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Der Politikthread

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Spahn ist ne Flachpfeife und im Rennen um den CDU-Vorsitz hat ihn zurecht keiner ernst genommen.

Ich mag ihm den guten Willen garnicht absprechen, aber da kommt einfach viel zu wenig. Die Woche habe ich einen Bericht gehört, dass er jetzt bis 2022 10% mehr Azubis in die Pflege bekommen möchte. Ja, das mag ein guter Schritt sein, aber er tritt quasi auf der Stelle, wenn man 100% oder 200% mehr Azubis bräuchte (und Gegebenheiten, damit die auch ihren Job später gerne antreten).

Aber der Spahn ist wenigstens jemand, der keinem weh tut. :D
 
Ich behaupte HEUTE, sollte nichts außergewöhnliches weltpolitisch passieren, wird die CDU nach der nächsten Wahl nicht mehr den/die Kanzler/-in stellen
 
Ja, muss Zimtzicke da zustimmen.
Mir kommt das auch alles so unfähig vor momentan.
Habe ich ja auch schon gesagt, egal wo man hinguckt, das wirkt alles planlos, unprofessionell und konzeptlos.
Und zwar fast egal bei welcher Partei. Bin ja auch schon umgeschwenkt weil ich gesagt habe, dass CDU und SPD in der Form wie sie gerade sind für mich einfach absolut unwählbar sind.
Daher ist es gut so, dass die alle mal mehr oder weniger einen Dämpfer bekommen haben.
Schön wäre es ja, wenn die dann daraus Schlüsse ziehen würden, das kann nicht innerhalb von wenigen Wochen passieren, dafür muss sich strukturell innerhalb der Parteien ja auch was bewegen. Aber mittelfristig kann es was bringen. Hoffentlich jedenfalls.
Ansonsten wähl ich einfach immer weiter Grün bis sich irgendwann mal was ändert - das haben sie dann davon. :gerri:
 
Spahn ist ne Flachpfeife und im Rennen um den CDU-Vorsitz hat ihn zurecht keiner ernst genommen.

Ich mag ihm den guten Willen garnicht absprechen, aber da kommt einfach viel zu wenig. Die Woche habe ich einen Bericht gehört, dass er jetzt bis 2022 10% mehr Azubis in die Pflege bekommen möchte. Ja, das mag ein guter Schritt sein, aber er tritt quasi auf der Stelle, wenn man 100% oder 200% mehr Azubis bräuchte (und Gegebenheiten, damit die auch ihren Job später gerne antreten).

Aber der Spahn ist wenigstens jemand, der keinem weh tut. :D

Der Link unten ist aus Dezember und ich kann die Flachpfeife absolut nicht unterschreiben, er beißt sich in seine Themen rein und scheint Ahnung davon zu haben bzw sie sich anzueignen. Er scheint einfach seinen Job gut zu machen.

Dass da oft auch Kompromisse rauskommen die fade sind, liegt nunmal an der Demokratie selbst.


https://m.spiegel.de/wirtschaft/soz...sundheitspolitik-geleistet-hat-a-1241931.html
 
Na ja, in dem Artikel steht ja auch drin, dass wirklich viel noch nicht erreicht wurde.

Ich hab aber auch kein Problem damit zu sagen, dass er wohl zu den besseren Ministern gehört.

Und ich hab auch kein Problem damit, dass du ihn gut findest. :D
 
Bei Grün-rot-rot geht ja einem direkt das Herz auf.
Super Referenzen hat sowas ja, wie man an den (ehemaligen) Landesregierungen sieht.
 
Der Link unten ist aus Dezember und ich kann die Flachpfeife absolut nicht unterschreiben, er beißt sich in seine Themen rein und scheint Ahnung davon zu haben bzw sie sich anzueignen. Er scheint einfach seinen Job gut zu machen.

Dass da oft auch Kompromisse rauskommen die fade sind, liegt nunmal an der Demokratie selbst.


https://m.spiegel.de/wirtschaft/soz...sundheitspolitik-geleistet-hat-a-1241931.html

Ich arbeite im Gesundheitssektor und bekomme aus erster Hand zu spüren, dass Spahn (zumindest in unserem Bereich) tatsächlich seine Hausaufgaben gemacht hat. Er scheucht die Stakeholder des Gesundheitssystems aus ihrem Dornröschenschlaf, in dem er mit zeitkritischen Vorgaben denen ordentlich Druck macht, ihre Services endlich zu verbessern.
Mal ein Beispiel: Eine der Terminservicestellen der Länder (also da, wo man Facharzttermine bekommen kann) weist derzeit eine durchschnittliche Erreichbarkeit von 25% auf - d.h. 25% der Anrufer erreicht überhaupt einen Mitarbeiter, der Rest versauert in der Warteschleife, bis er aufgibt. Spahn schreibt den Terminservicestellen nun vor, einen Servicelevel von 70/60 zu erreichen (also 70% der Anrufe innerhalb von 60 Sekunden annehmen), und dass ab dem 1.1.! Da kann man sich vorstellen, dass die betroffenen Stellen gerade ordentlich rotieren. Das sind alles so Details, an denen Spahns Ministerium arbeitet, von dem die Bevölkerung aber reichlich wenig mitbekommt.

