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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ein Arbeitskollege hat letztes Jahr rund 24k für neue Fenster bezahlt. Wenn man jetzt Dach und Preissteigerung mit rein nimmt kommen mir 50+ realistischer vor. Da ist aber noch keine Moderne Heizlösung dabei.

Das sind ja immerhin schon mal keine 100k+, was meine Sicht bestätigt. Afaik gibt es zudem für die Geschossdecke bereits heute Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite.

Wobei bei den 24k mal spannend wäre über wie viele und wie große Fenster wir hier reden.
 
Wenn du in den letzten 30-40 Jahren weder die Fenster, die Heizung oder das Dach sanieren musstest, dann hast du doch Jahrzehntelang Rücklagen angespart ohne sie wirklich gebraucht zu haben. Da sollte also noch viel von übrig sein um diese Sanierungen in näherer Zukunft anzugehen. An denen kommt man sowieso nicht vorbei.

Wenn sie in den letzten 15 Jahren einige diese Dinge bereits saniert haben, dann sind sie sowieso auf einem hoffentlich besseren Stand, außer sie haben sich nur scheiße einbauen lassen, dann sind sie selbst schuld.

Das einzige womit man vor paar Jahrzehnten nicht rechnen konnte ist eine Fassadendämmung von der aber im Moment kein Mensch weiß, ob die überhaupt notwendig sein wird um die Ziele zu erreichen.

Wovon wir aber höchstwahrscheinlich mit absoluter Sicherheit ausgehen werden können ist, dass es am Ende viel zu viele Ausnahmeregelungen geben wird, die das ganze bis zur Unwirksamkeit verwässern werden.

man hat ja auch keine anderen Kosten, Ideen etc als sein ganzes Leben für ein Haus zu bezahlen…… du machst gerade so als hätten alle Hausbesitzer automatisch Geld auf der Seite wenn sie mal 10 Jahre nicht das Haus saniert haben. IdR spart man nur auf Dinge bei denen man weiß dass sie kaputt gehen.
 
Fenster, Heizung und Dach (jedenfalls Flachdach) gehen sicher kaputt und genau dafür bildet man doch lange im voraus Rücklagen.

Und zusätzlich macht es gerade als Immobilienbesitzer Sinn sich auf unvorhersehbare Kosten einzustellen, denn auch die werden sicher früher oder später auftreten. Wer Jahrzehntelamg nichts investieren musste, kann doch froh übers eingesparte Geld sein, darf aber nicht überrascht sein, wenn dann alles auf einmal kommt. Das hört sich hier so an, als wäre das ein ganz neuer Gedanke den sich noch niemand vorher gemacht hat.

Wer gerade genug Geld hat um monatlich das Haus abzubezahlen aber für nichts anderes, hat sich schlicht übernommen. Kommt vor, aber auch dafür gibt's Lösungen, so schwer sie einem auch fallen mögen.
 
aber nur weil man Geld nicht ausgibt heißt das nicht dass man automatisch spart oder sparen kann. Da sollte man vllt. etwas realistischer sein.

Und eine energetische Sanierung ist nochmal um einiges teurer als einfach etwas zu reparieren etc.

Allein schon wenn ich überlege dass meine Eltern z.b. ein 37 Jahre altes Dach haben welches noch top in Schuss ist und dass sie dieses sanieren sollen. Hab ich absolut kein Verständnis für.

edit: dazu kommt ja noch, dass ne Sanierung auch nicht automatisch sauber abläuft bzw. keine Probleme mit sich bringt.

Neue Häuser haben Umluftanlagen die alles regulieren aber mir wurde z.b. von einem Energieberater abgeraten 3-fach verglaste Fenster einzubauen da ich dann wohl meine Mauern zur Kältebrücke machen würde, ergo Schimmelgefahr. Ich müsste dann nicht nur die Fenster tauschen sondern auch die Mauern dämmen lassen und schwupp biste im 6-stelligen Bereich..... Das ist imo ein heikles Thema und helfen tut einem auch keiner wenn du dann mal die Scheiße am Hacken hast.

Die Regierung sollte lieber schauen dass wir genug grünen Strom produzieren und sich ein Umstieg auf Wärmepumpen lohnt. Dann bedarf es auch keiner Zwangssanierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich Gerri, so wie du dir das vorstellst wird es nicht funktionieren. Der Bestand wird früher oder später saniert werden müssen, weil er einfach wahnsinnig viel Energie verschleudert und wir nicht unendlich PV und Wind zubauen können. Das ist eine sehr ähnliche Diskussion wie bei den e-Fuels nur dass du hier auf der anderen Seite stehst.

