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VOTE Bundestagswahl 2021 - Ich werde wählen und zwar...

Es geht um die Zweitstimme der Bundestagswahl, welche Partei willst du wählen?

  • CDU

    Stimmen: 9 6,9%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 12 9,2%
  • SPD

    Stimmen: 30 22,9%
  • GRÜNE

    Stimmen: 42 32,1%
  • AFD (Nazis)

    Stimmen: 11 8,4%
  • FDP

    Stimmen: 13 9,9%
  • die PARTEI

    Stimmen: 4 3,1%
  • Tierschutzpartei

    Stimmen: 4 3,1%
  • PIRATEN

    Stimmen: 1 0,8%
  • Die Grauen (@aldi)

    Stimmen: 0 0,0%
  • FREIE WÄHLER

    Stimmen: 2 1,5%
  • Gesundheitsforschung

    Stimmen: 0 0,0%
  • ÖDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • du.

    Stimmen: 0 0,0%
  • V-Partei

    Stimmen: 0 0,0%
  • DKP

    Stimmen: 0 0,0%
  • MLPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • BüSo

    Stimmen: 0 0,0%
  • SGP

    Stimmen: 0 0,0%
  • LKR

    Stimmen: 0 0,0%
  • NDP

    Stimmen: 1 0,8%
  • Die Humanisten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Team Todenhöfer

    Stimmen: 0 0,0%
  • Volt

    Stimmen: 2 1,5%
  • SSW (Südschleswigscher Wählerverband)

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    131
  • Umfrage geschlossen .

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich denke die Chancen für Jamaika sind deutlich besser wie Ampel. Die CDU wird alles anbieten um die Laschi nach vorne zu stellen. Lindner sieht halt die FDP nicht bei den roten Socken.
Die FDP hats in der Hand, die sind der CDU nunmal deutlich näher als der SPD, für die FDP muss es alleine schon eine Zumutung sein mit den Grünen zu regieren aber SPD und Grüne? Na das will ich mal sehen. :D


sehe ich komplett anders.

Die FDP hat nichts in der Hand, die MÜSSEN in die Regierung da sie sich sonst komplett lächerlich machen würden, ein zweites "Lieber garnicht regieren als schlecht" wirds nicht geben.

Die Grünen sind ganz klar mit dem Auftrag gekommen Schwarz aus der Regierung zu kicken.

Und eine große Koalition ist seitens der SPD eh ausgeschlossen.

Die FDP ist nach 2017 nicht in der Lage zu entscheiden mit wem sie koalieren, die Grünen schon und ohne die Grünen wird nichts gehen.
 
Na dann hats doch die FDP erst Recht in der Hand wenn die SPD eine große Koalition ausschließt, eine selten dumme Aussage wenn Scholz das schon vorher ausgeschlossen hat. FDP wird richtig fette Ministerposten einfordern.
 
Ich seh die Chancen auch klar für Ampel.
Erstens wird damit das Prinzip gewahrt, dass die stärkste Partei die Regierung bildet. Das Prinzip war ja auch der Union bis vor zwei Tagen noch wichtig.
Es kann ja unter SPD Führung eine sinnvolle Koalition geben.

Zweitens sidn Die Grünen zweitstärkste Kraft und haben damit ein größeres Gewicht als die FDP.

Drittens kann sich die FDP und speziell Lindner nicht noch einen Rückzug leisten. Das überlebt er politisch nicht.


Viertens haben FDP und Grüne in den vergangenen Tagen schon kräftig begonnen, Gemeinsamkeiten herauszustellen.

Udn fünftens hat Lindner schon angekündigt, zuerst mit den Grünen sprechen zu wollen. Das heißt, dass dort nach Kompromissen gesucht wird. Und da kann ich mir nicht vorstellen, dass die Grünen plötzlich zur Union tendieren, nachdem sie sich so klar positioniert haben, dass ihr Ziel ist, die Union in der Opposition zu sehen.

Für Jamaika spricht hingegen imo nur wenig.
Waren die Machtverhältnisse zwischen FDP und Grüne andersrum, wäre das etwas anderes.
 
Jamaika wäre sooo traurig...
Wieder altbackende unsoziale Politik...mit Klimaschutz.
Reichen werden reicher und Arme ärmer...
Und die CDU schiebt das dann natürlich auf den Klimaschutz. :ugly:

Vor allem sollte jedem Koalitionspartner klar sein, dass man es mit nem Vampir bei der CDU/CSU zu tun. Der saugt einen leer und am Ende kostet es eben nur Stimmen bei der nächsten Wahl.

Hoffe halt echt, dass bei den Grünen die Vernunft siegt. Mir kommt es bei Habeck so vor, dass es ihm schon reicht das Thema Klimaschutz zu platzieren und dann halt Jamaika macht.
 
Die Zusammenfassung der SZ zu Laschet und dem Verhalten der Union nach der Wahl trifft es doch sehr gut:

Der schlechte Verlierer
Nein, in Ton und Temperament war es nicht ganz so wie 2005, als der adrenalinbeschwipste Noch-SPD-Kanzler Gerhard Schröder nicht einsehen wollte, dass er die Wahl verloren hatte und stattdessen in der Elefantenrunde polterte: "Glauben Sie im Ernst, dass meine Partei auf ein Gesprächsangebot von Frau Merkel bei dieser Sachlage einginge, in dem (sie) sagt, sie möchte Bundeskanzlerin werden. Also, ich meine, wir müssen die Kirche doch mal im Dorf lassen." Und doch erinnerten Art und Weise, wie CDU-Chef Armin Laschet am Sonntagabend auf gar keinen Fall zugeben wollte, dass er ein desaströses Wahlergebnis eingefahren und die Bundestagswahl verloren hat, frappierend an damals. Laschet zeigte sich als schlechter Verlierer, weil er nicht zugeben wollte, überhaupt verloren oder vielleicht sogar selbst Fehler gemacht zu haben. Vielmehr sagte er Sätze wie: "Wir wollen die nächste Bundesregierung führen." Der Grund ist, dass in der CDU nicht sein kann, was nicht sein darf: Nicht zu regieren, ist eigentlich nicht vorgesehen in der DNA der Union, selbst wenn um sie herum drei andere Parteien gewonnen und sie selbst dramatisch verloren hat. Und so hat die Union am Wahlabend die Orientierung verloren - und Laschet ein Stück weit den Bezug zur Realität.

