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Der Nachrichten Thread (3 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ein e auto dürfte doch in sachen wartung extreme vorteile besitzen. Die batterie (durch kinderarbeit hergestellt siehe escooter thread) aber natürlich moralisch belastet und wird mal ausgetauscht werden müssen.
 
ist es auch, in quasi allen Punkten.

Und moralisch belastet sind sowohl Verbrenner wie auch E's, allerdings gibt es bei E's die Möglichkeit das zu ändern.
Bis du nen Akku tauschen musst kann es sehr lange dauern, davon ab werden Akkus in Zukunft nicht ganz getauscht sondern einzelne Zellen, der Mach-E ist dafür auch schon aufgebaut worden.
 
Man muß aber trotzdem erstmal die Kohle für ein E haben, die haben Viele einfach nicht über. Klar, wenn man sich eh einen Neuwagen leisten kann, macht das die Entscheidung natürlich leichter. Und natürlich die entsprechenden Lademöglichkeiten, die fehlen immer noch an vielen Stellen. So einfach ist ein Umstieg für „Jeden“ sicher nicht.
 
giphy.gif
 
Wir sind Eigentümer in einem Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage und uns hat der Verwalter gesagt, dass die Stromverbindung des Hauses nicht ausreicht dass bei uns alle 33 Stellplätze E-Autos gleichzeitig laden können.
Und E-Autos werden nunmal größtenteils Abends/Nachts geladen, wenn man sie dort parkt.
Ich weiß aber auch nicht wie viele höchstens gleichzeitig laden könnten, es hat sich aber nicht danach angehört, als wären es all zu viele gewesen.
Bei uns sind viele sehr daran interessiert ihre Stellplätze mit Ladestationen auszustatten, geht aber (noch) nicht.
 
Das stimmt, aber dann kann der Stromversorger unter Umständen ne extra Starkstromleitung verlegen. Das wird aber deutlich teurer. Das Beispiel von dir wird auch in dem ADAC Artikel erwähnt. Sobald mehr als ein paar Mieter/Eigentümer das wollen, geht ohne Extra-Leitung nichts mehr.
 
Wir sind Eigentümer in einem Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage und uns hat der Verwalter gesagt, dass die Stromverbindung des Hauses nicht ausreicht dass bei uns alle 33 Stellplätze E-Autos gleichzeitig laden können.
Und E-Autos werden nunmal größtenteils Abends/Nachts geladen, wenn man sie dort parkt.
Ich weiß aber auch nicht wie viele höchstens gleichzeitig laden könnten, es hat sich aber nicht danach angehört, als wären es all zu viele gewesen.
Bei uns sind viele sehr daran interessiert ihre Stellplätze mit Ladestationen auszustatten, geht aber (noch) nicht.


Das ist die typische absolute Ahnungslosigkeit von Verwaltern. Selbstverständlich reicht das nicht aus (bei voller Leistung). Das wären bei 33 Fahrzeugen a 11 kw mal eben ~350 kw Leistung. Es braucht letztlich bei so vielen Stellplätze schon ein Lademanagement in das alle Wallboxen integriert sind. Dann werden im Bedarfsfall die Wallboxen eben z.B. nicht die vollen 11 kw an das jeweilige Auto abgeben können. In der Praxis wird das wiederum ~nie vorkommen, weil sowieso ~nie auch nur annähernd alle Fahrzeuge gleichzeitig laden wollen.

Dass die Zuleitung von der Straße so dünn ist, dass man da was neues verlegen muss, würde ich mal sagen sollte ausgesprochen selten der Fall sein.

Wir haben nur beispielhaft nen Mehrfamilienhaus von Anfang 90er mit 8 Parteien. Zum Thema von Wallboxen war die Position der Hausverwaltung am Anfang: Geht doch gar nicht, weil wie sollen denn alle Autos gleichzeitig laden!?1?11!?!? Dann hat man sich doch mal an den lokalen Versorger gewandt: Klar geht das, schon mal was von Lademanagement gehört? :O_o: [Die vom Versorger sind keine sonderlichen Leuchten wohlgemerkt, aber zumindest das haben sie schon mal verstanden]

Nur zum Verständnis: Wenn Wallboxen MIT Lademanagement nicht gehen, dann müsste in dem Haus alle paar Wochen der Strom ausfallen, weil gerade mal ein paar zu viele Stromverbraucher angeschaltet wurden.
 
In der Praxis wird das wiederum ~nie vorkommen, weil sowieso ~nie auch nur annähernd alle Fahrzeuge gleichzeitig laden wollen.

Sicher? Ich denke doch dass 99% der Leute ihre Kiste abends/über Nacht laden wollen. Selbst wenn das dann mal nicht alle gleichzeitig sind, falls einem die Wallbaox dann den Ladestrom auf ein Minimum regelt wird vermutlich keiner richtig glücklich.
 
