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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Immerhin ist nichts passiert. Der Typ darf bald doch eh nicht mehr ins Land. :grins:

edit; Mist ich hätte schwören können er ist russischer Milliardär.

Aber WEHE dein Elktroscooter fährt 25 Khm. Deutschland halt, Banane muss bald ungenannt werden damit diese nicht bin Ungnade fällt.
 
Naja, das Rechtsfahrgebot besagt ja nicht, dass man bei jeder kleinen Lücke nach rechts ziehen muss (auch wenn der Slalom-Fahrstil vieler Menschen das nahelegt).
Man ist gehalten, möglichst weit rechts zu fahren, darf aber davon abweichen, wenn die Verkehrsdichte dies rechtfertigt.
Das ist dann z.B. der Fall, wenn ich mit 140 links bleibe, weil ich in 10 Sekunden einen LKW überhole und mich sonst selbst ausbremsen würde.
Das ist aber auch der Fall, wenn jemand mit 400 kmh unterwegs ist und somit auch ein Auto auf der rechten Spur ganz am Horizont eine Rechtfertigung ist, links zu bleiben.
 
Das Rechtsfahrgebot besagt, dass man links fahren darf, wenn die Verkehrsdichte es rechtfertigt.

Wenn die Verkehrsdichte es aber rechtfertigt links zu bleiben, dann ist sie so dicht, dass man schlecht mit 200+ kmh verkehrssicher fahren kann und diese Geschwindigkeit ausschließt.
 
Das Rechtsfahrgebot besagt, dass man links fahren darf, wenn die Verkehrsdichte es rechtfertigt.

Wenn die Verkehrsdichte es aber rechtfertigt links zu bleiben, dann ist sie so dicht, dass man schlecht mit 200+ kmh verkehrssicher fahren kann und diese Geschwindigkeit ausschließt.
Sagen wir mal so... Der Fall war vor Gericht und der Fahrer ist straffrei geblieben. Also scheint wohl das Rechtsfahrgebot hier nicht gegriffen zu haben.

Beide Faktoren beeinflussen sich ja gegenseitig. Je schneller ich bin, desto größer können die Lücken auf der rechten Spur sein, die ein Verbleiben auf der linken SPur rechtfertigen. Und bei 400kmh (was man einfach hierzulande fahren darf) wird die Größe der Lücke sich wohl an den Sichthorizont annähern, daher ist es sicherer, einfach links zu bleiben.

Außerdem ist der SINN des Rechtsfahrgebots ja, dass man schnellere Autos nicht über Gebühr behindert. Und ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass jemand NOCH schnelleres angebraust kam, die dürfte relativ gering gewesen sein :D


Im Rahmen der Gesetze hat er sich wohl richtig verhalten. Dass es auch in meinen Augen kompletter Schwachsinn ist, dass es kein Limit auf Autobahnen gibt, ist was anderes.
Ich bin ja großer Verfechter eines 130er Limits und halte mich auch jetzt schon strikt an die Richtgeschwindigkeit, weil ich so entspannter unterwegs bin und der Verbrauch deutlich geringer ist als bei 150+ kmh
 
Kann man ja (derzeit noch :D ) halten wie man will.

Bei freier Bahn find ich aber 150 oder 160 auch noch OK. Aber da zieht für mich das Verbrauchsargument. Bei meinem alten 2 Liter Benziner ist der Verbrauch von knapp 5.8 Liter (Autobahn bei 135 kmh) auf an die 7 Liter bei 150 gestiegen.

Und mein jetziger neuer Diesel würde sich auch nicht mit unter 4,5 Liter begnügen, wenn ich 160 fahre.

Und das "Gefühl, nie anzukommen" ist was rein psychologisches. Selbst bei längeren Strecken macht es vllt n Unterschied von ner Handvoll Minuten.
Ich hab auch das Gefühl anzukommen, wenn ich 700 km bei der Richtgeschwindigkeit fahre...

Sobald ich auf ne Autobahn auffahre, stell ich den ACC auf 137 ein, aktiviere Travel Assist und mach mir ab dann keine Gedanken mehr über Geschwindigkeit, sondern hör Musik oder Podcasts.
 
Sagen wir mal so... Der Fall war vor Gericht und der Fahrer ist straffrei geblieben. Also scheint wohl das Rechtsfahrgebot hier nicht gegriffen zu haben.

Beide Faktoren beeinflussen sich ja gegenseitig. Je schneller ich bin, desto größer können die Lücken auf der rechten Spur sein, die ein Verbleiben auf der linken SPur rechtfertigen. Und bei 400kmh (was man einfach hierzulande fahren darf) wird die Größe der Lücke sich wohl an den Sichthorizont annähern, daher ist es sicherer, einfach links zu bleiben.

