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Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es wird derzeit ja gerne geschrieben, dass die Partei auf Ron de Santis umgeschwenkt ist und Trump fallen lassen wird. Durchaus möglich. Aber die Partei wird wohl weiterhin von Trump abhängen. Falls Trump bei einer Nichtberücksichtigung nur noch verbrannte Erde hinterlassen will, könnte er als freier Kandidat der Partei vermutlich easy so viele Stimmen wegnehmen, dass alle Chancen auf die Präsidentschaft illusorisch sind.
 
Trump erinnert mich ein wenig an Berlusconi, auch vom Verhalten her.
Da wundert man sich immer wieder woher Belusconi immer wieder auftaucht.

Aber gut, wir leben eh in sehr seltsamen Zeiten, da wundert auch ein "Trump back again" nicht mehr.
Ich bin eher von den Leuten enttäuscht die diese Rattenfänger wählen.
Egal ob in USA, Großbritannien, Brasilien, Italien, Deutschland, ...
 
Es wird derzeit ja gerne geschrieben, dass die Partei auf Ron de Santis umgeschwenkt ist und Trump fallen lassen wird. Durchaus möglich. Aber die Partei wird wohl weiterhin von Trump abhängen. Falls Trump bei einer Nichtberücksichtigung nur noch verbrannte Erde hinterlassen will, könnte er als freier Kandidat der Partei vermutlich easy so viele Stimmen wegnehmen, dass alle Chancen auf die Präsidentschaft illusorisch sind.
Das wäre mein WUnschszenario.
Die GOP richtet sich neu aus mit DeSantis, Trump tritt als unabhängiger Kandidat an, zerreisst die Parteibasis und führt hoffentlich zu intensiven Gedanken in der US-Politik, wie es weitergehen soll.
 
Das wäre mein WUnschszenario.
Die GOP richtet sich neu aus mit DeSantis, Trump tritt als unabhängiger Kandidat an, zerreisst die Parteibasis und führt hoffentlich zu intensiven Gedanken in der US-Politik, wie es weitergehen soll.

Klar, schöner Wunsch, aber kann ich mir wirklich kein Stück vorstellen.
Ja, es gibt ein paar Republikaner, die irgendwo in einem Teilbereich ihr Mindestmaß an Anstand und Rückgrat (wieder-)entdeckt haben a la Kinzinger und Cheney.

Aber wenn es nur irgendwie die Chance gibt, dass das eigene Team erkennt/vermutet, dass es (nur) mit DT als Kandidat gewinnen kann, werden bei der Masse der entscheidenden Leute sämtliche Bedenken über Bord geworfen.

Es ist ein unerbittliches Wir gegen Die.
 
Dass Trump nochmal antreten will war abzusehen.

Ich glaube aber nicht, dass sich die Republikaner das nochmal antun werden. Zumal sie dieses Mal, mit DeSantis etwa, gute andere Kandidaten haben. Aber wer weiß, bis 2024 kann noch viel passieren.
 
Imho will Trump nur der Strafverfolgung entgehen durch die erneute Kandidatur.

Dem geht das eigene Land doch am A*sch vorbei. Er will nur seine eigene Haut retten.
 
Leider geht es nicht nur um die Amis.
Wenn Trump wieder an der Macht wäre, hätte das Konsequenten auf der ganzen Welt. Egal ob am Aktienmarkt, Umwelt oder der NATO.
Stell sich mal einer vor der zieht die USA aus der NATO, dann gute Nacht Weltsicherheit. Zuzutrauen wäre ihm alles in seiner zweiten Machtperiode, mit lauter Speichelleckern um ihn herum, wo keiner ihn mehr bremsen kann und nur noch von Gottes Auftrag auf Erden geschwafelt wird.
 
"Gut" aber auch nur aus Sicht eines Republikaners aus dem hart rechts Lager.
Aber genau das wollen die Republikaner doch. Jemanden, der sich klar von den Demokraten absetzt, republikanische Werte vertritt und am Ende Aussichten auf einen Sieg hat. 2016 hatte Trump mit Ted Cruz nicht wirklich einen Gegner für seine Kandidatur. DeSantis dagegen ist quasi Trumps Ziehsohn, ähnliche stark konservativ, nur ohne die Unberechenbarkeit und das Theater drumherum. Das macht ihn zum "besseren Trump".
 
Nur mal Auszüge und auch nur aus der einen Quelle Wikipedia


- Als nach einer Volksbefragung in Florida frühere Strafgefangene – mit Ausnahme von Mördern und Sexualstraftätern – ihr Wahlrecht im Jahr 2018 zurückerhielten, entschieden die dort regierenden Republikaner unter Führung von Ron DeSantis, dass die früheren Strafgefangenen (ein Großteil von ihnen Afroamerikaner,[32] die zu achtzig Prozent die Demokratische Partei wählen,[33]) nur ihr Wahlrecht ausüben dürfen, wenn sie ihre Schulden, die im Zusammenhang mit der verbüßten Strafe stehen, abbezahlt haben. Etwa 1,5 Millionen Menschen, etwa fünf Prozent der Bevölkerung des Bundesstaates, hatten eigentlich ihr Wahlrecht nach dem Volksentscheid zurückerhalten sollen

- So erließ DeSantis keine Lockdowns und keine Maskenpflicht[20] und entschied, dass Wrestling systemrelevant sei.

- DeSantis erließ das Parental Rights in Education-Gesetz, unter Kritikern auch als Don't-say-gay-Gesetz bekannt, das die Erwähnung von Gender-Themen an Kindergärten und Grundschulen bis einschließlich zur dritten Klasse untersagt;[39] Lehrkräfte können gefeuert werden, wenn sie darüber reden. Als das Walt Disney World Resort (einer der größten privaten Arbeitgeber in Florida) dies nach Druck seiner Belegschaft kritisierte[40], verhängte DeSantis Sanktionen gegen den Konzern

- Als die Tampa Bay Rays im Jahr 2022 nach Schulmassakern Reformen beim US-amerikanischen Waffenrecht forderte, sperrte er 35 Millionen Dollar Staatsgelder für deren Trainingskomplex.

- Im September 2022 ließ DeSantis unangekündigt mehrere Dutzend Migranten in den von Demokraten geprägten Bundesstaat Massachusetts nach Martha’s Vineyard (eine von prominenten demokratischen Politikern genutzte Ferieninsel) fliegen

MURICA!

Und so jemand hat in Yale und Harvard studiert, inkl. Promotion.
 
Deswegen sagen ja auch einige, dass Trump der bessere Kandidat für die Demokraten wäre. Er wäre berechenbarer und möglicherweise leichter zu schlagen.
 
mit welchem Kandidaten denn überhaupt?

Keine Ahnung. Ich persönlich bin ja Biden-Fan, auch wenn ich anfangs skeptisch war. Aber der Mann ist einfach die Gelassenheit in Person, Vollblutpolitiker mit jahrzehntelanger Erfahrung und entspricht irgendwie auch meiner persönlichen Wunschvorstellung von einer amerikanischen Mentalität. Aber klar, er ist uralt.
 
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