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Der Politikthread

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Die gescheiterte und beschämende Eu-Flüchtlingspolitik geht gerade in Moria in Flammen auf. Wirklich unbeschreiblich wie die Menschen und auch die griechischen Freunde hier im Stich gelassen werden. Stattdessen diskutieren wir über Subventionen für eine abgehängte Industrie aus der Steinzeit... Zum Kotzen dieser Morgen.
 
Der eigene Arsch ist einem immer am nächsten.

Davon abgesehen werden in der Autoindustrie eh zehntausende Jobs wegfallen. Die sollen jetzt nur für die Bundestagswahl "gerettet" werden.

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https://www.tagesspiegel.de/berlin/...20.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

300 Millionen Euro Soforthilfe, sonst ist der BER schon bei der Eröffnung pleite... :fp:

Ja, es ist Corona...

Ich habe heute Morgen noch einen Bericht im DLF gehört. Deutschlands neuester Flughafen ist technisch schon veraltet. Ganzkörper-Scanner? Jibbet nicht. Werden irgendwann nachgerüstet. Anzeigetafeln sind irreführend und werden durch Transparente überdeckt. Und 300 Mülleimer müssen noch ersetzt werden, weil die Öffnungen so klein sind, dass selbst Kaffeebecher hängenbleiben...
 
Der eigene Arsch ist einem immer am nächsten.

Davon abgesehen werden in der Autoindustrie eh zehntausende Jobs wegfallen. Die sollen jetzt nur für die Bundestagswahl "gerettet" werden.

Wie läuft das eigentlich ab. Ich kenne viele die in der Automobilbranche tätig sind. Einige sind durch Leiharbeitsfirmen tätig andere direkt eingestellt. Ein Leiharbeiter ist seit gut Ende April nicht mehr im Werk gewesen und wird Ende September Arbeitslos. Andere sind direkt beim Autobauer angestellt und sagen immer, dass sie einen Kündigungsschutz bis Jahr XX haben oder andere meinen, dass ein Autobauer jemandem erst eine andere Stelle anbieten müssen anstatt ihm zu kündigen. Was greift da jetzt eigentlich durch? kann jetzt der Autobauer den Kündigungsschutz übergehen und rausschmeißen?
Sowas habe ich nie durchgeblickt. Mir kam es immer so vor, als ob alle die ich bei Autobauern kenne nicht kündbar wären. Sie würden immer wieder ein "schlupfloch" finden.
 
Wie läuft das eigentlich ab. Ich kenne viele die in der Automobilbranche tätig sind. Einige sind durch Leiharbeitsfirmen tätig andere direkt eingestellt. Ein Leiharbeiter ist seit gut Ende April nicht mehr im Werk gewesen und wird Ende September Arbeitslos. Andere sind direkt beim Autobauer angestellt und sagen immer, dass sie einen Kündigungsschutz bis Jahr XX haben oder andere meinen, dass ein Autobauer jemandem erst eine andere Stelle anbieten müssen anstatt ihm zu kündigen. Was greift da jetzt eigentlich durch? kann jetzt der Autobauer den Kündigungsschutz übergehen und rausschmeißen?
Sowas habe ich nie durchgeblickt. Mir kam es immer so vor, als ob alle die ich bei Autobauern kenne nicht kündbar wären. Sie würden immer wieder ein "schlupfloch" finden.

In aller Regel ist das tariflich festgelegt. Sehr oft handeln die Hersteller auch eigene Verträge auf Basis des Tarifvertrages aus. Der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ist meistens ein Kernelement dieser Abkommen.

So Sachen wie jetzt Corona oder die Transformation zur E-Mobilität bringen aber natürlich immer neue Voraussetzungen. Wie das jetzt genau geregelt ist...? Keine Ahnung. Mercedes will alleine 30.000 Jobs streichen. Abfindungen, Altersteilzeit, Jobs nicht mehr neu besetzen, Werksschliessungen... Möglichkeiten gibt es immer.

Als Leiharbeiter hast du natürlich die A-Karte. Wobei da auch irgendwas geregelt wurde. BMW hatte ja eine Zeit lang sehr viele Leiharbeiter beschäftigt. Weniger Personal, was an Verträge gebunden ist, einfach abschiessen, wenn man sie nicht mehr braucht. Aktuell sind davon wohl 10.000 Leiharbeiter betroffen, die keine neuen Verträge bekommen.

VW entlässt auch massenhaft.

