man sich da mehr mit auseinandergesetzt. Heute bedienen die Kids alle möglichen Geräte, als wärs das normalste der Welt, wissen aber null, was eigentlich dahintersteckt. Sowas fände ich nicht schlecht.

Und mal davon ab, dass wir auch viel Blobby Volley gespielt haben, mussten wir damals in Informatik 5. Klasse mit einem CAD Programm arbeiten, haben (wie du ja schon anmerkst) gelernt was Bits und Bytes sind, wie Computer generell Funktionieren (0 und 1) und haben auch gelernt, wie man eine Mail schreibt. Sehr viel mehr mit Internet war damals ja noch nicht ^^ Da könnte man heute noch das Thema "sicheres Surfen" mit reinnehmen, was ja nicht nur am PC gilt, sondern auch am Smartphone.
 
Die fundamentalen Sachen muss man eigentlich nicht kennen, um es zu verwenden - selbst zum entwickeln nicht unbedingt - und bei allem anderen ist die richtige Antwort eigentlich immer "Kommt drauf an".

Dennoch ist eine gewisse Grundkenntnis von Dingen nicht verkehrt, die man im Alltag verwendet. Ganz wichtig aber Kompetenz im Umgang, dass man eben nicht alles für bare Münze nimmt, überall draufklickt, alles hochlädt oder meint man dürfte sich alles erlauben.
 
Aber was die Grundkenntnis von Dingen angeht wird es doch dann schnell sehr grobkörnig finde ich.
Am Ende willst du ja auch nicht wissen wie dein Auto funktioniert. Da weisst du das ein Motor drin ist.
Und was für ein Motor und wie der funktioniert .... kommt drauf an.
Und dann wirds wie bei Computern eben schnell sehr kleinteilig, was man unmöglich jemanden _allgemein_ beibringen kann finde ich.
 
Am Ende willst du ja auch nicht wissen wie dein Auto funktioniert.

Nicht? Also meine Tochter fragt mich immer ganz interessiert, wenn ich mal wieder die Motorhaube von meinem knapp 20 Jahre alten Ford Fiesta mit Dieselmotor oben habe. Gut, da sieht man im Vergleich zu heutigen Motoren ja auch noch was.

Und dann wirds wie bei Computern eben schnell sehr kleinteilig, was man unmöglich jemanden _allgemein_ beibringen kann finde ich.

Man sollte aber z.B. beim Kauf von Geräten schon ungefähr wissen was man sich da holt und diese auch vergleichen können. Anschlüsse, Arbeitsspeicher, Festplatten, Netzwerk und Prozessoren sollte keine Fremdwörter sein. Meine Freundin würde sich da unbedarft ein Gaming Notebook holen, weil das eben viel hat und scheinbar kann, wobei ein Office Notebook völlig ausreichend ist.
 
Aber was die Grundkenntnis von Dingen angeht wird es doch dann schnell sehr grobkörnig finde ich.
Am Ende willst du ja auch nicht wissen wie dein Auto funktioniert. Da weisst du das ein Motor drin ist.
Und was für ein Motor und wie der funktioniert .... kommt drauf an.
Und dann wirds wie bei Computern eben schnell sehr kleinteilig, was man unmöglich jemanden _allgemein_ beibringen kann finde ich.

Ich weis jetzt nicht, wie es aktuell ist, aber wir haben damals in der Schule noch das Grundprinzip von verschiedenen Motoren und deren Arbeitsweisen beigebracht bekommen. Auch wenn das aktuell immer komplizierter wird, fände ich das nach wie vor wichtig. Die Kinder sollen ja nicht befähigt werden, den Motor von Papas Audi auseinander nehmen zu können, aber wie ein Verbrenner, oder auch Elektromotor funktioniert, wäre schon gut.

Beim PC genau das gleiche. Wie SlimJimmy ja schon schreibt. Dass man so grob weis, welche Komponente was eigentlich macht.

Ist ja nicht nur so, dass man damit Wissen vermittelt, sondern auch unter Umständen das Interesse der jungen Menschen wecken kann, dass sie sich damit dann auch außerhalb der Schule näher befassen, ja vlt. sogar eine Karriere im Bereich der Mechanik oder Informatik anstreben. Der Biounterricht damals, war auch maßgeblich daran beteiligt, dass ich mich für einen medizinischen Beruf begeistert habe.
 
Ich finde aber auch krass, dass sich sowas dann jeder selbst holen muss und es nicht von der Schule gestellt wird. Was machen diejenigen, die sich das nicht leisten können?

