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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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30 Mitarbeiter entlassen - Tesla verhindert wohl Gewerkschaftsgründung [n-tv.de]

Tesla soll nach Angaben von Beschäftigten des US-Elektroautoherstellers im Werk Buffalo in dieser Woche mehr als 30 Mitarbeiter entlassen haben, nachdem diese ihre Absicht erklärt hatten, die US-weit erste gewerkschaftliche Vertretung in dem Unternehmen zu gründen. In einer Mitteilung an das National Labor Relations Board (NLRB), einer Agentur des Bundes zum Schutz des Vertretungsrechtes von Mitarbeitern privater Firmen, erklärten die Tesla-Mitarbeiter, die Entlassungen in der Autopilot-Abteilung des Werks seien eine Vergeltungsmaßnahme für die gewerkschaftliche Organisierungskampagne.

Mehr als zwei Dutzend Beschäftigte hatten am Dienstag einen Brief an die Tesla-Geschäftsführung geschickt, in dem sie ihre Absicht bekundeten, eine gewerkschaftliche Vertretung zu gründen, und das Unternehmen aufforderten, zu versichern, dass die Beschäftigten keine negativen Konsequenzen zu befürchten hätten. Die Gewerkschaft Workers United Upstate New York legte Beschwerde vor der US-Arbeitsrechtsbehörde NLRB ein. Die gekündigten Beschäftigten hätten eine E-Mail mit dem Hinweis erhalten, dass es ihnen verboten sei, Sitzungen am Arbeitsplatz ohne die Zustimmung aller Teilnehmer aufzuzeichnen. Dies sei gesetzwidrig, erklärte die Gewerkschaft.

Tesla-Chef Elon Musk hat in der Vergangenheit keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Gewerkschaften gemacht. 2018 hatte er auf Twitter gedroht, Tesla-Mitarbeiter würden ihre Aktienoptionen verlieren, wenn sie sich gewerkschaftlich organisierten.

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Was nicht automatisch heisst dass die arbeit an sich dort scheisse ist. Das ist mehr eine frage des geldes und des gewinns. Das ist in deutschland dasselbe in vielen unternehmen. Ein betriebsrat kann einen betrieb vernichten, arbeitsplätze vernichten, wachstum vernichten. Ein betriebsrat kann aber in schlechten betrieben auch nützlich sein, aber es gibt auch betriebe bei denen sich beides sticht, ein guter betrieb braucht keinen betriebsrat, ein schlechter schon, aber du kannst auch gute betriebe mit betriebsrat zu einem schlechten betrieb machen.

ich bin eher für einen guten betrieb ohne betriebsrat, das geld der anwälte würde ich liebe in nutzvolle dinge investieren als in unendliche einigungsstellen.
 
Was nicht automatisch heisst dass die arbeit an sich dort scheisse ist. Das ist mehr eine frage des geldes und des gewinns. Das ist in deutschland dasselbe in vielen unternehmen. Ein betriebsrat kann einen betrieb vernichten, arbeitsplätze vernichten, wachstum vernichten. Ein betriebsrat kann aber in schlechten betrieben auch nützlich sein, aber es gibt auch betriebe bei denen sich beides sticht, ein guter betrieb braucht keinen betriebsrat, ein schlechter schon, aber du kannst auch gute betriebe mit betriebsrat zu einem schlechten betrieb machen.

ich bin eher für einen guten betrieb ohne betriebsrat, das geld der anwälte würde ich liebe in nutzvolle dinge investieren als in unendliche einigungsstellen.

Ich habe auch so meine Erfahrungen mit Betriebsräten gemacht ... ein starker und guter Betriebsrat ist ein Gewinn für ein Unternehmen (auch wenn der Unternehmer das manchmal nicht glauben mag). Gibt auch Studien, die das bestätigen.

Leider können Betriebsräte ihre Position aber auch brutal ausnutzen und dann tatsächlich Arbeitsplätze vernichten und ein Unternehmen in den Abgrund stürzen. Ich habe ein mittelständisches Unternehmen erlebt, in dem sich im Betriebsrat die Faulen versammelt haben, die mit Lügen, endlosen Prozessen und Schikanen den Untergang dieses Unternehmens einleiteten. Das Problem ist, dass es kaum gesetzliche Grenzen für die Betriebsratsarbeit gibt - wenn die der Meinung sind, denen müsste bei jedem Arbeitsschritt ein teurer Gutachter über die Schulter schauen und es müsste wöchentlich achtstündige BR-Sitzungen geben, kann die Geschäftsführung da fast nichts gegen machen und muss all das finanzieren.
Aber das ist ein Extrembeispiel. Die meisten Betriebsräte, die ich kennengelernt habe, gehen mit ihrem Amt verantwortungsvoll um.
 
Ich kenne leider die extrembeispiele. Ich war ausserdem selbst betriebsrat. :p und ich weiss wie man das auch ernsthaft betreiben kann ohne die absicht zu haben, dass es weh tun muss. Ich hatte schon unterirdische vorgesetze, dann braucht man hilfe eines br.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe auch so meine Erfahrungen mit Betriebsräten gemacht ... ein starker und guter Betriebsrat ist ein Gewinn für ein Unternehmen (auch wenn der Unternehmer das manchmal nicht glauben mag). Gibt auch Studien, die das bestätigen.

Leider können Betriebsräte ihre Position aber auch brutal ausnutzen und dann tatsächlich Arbeitsplätze vernichten und ein Unternehmen in den Abgrund stürzen. Ich habe ein mittelständisches Unternehmen erlebt, in dem sich im Betriebsrat die Faulen versammelt haben, die mit Lügen, endlosen Prozessen und Schikanen den Untergang dieses Unternehmens einleiteten. Das Problem ist, dass es kaum gesetzliche Grenzen für die Betriebsratsarbeit gibt - wenn die der Meinung sind, denen müsste bei jedem Arbeitsschritt ein teurer Gutachter über die Schulter schauen und es müsste wöchentlich achtstündige BR-Sitzungen geben, kann die Geschäftsführung da fast nichts gegen machen und muss all das finanzieren.
Aber das ist ein Extrembeispiel. Die meisten Betriebsräte, die ich kennengelernt habe, gehen mit ihrem Amt verantwortungsvoll um.

Nur als Ergänzung: So wie es halt auch die schlechten Betriebe gibt, die halt umgekehrt ihre Mitarbeiter an die Wandfahren, so gibt es halt auch in sehr seltenen Fällen Betriebsräte die den Laden an die Wand fahren können. (jetzt eher an @pil ) Betriebsräte sind doch gerade dazu da die ungleichen Machtpositionen in den Betrieben auszugleichen. Wo ist den dein Gespür für Arbeitnehmerrechte?
 
Seltene fälle? Auf welch erfahrung darf ich hinterfragen tätigst du diese aussage? Wenn du jede woche in eine 6000€ einigungsstelle musst, nur weil der betriebsrat auf ein recht besteht was ihm nicht zusteht, er aber trotzdem in die einigungsstelle darf weil das recht nicht hinterfragt wird, was sagst du dann? 25000€ jeden monat, einfach weil der br es kann, nicht weil er es darf, aber er kann. Und das ist nur ein teil der kosten. Das in einer branche die eh am arsch ist.

du fragst dich natürlich nicht wieso das aushängekino in berlin am potsdamer platz dicht gemacht worden ist.
 
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