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Amerika, we have a problem (3 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Menschen werden aber nicht zwischen 100 und 1000 Jahre alt.
    Also sag Mal einer unter Rassismus leidender Person dass sie sich noch 100 bis 1000 Jahre gedulden soll.
    Natürlich geht das nicht aber sag du mal einem nazi er soll aufhören nazi zu sein. Du kannst auch noch so Umweltschützer sein,
    Du wirst in deinem leben es nicht ändern, unser leben ist für viele entwicklungen nun mal zu kurz, trotzdem gehen wir ja diesen einen weg um der nachwelt etwas zu hinterlassen die diesem weg weitergehen müssen. So ist das leben nunmal.
     
    Ja glaubt ihr ihr seid die ersten die gegen rassismus angehen? Lange vor eich kämpfen menschen gegen rassismus, genauso viele die für rassismus kämpfen, das ist das problem, seit tausenden jahren ist das so. In einer welt die millionen jahre alt ist, ich hab stark untertrieben dabei, 100 jahre sind nichts auf dieser erde.
     
    Ne, aber was er sagt macht es jetzt nicht unbedingt besser.

    Edit: Ich kapiere halt immer noch nicht, worauf er hinaus möchte. Außer der "Gewalt ist schlecht"-Punkt.
     
    Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
    Gegen diese Aussage lässt sich ja wohl so ziemlich jede Form von Revolution der letzten Jahrhunderte anbringen. Von der französischen Revolution bis zum arabischen Frühling hast du die freie auswahl. :O_o:
    Die andere seite denkt aber auch so, ihr seid gleich. Du kannst doch nicht die eine gewalt verteufeln und deine gewalt rechtfertigen. Der Andere sieht das genau so. Der polizist hat mit seiner gewalt jemanden ungebracht, und jetzt soll man mit gewalt darauf reagieren?
     
    Ja glaubt ihr ihr seid die ersten die gegen rassismus angehen? Lange vor eich kämpfen menschen gegen rassismus, genauso viele die für rassismus kämpfen, das ist das problem, seit tausenden jahren ist das so. In einer welt die millionen jahre alt ist, ich hab stark untertrieben dabei, 100 jahre sind nichts auf dieser erde.

    Unsere Großeltern waren noch dabei als in diesem Land "Ausländer" vom Staat industriell ermordet wurden. In den USA hatten wir bis vor Kurzem noch die racial segregation. Beides wurde übrigens - mindestens unter anderem - mit Waffen und Waffengewalt beendet.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Unsere Großeltern waren noch dabei als in diesem Land "Ausländer" vom Staat industriell ermordet wurden. In den USA hatten wir bis vor Kurzem noch die racial segregation. Beides wurde übrigens - mindestens unter anderem - mit Waffen- und Waffengewalt beendet.
    Na dann hast du recht, Gewalt löst probleme. Das sagt ihr nachdem ihr euch schockierd zeigt nachdem ein mann durch gewalt umgebracht wurde. Also gegen gewalt habt ihr nichts sondern nur gegen die zielgruppe?

    ich bin hier der schockierende. Ich beende das hiermit, macht ihr mal krieg.


    Edit: dass man sich hier verteidigen muss Pazifist zu sein, mal ganz ehrlich, alter.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Die meisten hier dürften Pazifisten sein.

    Die Geschichte der Menschheit zeigt aber ein ums andere Mal, dass sich grosse Dinge oft nur mit oder durch Gewalt geändert haben. Das muss man nichtmals gut finden.

    Wenn in Minnesota tausend PoC demonstrieren, interessiert das in Texas keine Sau. Wenn aber Minnesota brennt, dann richteten sich die Blicke im ganzen Land auf das Geschehen.
     
    Ich bin gegen Krieg und Gewalt, aber beispielsweise bei diesen beiden konkreten Fällen sehe ich keine Alternative. Was hättest du gemacht? Oder was wäre eine bessere Lösung gewesen als den Nationalsozialismus mit einem Krieg zu beenden?

    Ich habe vor wenigen Monaten eine Diskussion zwischen zwei Amerikanern gehört. Beide waren offensichtlich links-liberal und sie haben sich über den Rassismus in den USA unterhalten. Es ging dann auch um die Waffengesetze und während ich als linker Europäer nie irgendeine Art von Verständnis gegenüber den Waffengesetzen in den USA aufbringen konnte und ich weiß, wie viel Leid das Unschuldigen zufügt, fand ich zumindest einen Gedanken interessant. Einer von ihnen hat das 2nd Amendment damit verteidigt, dass der Staat so kein Gewaltmonopol besitzt und die Bürger sich auf "Augenhöhe" wehren können. Deswegen sind schwarze Demonstranten damals (und auch Malcolm X selbst) mit Gewehren aufgetreten, und haben so auch die segregation beendet.