Ich bin auch kein Fan von Spahns teilweise sehr konservativen Einstellungen, aber als Gesundheitsminister finde ich ihn brauchbar.
 
Ich mag ihm den guten Willen garnicht absprechen, aber da kommt einfach viel zu wenig. Die Woche habe ich einen Bericht gehört, dass er jetzt bis 2022 10% mehr Azubis in die Pflege bekommen möchte. Ja, das mag ein guter Schritt sein, aber er tritt quasi auf der Stelle, wenn man 100% oder 200% mehr Azubis bräuchte (und Gegebenheiten, damit die auch ihren Job später gerne antreten).
Aber wo sollen die herkommen? Selbst wenn er sagt, dass er 100% mehr bekommen möchte ist das Augenwischerei. Der Job ist einfach so undankbar und unbeliebt. Momentan bekommt man ja nicht mal in "guten" Berufen Azubis, wie willst du die dann in die Pflege locken? Mehr Geld?

Der Job ist einfach körperlich fordernd, du hast wenig Freizeit, musst an Feiertage, in der Nacht und am Wochenende ran. Dazu haben einige, oder viele, einfach eine gewisse Hemmschwelle, mit Menschen umzugehen. In einigen Bereich kommt dann noch die psychische Belastung dazu.

Selbst die 10 %, wenn er die denn wirklich schafft, finde ich beachtenswert.
 
Der Link unten ist aus Dezember und ich kann die Flachpfeife absolut nicht unterschreiben, er beißt sich in seine Themen rein und scheint Ahnung davon zu haben bzw sie sich anzueignen. Er scheint einfach seinen Job gut zu machen.

Dass da oft auch Kompromisse rauskommen die fade sind, liegt nunmal an der Demokratie selbst.


https://m.spiegel.de/wirtschaft/soz...sundheitspolitik-geleistet-hat-a-1241931.html
aber das ist doch nichts weiter als symbolpolitik und hat auch nichts mit notwendigen kompromissen zu tun. der mangel an pflegekräften wird nicht ernsthaft (genug) bekämpft, der einfluss der pharmalobby ist immer noch viel zu groß, dadurch ist das gesundheitswesen immer noch viel zu teuer. das auf und ab der krankenkassenbeiträge geht weiter, die angekündigte senkung wurde aufs nächste jahr verschoben...

der ganze bereich des gesundheitswesens ist in deutschland massiv reformbedürftig und da kommt mir einfach zu wenig.
 
Es ist aber eine Illusion zu glauben, dass man das von heute auf morgen einfach alles über den Haufen werfen kann.
Seine Vorgänger waren ja anscheinend komplett tatenlos.
Er tut was und zwar das Richtige und nur weil er nicht alles innerhalb eines Jahres zum Guten wenden kann, heißt das nicht dass er seinen Job nicht gut macht.
Das könnte wahrscheinlich nichtmal ein Konzernvorstand der wesentlich mehr Befugnisse hat und weniger Kompromisse eingehen muss um überhaupt was durchzudrücken.

Und deshalb finde ich, dass er einen guten Job macht.
 
ich erwarte nicht, dass er innerhalb eines jahres alles geregelt hat. ich erwarte, dass er damit anfängt. er hält sich aber mit kleinigkeiten wie der organspende-geschichte auf, statt das große rad zu drehen. was ja eigentlich möglich sein sollte, wenn alle seiten doch so super miteinander arbeiten können.
 
Seine eigene Partei steht aber nicht so hinter ihm, ich denke er wird schon wissen was möglich ist. Du musst dir ja auch erstmal ne Basis schaffen damit du Rückhalt bekommst.....

Wäre sicher sehr erfolgreich wenn ein junger Minister mit nem dicken Paukenschlag ins Amt stürmt und dann sehr wahrscheinlich daran scheitert....

Während fast alle! anderen am laufenden Band nur scheiße bauen, tut er das Richtige und wird dafür noch kritisiert.... ich verstehs nicht, sorry.
 
