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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Problem an sich bleibt aber denke ich bestehen. Bei vielen dieser Betriebe hört man, dass man überhaupt Glück hat, wenn die den Hörer abnehmen. Bei PV noch schlimmer als bei Wärmepumpen. Und da die sich die Kunden aussuchen können, können sie sich auch den Preis aussuchen...

Das ist richtig aber er bezog es darauf dass die Heizungen jetzt getauscht werden müssen und das ist schlicht falsch
 
Dir ist schon klar dass man ab 2024 dann einfach keine NEUEN Gas/Ölheizungen einbauen darf? An den Bestand geht niemand dran. Genau das ist das Problem mit dem Osten, die Meisten lesen nur die Überschrift in der Bild….. anders sind die Wahlergebnisse auch nicht zu erklären.

Stell dir mal vor die Bild würde eine Zeitung des Ostens sein...würde dann gut passen bei den ganzen Vorurteilen.

Die Wahlergebnisse im Osten sind schlimm, ich hoffe das bei euch alles so klasse bleibt was das betrifft...hoffe ich teilweise wirklich, aber auch das ist nicht sicher.

Wenn Leute bauen oder sanieren möchten haben sie trotzdem ab nächsten Jahr Probleme. Kann mir gut vorstellen das auch für vorhandene Öl/Gasheizungen sich dadurch Dinge ändern, was zb Kosten bei Reparaturen/Ersatzteilen angeht wenn komplett umgestellt wird.

Meiner Mutter wurde noch bis vor 1,2 Jahren ständig empfohlen doch auf Gas umzustellen weil viel besser / günstiger. Was wird denn in 5 oder 10 Jahren empfohlen? Finde schon das man Verunsicherungen ernst nehmen sollte.
 
Dir ist schon klar dass man ab 2024 dann einfach keine NEUEN Gas/Ölheizungen einbauen darf? An den Bestand geht niemand dran. Genau das ist das Problem mit dem Osten, die Meisten lesen nur die Überschrift in der Bild….. anders sind die Wahlergebnisse auch nicht zu erklären.

Oh Mann, wie mir diese saudummen Vorurteile auf den Sack gehen. :vogel:

Im realen Leben würde ich dir bei so einen scheiß Spruch noch ganz was anderes sagen,
aber dann würde ich hier gekickt werden.
 
Mein Verständnis ist, dass die Betriebskosten von Wärmepumpen deutlich niedriger, als die von Gas oder Ölheizungen sind. Vgl. z.B. hier:

https://www.zfk.de/energie/gas/heizkosten-waermepumpe-deutlich-guenstiger-als-gas#:~:text=deutlich niedrigere Heizkosten.-,Die Stromkosten für ein effizientes Heizsystem mit Wärmepumpe liegen laut,heißt es in einer Pressemitteilung.

Wie Wärmepumpe + PV bei dir da gleich am Anfang ausscheiden konnte.. ganz ehrlich, das ist mir schleierhaft. PV Strom ist so wahnwitzig billig, dass er die Kosten der Wärmepumpe ganz zwangsläufig weit runter treibt, auch wenn die PV natürlich nur einen gewissen Teil des WP Stromverbrauchs decken kann (gerade November - Januar geht da relativ wenig). Wenn man sich nun noch überlegt, dass bereits heute (2021; vor Putins Krieg) die Wärmepumpe in mehr als 50% aller neugebauten Häuser Verwendung finden (vgl. hier: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_226_31121.html ), können die entweder alle nicht rechnen oder bei dir waren Faktoren am Werk, die für die Mehrzahl der neugebauten Häuser nicht zutreffen.

Gegen Neubau sah ich auch nix, es ging ja um unsanierten Altbau.

Und bei unsaniertem Altbau ist die kurze Antwort: “Weil man die Investitionssumme erst mal einsparen muss”

PV + Heizung hat dann noch den Nachteil dass ich exakt den Heizungsstrom erst recht wieder zukaufen muss da wie du schon sagst im Winter die Ausbeute gering is.

In meinem Fall bin ich Nov - Dez auf ca. 30% Eigenversorgungsgrad ohne zusätzlich Heizung. Die hat also erst mal überhaupt nichts von der PV. Das dürfte bei vielen ähnlich sein.

Sprich die Rechnung wären bei PV+ Wärmepumpe bei uns mit 250qm2 Wohnraum Auf Initialinvest auf ca. 80K gekommen, plus ca. 15.000kwh für die Heizung.

Das erleb weder ich dass die Anlage sich rentiert noch meine Kinder. Um 80K € kann ich viel Gas/ whatever kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gegen Neubau sah ich auch nix, es ging ja um unsanierten Altbau.

Und bei unsaniertem Altbau ist die kurze Antwort: “Weil man die Investitionssumme erst mal einsparen muss”

PV + Heizung hat dann noch den Nachteil dass ich exakt den Heizungsstrom erst recht wieder zukaufen muss da wie du schon sagst im Winter die Ausbeute gering is.

In meinem Fall bin ich Nov - Dez auf ca. 30% Eigenversorgungsgrad ohne zusätzlich Heizung. Die hat also erst mal überhaupt nichts von der PV. Das dürfte bei vielen ähnlich sein.