    Ich will damit das Gesetz nicht verteidigen und ich spreche mich auch nicht für Waffengewalt aus, aber es gibt Situationen da gibt es leider keine diplomatische Lösung. Und da haben wir im eigenen Land wirklich das beste Beispiel der Menschheitsgeschichte.
     
    Zuletzt bearbeitet:
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    Damit ihr mal richtig kotzen könnt. Da bekomm ich das weinen wenn ich so was sehe, unerträglich.
     
    Ich bin gegen Krieg und Gewalt, aber beispielsweise bei diesen beiden konkreten Fällen sehe ich keine Alternative. Was hättest du gemacht? Oder was wäre eine bessere Lösung gewesen als den Nationalsozialismus mit einem Krieg zu beenden?

    Ich habe vor wenigen Monaten eine Diskussion zwischen zwei Amerikanern gehört. Beide waren offensichtlich links-liberal und sie haben sich über den Rassismus in den USA unterhalten. Es ging dann auch um die Waffengesetze und während ich als linker Europäer nie irgendeine Art von Verständnis gegenüber den Waffengesetzen in den USA aufbringen konnte und ich weiß, wie viel Leid das Unschuldigen zufügt, fand ich zumindest einen Gedanken interessant. Einer von ihnen hat das 2nd Amendment damit verteidigt, dass der Staat so kein Gewaltmonopol besitzt und die Bürger sich auf "Augenhöhe" wehren können. Deswegen sind schwarze Demonstranten damals (und auch Malcolm X selbst) mit Gewehren aufgetreten, und haben so auch die segregation beendet.

    Ich will damit das Gesetz nicht verteidigen und ich spreche mich auch nicht für Waffengewalt aus, aber es gibt Situationen da gibt es leider keine diplomatische Lösung. Und da haben wir im eigenen Land wirklich das beste Beispiel der Menschheitsgeschichte.
    Das 2nd Amendement existiert ja auch afaik nur, um dem Bürger im Ernstfall die Möglichkeit zu geben, auf Augenhöhe mit dem Staat und dessen Exekutive auftreten zu können. Von den Gründungsvätern war das als Schutzinstrument des Willen des Volkes und gegen Tyrannei gedacht.

    Das "muh freedom, fuck yeah Murica" Argument kam dann erst später dazu.
     
    Ich will damit das Gesetz nicht verteidigen und ich spreche mich auch nicht für Waffengewalt aus, aber es gibt Situationen da gibt es leider keine diplomatische Lösung.

    Glaubst du persönlich denn, dass man den offen gelebten Rassismus und diese White Power-Nazi-Scheisse in den USA mit Gewalt "besiegen" kann?

    Oder wird mehr Gewalt Menschen zum Umdenken bewegen?

    Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass sich permanente Unterdrückung, Entwürdigung, Verzweiflung und Wut irgendwann in Hass und Gewalt entlädt. Ich habe nur die Befürchtung, dass es nichts bringt. Also so in letzter Konsequenz. :traurig:
     
    Glaubst du persönlich denn, dass man den offen gelebten Rassismus und diese White Power-Nazi-Scheisse in den USA mit Gewalt "besiegen" kann?

    Oder wird mehr Gewalt Menschen zum Umdenken bewegen?

    Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass sich permanente Unterdrückung, Entwürdigung, Verzweiflung und Wut irgendwann in Hass und Gewalt entlädt. Ich habe nur die Befürchtung, dass es nichts bringt. Also so in letzter Konsequenz. :traurig:

    Wie gesagt, Waffen haben das Civil Right Movement auch in den 60ern getragen und das mit sehr großem Erfolg. Es geht hier auch nicht um Wut, Gewalt und Hass. Weder das Tragen der M1-Gewehre der schwarzen Demonstranten noch der Krieg gegen den Nationalisozialismus waren ein Ausbruch angestauter Emotionen.
     
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    Jetzt wurde in Minneapolis grundlos ein schwarzer CNN-Reporter inkl. Crew vor laufender Kamera festgenommen, während ein weißer Kollegen nicht behelligt wurde. Sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß, aber ist all over social media. Alle warten auf die Klage von CNN.
     
    Ich würde ja gerne einen Witz machen so a la 'Ich wäre ja nicht verwundert, wenn Trump in Duterte Manier sagt, dass man alle Demonstranten erschießen soll'... aber..., das hat er ja schon :O_o: Ich weiß beim besten Willen nicht mehr, was ich zu diesem Desaster noch sagen soll.

    Die republikanische Partei erscheint mir komplett erledigt. Irgendwo zwischen trauriger Inkompetenz, Realitätsverweigerung, Wissenschaftsfeindlichkeit, Faschismus und Rassismus. Und es erscheint mir mittlerweile so, dass es kein Nebeneffekt, sondern ganz bewusst das Ziel ist, die Gesellschaft aufzuhetzen und Hass zu schüren.
     
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