Auch da das gute Argument für die Ampel: Das sind genau die drei Parteien, die ein (deutliches) Plus eingefahren haben. Wenn man also auf Basis des Wählerwillens argumentieren will, gibt es eigentlich keine andere Option als die Ampel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwei mal hintereinander ~8 Prozentpunkte zu verlieren (2017 -8,6% ; 2021 -7,9%) ist schon ein Hammer.
Sollte eigentlich ein klares Zeichen sein.
 
Was ich übrigens auch wirklich gut finde, ist der ehrliche Umgang der Linken mit ihrer Niederlage.
Sie wollen die Partei neu entwickeln, um die Ursache zu finden.

Ich hoffe, dass sie zum Schluss kommen, dass man den Drang mancher Mitglieder, am liebsten die Bundesrepublik einzureißen, Einhalt gebieten muss und eine Linke Partei sein will, die sich innerhalb der Realität bewegen will. Auch was die Kräfteverhältnisse der Welt angeht (weg von der Putin-Anbiederei).
IMO braucht das Parlament eine konsequent Linke Kraft. Sei es als Opposition oder irgendwann mal auch als Regierungsmitglied. Daher täten sie gut daran, ihr Konzept so weiter zu entwickeln, dass man links ist ohne Autokraten-Regimes schöne Augen zu machen, ohne Fantastereien außerhalb des Möglichen unseres Grundgesetzes nachzugehen. Dann wird das auch wieder was.
 
Zwei mal hintereinander ~8 Prozentpunkte zu verlieren (2017 -8,6% ; 2021 -7,9%) ist schon ein hammer.
Jap, und sich dann trotzdem hinzustellen und zu behaupten, man hätte den Auftrag der Regierungsbildung erhalten, zeugt einfach nur von Realitätsverlust.
Es zeigt schonungslos, was die Union ist: eine Partei, die für nichts mehr steht außer dem eigenen Machterhalt.
 
Absolut. Das ist schon Gerhard Schröder verdächtig was der kleine Trump da liefert. Die Werteunion fordert bereits den Rücktritt von Laschet. Völlig zurecht. Bei den Grünen gibt es auch schon mächtig Stunk an der Basis. Es wird mit Rücktritten in Masse gedroht, sollte man nach diesem Wahlkampf Laschet zum Kanzler machen.

Am ehesten sehe ich noch Neuwahlen, sollten Grüne und FDP nicht zusammenfinden. Es bleibt quasi nur die Ampel. Die Ampel wäre eine Koalition der Gewinner. Bei Jamaika können alle Beteiligten außer der CDU nur verlieren.
 
In einer normalen Welt wäre es doch keine Frage, dass der Spitzenkandidat bei -9% sofort zurücktritt...
Da gibt es nichts schön zu reden, das war eine Klatsche epischen Ausmaßes für die Union. Feige, dass Laschet da nicht die Verantwortung für tragen will.

Er macht seinen Job als Saboteur aber ganz gut, darf er gerne dran festhalten.
 
Was ich übrigens auch wirklich gut finde, ist der ehrliche Umgang der Linken mit ihrer Niederlage.
Sie wollen die Partei neu entwickeln, um die Ursache zu finden.

Ich hoffe, dass sie zum Schluss kommen, dass man den Drang mancher Mitglieder, am liebsten die Bundesrepublik einzureißen, Einhalt gebieten muss und eine Linke Partei sein will, die sich innerhalb der Realität bewegen will. Auch was die Kräfteverhältnisse der Welt angeht (weg von der Putin-Anbiederei).
IMO braucht das Parlament eine konsequent Linke Kraft. Sei es als Opposition oder irgendwann mal auch als Regierungsmitglied. Daher täten sie gut daran, ihr Konzept so weiter zu entwickeln, dass man links ist ohne Autokraten-Regimes schöne Augen zu machen, ohne Fantastereien außerhalb des Möglichen unseres Grundgesetzes nachzugehen. Dann wird das auch wieder was.

Dafür haben sie aber nicht die Mitglieder. Die Partei besteht bis in die Spitzen zu großen Teilen aus Spinnern und gefährlich Radikalen.
 
Dafür haben sie aber nicht die Mitglieder. Die Partei besteht bis in die Spitzen zu großen Teilen aus Spinnern und gefährlich Radikalen.
Ich denke nicht, dass es eine Partei wird, die du gut findest :D

Aber klar, man muss schauen, wie man das russlandtreue und zu radikale Personal loswird oder einfängt.
Mit Radikalismus wird man keinen Blumentopf gewinnen, mit Linker Politik hingegen schon.
Und imo wäre es eben ein Verlust, wenn das politische Spektrum des Parlaments bei den Grünen aufhört - v.a. während es auf der anderen Seite bis in den rechtsradikalen Rand geht.
 
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