Sprich die Rechnung wären bei PV+ Wärmepumpe bei uns mit 250qm2 Wohnraum Auf Initialinvest auf ca. 80K gekommen, plus ca. 15.000kwh für die Heizung.

Das erleb weder ich dass die Anlage sich rentiert noch meine Kinder. Um 80K € kann ich viel Gas/ whatever kaufen.

Und 80k€ soll jetzt was genau sein?
 
Baltikum - Scholz: „Werden jeden Quadratzentimeter des NATO-Territoriums verteidigen“

Bundeskanzler Scholz hat den baltischen Staaten vollen Schutz zugesichert. Nach einem Treffen mit dem lettischen Ministerpräsidenten Karins in Berlin sagte Scholz, man werde jeden Quadratzentimeter des NATO-Territoriums verteidigen. Das finnische Parlament sprach sich heute für den Beitritt zu dem Militärbündnis aus.


https://www.deutschlandfunk.de/scho...er-des-nato-territoriums-verteidigen-100.html
 
Debatte um Referentenentwurf - Wirtschaftsministerium verteidigt Pläne für Heizungstausch

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Pläne für den schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen verteidigt. Eine Sprecherin erinnerte daran, dass SPD, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hätten, dass ab 2025 jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energieträgern betrieben werden solle.


https://www.deutschlandfunk.de/wirtschaftsministerium-verteidigt-plaene-fuer-heizungstausch-100.html
 
War in unserem Fall die untere Grenze der Angebote für PV+ Wärmepumpe

Dann verstehe ich nicht, warum du diese 80k€ ansetzt.

1. Die PV musst du logischerweise rausrechnen. Die amortisiert sich von alleine, wobei sie sich natürlich noch schneller amortisiert mit Wärmepumpe einfach weil der Stromverbrauch steigt und der Eigenverbrauch dann kalkulatorisch 7, 8, 9 Cent (die Einspeisevergütung) kostet.

2. Die Gas Heizung gibts nicht umsonst, die musst du gegenrechnen.

3. Dann musst du auch noch Förderungen für die WP berücksichtigen.

Dann werden aus dieser Phantasiezahl 80.000€ schnell komplett andere Größenregionen.

Und vergiss bitte nicht: Wenn du damit kalkulierst, dass die WP 15.000 kwh an Strom verbraucht hättest, dann würdest du mit Gas aktuell 50.000, 60.000 kwh verbrauchen.
 
Dann verstehe ich nicht, warum du diese 80k€ ansetzt.

1. Die PV musst du logischerweise rausrechnen. Die amortisiert sich von alleine, wobei sie sich natürlich noch schneller amortisiert mit Wärmepumpe einfach weil der Stromverbrauch steigt und der Eigenverbrauch dann kalkulatorisch 7, 8, 9 Cent (die Einspeisevergütung) kostet.

2. Die Gas Heizung gibts nicht umsonst, die musst du gegenrechnen.

3. Dann musst du auch noch Förderungen für die WP berücksichtigen.

Dann werden aus dieser Phantasiezahl 80.000€ schnell komplett andere Größenregionen.

Und vergiss bitte nicht: Wenn du damit kalkulierst, dass die WP 15.000 kwh an Strom verbraucht hättest, dann würdest du mit Gas aktuell 50.000, 60.000 kwh verbrauchen.

Ich kann dir nicht zustimmen ab “die PV muss man rausrechnen”

Ich versteh deine Perspektive dass die Lösung sinnig ist. Mein Argument ist sie ist für viele aber real wirtschaftlich nicht stemmbar. Und dein Kommentar ist “Ja musst du die PV rausrechnen”. Die muss bezahlt werden. Das Geld muss irgendwo mal sein bevor Mans ausgiebig. Das ist und bleibt ein Problem. Da kann man die Ideologie noch so vertreten , man muss einsehen dass sie sich aktuell nicht jeder leisten kann.

Dein zweiter Punkt ist ebenfalls Falsch. Wenn ich in den Wintermonaten bereits einen Eigenverbrauch von 100% habe, wo soll der sich hinentwickeln mit mehr Verbrauch? Logischerweise auf 100% sprich die PV im Winter, und das kannst du ganz einfach selbst testen, bringt recht wenig. Ich hab 16 kwp am Dach, in Winter is trotzdem Essig, und zwar schon mim Komforstrverbrauch, da sind wir noch weit weg vom Wärmestrom.

Und die Verbrauchszahlen hab ich schon angepasst. Es sind 30.000 kWh, also bei COP 3 noch immer 10.000.
Das sind dann plus minus €5000 pro Jahr nur für den Wärmepumpenstrom.

Dein Engagement und Idealismus in Ehren, aber es ist aktuell einfach keine Lösung für jeden usecase. Und speziell der usecase um den es ging “unsanierter Altbau” da schneiden Wärmepumpen eher dürftig ab.

Wäre es wünschenswert dass jeder seine Gas whatever Heizungen verabschiedet: Ja

Ist es aktuell ein für jeden beschreitbarer Weg: Nein
 
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