Aber wo sollen die herkommen? Selbst wenn er sagt, dass er 100% mehr bekommen möchte ist das Augenwischerei. Der Job ist einfach so undankbar und unbeliebt. Momentan bekommt man ja nicht mal in "guten" Berufen Azubis, wie willst du die dann in die Pflege locken? Mehr Geld?

Der Job ist einfach körperlich fordernd, du hast wenig Freizeit, musst an Feiertage, in der Nacht und am Wochenende ran. Dazu haben einige, oder viele, einfach eine gewisse Hemmschwelle, mit Menschen umzugehen. In einigen Bereich kommt dann noch die psychische Belastung dazu.

Selbst die 10 %, wenn er die denn wirklich schafft, finde ich beachtenswert.

Ja, das wäre ein guter Anfang.

Denn momentan verdient man in der Pflege mieserabel wenig Geld für den von dir beschriebenen Knochenjob.

Wir wohnen ja in Grenznähe zu Luxemburg. Meine Schwägerin arbeitet in Luxemburg in der Pflege. Die geht mit knapp 4.000 Euro netto nach Hause (und nein, es ist noch keine leitende Funktion, nur relativ viele Berufsjahre). Zieh ich den Steuervorteil durch Luxemburg ab, würden immernoch über 3.000 Euro netto bleiben! NETTO!!!

Und weisst du was? Alle Menschen in unserer Region gehen nach Luxemburg ins Gesundheitswesen, weil man da eben auch was für seine Arbeit bekommt.

Wir sind ein sehr reiches Land, aber gerade beim Thema Gesundheit der Menschen arbeiten wir im Niedriglohn-Bereich. Dabei werden hier Milliarden umgesetzt. Pharma-Unternehmen verdienen Milliarden. Krankenkassen verdienen (!) Milliarden. Ärzte verdienen gut. Pflegeheime verdienen gut. Krankenhäuser verdienen gut, seit sie wie Unternehmen geführt werden. Aber die Mitarbeiter gehen mit 3 Euro fuffzich nach Hause. Wen wundert es, wenn da Jobs fehlen?
 
Ja, das wäre ein guter Anfang.

Denn momentan verdient man in der Pflege mieserabel wenig Geld für den von dir beschriebenen Knochenjob.

Wir wohnen ja in Grenznähe zu Luxemburg. Meine Schwägerin arbeitet in Luxemburg in der Pflege. Die geht mit knapp 4.000 Euro netto nach Hause (und nein, es ist noch keine leitende Funktion, nur relativ viele Berufsjahre). Zieh ich den Steuervorteil durch Luxemburg ab, würden immernoch über 3.000 Euro netto bleiben! NETTO!!!

Und weisst du was? Alle Menschen in unserer Region gehen nach Luxemburg ins Gesundheitswesen, weil man da eben auch was für seine Arbeit bekommt.

Wir sind ein sehr reiches Land, aber gerade beim Thema Gesundheit der Menschen arbeiten wir im Niedriglohn-Bereich. Dabei werden hier Milliarden umgesetzt. Pharma-Unternehmen verdienen Milliarden. Krankenkassen verdienen (!) Milliarden. Ärzte verdienen gut. Pflegeheime verdienen gut. Krankenhäuser verdienen gut, seit sie wie Unternehmen geführt werden. Aber die Mitarbeiter gehen mit 3 Euro fuffzich nach Hause. Wen wundert es, wenn da Jobs fehlen?
Und ich glaube eben dennoch nicht, dass mehr Geld wirklich helfen würde. Ja, die Situation würde sich verbessern. Aber nicht so, wie wir es brauchen.
 
Richtig und das muss geändert werden aber dazu muss man erstmal vernetzt sein, sich bewiesen haben, Rückhalt haben. So läuft Politik nunmal.

Eine Frau Merkel könnte sowas in die Wege leiten aber kein junger Mnister Spahn und deshalb fängt er mit den kleineren und trotzdem wichtigen Dingen an.

Euch ist nie etwas genug. Wenn er nicht gleich an die ganz großen Dinge geht, macht er seinen Job nicht gut... diese Einstellung verscheucht nur die Politiker bzw Nachkommen die wirklich ambitioniert sind.

Du kannst auch nicht nem neuen Gesellen sagen er soll den schwersten Job machen und wenn er es nicht packt ist er scheiße.
Das ist ne 1A Methode um Leute zu desillusionieren und demotivieren.
 
stimmt, hast Recht, und jeder der Minister wird bestimmt einfach so was jetzt in seinem Ressort passiert...
 
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