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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Habe es gerade bei Tagesschau.de gelesen.

das wäre doch eine Anzahl an Leopard panzer die Sinn machen würden bzw einen wirklichen Mehrwert darstellen würden.

man muss ja nicht direkt alle liefern. Aber 80 wären doch mal ein Anfang
 
Um mal den Elefanten im Raum anzusprechen:
Wenn die Ukraine die entsprechenden Panzer bei den deutschen Firmen bestellen würde, inkl. rumliegender Exemplare, dann würden die fertig gestellt werden und geliefert. Da müsste die deutsche Regierung einfach nur "nicht intervenieren" und das Ganze wäre wesentlich einfacher für unsere Regierung. Dieser ganze Unsinn von wegen "Land Deutschland" soll Panzer liefern kommt doch nur daher, dass die Ukraine die deutschen Firmen nicht bezahlen kann und die Polen sicher auch nicht für sie bezahlen. Also sollen die Deutschen per Steuermittel das Ganze bezahlen, die Panzer werden dann an "Deutschland" übergeben und "Deutschland" schickt die Panzer dann in die Ukraine.

Im übrigen muss man mal erwähnen, dass jenseits von den Polen und den Balten, welche alle noch eine Rechnung mit Deutschland offen haben, kaum ein EU Land erpicht auf Leolieferungen ist. Die Griechen haben noch über 500 von den alten Leos aktiv, die man in Deutschland in der Resterampe sucht, weil man sie eben vorher abgegeben hat. Die Griechen wollen aber nicht wirklich ihre Leos abgeben, obwohl man da man einer zeitnah relevanten Menge redet. Im übrigen haben die Polen auch deutlich über 200 Leos rumliegen und haben bisher vielleicht mal von 20 geredet. Die Spanier waren wochenlang das positive Paradebeispiel von StrackZ, haben aber nachher doch nix geliefert, weil die Panzer ja angeblich alle kaputt sind.
Von daher ... wenn Deutschland sagt, dass Ausrüstung und Gerät geliefert werden wird, dann wird das auch geliefert. Offenkundig kam da auch schon einiges und es wurde kürzlich erst wieder fest etwas zugesagt. Alles andere ist nur Gerede, was vielleicht Polen im Wahlkampf hilft und ein paar "Experten" in deutsche Talkshows bringt, aber helfen tut das der Ukraine nicht.

Ich habe gerade einen Kommentar im Spiegel gelesen, der gegen die Regierung wegen dem Antragsverfahren hetzt. Das liegt aber nur an den Polen. Entweder liefern sie die Panzer direkt andie Ukraine und das hat eh keine Konsequenz ... oder sie stellen einfach den Antrag, was sie schon länger hätten tun können, denn reden tun sie davon schon länger. Aber sie liefern weder Panzer, nach stellen sie den Antrag. Was soll das? Ich befürchte jetzt, dass die Polen irgendein formloses Antragsschreiben an die deutsche Regierung schicken wird, welches dann nicht nur die paar Panzer durchwinken soll, sondern auch erhebliche Zugständnisse Deutschlands erforden wird, sei es ein Persilschein für das Vorgehen Polens oder gar finanzielle Zahlungen an Polen (Kein Tippfehler, ich meine "Polen" und nicht "Ukraine"). :(
 
Linken-Politikerin - Wagenknecht wirft Ukraine vor, sie wolle die NATO in den Krieg hineinziehen

Die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Wagenknecht, hat der ukrainischen Führung vorgeworfen, sie wolle die NATO in den Krieg hineinziehen. Im Deutschlandfunk sagte sie, aus Sicht von Kiew sei das vielleicht plausibel, weil es für sie der einzige Weg sei, wenn sie die Russen wieder aus dem Land zurückdrängen wollten.


https://www.deutschlandfunk.de/wage...e-die-nato-in-den-krieg-hineinziehen-100.html
 
Das sind so Momente wo man sieht das Presse und Meinungsfreiheit halt auch ein paar Nachteile hat :gerri:

Die Eskalationsspirale geht man immer weiter hoch und man sagt dabei gleichzeitig, dass man von sich aus das Ganze gar nicht beenden könnte, weil das Sache der Ukraine wäre. Das wird nicht dadurch aufgehoben, dass das Frau Wagenknecht anspricht. Im Grunde genommen hat man sie in der Presse quasi zur Sprecherin der Bremser gemacht hat, nachdem man vorher bei dem Emma-Brief in der Presse einen nach dem anderen auseinandergenommen hat und sich Professoren in Talkshows sonstwas anhören durften. Also hält sich da fast jeder zurück und dann bleiben nur noch wenige. Von denen ist Frau Wagenknecht wohl kaum die größte Expertin, aber man kennt sie eben bei den Zuschauern.
 
