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Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 1 weitere.
Leider wirkt es aber. Wären derzeit Wahlen, würden die Reps beide Häuser und die Präsidentschaft mit deutlicher Mehrheit gewinnen. Biden hat - selbstverschuldet - richtig verkackt und kann froh sei, dass er noch einigermaßen viel Zeit hat, das Bild seiner Präsidentschaft zu korrigieren.
 
Teilschuld auf jeden Fall, der hat doch nicht wirklich geglaubt das die Armee das Land halten kann. Ist nur immer schade, daß viele Wähler das nicht so differenziert sehen können oder zu leicht vergessen wie grandios sein Vorgänger täglich verkackt hat. :mhm:
 
Konservativer Feldzug eskaliert - Texas lobt Kopfgeld gegen Abtreibungen aus [n-tv.de]

U.a:

Das Gesetz in dem republikanisch regierten Bundesstaat ist das strengste seit einem halben Jahrhundert. Es stellt Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe, die später als etwa sechs Wochen nach Beginn der letzten Periode - sobald ein Herzschlag des Fötus nachweisbar ist - durchgeführt werden. Ausnahmen wegen Inzest oder Vergewaltigung gibt es nicht. Nur "medizinische Notfälle" gelten als Abbruchgrund.
[...]
Was den Gesetzestext noch umstrittener macht, ist ein legaler Kniff. So gibt es Belohnungen von mindestens 10.000 Dollar plus Kostenausgleich für Denunzianten, die "Helfer oder Unterstützer" erfolgreich verklagen.
 
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Beschämend wie da die Reichen als Opfer hingestellt werden.


Dazu:

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Ich frage mich wo es Notwehr ist wenn ich mich absichtlich, bewaffnet, in eine Situation bringe in der ich schon vorher weiß dass ich mich verteidigen MUSS.

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Erklärt es ganz gut warum das Urteil nicht überraschend kommt. Das der Richter definitiv befangen war bzw. befangen agierte² [s.u.] ändert daran bspw. auch nichts. U.a. das das dritte Opfer aussagte seine Waffe war auf Rittenhouse gerichtet als Rittenhouse ihn in den Arm schoss ist nicht gerade hilfreich wenn man zumindest in Amerika versucht self-defense zu widerlegen.

²: Er verbot die Bezeichnung Opfer für die ... Opfer zu verwenden, aber erlaubte der Verteidigung sie u.a. Plünderer und Brandstifter zu nennen sofern sie Beweise dafür vorlegen würde das sie diese Taten begingen. Komischerweise hat er sonst den Ruf hart gegenüber den Angeklagten zu sein...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich markiere mal die Stellen die einen kotzen lassen über dieses Land:

Er war wegen Mordes in Haft - Unschuldig Verurteilter nach 43 Jahren frei

Kevin Strickland ist 20 Jahre alt, als er zu lebenslanger Haft veruteilt wird - für einen Mord, den er nicht begangen hat. Über 43 Jahre sitzt er im Gefängnis. Jetzt passiert das, womit er nicht mehr gerechnet hätte: Er kommt frei.

Im US-Bundesstaat Missouri ist ein Mordurteil gegen einen Mann aufgehoben worden, der 43 Jahre unschuldig im Gefängnis verbracht hat. Ein Richter ordnete eine sofortige Freilassung des 62-jährigen Kevin Strickland an. Der Afroamerikaner sei 1979 einzig und allein auf Grundlage der Aussage einer Augenzeugin verurteilt worden, die ihre Aussage später widerrufen habe. Der damalige Schuldspruch sei deswegen nicht haltbar.

Strickland war 1979 wegen eines Dreifachmordes in der Stadt Kansas City in Missouri zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Eine Jury aus ausschließlich weißen Geschworenen hatte den Schwarzen zuvor schuldig gesprochen. Die Opfer waren im Vorjahr gefesselt und erschossen aufgefunden worden. Die einzige Überlebende des Verbrechens identifizierte zunächst Strickland als einen der vier Täter. Später zog sie ihre Aussage zurück. Sie sei von den Ermittlern gedrängt worden, Strickland zu belasten.

Auch zwei andere wegen des Dreifachmordes verurteilte Männer sagten damals aus, Strickland sei nicht beteiligt gewesen, und nannten zwei andere Männer. Es gab keinerlei Beweis, der Strickland mit den Morden in Verbindung brachte - und er hatte ein Alibi für die Tatzeit.


Zuletzt kam auch die zuständige Staatsanwaltschaft zu dem Schluss, dass Strickland unschuldig ist - und begrüßte am Dienstag die Aufhebung des Urteils. "Zu sagen, dass wir äußerst erfreut und dankbar sind, wäre eine Untertreibung", erklärte Staatsanwältin Jean Peters Baker. "Das bringt endlich einem Mann Gerechtigkeit, der so, so lange auf tragische Weise wegen einer falschen Verurteilung gelitten hat." Eine Entschädigung bekommt Strickland aber nicht.

Für Strickland hatte sich das von der Jura-Fakultät der Universität von Missouri in Kansas City gegründete Midwest Innocence Project eingesetzt, das versucht, zu Unrecht verurteilte Menschen freizubekommen. Experten zufolge ist Strickland einer der am längsten im Gefängnis sitzenden Häftlinge in den USA, die Opfer eines Fehlurteils und dann für unschuldig befunden wurden. "Ich dachte nicht, dass dieser Tag kommen würde", sagte Strickland, als er das Gericht als freier Mann verließ.

Quelle: www.n-tv.de

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