Eine Staatliche Förderung die ca. 300€ bezuschusst kann man beantragen.
Es gibt wohl vereinzelt auch Leihgeräte, wie viele, welcher Zustand, weiß keiner.


In welcher Klassenstufe ist denn der Neffe?

Mein Sohn ist ja erst 2. Klasse, aber die nutzen auch schon iPads, allerdings sind die von der Schule gestellt und verbleiben auch dort im Klassenraum. Ist allerdings auch der einzige Klassenraum, in dem ein Bildschirm hinter der Tafel hängt, auf den dann das Bild der iPads projiziert werden kann. Ansonsten hat die Schule zwar ein Computer Kabinett, aber so krass benötigen die das in der Grundschule ja noch nicht.

Meist scheitert es meiner Einschätzung nach an jemanden mit Ahnung, der dort arbeitet und sich der Sache annimmt. Klar kannst du nen Informatik-Lehrer haben, aber wenn der auch schon älter ist und sich nicht für "neues" interessiert (wäre er zwar falsch für den Job), dann wird der auch abseits seines Computer Kabinetts nicht viel machen. Dabei sind heutzutage so viele Möglichkeiten vorhanden. Sie müssen halt nur implementiert und nunja, auch bezahlt werden.

6. Klasse. Eure Lösung klingt recht gut - im vergeblich was da zurzeit bei uns abgeht.

Der andere Punkt, das ist eine absolute Katastrophe, da scheint auch einfach niemand mit Ahnung zu sein.
Ich glaube, die werden die Unterrichte damit beginnen mindestens 50% der Zeit erst mal versuchen die Technik wieder zum Laufen zu bekommen....
 
Der andere Punkt, das ist eine absolute Katastrophe, da scheint auch einfach niemand mit Ahnung zu sein.
Ich glaube, die werden die Unterrichte damit beginnen mindestens 50% der Zeit erst mal versuchen die Technik wieder zum Laufen zu bekommen....

So blöd wie das vlt. klingt, aber hier wird sich auch über die Zeit einiges ändern. Wenn eine junge Generation an Lehrkräften schon von Kindesbeinen an mit diesen Dingen aufwächst, dann wird das auch mehr und mehr in die Klassenräume einzug halten und es wird sich mehr darum gekümmert, dass die Schule auch entsprechend eingerichtet ist. Eine 60-jährige Schulleitung, welche evtl. grad so hr Handy und den Laptop für die (Offline-)Arbeit nutzen kann, hat damit auch keinerlei Bezugspunkte und hält den Overhead Projektor noch für das Non-Plus-Ultra. Die ältere Generation wird weichen und die jüngere entsprechend neue Impulse setzen. Leider gerade im Bildungssektor zu spät, bzw. hinkt dort diese "natürliche" Entwicklung leider hinterher, weil die junge Generation, also die Kinder ja JETZT schon im privaten Umfeld mit entsprechenden Mitteln arbeiten, die dann auf einmal in der Schule fehlen. Da müsste der Staat halt mal in die Puschen kommen. Aber Deutschland ist ja immernoch Entwicklungsland, was Digitalität angeht, daher wäre es zwar schön, wenn man was Vorwärts geht, aber nicht sehr wahrscheinlich.
 
Ich als ältere Schulleitung fühle mich diskriminiert :heul:

Wer sich für die Inhalte der Bildungspläne interessiert, kann einfach auf die Homepage des KM gehen und dort nachschauen.
 
Ich als ältere Schulleitung fühle mich diskriminiert :heul:

Nana, ich wollte nicht verallgemeinern, hab es aber dennoch getan. Tut mir leid. Ich wollte lediglich ausdrücken, dass zumeist (nicht immer) die ältere Generation auch noch nicht so die "Notwendigkeit" einer stärkeren Digitalisierung sehen. Jüngere Menschen sehen da erwartungsgemäß auch mehr Potential in besseren Nutzung der Technik.

Stellt euch mal vor VR-Headsets in Klassenräumen. Nicht nur über Geschichte zu lesen, sondern sie "mitzuerleben". Oder einfach nur im Geo-Unterricht nicht nur die Orte von der Landkarte zu kennen, sondern mal eben einen kurzen virtuellen Ausflug dorthin zu machen.

Aber welche Lehrkraft beschäftigt sich schon mit VR. Oder welche Schulleitung würde einer Lehrkraft zustimmen, wenn diese ein VR-Kabinett fordert? Ist natürlich auch alles eine Frage des Geldes und die Förderung hinkt da dem technologischem Stand sicher noch mehr hinterher...
 
Zurück
Oben