Das sind so Momente wo man sieht das Presse und Meinungsfreiheit halt auch ein paar Nachteile hat :gerri:

Frau Wagenknecht ist schon länger nicht mehr wirklich tragbar als Bundestagsabgeordnete. Aber ich bin mir sicher, wenn sie bei der Linken rausfliegen sollte, hat sie im blauen (braunen) Bereich des Bundestages sicher noch einen Sitzplatz, der für sie schon vorgwärmt wird.
 
Frau Wagenknecht ist schon länger nicht mehr wirklich tragbar als Bundestagsabgeordnete. Aber ich bin mir sicher, wenn sie bei der Linken rausfliegen sollte, hat sie im blauen (braunen) Bereich des Bundestages sicher noch einen Sitzplatz, der für sie schon vorgwärmt wird.

Wenn sie bei den Linken rausfliegen würde, dann bräche deren Bundestagsfraktion zusammen.
Allerdings zeigt deine Reaktion das Problem in der aktuellen politischen Auseinandersetzung. Es gibt viele Vertreter einer Antikriegshaltung, aber die hat man gezielt persönlich angegriffen oder runtergemacht, siehe das Ding mit dem Brief. Jetzt hat man nur noch extreme Charaktere wie Frau Wagenknecht übrig und du fühlst dich jetzt dennoch genötigt die dem "braunen Bereich" zuzuschieben, weil du nach einer Steigerung in der Diffamierung suchtest.
Wir sind hier in einer Demokratie und da sollte es nicht darum gehen, jeden persönlich zu diffamieren, dessen Meinung einem nicht passt.
 
Was mir auffällt das ja bei den Umfragen ca 50/50 pro und Contra Waffenlieferungen sind,aber in den Medien höre ich zumindest fast zu 100Prozent Aussagen zu pro Waffenlieferungen.Frau Wagenknecht hat aus meiner Sicht nicht Recht,aber dennoch sollten Aussagen die gegen die Lieferungen sind viel mehr diskutiert werden.Gibt ja doch Menschen die dagegen sind und vielleicht sind manche Bedenken ja durchaus nachvollziehbar.

Bei Corona gab es Gründe warum Menschen gegen Kita/Schulschließungen waren und das waren auch nicht alle Leugner,genauso sind jetzt nicht alle Russlandfreunde,die gegen Waffenlieferungen sind (Fr.Wagenrecht ist mir persönlich egal,gibt bestimmt bessere Beispiele)
 
Natürlich sind das nicht alles Russlandfreunde. Und die Angst einiger, dass wir uns in einen direkten Krieg mit Russland begeben kann man ja auch ein Stück weit nachvollziehen. Aber was ist denn die Alternative zu Waffenlieferungen?

Soll die Ukraine auf Staatsgebiet verzichten nur damit "Frieden" herrscht? Eswäre doch sowieso nur ein Frieden auf Zeit, bis Russland die nächsten Gebiete beansprucht und dann wieder die nächsten. Seit 2014 geht das jetzt schon so mit der Ukraine. Und nur weil man damals genau das gemacht hat, was die meisten Kritiker der Waffenlieferungen jetzt auch fordern, nämlich Wegschauen. Das hilft aber den Leuten in der Ukraine nicht.

Ich denke diese Gewichtung innerhalb der Berichterstattung liegt halt daran, dass es von Seiten der Kritiker einfach keine sinnvollen Alternativvorschläge gibt. Wie sollen die auch aussehen?
 
Die Eskalationsspirale geht man immer weiter hoch und man sagt dabei gleichzeitig, dass man von sich aus das Ganze gar nicht beenden könnte, weil das Sache der Ukraine wäre. Das wird nicht dadurch aufgehoben, dass das Frau Wagenknecht anspricht. Im Grunde genommen hat man sie in der Presse quasi zur Sprecherin der Bremser gemacht hat, nachdem man vorher bei dem Emma-Brief in der Presse einen nach dem anderen auseinandergenommen hat und sich Professoren in Talkshows sonstwas anhören durften. Also hält sich da fast jeder zurück und dann bleiben nur noch wenige. Von denen ist Frau Wagenknecht wohl kaum die größte Expertin, aber man kennt sie eben bei den Zuschauern.

