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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann wart mal bis alle Autofahrer mit den Öffis fahren :lol:

Davon aber reden hier nur die Städter, für alle die nicht in der Großstadt wohnen ist das garkein Thema

Ich bin kein Städter. Gib mir die Möglichkeit Öffis halbwegs vernünftig nutzen zu können und ich mach es. Vor allem daran krankt es auf dem Land, nicht zwangsläufig an der Bereitschaft.

Am Status Quo kann man aber etwas ändern. Die Öffis können auch in weniger lukrativen Gebieten ausgebaut werden. Wäre mal die Politik gefragt.
 
Dann wart mal bis alle Autofahrer mit den Öffis fahren :lol:

Davon aber reden hier nur die Städter, für alle die nicht in der Großstadt wohnen ist das garkein Thema
Joa, wird schon gehen. Fahren ja nicht alle mit der gleichen Bahn.

Außerdem geht's um den Kern der Stadt. Nicht drum herum.
Es hat eigentlich nur Nachteile, mehr Kosten, dauert länger, hoher Verbrauch etc.
 
Ja eben, das Auto braucht den Platz viel mehr! Der depperte Deutsche schläft doch nur 8h am Tag, da braucht man auch nicht so viel Platz. Isso!
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"Niemand wird jemals mehr als 640kb RAM benötigen"

Der vergleich hinkt. Das gemeinte Auto kann in keinster weiße aktuell einen Diesel ersetzen. Irgendwann kann ein Akku so leicht sein und so entwickelt sein, das es geht.
Es steht aber schon eine Technologie bereit, die das schon leisten kann (Brennstoffzelle). Daher ist und bleibt ein E-Auto in diesem Segment für mich pure Material und Ressourcen Verschwendung. Ein reines Prestige Objekt und alles andere als Umweltfreundlich.
 
Was ich nicht ganz verstehe ist der Umstand, dass plötzlich genug Ressourcen da sein sollen, um die Fahrzeuge dieser Welt auf Akkus umzustellen, während man Jahre lang immer wieder darüber las, dass man schon mit den alltäglichen Kleinstgeräten mächtig ausbeuten würde und es nicht lange so weiter gehen könne. Ich habe bedenken, dass es ohnehin schon zu lange dauern wird, bis wir von den fossilen Brennstoffen wegkommen und dann werden die Leute noch weniger Verständnis aufbringen, wenn das dann "plötzlich" auch nicht mehr genügt. Warum nicht jetzt mit einer richtigen Verkehrswende beginnen und den Verkehr neudenken? Das Auto als solches wie wir es heute verwenden ist doch schon konzeptionell abstrus.
 
Der vergleich hinkt. Das gemeinte Auto kann in keinster weiße aktuell einen Diesel ersetzen. Irgendwann kann ein Akku so leicht sein und so entwickelt sein, das es geht.
Es steht aber schon eine Technologie bereit, die das schon leisten kann (Brennstoffzelle). Daher ist und bleibt ein E-Auto in diesem Segment für mich pure Material und Ressourcen Verschwendung. Ein reines Prestige Objekt und alles andere als Umweltfreundlich.

Das sind aber auch Halbwahrheiten...

Nächstes Jahr werden einige Autos die 500km am Stück packen. An den Schnell-Lader und in unter 30 Minuten sind weitere 400km möglich. Das macht 900km, lass es 800km Reichweite mit 30 Minuten Pause. Das ist nicht nur vertretbar, es ist aus gesundheitlichen Gründen sogar empfehlenswert. Ja, ich weiss... Infrastruktur muss noch besser werden... ja, kommt.

Jeder von uns sollte sich vom Gedanken verabschieden, dass die Zukunft so sein wird wie jetzt. Jeder wird in seinem Leben mit Einschränkungen rechnen müssen. Selbst bei der Brennstoffzelle wirst du nicht unendlich den Tank vergrössern können. Meist sprechen wir hier von 4kg Wasserstoff, was 400km entspricht. Auch das ist nicht "wie beim Diesel".

Der Verbrennungsmotor (Benzin/Diesel) wird aussterben. Einige Länder haben das für 2030/2035 bereits beschlossen, viele werden folgen. Und wenn China ebenfalls mit 2030 ernst macht, dann sprechen wir vom weltweit grössten Absatzmarkt. Meinst du echt, dass die Hersteller für die paar Einheiten in Deutschland weiterhin mehrgleisig fahren werden?

@Cloud Strife

Es sind genügend Rohstoffe vorhanden. Vom Lithium nicht für die Ewigkeit, richtig. Lithium als Akkumaterial ist für die Zukunft aber schon auf dem absteigenden Ast. Da werden ganz andere Materialien dazu kommen.
 
Ich bin kein Städter. Gib mir die Möglichkeit Öffis halbwegs vernünftig nutzen zu können und ich mach es. Vor allem daran krankt es auf dem Land, nicht zwangsläufig an der Bereitschaft.

Am Status Quo kann man aber etwas ändern. Die Öffis können auch in weniger lukrativen Gebieten ausgebaut werden. Wäre mal die Politik gefragt.

Durchaus, ja aber das passt halt alles hinten und vorne nicht und solang brauch man halt Autos außerhalb der Großstädte.

Und in der Stadt wird man sich auch wundern wenn da nicht ordentlich aufgestockt wird...

