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Das hatte ich auch nicht behauptet und nicht gemeint. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass wir uns nicht über Extreme unterhalten sollten, wenn vieles eben auf eine etwas sachtere und insgesamt verträglichere Art geht. Dem Klima direkt helfen würde eine Zwangsvegetarierschaft für alle Menschen der Erde was das Klima angeht eben ohne Frage massiv. Aber auf die Idee käme ja auch niemand. Und so sollten viele Themen nicht so heiß diskutiert werden wie sie am Ende tatsächlich sind.
Da z.B. ohnehin alle großen PKW Hersteller auf das E-Thema umstellen werden, ist das doch auch eher ein Sisyphusthema. Die Umstellung wird kommen, ob nun 2030 oder 2035 ist doch auch am Ende nicht so wichtig. Aber dieser Tenor, dass jetzt in den nächsten 4 Jahren etwas passieren muss sonst war es das - empfand ich im Wahlkampf nach genau solchen Drohgärden wie Laschets lächerlicher Angstmacherei vor RRG. Aber es war eben genau das - Wahlkampf. Wenn die Grünen das Thema so ernst nehmen und meinen wie sie es mehrfach ausgeführt haben, dürften sie eigentlich nicht koallitionsfähig sein. Aber man wird am Ende einlenken, gewisse Themen durch bekommen und andere eben nicht. Hauptsache in der Regierung.
Kein Verbrennerverbot, aber immerhin einige andere Punkte. Z.B. fordert er 255 GW an Erneuerbaren in 2030. ~9 Jahre also für netto ~140 GW an PV und Wind - also zusammen knapp 16 GW (netto) pro Jahr im Schnitt. Nicht ganz so viel wie die Grünen, aber doch Meilenweit über dem, was wir die letzten Jahre so geschafft haben (zusammen ~6 GW).Zwei Punkte:
1. Die Grünen fordern kein Verbot von Fleischkonsum.
2. "Dieses Thema", also der Klimawandel, wird von den Grünen nicht "instrumentalisiert", sondern einfach mit der notwendigen Ernsthaftigkeit behandelt. Und nur um das klarzustellen: Die Grünen stellen keine unrealistische Maximalforderung, z.B. in Sachen Zubauzahlen von Erneuerbaren. Das was die Grünen fordern an Zubau (vgl. hier: https://www.gruene.de/themen/energie ), ist mit Glück geradeso ausreichend.
Auch z.B. ein Verbrennerverbot zum Jahr 2030 zu fordern bedeutet, dass der letzte dieser Verbrenner noch bis mindestens 2045 fährt - sprich dann, wenn Deutschland spätestens CO² neutral sein muss, um die Chance zu haben das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten. Ja, man kann sich jetzt in den Traum von synthetischen Brennstoffen flüchten - wird schon gut gehen, oder auch nicht. Ist ja nur unsere Lebensgrundlage, mit der wir da zocken.
Wenn einem nichts mehr einfällt oder?sagt der richtige
ist woanders so wenig los ?
Ach...jetzt wird mir einiges klar, danke dir!Das ist ein maximal unnötiger Einwurf von jemandem, der hier nur unter äußerster Beugung der Forenregeln geduldet ist, weil er mit seinem ersten Account bereits aus dem Forum ausgeschlossen wurde.
Und die Grünen sprechen eben erst mal mit der SPD am Sonntag. Skandal!
Und die Grünen sprechen eben erst mal mit der SPD am Sonntag. Skandal!
Die Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, hat angekündigt, dass Sondierungen mit der SPD am Sonntagabend stattfinden sollen. An diesem Tag spreche erst die FDP mit der SPD, anschließend die Grünen, sagte sie in Berlin. Mit der Union stünden die Grünen auch im Kontakt. Hier werde es wohl nächste Woche Gespräche geben.
Koalitionsbildung: Grüne sondieren am Sonntag mit der SPD | ZEIT ONLINE
Die Landeswahlleiterin in Berlin wird zurücktreten. Na, wenigstens eine Konsequenz aus dem Debakel. Damit dürfte es aber nicht getan sein.
ach komm... wirklich.... danke für die Info. Sie hat sogar eine Stimme von mir bekommen...
:eastwood::skeptisch:
Ich bin fürwahr kein Fan der Grünen, aber in dem Punkt würde sogar ich ihnen zugute halten, dass sie gerade deshalb kompromissbereit sind, weil ihnen das Thema so wichtig ist. Nach dem Motto: besser gerade so viel fürs Klima tun, wie sich dafür noch Mehrheiten finden lassen, als dass noch viel weniger fürs Klima getan wird.Wenn die Grünen das Thema so ernst nehmen und meinen wie sie es mehrfach ausgeführt haben, dürften sie eigentlich nicht koallitionsfähig sein. Aber man wird am Ende einlenken, gewisse Themen durch bekommen und andere eben nicht. Hauptsache in der Regierung.
Du meinst die armen kleinen im Ahrtal?Gehe ich auch voll d’accord - wie oben geschrieben, ich pauschalisiere FFF sicher nicht. Aber was ist mit dem Geringverdienern? Den Menschen, die ihre hart verdienten Brötchen klug investieren müssen um überleben zu können und wo es am Ende des Arbeitsabend für eine kleine Rente recht? Das ist mir alles zu wider. Dahingehend wird’s jetzt sicher sehr spannend wie die Sondierungsgespräche laufen werden und auf welchen Minimalkonsens man kommen wird. Ich sehe schon, wir kommen auf keinen mehr - auch auf ElBarto gerichtet![]()
Nein, umgedreht: meine Tochter weint weil sie den Ernst der Lage besser begriffen hat als die ach so klugen erwachsenen und vor allem Politiker.Das ist doch genau das, was FFF macht, Panik verbreiten, bei Kindern die den gesamten Sachverhalt nicht/noch nicht ganz Verstehen.
Da wird alles so hingestellt, als würden die jetzigen Kinder/Kleinkinder in den nächsten Jahren einen Qualvollen Tod sterben, weil WIR zuviel CO2 Produzieren.
Das was gemacht werden muss ist klar, aber diese totale Panikmache und „Gehirnwäsche“ von Greta und Co kotzt mich persönlich Gewaltig an.
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