Und nur zum Verständnis: Deine Eltern sollen ihr Dach überhaupt nicht sanieren! Man kann nach oben hin z.B. von innen dämmen. Da muss "nur" z.b. die Holzdecke raus. Oder man dämmt vom Dachboden aus. Keine der beiden Varianten setzt voraus, das Dach rauszuschmeißen.
 
Bin da aber schon bei Linda. Wenn man nen Haus hat, muss man vernünftiger Weise auch Austausch/Reparatur der Kerngewerke wie Heizung etc. einplanen und sollte vernünftigerweise dafür sparen. Ich kaufe mir ja auch kein Auto und gehe davon aus, das ein Leben lang fahren zu können. Und da solche Instandhaltungskosten eben auch oft kommen, wenn man nicht mehr im Erwerbsalter steht, sollte man eben in der Zeit bis dahin Rücklagen bilden. Dach hält wohl irgendwas 50-60 Jahre, je nach Fensterart die auch mal 40-50 Jahre, aber eben Heizung doch eher 10-20 Jahre. Wenn man 2000 ein Haus von 1970 gekauft hat, kann man sich halt schon darauf einstellen, dass die nächsten 10-20 Jahre das Dach Thema wird usw.

Aber das hat jetzt hier natürlich nichts mit der Debatte um die energetische Sanierung zu tun. Finde das nur immer erschreckend, wenn manche mit Ach und Krach bis zur Rente ein älteres Haus finanziert haben und sich keine Gedanken darum machen, was dann eben noch für Sonderkosten in der Folge kommen können. Wenn es gut läuft, lebt man ja dann doch noch gerne mal 20 Jahre. Möchte ich im Alter nicht erleben.
 
@Steffko : also eFuels und energetische Sanierung von Häusern zu vergleichen...... sorry, das ist aber SO weit hergeholt, das passt absolut nicht.

Für eFuels muss niemand Geld ausgeben und wird eben auch nicht gezwungen 5-6stellige Beträge dafür hinzulegen obwohl an sich nicht nötig.

und wenn sich jeder ne PV aufs Dach knallt dann sollten wir auch wesentlich weniger Probleme haben mit der Strommenge. Aber das sind halt eh Versäumnisse der letzten Regierungen und die Bürger sollen dafür jetzt latzen.

Ich bin dafür dass wir uns um den Klimawandel kümmern und bin da ja selbst auch gut dabei. aber den Leuten jetzt solche Lasten aufzubürgen geht einfach nicht.

@Mandos ja, stimmt ich dir an sich vollkommen zu aber Sanierung bzw. Instandhaltung und gezwungene energetische Sanierung die erstmal nichts mit der Instandhaltung zu tun hat, sind halt auch 2 Paar Schuhe, sagst du ja selbst auch.

und Heizungen halten idR schon etwas länger ;) Leute die sich 2000 ein Haus von 1970 gekauft haben müssen natürlich für gewisse Dinge sparen aber die haben sicher nicht damit gerechnet das jetzt 3-fach verglaste Fenster und ne Fassadendämmung dran müssen und DAS ist halt der riesen Unterschied. Das kann man einfach nicht bringen.
 
Ja klar, da bin ich ja auch bei dir. Mir ging es grundsätzlich um die Aussage, dass man nicht spart oder sparen kann. Nicht sparen für Instandhaltungen geht bei nem Haus doch immer nach hinten los wenn man nicht über ein sehr gutes Einkommen verfügt, so dass man das aus den laufenden Einnahmen zahlen kann bzw. noch Kreditwürdigkeit für ne Kreditaufnahme hat.

Unsere Heizung ist von 2004 und beim Wartungstermin letztes Jahr wurde uns schon gesagt, dass die jetzt nicht mehr so ewig machen wird und eher kurz wie mittelfristig Thema werden wird.
 
dann macht sie aber früh die Biege, unsere Ölheizung ist jetzt 28 und läuft noch sauber. die meiner Eltern war 37 und wurde dieses Jahr funktionierend ausgetauscht.
 
Das ist aber bei beiden extrem lange und unüblich. Hätten deine Eltern nicht sowieso nach 30 Jahren erneuern müssen? Dachte da hätte es auch mal ne Vorschrift gegeben. Die Norm sind schon eher 20 Jahre bei Heizungen.
 