Bin ich komplett bei dir. Das Problem ist, das kann nicht von den Bürgern ausgehen bzw. wird nicht von den Bürgern ausgehen. Der Staat muss massiv! das Öffi und Bahnangebot ausbauen.
 
Das gemeinte Auto kann in keinster weiße aktuell einen Diesel ersetzen.

Jeder den ich kenne der ein E-Auto hat, sagt was anderes. Ein Bekannter ist kürzlich mit seinem Tesla X von Bochum nach Graz gegondelt. 970 KM eine Strecke und er meinte es war die entspannteste Reise überhaupt. Voriges Auto war irgend ein Fetter Mercedes SUV.
 
Das sind aber auch Halbwahrheiten...

Nächstes Jahr werden einige Autos die 500km am Stück packen. An den Schnell-Lader und in unter 30 Minuten sind weitere 400km möglich. Das macht 900km, lass es 800km Reichweite mit 30 Minuten Pause. Das ist nicht nur vertretbar, es ist aus gesundheitlichen Gründen sogar empfehlenswert. Ja, ich weiss... Infrastruktur muss noch besser werden... ja, kommt.

Jeder von uns sollte sich vom Gedanken verabschieden, dass die Zukunft so sein wird wie jetzt. Jeder wird in seinem Leben mit Einschränkungen rechnen müssen. Selbst bei der Brennstoffzelle wirst du nicht unendlich den Tank vergrössern können. Meist sprechen wir hier von 4kg Wasserstoff, was 400km entspricht. Auch das ist nicht "wie beim Diesel".

Der Verbrennungsmotor (Benzin/Diesel) wird aussterben. Einige Länder haben das für 2030/2035 bereits beschlossen, viele werden folgen. Und wenn China ebenfalls mit 2030 ernst macht, dann sprechen wir vom weltweit grössten Absatzmarkt. Meinst du echt, dass die Hersteller für die paar Einheiten in Deutschland weiterhin mehrgleisig fahren werden?

Warum sind das Halbwahrheiten, wenn deine "Aber" erst ab 2020 ansetzt und 500km bewirbt. Ist doch genau das negative an der Sache, was ich in meiner Aussage ankreide.
Welche dann diese "einige Autos" sein werden, sieht man doch an der aktuellen Entwicklung.

Im Kleinwagen Segment wird das E-Auto / Hyprid die Zukunft sein.
Bei den größeren Autos würde ich nicht drauf wetten. Mal sehen, welche Kraft der Asiatische MArkt dann auf die Hersteller bei uns hat.
 
Und beide Bahnnetze sind vergleichbar?
Puh, also...ich versuchs mal. Weil du es bist.
Natürlich nicht.
Aber, es geht auch nicht darum das ihr armen Leute von heute auf morgen in der Stadt auf das Auto verzichten sollt in der Innenstadt. Davon spricht keiner. Ihr tut gleich immer so, als nehme man etwas von euch weg etc. Natürlich dauert die Umsetzung eines solches Konzeptes Jahre und das Konzept muss klug und Schlüssig stehen. Aber das Ziel sollten das halt schon sein. Denk halt weiter als bis zur Nasenspitze.
Es geht hier nicht von heute auf morgen, sondern für die Zukunft.
Man muss nicht immer am alten Festhalten... Nur weil man es gewohnt ist.
Das heißt auch, dass sich natürlich die Infrastruktur der Bahnen etc. anpassen bzw. verändern müssen.

Ob das nun alles klappt oder nicht - tja..
Ich finde es wünschenswert. *kiss*
 
Bei den größeren Autos würde ich nicht drauf wetten. Mal sehen, welche Kraft der Asiatische MArkt dann auf die Hersteller bei uns hat.

Nicht, dass es nicht heisst, ich würde nicht antworten...

Den asiatischen Markt gibt es doch so nicht. Mit Toyota und Hyundai gibt es zwei ernsthafte Versuche, die Brennstoffzelle zu etablieren. Toyota setzt sich als Ziel, nach 2020 irgendwann 30.000 FCEV jährlich zu verkaufen. 30.000. Das ist... nichts.

Dazu kommen einige Faktoren, die nicht einfach verschwinden. Ein Brennstoffzellen-Auto ist immer technisch aufwändiger und somit auch teurer als ein E-Auto. Die Energie-Effizienz bei Wasserstoff und Brennstoffzelle ist deutlich schlechter als bei Batterieelektrisch, und zwar quasi beim kompletten Prozess. Es gibt quasi 0 Wasserstofftankstellen, Tendenz stark stagnierend. Errichtung und Betrieb sind deutlich aufwändiger und teurer als bei Ladesäulen.

Wasserstoff wird seinen Platz finden in der Mobilität. Aber auf einem mMn eher geringen Level. Batterieelektrisch wird den weitaus grösseren Markt abdecken.
 
Also was den Platz angeht, den SUV verbrauchen - ich würde mal sagen mit Ausnahme von Q7 aufwärts verbraucht ein Passat oder jeder andere Kombi mehr Fläche in der Stadt als die meisten SUV. Sie sind halt hoch und ineffizient beim CW Wert, aber rein von der verbrauchten Fläche und Fahrzeuglänge/breite imo kaum anders als "normale" Autos.
 
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