Das mit der Ausgewogenheit ist vor allem bei Politischen Talkshows und ähnlichem ein Problem, da gebe ich dir recht.
Das ändert aber nichts an den verqueren Argumenten von Frau Wagenknecht. Immer wenn sie irgendwo Auftaucht kommt nach 2-3 Sätzen das große aber. Jedes mal kommt die NATO Osterweiterung. Also ein narrativ das nicht mal in Russland so vehement vorgebracht wird. Von Putin selbst kam ja vor ein Paar Jahren dass das kaum noch eine Rolle Spielt da Russland mit ihren neuen Hyperschalraketen die Atomare Abschreckung auch mit Raketenschirm der NATO Problemlos Aufrecht erhalten kann.
Begründet wurde die "Spezialoperation" dann zunächst mit Entnazifizierung und Befreiung der Bevölkerung. Als dann selbst die Russische Bevölkerung mitbekommen hat dass das so nicht stimmen kann, kam Putin dann damit um die Ecke das die Ukraine gar kein eigenständiger Staat sein kann, die Ukraine gehört Russland und wird es auch immer. Erst als sie dann anfingen in die Defensive zu geraten war die NATO plötzlich wieder Thema.

Russland wurde nie bedroht, es ging immer um reine Geo-Politik, bei der Russland wieder eine größere Rolle spielen will.

Das man sich für Frieden ausspricht und das man da dann auch berücksichtigen muss was Russland/Putin will ist ja ok. Aber Frau Wagenknecht versucht jedes mal der NATO, dem Westen, der EU oder sonst wem mindestens eine Teilschuld zuzuschieben, und das ist einfach nur unterste Schublade.
 
In einem moment glaubt man dem russen und im anderen monent dann nicht mehr? Ehrlich? Als ob russland es egal ist wenn die nato tür an tür steht.

Mittlerweile kann man "den Russen" überhaupt nichts mehr glauben.

Wenn Russland nicht so agiert hätte, wie sie es tat, hätte die Ukraine wohl auch kaum eine Notwendigkeit für einen Natobeitritt gesehen.

Genauso wie der Krieg auch Schweden und Finnland in die Arme der Nato treibt. Das Arme Russland, dass sich so bedroht fühlt von der Nato, dass es gleich mal deren Ausbreitung mit seinem Kolonialverhalten vorrantreibt.
 
Also kommt von nix wirklich nix? Der russe hat den hass also tief im blut verankert? Echt jetzt? Der krieg hat lange vor dem krieg begonnen. Das kann nichts rechtfertigen aber von nix kommt nichts.
 
In einem moment glaubt man dem russen und im anderen monent dann nicht mehr? Ehrlich? Als ob russland es egal ist wenn die nato tür an tür steht.
Das hat niemand gesagt. Das was die Russen so äußern ist aktuell einfach allgemein Quatsch, ganz einfach weil es im Ausland wohl nicht so gut ankommen würde wenn sie hier mal bei der Wahrheit bleiben würden.
Russland wird nicht von der NATO bedroht, die NATO ist ein Verteidigungsbündnis.
Und genau das ist das Problem vom Putin/Russland, denn wenn ein Land der NATO beitritt verliert Russland natürlich den potentiellen zugriff auf dieses Land. Ein NATO Land können sie nicht Angreifen wie die Ukraine, Georgien, Transnistrien, Abchasien.
Sie verlieren Geo-Politischen Einfluss und Möglichkeiten zu ihren Gunsten zu intervenieren.

Wenn man der Meinung ist sich trotzdem mit Russland einigen zu wollen, sollte man also zumindest so ehrlich sein und die Gründe/Ambitionen seitens Russlands auch so zu benennen. Bei den USA hat eine Frau Wagenknecht ja auch kein Problem damit.
 
Also kommt von nix wirklich nix? Der russe hat den hass also tief im blut verankert? Echt jetzt? Der krieg hat lange vor dem krieg begonnen. Das kann nichts rechtfertigen aber von nix kommt nichts.

Können wir bitte aufhören von "dem Russen" zu sprechen? Ist ja schrecklich diese Verallgemeinerung.

Putin und seine Untergebenen sind diejenigen, die von einem großem russichen Reich wie der Sowjetunion träumen und Ländern wie der Ukraine ihre Unabhängigkeit absprechen. Wenn Lukaschenko nicht so tief in Putins Arsch stecken würde, müssten sich die Bürger dort auch Gedanken machen, ob Russland nicht als nächstes dort einmaschiert. Aber dank Lukaschenko gehört Belarus ja quasi schon zu Russland.

Ist das die Alternative? Sich Russland anbiedern, oder direkt eingenommen werden? Wäre da nicht ein Natobeitritt die sinnvollere Alternative um die eigene Souveränität zu erhalten?

PS: das was @DaMeep schreibt.
 
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