@Steffko : also eFuels und energetische Sanierung von Häusern zu vergleichen...... sorry, das ist aber SO weit hergeholt, das passt absolut nicht.

Für eFuels muss niemand Geld ausgeben und wird eben auch nicht gezwungen 5-6stellige Beträge dafür hinzulegen obwohl an sich nicht nötig.

und wenn sich jeder ne PV aufs Dach knallt dann sollten wir auch wesentlich weniger Probleme haben mit der Strommenge. Aber das sind halt eh Versäumnisse der letzten Regierungen und die Bürger sollen dafür jetzt latzen.

Ich bin dafür dass wir uns um den Klimawandel kümmern und bin da ja selbst auch gut dabei. aber den Leuten jetzt solche Lasten aufzubürgen geht einfach nicht.

@Mandos ja, stimmt ich dir an sich vollkommen zu aber Sanierung bzw. Instandhaltung und gezwungene energetische Sanierung die erstmal nichts mit der Instandhaltung zu tun hat, sind halt auch 2 Paar Schuhe, sagst du ja selbst auch.

und Heizungen halten idR schon etwas länger ;) Leute die sich 2000 ein Haus von 1970 gekauft haben müssen natürlich für gewisse Dinge sparen aber die haben sicher nicht damit gerechnet das jetzt 3-fach verglaste Fenster und ne Fassadendämmung dran müssen und DAS ist halt der riesen Unterschied. Das kann man einfach nicht bringen.

Den eFuels Vergleich hast du nicht verstanden:

Die Verfechter der eFuels sagen, dass diese super sind. Wir können einfach weiter Verbrenner fahren, es muss nur die dafür benötigte Energie aus erneuerbaren Quellen kommen.

Du sagst, dass so ein altes Haus doch weiter "gefahren" (ohne Sanierung genutzt) werden kann, es muss nur die dafür benötigte Energie aus erneuerbaren Quellen kommen.

In beiden Fällen gibt es eine Möglichkeit, den Energieverbrauch drastisch zu senken bzw. bei den Häusern sogar zwei (Sanierung + Wärmepumpe; E-Auto). Beim einen (e-Auto) findest du die neuartige Möglichkeit und das Verbot der alten Möglichkeit sinnvoll, beim anderen... naaaa, lass mal.


"Ich bin dafür dass wir uns um den Klimawandel kümmern und bin da ja selbst auch gut dabei. aber den Leuten jetzt solche Lasten aufzubürgen geht einfach nicht."

Das passt nicht zusammen. Entweder wir kümmern uns ernsthaft um den Klimawandel - dann bedeutet das auch, dass Gebäude saniert werden müssen. Oder wir sagen, dass das zu teuer ist und kümmern uns eben nicht ernsthaft um den Klimawandel bzw. kümmern uns nur in den Bereichen darum, in denen uns das selbst nicht allzu sehr weh tut.

Schau dir den Link mal an: https://www.umweltbundesamt.de/date...ochster-anteil-am-energieverbrauch-zum-heizen

670 TWh verbrauchen die privaten Haushalte an Energie in Deutschland (gut ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland), davon 68% für Raumwärme.


und Heizungen halten idR schon etwas länger ;) Leute die sich 2000 ein Haus von 1970 gekauft haben müssen natürlich für gewisse Dinge sparen aber die haben sicher nicht damit gerechnet das jetzt 3-fach verglaste Fenster und ne Fassadendämmung dran müssen und DAS ist halt der riesen Unterschied. Das kann man einfach nicht bringen.

Mich wurmt das ein bisschen, dass ständig vollkommen übertrieben wird. Es wird kaum ein Haus dieser Welt eine Fassadendämmung benötigen, um Energieeffizienzklasse D (in 2033, nicht übermorgen!) zu erreichen. Naja, außer das Haus hat keine Wände. Dann könnte es knapp werden.
 
In beiden Fällen gibt es eine Möglichkeit, den Energieverbrauch drastisch zu senken bzw. bei den Häusern sogar zwei (Sanierung + Wärmepumpe; E-Auto). Beim einen (e-Auto) findest du die neuartige Möglichkeit und das Verbot der alten Möglichkeit sinnvoll, beim anderen... naaaa, lass mal.

sorry aber hier verstehst du den Unterschied nicht dass bei eFuels genau nichts von den Verbrauchern getan werden muss. Bei der energetischen Sanierung sollen sie gezwungen werden abertausende Euro zu investieren obwohl außer zur Energieverbauchssenkung womöglich nicht nötig.

