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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jetzt bekommen es die SUV´s aber ab.
Man könnte auch einfach Parkplätze bauen. In einer Bundestagsdebatte im laufe des Jahre wurde den Grünen vorgeworfen, sie selber streuben sich in Berlin, die Grünflächen zu Nutzflächen zu machen.
Hört sich immer so an als ob die SUV´s durch die Fußgängerzonen donnern. Dabei sind Innenstädte ja quasi schon Auto-Frei. Irgendwo muss man ja noch Parken dürfen, wenn man genau in die Autofreie Zone will.

Und jetzt haben wir natürlich die Super Idee - überteuerte, über-schwere Luxuslimo´s zu mit Akkus zu bauen. 2200+kg wiegt so ein schöner Tycan oder wie die Missgeburt heißt.
Da kann mir doch keiner erzählen, das so ein Auto auch nur 1 gram co2 spart gegenüber einem A7 TDI oder von mir aus noch Panamera Diesel.
Aber SUV´s sind Panzer.:gerri:
Hauptsache man kommt auf dem Papier auf ein Reichweite von einem Mittelklasse Benziner.
 
Richtig. Mehr Parkplätze für mehr Autos. Ist immerhin die Industrie, die allen hier einen gewissen Wohlstand bereitet.
Man kann natürlich auch von der falschen Seite an seinem Ast sägen.
 
Die (Auto)Industrie wird irgendwann an einem E-Auto deutlich mehr verdienen als am Verbrenner. Natürlich noch nicht jetzt. Insofern ist das kein valides Argument. Vor allem verdient die (Auto)Industrie ja immernoch enormes Geld. Nur weil Gewinne schrumpfen, sind es ja keine Verluste.

Und natürlich werden wir an einen Punkt kommen, wo Parkplatzrückbau unausweichlich wird. Gerade in Städten. Was ist wichtiger? Wohn- und Lebensraum für Menschen, oder Standfläche für Autos? Das durchschnittliche deutsche Auto steht 23 Stunden am Tag. :ugly:
 
80% aller Autos stehen immer, und dazu haben ganz viele Menschen kein Auto, also die Rechnung passt überhaupt nicht zusammen. Jeder könnte ein Auto haben und es können viel weniger sein und jeder zahlt nur einen Bruchteil davon. Das Prinzip gibt es und nur das kann die Lösung sein, weg von Besitz, hin zu sharing, dann gibt es auch keinerlei Reichweitendebatte oder ein Problem damit, aber dieses Prinzip hat eben einen linken Touch, der Deutsche oder vielleicht auch der Mensch will ja besitzen, sammeln. Allerdings wenn ich die generelle Entwicklung anschaue dann sehe ich mit sharing schon Potenzial siehe Netflix, Spotify und diverse andere Abos wo man nicht mehr besitzt, ich seh nur darin die Zukunft einer Verkehrswende. Wenn 80% aller Autos immer nur stehen, und das sieht jeder jeden Tag in jeder Stadt, dann stimmt diese Rechnung nicht. Man kann also 80% aller Autos vernichten und trotzdem fährt jeder ein Auto. Mit dem Prinzip der sharings würden natürlich mehr Menschen ein Auto fahren, dann lasst es etwas mehr sein, da ist immer noch enormes einsparpotenzial.
 
Wenn ich mir jederzeit mein Auto vor die Haustür laden kann, bin ich auch beim Carsharing dabei. Leider ist das nicht so einfach, wie Netflix und Co. Wenn das da so laufen würde, wie früher in den Videotheken, wäre das auch kein Erfolg.
 
Es muss ja nicht direkt vor der Haustür stehen. Dafür in die nächste Stadt zu pendeln ist aber wirklich nicht sonderlich praktikabel.

Ich meinte das auch eher im Zusammenhang mit dem Netflix-Vergleich. Ich müßte hier aber auch noch extra 7 Stationen mit der Tram fahren, um zu so einem Stützpunkt zu kommen. Oder eben 'ne Stunde laufen. Macht für mich keinen Sinn, dafür brauche ich das Auto dann doch zu häufig.
 
Die (Auto)Industrie wird irgendwann an einem E-Auto deutlich mehr verdienen als am Verbrenner. Natürlich noch nicht jetzt. Insofern ist das kein valides Argument. Vor allem verdient die (Auto)Industrie ja immernoch enormes Geld. Nur weil Gewinne schrumpfen, sind es ja keine Verluste.

Und natürlich werden wir an einen Punkt kommen, wo Parkplatzrückbau unausweichlich wird. Gerade in Städten. Was ist wichtiger? Wohn- und Lebensraum für Menschen, oder Standfläche für Autos? Das durchschnittliche deutsche Auto steht 23 Stunden am Tag. :ugly:

Im Bereich Klein/Kompaktwagen von 200-300km Reichweite, okay. Und da sollte imo. die Entwicklung hin gehen. Kleinere Akkus, bei dieser Reichweite
Aber es wird niemals ein Langstreckenfahrzeug ersetzen können. Dann kommen dann solche gestalten wie aktuell auf den Mark. Über 2200kg ... das ist SUV Niveau.
Und fährt damit einer seine 50.000km im Jahr wie in einem A6 oder 5er Diesel als Vertreter? - Ne. Schaffen die dinger doch gar nicht. Wenn du 400km am Stück fahren kannst, ist das doch das Optimum...

Die Teile fahren dann auch nur in der Stadt rum.
 
Und fährt damit einer seine 50.000km im Jahr wie in einem A6 oder 5er Diesel als Vertreter? - Ne. Schaffen die dinger doch gar nicht. Wenn du 400km am Stück fahren kannst, ist das doch das Optimum...

Die Teile fahren dann auch nur in der Stadt rum.

Dafür macht es Sinn, Wasserstoff und Brennstoffzelle in genau diese Autos zu bauen. ;)

Obwohl das auch nur ein Bruchteil (!) aller Fahrer ausmacht. Wie gesagt, der Schnitt liegt in DE bei 14.000km pro Jahr. Und die Autos stehen mehr als dass sie fahren.

Die Akkupreise werden übrigens auch für grosse Autos sinken. Unabhängigkeit von China, eigene Produktionsstätten, steigende Fördermengen... Der 700kg-Akku des eTron kostet in 5 Jahren nur noch die Hälfte, das Auto wird aber teurer verkauft. Mehr Gewinn für den Hersteller. Dazu weniger Kosten bei Motor/Getriebe/Bremsen/pipapo...
 
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