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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Dinger wegsprengen mit Böllern haben wir auch immer gemacht. Ich finds einfach nur weird, dass die heutzutage meinen, sie müssten den Leuten was vorschreiben. Als ob die nicht selbst entscheiden könnten. Und was gilt denn als Kriegsspielzeug. Ne Playmobil-Burg, die sich gegen Piraten verteidigt ist theoretisch auch Kriegsspielzeug. Oder noch schlimmer, Cowboys gegen Indianer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde den Ansatz auch falsch. Wenn plötzlich wieder Krieg vor der eigenen Haustür ist, warum sollte man Kindern die spielerische Auseinandersetzung damit verbieten? Ich glaube, da geht es mehr um die Empfindungen der Eltern. War in meiner Kindheit auch nicht anders. Da waren Spielzeugsoldaten auch schon verpönt. Als könnten die Plastikdinger uns Kindern Lust machen, in den nächsten Krieg zu ziehen. :ugly:
 
Meine Oma hat mir sogar kleine Sandsäcke für meine Matchbox-Soldaten genäht :O_o:

Und was macht der Jung nachdem er die ganze Kindheit mit Soldaten, Panzern und Spielzeugwaffen gespielt hat? Verweigert und macht Zivi :gerri:
 
Uhr bei Tag Heuer bestellt. Lieferung in einem Tag. Alles super. Zum Armband kürzen dann zum Vertragshändler. Stege verklebt. Muss nach Dortmund geschickt werden. Dauer 1 Woche. Das finde ich zu lang.
Ja, bevor einer fragt, sind natürlich first world problems.
 
KRISE
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Naja... wenn man so drüber nachdenkt ist das schon so... Kinder spielen da lustig einen Völkermord nach. Das hat, rein kognitiv betrachtet, natürlich einen sehr faden Beigeschmack.

Auf der anderen Seite spielen Kinder natürlich keinen Völkermord... es wird lustig Räuber & Gendarm mit Federschmuck gespielt... eine harmlose Fantasie, die sich ja auch bei Erwachsenen durch viele Western festgesetzt hat. Kinder können den realen Hintergrund ja gar nicht einordnen... das gleiche bei Kriegsspielen.

Allerdings sollte man... wenn Kinder kognitiv dazu in der Lage und im richtigen Alter sind, das Ganze tatsächlich mal thematisieren. Ein Verbot oder eine Ächtung bewirkt allerdings oft das Gegenteil.
 
Aber was können Kinder denn heute noch spielen, ohne dass irgendjemand irgendwas nicht passt? Beim Kaufladen ist es der Kapitalismus, Wer hat Angst vorm schwarzen Mann ist rassistisch, mit Puppen drängt Mädchen in ein nicht mehr gewünschtes Frauenbild, etc.

Du kannst heut doch keinen Meter mehr gehen, ohne dass jemand sich auf den Schlips getreten fühlt. Deshalb: Lass die Kinder einfach spielen. Selbst wenn ein Kind kognitiv so weit ist, sollte es sich nicht mit Themen wie Völkermord beschäftigen sondern einfach Kind sein dürfen.
 
Aber was können Kinder denn heute noch spielen, ohne dass irgendjemand irgendwas nicht passt? Beim Kaufladen ist es der Kapitalismus, Wer hat Angst vorm schwarzen Mann ist rassistisch, mit Puppen drängt Mädchen in ein nicht mehr gewünschtes Frauenbild, etc.

Du kannst heut doch keinen Meter mehr gehen, ohne dass jemand sich auf den Schlips getreten fühlt. Deshalb: Lass die Kinder einfach spielen. Selbst wenn ein Kind kognitiv so weit ist, sollte es sich nicht mit Themen wie Völkermord beschäftigen sondern einfach Kind sein dürfen.

Yep!
Und ich habe auch noch Mohrenköpfe gegessen,später Zigeunerschnitzel und serbische Bohnensuppe und bin trotzdem kein Rassist geworden!
 
Gute Pädagogik kennt einen Weg, der irgendwo zwischen "Lass die Kinder einfach spielen" und "Kinder dürfen gar nichts mehr machen" verläuft.

@Cybernet1000 Aus deinem Selbstverständnis wird ein Schuh wenn man bedenkt, dass die Verwendung der Wörter selbst Rassismus reproduziert. Das wirst du wahlweise bestreiten oder es wird dir egal sein, daher wirst du von dir selbst natürlich immer denken du würdest dich nicht rassistisch verhalten.
 
Lass die Kinder einfach spielen.

Sag ich doch.

Aber man sollte eben auch nicht die Augen davor verschließen. Wenn ich z.B. an meine Nichte denke. Die kam jetzt in die 2. Klasse. Langsam beschäftigt sie sich auch rein kognitiv mit Dingen... will das verstehen, fragt nach nem Hintergrund. Und den sollte man dann auch geben. Nicht knallhart, aber eben auch nicht völlig ausgeblendet.
Das ist aber nicht leicht... und viele Eltern (oder Verwande) gehen dem bewusst aus dem Weg. Aber ich hab die Erfahrung gemacht dass Kinder das sehr gut verstehen können und dann auch anders mit Sachen umgehen.

Bei mir war war z.B. der Tod ein Thema... wir haben ein Kinderbuch gelesen in dem unerwartet die Rede von den "Seelen der ertrunkenen Seefahrer" die Rede war. Da kam natürlich die Frage... also war das Thema Tod durch ertrinken. Im gleichen Rahmen ging es dann noch um Haie und dass die andere Tiere (und evtl. Menschen) fressen.
Und da hab ich das dann kindgerecht erklärt ohne die Realität auszublenden. Sie hat das verstanden, akzeptiert und sich ihre Gedanken dazu gemacht. Und das ist sehr wichtig.
 
Gute Pädagogik kennt einen Weg, der irgendwo zwischen "Lass die Kinder einfach spielen" und "Kinder dürfen gar nichts mehr machen" verläuft.

@Cybernet1000 Aus deinem Selbstverständnis wird ein Schuh wenn man bedenkt, dass die Verwendung der Wörter selbst Rassismus reproduziert. Das wirst du wahlweise bestreiten oder es wird dir egal sein, daher wirst du von dir selbst natürlich immer denken du würdest dich nicht rassistisch verhalten.

Das ist auch immer ein "Produkt" seiner Zeit.("1980") Natürlich weiß ich seit "1990" die Hintergründe aber damals war das harmlos.
Und auch heute wären bzw. sind diese Begriffe imho noch das kleinste Übel zur Realität. Oder anders ausgedrückt wenn nur diese Begriffe allein ein "Problem" darstellen würden - wäre die Welt eine Bessere...

Es hieß am Anfang übrigens sogar mal "Negerküsse"...:ugly:
 
Es hieß am Anfang übrigens sogar mal "Negerküsse"...:ugly:

Sie hießen die bei mir auch immer... und leider auch oft jetzt noch. Sowas setzt sich einfach fest. Und genau das ist das Problem.

Wobei das jetzt mit den Kindern und dem Spiel eher weniger zu tun hat... allgemein rassistische Begriffe in der Sprache sind wieder ein anderes Thema als das Spiel der Kinder und der Umgang mit historischen oder schweren Themen.
 
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