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MULTI Biomutant

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich verstehe die Argumentation um die kleine Entwicklerzahl nicht.

Muss etwas Durchschnittliches (überspitzt ausgedrückt) jetzt besser bewertet werden, nur weil weniger Leute daran gearbeitet haben und diese sich ja viel Mühe gegeben haben?

Und die dröge Ubisoft Formel wird ja nun auch schon länger nicht mehr blind abgefeiert, aber sie kann halt durch andere Aspekte eines Spiels kaschiert werden, wenn diese gut sind.

Ich werde Biomutant von meiner Liste erstmal streichen. Und nein, das ist nichts worüber ich mich freue, aber anhand einiger Test-Videos die ich jetzt gesehen habe, bin ich mir ziemlich sicher, damit nicht allzu viel Freude zu haben. Schade.
 
Das Team das hinter Biomutant steht, besteht gerade mal aus 20 Leuten und was die da auf die Beine getstellt haben, verdient Respekt und Beachtung!!!
Nein. Tut es nicht. Wenn ich mir Mühe gebe, aber das Ergebnis nicht taugt, gibt mir auch keiner Respekt und Achtung. Das Ding steht im Laden für 60 Euro. Ich schufte hart für 60 Euro. Für das gleiche Geld krieg ich Assassins Creed Valhalla. Spider-Man Miles Morales und Judgment krieg ich für 40. Das Leben und die Wirtschaft sind keine Wohltätigkeitsveranstaltung. Und ob da 20 Mann oder 20 Studios dran gewerkelt haben, ist mir als Käufer egal. 60 Tacken sind 60 Tacken. Und Sachen wie Fetchquests, bei denen die Ziele jeweils mehrere 1000 Meter auseinander liegen, haben nichts mit Studiogröße oder Budget zu tun. Das ist Designentscheidung. Schlechte Arbeit wird nicht besser dadurch, dass sie von wenigen Leuten gemacht wurde. Und nochmal, es gibt massig Beispiele für superbe Games von winzigen Teams. Biomutant gehört scheinbar nicht dazu und für Versuche wird man in der echten Welt nicht belohnt. Wir sind nicht mehr im Kindergarten.
 
Sehr schade...hatte mich auf heute Abend gefreut, aber bei dem fast überall gleichen Tenor an Mängeln im Spiel werde ich sicher nicht den Vollpreis zahlen.
Vielleicht mal im Sale oder warten auf den Gamepass
 
Aber egal wie Scheisse das Spiel ist, die Grafik sieht trotzdem ziemlich nice aus. Auch wenn die laufanimation aussieht als hätte er sich auf einen Maulwürfshügel gesetzt und wurde stundenlang penetriert
 
Nein. Tut es nicht. Wenn ich mir Mühe gebe, aber das Ergebnis nicht taugt, gibt mir auch keiner Respekt und Achtung. Das Ding steht im Laden für 60 Euro. Ich schufte hart für 60 Euro. Für das gleiche Geld krieg ich Assassins Creed Valhalla. Spider-Man Miles Morales und Judgment krieg ich für 40. Das Leben und die Wirtschaft sind keine Wohltätigkeitsveranstaltung. Und ob da 20 Mann oder 20 Studios dran gewerkelt haben, ist mir als Käufer egal. 60 Tacken sind 60 Tacken. Und Sachen wie Fetchquests, bei denen die Ziele jeweils mehrere 1000 Meter auseinander liegen, haben nichts mit Studiogröße oder Budget zu tun. Das ist Designentscheidung. Schlechte Arbeit wird nicht besser dadurch, dass sie von wenigen Leuten gemacht wurde. Und nochmal, es gibt massig Beispiele für superbe Games von winzigen Teams. Biomutant gehört scheinbar nicht dazu und für Versuche wird man in der echten Welt nicht belohnt. Wir sind nicht mehr im Kindergarten.
So siehts aus.
Das Spiel hat durchaus Punkte, die man mit dem kleinen Team entschulden kann. Dass z.B. Assets per C&P wiederverwendet werden oder dass die PS5-Version erst mal nur in FullHD läuft, weil das Team halt nicht so schnell alles auf einmal machen kann.

Aber: Das Team ist dafür veranwortlich, zu viel gewollt zu haben. Man muss sich als kleines Dev-Team auch den Limitationen stellen, die dieser Umstand mit sich bringt. Und nicht denken, man kann ein Systems Driven Gameplay in einer Open World auf die Beine stellen, das die System-Komplexität von Arkane-Spielen in einer OPen World der Größe von Ubisoft-Spielen hinbekommt.
Wie SkillUp sagt: Das Team hätte ihre Ambitionen im Zaum halten müssen und nicht "alles" wollen, dann hätte das vllt geklappt.