Mich wurmt das ein bisschen, dass ständig vollkommen übertrieben wird. Es wird kaum ein Haus dieser Welt eine Fassadendämmung benötigen, um Energieeffizienzklasse D (in 2033, nicht übermorgen!) zu erreichen. Naja, außer das Haus hat keine Wände. Dann könnte es knapp werden.

aber dabei bleibt es eben oft nicht. Ich hab ja oben da Beispiel bei mir mit der Kältebrücke genannt.
Da baust du dir nämlich ne Wundertüte ins Haus und mit den möglichen Folgen wirst du allein gelassen.
Da ists dann eben auch nicht mit Fenstern getan (als wär das nicht eh schon schweineteuer) sondern die Fassade muss dazu gedämmt werden und wenn du dann nicht dein Lüftungsverhalten umstellt haste Ruck Zuck Schimmel im Haus.
 
Zuletzt bearbeitet:
sorry aber hier verstehst du den Unterschied nicht dass bei eFuels genau nichts von den Verbrauchern getan werden muss. Bei der energetischen Sanierung sollen sie gezwungen werden abertausende Euro zu investieren obwohl außer zur Energieverbauchssenkung womöglich nicht nötig.



aber dabei bleibt es eben oft nicht. Ich hab ja oben da Beispiel bei mir mit der Kältebrücke genannt.
Da baust du dir nämlich ne Wundertüte ins Haus und mit den möglichen Folgen wirst du allein gelassen.


Also jetzt werde ich das Gefühl nicht los, dass Du den Vergleich nicht verstehen willst.

Die eFuels sind die "Weiter so" Option: Man muss nichts ändern, genauso wie man sein Haus nicht sanieren muss. "außer zur Energieverbrauchssenkung womöglich nicht nötig" ist auch ein kurioser Punkt. Es geht bei dem ganzen Quatsch um genau den Energieverbrauch - und damit den CO² Ausstoß - zu senken. Wenn der Energieverbrauch nicht der Haken schlechthin wäre - wir haben, wie Du selbst im anderen Thread schon richtig erkannt hast, auf absehbare Zeit nicht genug erneuerbaren Strom, um z.B. e-Fuels klimaneutral herzustellen -, könnten wir morgen e-Fuels zulassen und könnten uns E-Autos sparen. Und Gebäudesanierungen oder Wärmepumpen. Einfach Billiarden m³ an CO² neutralem Methan synthetisch herstellen und ins Gasnetz einspeichern und die Leute können im Winter auf 25 oder 30 Grad heizen. Und im Sommer wenn sie wollen auch. Problem solved. Leider nicht, weil dafür schlicht die Energie fehlt und auch in absehbarer Zeit nicht (klimaneutral) zur Verfügung stehen wird.

Das e-Auto, das man für teuer Geld kaufen muss, ist das Äquivalent zur energetischen Sanierung des Hauses und der Wärmepumpe, die man für teuer Geld kaufen muss. Beides kostet, spart aber auch Geld ein und reduziert den Energieverbrauch massiv.
 
Ein E-Auto ist aber über Jahre nicht teurer als ein Verbrenner. Es ändert sich außer der Antriebsart nichts und es sind keine außerplanmäßigen Investitionen notwendig. Eben deshalb passt der Vergleich absolut nicht.
Erklär mal jmd. der seit 15 Jahren 2-fach verglaste Fenster hat warum er jetzt abertausende Euro ausgeben soll um 3-fach verglaste Fenster einzubauen und womöglich noch weitere Maßnahmen dazu ergreifen muss.
 
Ein E-Auto ist aber über Jahre nicht teurer als ein Verbrenner. Es ändert sich außer der Antriebsart nichts und es sind keine außerplanmäßigen Investitionen notwendig. Eben deshalb passt der Vergleich absolut nicht.
Erklär mal jmd. der seit 15 Jahren 2-fach verglaste Fenster hat warum er jetzt abertausende Euro ausgeben soll um 3-fach verglaste Fenster einzubauen und womöglich noch weitere Maßnahmen dazu ergreifen muss.

