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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gerade eben wieder bis 5 nach 8 in der Firma gestanden und meine normale Zeit geht von 7:15 bis 16:30. Es ist einfach zu viel Arbeit für eine Person.
Auf der anderen Seite sagt mir der Kollege ich muss eben noch schneller sein (ich wäre zu langsam und renne schon den ganzen Tag nur rum) und meine Arbeit besser strukturieren, ich bin erst seit Juni in diesem Unternehmen und wurde nicht mal richtig eingearbeitet. Wir waren seit 16:30 Uhr zu zweit (dieser Job wurde früher laut anderen Kollegen immer zu zweit gemacht) und trotzdem hat es so lange gedauert. Ständig wird man von Nebenaufgaben aufgehalten, auf die man oft sogar gar keinen Einfluss hat wann und wie diese auftreten. Der Kollege meinte nur was uns übrig bleiben würde, als so lange zu arbeiten?
Da stimmt für mich schon von Grund auf was nicht. Das geht jetzt schon seit ein paar Tagen so.
Der Betriebsleiter meinte auch nur er hätte keine Glaskugel und kann net riechen, wann Not am Mann ist und wir nicht klar kommen. Meiner Meinung nach sollte er schon darüber eine Übersicht haben und net einfach die Leute sich selbst überlassen.

Du suchst dir ja bereits was neues. Sicher wird bald alles wieder gut :)
 
Gerade habe ich erfahren, dass ich zukünftig keine Überstundenbezahlung mehr erhalte. Auch wenn ich die letzten Jahre meine Überstunden ordentlich reduziert hatte, waren's immer noch um die 5.000€ im Jahr, die jetzt wegfallen. :| Mal gucken, was sich mein Chef einfallen lässt. Denn bei so einer quasi Gehaltskürzung kann sich meine Firma abschminken, dass ich nach Feierabend noch auf irgendwas reagiere, z.B. wie jetzt am Mittwochabend als sich ein Geschäftsführer den niedlichen Emotet eingefangen hatte.
 
das natürlich scheiße. Eventuell wirst du die Stunden nun ansammeln und dann abbummeln müssen? Ist das keine Option für dich?
Das werde ich dann zukünftig wohl auch so machen müssen, aber meine Arbeit muss ja auch gemacht werden. Wenn ich dann also zukünftig mal eine Woche (oder einen Monat :waah:) Überstunden abbaue, habe ich anschließend wieder mehr zu tun. Ist ja auch blöd. Mal gucken.
 
Wieso schreibt man sich nicht einfach Krank? Beste Leben wo gibt!

Leider gar nicht so einfach ;)

Ich hab hier die letzten 2 Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt und Gespräche mit zich Vorgesetzten geführt, weil ich mit 2 Kolleginnen nicht mehr zusammen arbeiten möchte. Wenn die Arbeit auf die Gesundheit geht, ist der Spaß vorbei und das tut es bei mir.
 
dann gehst du aber mit dem falschen Ansatz ran, dann muss halt Arbeit liegen bleiben...
Falsch würde ich nicht sagen, ist halt eine Einstellungssache. Als ITler bin ich interner Dienstleister und ich will meinen Kunden nicht sagen, dass sie jetzt keine Hilfe bekommen, weil ich Feierabend mache. Oder wenn ich ein "etwas" größeres Projekt wie die Migration auf Windows 10 vor der Brust habe, wäre es für mich ein grausames Arbeiten, wenn ich nach der "Stechuhr" arbeite. Das ist für mich immer ein Geben und Nehmen. Dazu muss aber natürlich auch das Arbeitsumfeld inkl. Gehalt stimmen und das ist jetzt das Problem.
 
Falsch würde ich nicht sagen, ist halt eine Einstellungssache. Als ITler bin ich interner Dienstleister und ich will meinen Kunden nicht sagen, dass sie jetzt keine Hilfe bekommen, weil ich Feierabend mache. Oder wenn ich ein "etwas" größeres Projekt wie die Migration auf Windows 10 vor der Brust habe, wäre es für mich ein grausames Arbeiten, wenn ich nach der "Stechuhr" arbeite. Das ist für mich immer ein Geben und Nehmen. Dazu muss aber natürlich auch das Arbeitsumfeld inkl. Gehalt stimmen und das ist jetzt das Problem.
Du hast da schon eine gute Einstellung, aber passe doch etwas auf. Ist natürlich einfacher als gesagt aber machst du das nicht geht das früher oder später nach hinten los was deine Gesundheit und anderes angeht.
 
Da bin ich mal bei @Gerri. Ein Mangel an Arbeitskraft/Kapazitäten muss das Management lösen und nicht der einzelne überarbeitete Mitarbeiter. Aber solange es läuft, - und das tut es, solange sich Einzelne aufopfern - wird niemand im Management etwas ändern. Man muss schon den Mut haben, Verantwortungen außerhalb des Arbeitsvertrags liegen zu lassen. Sonst hat man kein Verhandlungspotenzial, um etwas zu ändern.
 
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