Einige der besten Spiele aller Zeiten wurden von KLeinteams oder sogar Einzelpersonen gemacht. Die waren sich aber immer darüber im Klaren, wie man ein Spiel mit personellen Limitationen, Zeit- und Kostenbegrenzungen machen muss und wollten nicht einfach zu viel.

Genauso ist es nicht mit einem kleinen Team entshculdbar, dass sich die Main Quest anscheinend zu weiten Teilen darauf ausruht, ineinander geschachtelte Fetch-Quests zu bieten, die einen noch dazu von Objective zu Objective komplett durch die Welt jagen, um Spielzeit zu schinden.
Oder dass der Grundaufbau die typische Ubisoft-Formel ist, in der die Welt in Sektoren aufgeteilt sind, deren Festungen man einnehmen muss (per C&P-Questdesign). Breath of the Wild, das ich nicht lache... Da hat sich der Chef-Designer im neulichen Video ganz schön in die Nesseln gesetzt. Ich halte nicht so viel von BotW wie viele andere, aber dass die Open World dort GANZ anders aufgebaut ist und das Gamedesign auf komplett andere Art stattfindet, sieht man nach einem Blick auf die Map und Queststruktur von Biomutant.


Ich finde es wirklich schade, da ich das Spiel seit Trailer 1 sympathisch fand. UNd es freut mich für jeden, der damit Spaß haben kann. Aber nach Sichtung des SkillUp Reviews weiß ich, dass das Ding für mich nix ist.
 
Naja, vielleicht wiederholt sich hier auch noch mal die "No Man´s Sky" Story - mal schauen was passiert.
 
Naja, vielleicht wiederholt sich hier auch noch mal die "No Man´s Sky" Story - mal schauen was passiert.
Ich denke nicht, dass diese Story wiederholbar ist und schon gar nicht bei einem linearen Single Player Game.

Ein wichtiger Faktor, wieso das bei NMS geklappt hat ist der prozedurale Aufbau des SPiels. Außerdem war das Problem des Vanilla NMS, dass es zu WENIGE Gameplay-Elemente und Systeme hatte. Nicht zu viele, die viel zu verworren sind.
Außerdem kann man bei einem linearen OW-Game nicht einfach so das Core-Gameplay, die Missionen etc. mal eben neu erfinden.

Komplett andere Situation.
 
Dass ein kleines Team nicht alles entschuldigt, sehe ich auch so. Die haben sich einfach übernommen, das liest man ja auch nahezu aus allen Reviews raus.
Salt & Sanctuary haben glaube ich auch nur eine Handvoll Leute entwickelt und es war großartig. Warte noch heute auf einen zweiten Teil. Natürlich gibt es also auch solche Beispiele mit kleineren Teams. Das muss man Biomutant schon ankreiden.

Dann aber gleich wirkliche Monster und Konsolen-Seller wie Zelda als Vergleich heranzuziehen finde ich schon etwas übertrieben. Das ist dann auch wiederum nicht der Anspruch der Entwickler gewesen, würde ich mal behaupten. Und das Spiel so abzustrafen, weil es im Vergleich zu den Hochglanz-Produkten eben sehr unausgereift wirkt... finde ich auch übertrieben.

aber egal, ich werde mir auch ein eigenes Bild machen und bin gespannt, ob es wirklich so schlecht ist, wie einige Tests sagen. Oder ob man nicht doch Spaß haben kann, wenn man sich drauf einlässt. Zum Glück habe ich viele der letzten AAA-Titel, von denen hier Ideen übernommen wurden, nicht gespielt und ziehe daher nicht ständig Vergleiche.
 
Dann aber gleich wirkliche Monster und Konsolen-Seller wie Zelda als Vergleich heranzuziehen finde ich schon etwas übertrieben.
Der Entwickler selbst ist doch damit hausieren gegangen ohne Ende. Es wäre eine Mischung aus Breath of the Wild, Ratchet und noch irgendwas. Dann muss man sich doch nicht wundern wenn Leute eine gewisse Erwartungshaltung mitbringen.
 
Dann aber gleich wirkliche Monster und Konsolen-Seller wie Zelda als Vergleich heranzuziehen finde ich schon etwas übertrieben. Das ist dann auch wiederum nicht der Anspruch der Entwickler gewesen, würde ich mal behaupten

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Der Art-Director des SPiels selbst hat v.a. BotW und Batman Arkham und Ratchet & Clank als Vergleichspunkte gewählt.

Das war selten dämlich von ihm, muss man sagen.
 
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