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Der Politikthread

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Wäre im Osten sicher auch besser angekommen, als der gute Armin. Aber man muß ja nicht immer auf die Hirnis hören :D

Edit: soll kein Ossi-Bash sein :)
 
Oder söder :grins: der lacht sich doch schlapp, aber weiss auch dass ihm das nix bringt, er lacht trotzdem.
Söder wird das nach der Wahl denk ich sehr oft und genüsslich auskosten, wie viel besser die Union seiner Meinung nach mit ihm als Kandidat abgeschnitten hätte.

Auch wenn Laschet und Söder das Kriegsbeil begraben haben, die können mir nicht erzählen, dass die sich gegenseitig nicht ausstehen können.
Sobald es nicht mehr die Notwendigkeit des Anscheins von Zusammenhalt gibt, fliegen die Handschuhe auf den Boden und es hagelt Fäuste.

Und das traurige ist: ich glaube, Söder hat damit recht. Er wäre für die Union aus machtpolitischer Perspektive der bessere Kandidat gewesen, da sich das Volk leider von so einem Machertyp-Opportunisten blenden lässt.
 
Laschet und stark in einem Satz?
Merkel hat man auch nicht als stark angesehen und trotzdem hat sie alle männlichen Konkurrenten politisch gekillt.
Und ich kann mir Laschet sehr gut in der Opposition vorstellen, da wird e sicher sehr gute Arbeit leisten.
Hauptsache die grünen kommen nicht auf die Idee wieder eine große Koalition zu bilden. Wann war die Groko das letzte Mal so richtig geil? Zu meinen Lebzeiten jedenfalls nicht.
 
Theoretisch müsste das eine Option sein, ja.

Praktisch hat der Lindner ja eine pauschale rote Linie für die FDP bei Abgabenerhöhungen jeglicher Art gemacht und wenn er dabei bleibt, dürfte das keinerlei ernsthafte Diskussionsgrundlage für die Grünen darstellen.

Jegliche linksgerichtete Regierung wird die Abgabenlast der Sehr-gut-Verdiener und Reichen steigern wollen.
 
IMO das beste wäre es, wenn der Giro-Olaf sich noch fängt und die SPD auf respektable Werte bringt, gleichzeitig die Grünen weiterhin die Wähler überzeugen und man eine Grün-Rote Regierung mit knappen Mehrheitsverhältnissen hat.

Oder eventuell sogar eine knappe Minderheitsregierung, so dass tatsächliche Diskussionen gefordert sind und man die pragmatischen Lösungen findet, die mal mit der Union, mal mit der FDP oder mal mit der Linken gefunden werden können.

Ich weiß, Minderheitsregierungen werden nciht gerne gesehen. Aber nach all den Jahren auf der Stelle treten mit konservativem "weiter so" wäre das vllt mal das Wachrütteln, das die Parteien allgemein brauchen.

Oder sie verbeißen sich komplett ineinander und sind vier Jahre lang gelähmt. Who knows :D
 
Bei einer Minderheitsregierung passiert es aber im Worst Case dass sie nicht viel durchbekommen und nach 4 Jahren wieder abgewählt werden. Ich denke gerade die Grünen wollen und müssen zeigen dass sich etwas bewegt und dafür brauchen sie ne stabile Mehrheit, mMn.
 
Das stimmt. Stabile Mehrheit in sinnvoller Kombination (das schließt nach der momentanen Faktenlage die FDP aus, wenn sie sich bei so einem zentralen Gebiet wie Abgaben störrisch zeigt) wäre das Beste. Also G-R oder G-R-R.

Ich würde eine Minderheitsregierung tatsächlich einer "Grün-GroKo" vorziehen. Zum einen, weil ich keine konservative Politik mehr in der Regierung haben möchte und zum anderen, weil in der Union viele machterfahrene, abgezockte Machtmenschen sitzen, wo ich die Gefahr sehe, dass die grüne und soziale Politik ausgehöhlt wird, wo es nur geht.

Und ja, in BaWü klappt diese Konstellation ziemlich gut - und entgegen der verbreiteten Ansicht haben die Grünen hier im Land einiges bewegt, was nachhaltige Politik angeht. Aber ich weiß nicht, ob das bundesweit funktionieren kann, da die Herausforderungen schon ganz andere sind und wir solangsam keine Zeit mehr haben, bei den zentralen Nachhaltigkeitsfragen auf konservative und lobbygesteuerte Befindlichkeiten einzugehen.
 
und da auch immer die Gefahr besteht dass die CDSU die Grünen so "dumm" dastehen lässt wie die SPD die letzten Jahre. Wobei ich denke dass die Grünen sich da intelligenter dranstellen.

Aber mit einem Söder der ja mittlerweile eher ein Grüner ist wird das ne knifflige Angelegenheit.... Ich wäre aber auch mal froh wenn dieser gierige, machtversessene und unfähige Haufen aus CDSUlern endlich mal in der Opposition landen würde. Vllt. würden sie dann auch begreifen dass Verkehrsminister zurücktreten sollten wenn sie einfach korrupt und scheiße sind.

edit: G-R schließe ich aus, das packt die SPD nicht.
 
Der Söder gibt sich momentan als Grüner aus dem selben Grund, wieso er sich in den vergangenen Jahren wahlweise als Hardcore-Lockdowner, großzügiger Lockerer, Migrantenfeind, Orbán-Kumpel oder heimatverbundenen Urbayer gab: Weil es ihm in diesem Moment am meisten diente, seine Macht auszubauen.

Dieser Mensch ist ein absolut grusliger und imo gefährlicher Opportunist mit einem sehr, sehr guten Instinkt, die richtigen Themen zu satteln, um sich zu profilieren. Nichts davon macht er aus Überzeugung.
 
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