Sicher? Ich denke doch dass 99% der Leute ihre Kiste abends/über Nacht laden wollen. Selbst wenn das dann mal nicht alle gleichzeitig sind, falls einem die Wallbaox dann den Ladestrom auf ein Minimum regelt wird vermutlich keiner richtig glücklich.

Es gibt dazu schon Tests in der Praxis, die darauf hindeuten, dass der Gleichzeitigkeitsfaktor tatsächlich viel geringer ist, als man das so meinen würde. Vgl. zum Beispiel das hier von der Netze BW: https://www.golem.de/news/testproje...-strom-brauchen-elektroautos-2104-155934.html


Und letztlich: selbst mit ~2kw Leistung würdest du über die ganze Nacht (12 Stunden Standzeit) Strom für 100 Kilometer nachladen (mit einem sehr hohen Verbrauch gerechnet). Also weitaus mehr als im Durchschnitt gefahren wird.
 
Wir sind da grad mittendrin statt nur dabei.
WEG und wir wollen eine Wallbox nebst bescheuertem Hausverwalter und unvernünftigen Nachbarn.
Wer da fragen zu hat, kann sich gerne melden.
Es ist leider alles nicht zu Ende gedacht hier im Land.
Im WEG-Recht verankert ist eine Lademöglichkeit für Eigentümer.
Allerdings ist das eine beschlussfähige Sache.

Ich warte grad auf ein Angebot von ner Elektrofachfirma.
Bei uns sieht es so aus bei ner WEG mit 8 WE:
Bis zwei Wallboxen gehen als statisches Lademangement.
Alles darüber hinaus bedarf eines dynamischen Lademangement.
Da tauschen sich die Wallboxen untereinander aus und damit wird der Ladestrom untereinander reguliert.

Streng genommen würde die meisten sogar mit 3,4kW (Schuko) den täglichen Bedarf über Nacht decken können.
Mal angenommen der Karren steht 10h dan wären das 34kW abzüglich Ladeverluste.
Reicht dicke. Aber mal eben heimkommen und das Ding in 2h vollbauen ist halt nicht, wenn andere auch am laden sind.

Bei uns wäre alles klar.
Wir sind alleine und eine weiter Familie überlegt.
Passt perfekt mit nem (günstigen) statischen Lademanegement.
Jetzt kommt ein dritter dazu.
Er möchte auch.
Überzeugter Dieselfahrer.
hat aber Angst, dass seine Bude weniger wert sein könnte und hofft damit auf eine Wertsteigerung. Hab mal versuch ihm den Stachel zu ziehen und gesagt dass es unfair ist,
eine Wallbox nebst Leitungskapazität zu blockieren wenn man überzeugter Dieselfahrer ist und überhaupt keinen Gedanken verschwendet, ein E-Auto zu kaufen.
Mal sehen was dabei rumkommt…
 
Ergibt es nicht Sinn, in diese Planung von vornherein alle Wohneinheiten zu berücksichtigen, weil vermutlich auf Dauer alle umsteigen werden?

Es wird nie 100% geben. Siehe bei uns. Von 8 WE werden es am Ende vermutlich nur wir, maximal noch eine weiter Wallbox. 5 WE haben sich klar gegen eine Lademöglichkeit ausgesprochen.
Wozu also Ressourcen und Kohle verballern.
Außerdem bindet das ja auch Leitungskapazität welche dem Netzbetreiber gemeldet werden muss, auch wenn nur in theoretischer Form, da ja nicht von jedem geladen wird.

Es ist aber jedem zu jeder Zeit möglich, seine Forderung zu platzieren.

Bei uns würde sich das wie folgt darstellen.
Wir lassen unsere wallbox installieren und so wie zwei weitere nachziehen, muss die wieder runter und gegen ein dynamisches Lademangegement getauscht werden.

Es ist also……nicht so einfach.
Rechnet sich bei uns trotzdem, da wir günstig Strom beziehen können.
 
Mit anderen Worten: Wenn jetzt dynamisches Lademanagement, dann wird es teuerer und eine Minderheit müsste die Kosten dafür tragen. Daher jetzt lieber statisch, weil für dich günstiger und wenn andere in Zukunft auch wollen, muss man sich dann noch mal gemeinsam an den Tisch setzen?

Weil, grundsätzlich würde ich ja schon sagen, dynamisch jetzt ist für die Zukunft besser und für dich ja nicht zum Nachteil, wenn du es als einziger nutzt. Es sei denn, du müsstest dafür die Kosten allein tragen, weil die anderen sich dagegen ausgesprochen haben.
 
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