Wie gesagt, die Jobs werden eh wegfallen. Diesen Prozess kann man akzeptieren und an anderer Stelle neue Jobs schaffen, oder man kann es mit weiteren Milliarden aus Steuergeldern nach hinten verschieben, was am Ergebnis aber auch nichts ändern wird.
 
In aller Regel ist das tariflich festgelegt. Sehr oft handeln die Hersteller auch eigene Verträge auf Basis des Tarifvertrages aus. Der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ist meistens ein Kernelement dieser Abkommen.

So Sachen wie jetzt Corona oder die Transformation zur E-Mobilität bringen aber natürlich immer neue Voraussetzungen. Wie das jetzt genau geregelt ist...? Keine Ahnung. Mercedes will alleine 30.000 Jobs streichen. Abfindungen, Altersteilzeit, Jobs nicht mehr neu besetzen, Werksschliessungen... Möglichkeiten gibt es immer.

Als Leiharbeiter hast du natürlich die A-Karte. Wobei da auch irgendwas geregelt wurde. BMW hatte ja eine Zeit lang sehr viele Leiharbeiter beschäftigt. Weniger Personal, was an Verträge gebunden ist, einfach abschiessen, wenn man sie nicht mehr braucht. Aktuell sind davon wohl 10.000 Leiharbeiter betroffen, die keine neuen Verträge bekommen.

VW entlässt auch massenhaft.

Wie gesagt, die Jobs werden eh wegfallen. Diesen Prozess kann man akzeptieren und an anderer Stelle neue Jobs schaffen, oder man kann es mit weiteren Milliarden aus Steuergeldern nach hinten verschieben, was am Ergebnis aber auch nichts ändern wird.

Also wenn jemand am Band tätig ist wird wohl nur mit einer Abfindung gehen dürfen.
 
Also wenn jemand am Band tätig ist wird wohl nur mit einer Abfindung gehen dürfen.
Wahrscheinlich, ja. Und die dürften auch happig sein. Die Montage verdient richtig gutes Geld, wenn du da einen Abfinden willst, reichen ein paar Tausender nicht.

Daher sind das aber auch meistens die Letzten, die gehen müssen. Weniger Leute am Band bedeutet ja auch geringere Produktion. Und das ist kontraproduktiv.

Da lässt sich an anderer Stelle besser einsparen.
 
Okey, also trügt mich mein Gefühl nicht. Die meisten der Herren die ich kenne sind am Band an der Montage und die sind soooo entspannt was Arbeitsplatzsicherheit angeht. Jede Betriebsschließung wird gefeiert und kümmert meistens niemanden. Natürlich hat es auch seine Kehrseite am Band. Es ist nicht so einfach. Acht Stunden immer die selbe Bewegung und dann auch noch der Zeitdruck pro Fahrzeug ist schon heftig. Personalmangel herrscht auch da und wenn einer krank wird, ist die hölle los.
 
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Zumindest Daimler lässt sich die Abfindungen gut was kosten. Meine Schwester ist dort Teamleiterin und hat eine Abfindung über 500.000€ angeboten bekommen.

Ich wäre da sofort weg. Aber so einen Job mit dem Gehalt bekommt man heute nicht mehr ganz so easy.
 
Zumindest Daimler lässt sich die Abfindungen gut was kosten. Meine Schwester ist dort Teamleiterin und hat eine Abfindung über 500.000€ angeboten bekommen.

Ich wäre da sofort weg. Aber so einen Job mit dem Gehalt bekommt man heute nicht mehr ganz so easy.

Hätte sie dafür eine vertragliche Sperrfrist, oder könnte sie direkt danach z.B. bei BMW anfangen?

Aber ein gutes Angebot. Dürfte ein paar Jahre überbrücken.
 
Von einer Sperrfrist weiß ich nichts, aber das ist ja jetzt auch keine superhohe Position mit krassem Insiderwissen. Alles was sie weiß, wird die Konkurrenz bestimmt auch schon wissen.
Aber ich denke nicht, dass irgendwer in der Branche gerade groß einstellt und es wird bald nen Überschuss an hoch qualifiziertem Humankapital geben. Es hat ja jeder eine Abfindungsangebot erhalten.

Sie hat nur erzählt, dass sie dann wohl wegen Steuergründen ein Jahr lang nicht arbeiten würde, aber das müsste man noch alles mit dem Steuerberater klären. Ich bin Mal gespannt ob sie es macht oder nicht.
 
Wenn der Steuerberater da keine Auswege kennt, wird das Finanzamt sich auf jeden Fall eine ordentliche Summe nehmen. Aber gut, ihr normales Einkommen hätte sie auch versteuern müssen... Ist halt nur trotzdem kacke.
 
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