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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich verstehe nicht, weshalb man nicht als ersten Schritt der Offensive die Krim Brücke versenkt.
Danach dann eine Schneisse bis Melitopol schlagen, und dann als schwerster Schritt, versuchen, auf die Krim zu kommen.
 
Ich verstehe nicht, weshalb man nicht als ersten Schritt der Offensive die Krim Brücke versenkt.

Eventuell, weil es schwerer ist als erwartet? Man hat es ja versucht.
Gibt es zu dem ersten Versuch jetzt eigentlich abschließende Theorien?
Laut meines Verständnisses ist der LKW als Quelle der Explosion noch mit die "beste" Theorie? (aber schon lange nichts mehr darüber gelesen)
 
Weiß man eigentlich, wie umgänglich die Offensive schon läuft? Wenn die wirklich in vollem Gänge ist, wäre das schon ein schlechtes Zeichen, denn wenn es gut laufen würde, wäre social media voll mit Videos über Geländegewinne.
 
Ein paar Dutzend Raketen gleichzeitig drauf, da kommt keine Luftgewehr nach.
Dazu noch Fake Drohnenangriffe, um die Luftabwehr vollends zu überlasten. Und wenn die erste Welle nicht klappt, dann einfach nochmal.
 
Weiß man eigentlich, wie umgänglich die Offensive schon läuft? Wenn die wirklich in vollem Gänge ist, wäre das schon ein schlechtes Zeichen, denn wenn es gut laufen würde, wäre social media voll mit Videos über Geländegewinne.

Ich glaub nicht, dass die da jetzt Blitzkrieg betreiben.
Die werden wahrscheinlich Schwachstellen auschecken und taktieren und sich dann lieber Stück für Stück vorarbeiten als in einer Hauruck-Aktion alles zu riskieren. Jetzt ohne fundiertes Wissen, würd ich mir einfach mal so zusammenreimen.
 
Weiß man eigentlich, wie umgänglich die Offensive schon läuft? Wenn die wirklich in vollem Gänge ist, wäre das schon ein schlechtes Zeichen, denn wenn es gut laufen würde, wäre social media voll mit Videos über Geländegewinne.

Die UKR hat ja gebeten Social Media mäßig die Füße stillzuhalten. Dementsprechend kommen die Infos ehr über Russische quellen. Man hat mal die ein oder anderen "Dörfer/Städte" zurückerobert gesehen (gefühlt unter 10). Haupt-Thema auf ukrainischer Seite ist aktuell die Flut.
Die großen Fortschritte sind aber bisher nicht zu sehen. Aber man hört auch immer wieder das was @kingpin68 schreibt. Und ich würde es ähnlich wie @Marcello sehen.
 
Die Russen gelten spätestens seit dem 2. Weltkrieg als Meister im Schanzen und Befestigen. Die hatten jetzt rund 10 Monate Zeit, sich tiefgestaffelt einzugraben. Alles, was realistischerweise an ukrainischem Vorkommen zu erwarten ist, ist ein langsames Vordringen Meter um Meter über viele Wochen/Monate hinweg. Der große Drei-Tage-Durchmarsch zum Asowschen Meer war von Anfang an Unsinn. Wir sind im zweiten Kriegsjahr und die Russen sind ähnlich gut eingegraben wie die Truppen an der Westfront im Ersten Weltkrieg. Da keine Seite über die Luftüberlegenheit verfügt, spielt sich das Geschehen am Boden ab - und da wird nun erbittert und blutig um jeden Erdwall, jeden Hügel und jeden Graben gerungen.

Derzeit klopfen die Ukrainer wohl die russischen Linien auf Schwachpunkte ab, um die geeignete Stelle für den großen mechanisierten Stoß zu finden. Die Ukraine hat für diese Offensive 12 mechanisierte Brigaden aufgestellt, von denen bisher wohl nur 3 überhaupt im Einsatz sind. Wir befinden uns also noch in der frühen Phase einer zähen Offensive.
 
Laut new york times haben die Russen den Staudamm von innen gesprengt, weil er äußerlich extra so konstruiert war das er Angriffen standhält. Ziemlich umfangreicher Artikel.

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