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Mir geht es dabei nur um die Einstellung. Was sicher eine Rolle dabei spielt, wieso die USA immer und UK vor ihrem Brexit Desaster wirtschaftlich erfolgreicher waren/sind als wir. Ähnliches gilt für die Holländer, die wirtschaftlich traditionell eher dem angelsächsischen Raum nahe stehen.
Bin auch eher unter einkommenschwachen Bedingungen groß geworden. Frühe Scheidung der Eltern, Mutter alleinerziehende Zustellerin bei der Post. Ich hab mit 19 die Oberstufe geschmissen und Schlosser gelernt. Irgendwann mit 24 hat es dann klick gemacht und ich ich hab mich zwei Jahre lang weiter gebildet (Techniker). Damit stehen einem schon viele Türen auf. Hab dann in nem Konzern angefangen und in den folgenden 13 Jahren eine Reihe guter Entscheidungen getroffen. Und heute habe ich einen Top Job mit guter Bezahlung. Ich würde nicht sagen, dass das ein außergewöhnlich großer Kraftakt war.
es geht doch auch um Firmen die vllt. auch nen ordentlichen Upload brauchen... und Pil, das wurde jetzt verabschiedet, hast du dir mal Prognosen angeschaut welche Datenraten in den nächsten Jahren benötigt werden?
Mir ists egal, ich hab nen Gbit aber es gibt genug die bald mit 50mbit an ihre Grenzen stoßen.
Wir haben 1mbit download im kino das hat bislang gerreicht obwohl man schon lange im digitalen zeitalter angekommen ist, es gibt immer auch andere wege als nur eine internetleitung. Klar jetzt wird ein glasfaser verlegt nachdem das kino zerstört wurde.
Wir haben 1mbit download im kino das hat bislang gerreicht obwohl man schon lange im digitalen zeitalter angekommen ist, es gibt immer auch andere wege als nur eine internetleitung. Klar jetzt wird ein glasfaser verlegt nachdem das kino zerstört wurde.
Generell soll die Bundesnetzagentur allerdings damit beauftragt werden, die Mindestbandbreite heranzuziehen, die von 80 Prozent der Verbraucher im Bundesgebiet genutzt wird. In festgelegten Abständen soll auch der Bundestag über die kommenden Entwicklungen informiert werden, so dass die im Gesetz vorgesehenen Anforderungen mit der Zeit angepasst werden können.
Es zwingt Dich niemand dazu. Aber von nichts kommt nunmal nichts und dann darf man sich später nicht beschweren. Wer viel arbeitet und gegenüber anderen die Extrameile geht, soll dafür auch entsprechend entlohnt werden.
Bin auch eher unter einkommenschwachen Bedingungen groß geworden. Frühe Scheidung der Eltern, Mutter alleinerziehende Zustellerin bei der Post. Ich hab mit 19 die Oberstufe geschmissen und Schlosser gelernt. Irgendwann mit 24 hat es dann klick gemacht und ich ich hab mich zwei Jahre lang weiter gebildet (Techniker). Damit stehen einem schon viele Türen auf. Hab dann in nem Konzern angefangen und in den folgenden 13 Jahren eine Reihe guter Entscheidungen getroffen. Und heute habe ich einen Top Job mit guter Bezahlung. Ich würde nicht sagen, dass das ein außergewöhnlich großer Kraftakt war.
Gönn ich dir ja auch. Wir sollten im Deutschen am besten eh ne Unterscheidung zwischen Neid iSv "hätte ich auch gerne" (nix Negatives) und Missgunst einführen.
Aber man kann ja nicht einfach annehmen, dass jeder mit deinen grundsätzlichen Qualifikationen ebenfalls derart den Jackpot ziehen kann (was du mal sagtest bzgl Stunden, Urlaub, Bezahlung). Es kein "Hexenwerk" gewesen + du wirst deine Arbeit gut gemacht haben, es ist wohl auch kein Hexenwerk, dass es einem gut gehen kann, aber glückliche Fügungen spielen schon auch oft ne Rolle. Von deinen Schlosser- und Technikerkollegen werden ja keine 5% derart gut dastehen
mir geht es aber ja auch gar nicht um Einzelfälle oder darum dass jeder 100k haben soll (stattdessen lieber mehr Leute mit 30+k), sondern die gesamtgesellschaftliche Entwicklung (Schere, Vermögenskonzentration)
Wenn wir den Kapitalismus frei laufen lassen, kann es halt bestimmter Korrekturen bedürfen, um ein "anständigeres" Ergebnis zu erzielen, siehe wie gesagt Mindestlohn. Die ohne einen solchen herrschenden Superniedriglöhne sind ja auch nur das konsequente Ergebnis der Denkweise und Gesetzmäßigkeiten. Friss oder stirb, hättest ja was anderes lernen können, der Markt regelt, Glückes Schmied.
Und wenn die Probleme (Schere, Vermögenskonzentration) weiter bestehen oder sich noch verschärfen, muss halt noch am System gefeilt werden. Oder man betrachtet die Probleme und Entwicklungen als hinnehmbar oder die aktuellen Regelungen als unumstößlich.
Mir geht es dabei grds auch eher weniger um die Einkommensungleichheit, in der Deutschland im Vergleich tatsächlich ganz gut da steht (aber weniger <25/30k Jobs fänd ich immer gut), sondern mehr um die Vermögensungleichheit.
Wir können ja verpflichtend auch alle nur noch als Fachkräfte ausbilden (zuvor natürlich eine Superduper Bildungsreform starten, damit wirklich jeder auf die richtige Bahn kommt). Nur...? Dann braucht es trotzdem noch den Paketboten, den Pädagogen, Bäckereifachverkäufer ect. "sollen sie sich halt alle Selbstständig machen"
Und das komplett ohne irgenwelche durch Steuern finanzierte Institutionen, Angebote oder Infrastruktur zu nutzen. Dieser Erfolg kam ganz allein von denen, die etwas dafür getan haben. Da ist es wirklich assi von denen auch noch generell mehr Steuern einzufordern. Totale Neidgesellschaft, sonst nichts!
Damit möchte ich nicht nur dich ansprechen, sondern alle die so denken. Ich habe nur diesen Post geqoutet, weil er so schön kurz ist.
Steuern werden doch bezahlt - wo ist dein Punkt ? Und die Institutionen kann ja auch JEDE/R nutzen die/der es möchte - worauf willst Du hinaus ?? Oder geht es nur noch um die reine Provokation ? Dann kann man sich auch jegliche Diskussion sparen.