Du argumentierst bei der Sanierung so, wie die Leute die gegen das E-Auto sind, beim E-Auto argumentieren :ugly:



Ich würde demjenigen erklären, dass er erstmal keine Panik haben soll - "jetzt" muss er schon mal gar nichts machen. Erstmal muss die Regelung so durchkommen, wie vom Parlament angedacht, dann gilt das ganze erst ab 2030. Also soll er dann in Ruhe recherchieren, ob sein Haus überhaupt eine Sanierung benötigt oder bereits die Anforderungen erfüllt und sich - falls eine Sanierung notwendig ist - einen Experten ins Haus holen, der ihm erklärt, wo Sanierungen am sinnvollsten sind. Bei den 15 Jahre alten Fenstern wäre z.B. die Frage, ob sich der (vorzeitige) Austausch überhaupt lohnt oder ob man die nicht lieber noch 10, 15 oder 20 Jahre drin lässt und wechselt, wenn sie sowieso langsam aber sicher nicht mehr im besten Zustand sind.
 
mh ne sorry, ich argumentiere nicht auf der Ebene der E-Auto Gegner. Ich habs ja auch jetzt recht ausführlich erklärt. Zu den ganzen Kosten kommt ja auch noch: sie werden sich niemals auszahlen. Das ist einfach unmöglich.

edit: und ich finde deine Argumentation sehr seltsam, erstmal keine Panik weil das Gesetz ja nicht durch ist. Wir diskutieren hier aber auf der Grundlage dass es eben so kommt. Sonst könnten wir das Ganze auch lassen und dann hat derjenige eben keine Wahl seine Fenster o.Ä. drin zu lassen wenn saniert werden muss. Davon red ich doch die ganze Zeit.

edit2: und was ich noch ganz vergessen habe. Das wird ja jeden treffen, Hausbesitzer, Mieter, einfach jeden. Denn 8% der Sanierungskosten können pro Jahr auf den Mieter umgelegt werden. Ich sag ja, unheimlich großer sozialer Sprengstoff.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allem diskutierst doch du so, als wüsstest du schon wie das Gesetz kommt und wer seine vor 15 Jahren 2-fach verglasten Fenster jetzt plötzlich in 3-fach verglaste Fenster tauschen muss. In welcher Enegieeffizienzklasse ist denn dieses ominöse Beispielhaus denn überhaupt?

Der aktuellste Vorschlag sieht vor, dass der durchschnittliche gesamte Wohngebäudebestand mindestens der Klasse D entspricht.
https://www.consilium.europa.eu/de/...er-rules-for-energy-performance-of-buildings/

Kein Mensch ist als einzelner dafür Verantwortlich den DUrchschnitt auf min. D zu bringen. Jede zukünftige Sanierung wird immer höchst individuell sein. Da werden auch mit Sicherheit deine 15 Jahre alten 2fach verglasten Fenster berücksichtigt.
 
wie kommst du jetzt auf nen Durchschnitt? Das ist doch Käse. Das Gesetz sieht E bis 2030 und D bis 2033 vor für jedes Gebäude und eben dann ist jeder Einzelne dafür verantwortlich.


Konkret sollen Wohngebäude bis 2030 mindestens die Energieeffizienzklasse »E« und bis 2033 die Energieeffizienzklasse »D« erreichen. Betroffen von den geplanten Neuregelungen sind europaweit schätzungsweise 35 Millionen Gebäude.
....
Wie viele Häuser sind in Deutschland betroffen?

In Deutschland gibt es etwa 19,4 Millionen Wohngebäude, flächenmäßig liegen fast 45 Prozent davon bisher in den schlechten Effizienzklassen F, G oder H.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...kostet-a-0690ecda-231e-48d7-8826-53e98859fbe0

Bis 2033 müssten somit fast 60% aller Gebäude energetisch saniert werden.
 
Hier stand Bullshit.

Ich würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn dein Beispielhaus mit den sanierten 2fach fenstern weit von den geforderten Zielen entfernt ist, wenn es sie nicht bereits erfüllt.

Die Bundesregierung, die das am Ende umsetzt hat auch schon vor langer Zeit gesagt, dass es alles sozial verträglich passieren wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
und der Artikel ist 5 Tage alt und es steht das selbe drin was ich jetzt beim kurzen Überfliegen gelesen habe. Und eben deshalb ist eben doch jeder einzeln dafür verantwortlich sein Gebäude auf D zu bringen. Bis 2050 sogar auf Null Emissionen.
 
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