Außerdem ist der SINN des Rechtsfahrgebots ja, dass man schnellere Autos nicht über Gebühr behindert. Und ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass jemand NOCH schnelleres angebraust kam, die dürfte relativ gering gewesen sein :D


Im Rahmen der Gesetze hat er sich wohl richtig verhalten. Dass es auch in meinen Augen kompletter Schwachsinn ist, dass es kein Limit auf Autobahnen gibt, ist was anderes.
Ich bin ja großer Verfechter eines 130er Limits und halte mich auch jetzt schon strikt an die Richtgeschwindigkeit, weil ich so entspannter unterwegs bin und der Verbrauch deutlich geringer ist als bei 150+ kmh
Ja in dem hier betrachteten Fall kann es ja durchaus sein, dass er das Rechtsfahrgebot eingehalten hat, ich habe das Video seit Monaten nicht mehr betrachtet und kann dazu nichts sagen. Man kann immer eine bestimmte Situationen konstruieren, in der alles rechtens ist und so wie es aussieht, hat der Fahrer genau diese Situation auch genutzt.

Ich weiß nur, dass auf unseren Autobahnen tagsüber Rasern die Verkehrsdichte und somit die Verkehrssicherheit vollkommen egal ist. Und der Polizei ist es auch vollkommen egal, weil sie die Verkehrsregeln in diesem Fall nicht durchsetzen wollen oder können.
 
Naja, die Leute, die solche Geschwindigkeiten >300 fahren, kannst Du aber auch locker an einer Hand abzählen. Selbst >200 ist selten und wir haben hier quasi Null Beschänkung. Sommerloch.

Aber hast du denn abseits von "Sommerloch" auch irgendwie eine Art von Argument, dass es überhaupt erlaubt sein sollte jenseits der 250/300/wasauchimmer? Die Vorteile einer nach oben offenen Regelung?

Und selbst wenn es nur wenige Leute sind, sehe ich nicht, warum es im Geringsten lohnenswert wäre, ihnen das zu erlauben.
 
Das Rechtsfahrgebot besagt, dass man links fahren darf, wenn die Verkehrsdichte es rechtfertigt.

Wenn die Verkehrsdichte es aber rechtfertigt links zu bleiben, dann ist sie so dicht, dass man schlecht mit 200+ kmh verkehrssicher fahren kann und diese Geschwindigkeit ausschließt.

Also ich bin auch schon mit 180-200 auf der rechten Spur gefahren, wenn frei war. War kein Problem
 
Aber hast du denn abseits von "Sommerloch" auch irgendwie eine Art von Argument, dass es überhaupt erlaubt sein sollte jenseits der 250/300/wasauchimmer? Die Vorteile einer nach oben offenen Regelung?

Und selbst wenn es nur wenige Leute sind, sehe ich nicht, warum es im Geringsten lohnenswert wäre, ihnen das zu erlauben.

Du musst Argumente bringen, wieso du solch ein Verbot aussprechen willst. Nicht anderherum.
Und bevor dann wieder Sicherheit, Unfälle usw usf kommen. Auch das muss du dann bitte aufzeigen, wieviel Unfälle in solchen Geschwindigkeitsbereichen erfolgen.
 
Die Vorteile einer nach oben offenen Regelung?
Daß man nicht alles verbieten muß, wenn es nicht sein muß? Warum willst Du es den wenigen Leuten denn verbieten? Eine große Gefahr geht von denen nicht aus und der Spritverbrauch ist bei der Menge auch überschaubar, insbesondere, da die ja nicht Strecke fahren. Dieses "brauch ich nicht, kann man verbieten" ist eine Seuche.
Und selbst wenn es nur wenige Leute sind, sehe ich nicht, warum es im Geringsten lohnenswert wäre, ihnen das zu erlauben.

Für diejenigen ist es offensichtlich lohnenswert ;)
 
Also ich bin auch schon mit 180-200 auf der rechten Spur gefahren, wenn frei war. War kein Problem
Bin ich früher auch schon, aber bei 200+ wird das immer schwerer, geht eigentlich nur zu bestimmten Tageszeiten. Diese Situation kann man mit Sicherheit konstruieren, sie bildet aber trotzdem nicht die alltägliche Realität ab.

Ich frag mich halt, warum der Polizei das alles komplett egal ist?
 
Lol, wann hat die Polizei jemals das Rechtsfahrgebot groß kontrolliert :lol:
Das ist ja imo auch nicht all zu schlimm, viel schlimmer ist es für mich, dass der Polizei zu hohe Geschwindigkeit bei gegebener Verkehrsdichte mindestens genauso egal ist wie die Einhaltung des Rechtfahrverbots.

Einfacher kontrollierbar ist da ein generelles Tempolimit.
 
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