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MULTI Generation Zero

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@KaKun : Sind die neuen Eindrücke auch so positiv? Mich lockt vor allem das bedächtige Vorgehen. Auf eine Schießbude ala Far Cry habe ich gerade keine Lust.

Ich finde es nach wie vor faszinierend, würde aber auch sagen, dass es kein Spiel für jedermann ist. Es bleibt nach wie vor menschenleer. In einem militarisierten Schweden der 80er kommt man als Teenager (wahlweise als Gruppe von 4 Leuten) von einem Ausflug zurück und findet alle Häuser und Orte verlassen vor. Lediglich angriffslustige Militär-Roboter durchstreifen noch die Landschaft.

In der bisherigen Storyline zieht man von Haus zu Kirche und von Kirche zu Bauernhof und von Bauernhof zu kleinem Dorf, um zu erfahren was passiert ist und wo denn eigentlich alle hin sind. An den Orten findet man Notizen und Aufzeichnungen, welche immer mal wieder ein wenig Licht in's Dunkel bringen, oder Hinweise auf die Gegend und potentiellen Loot geben. Dabei hält einen das Spiel recht wenig an der Hand und man kann die dezenten Questmarker auch getrost ausschalten. Orte muß man dann anhand der Beschreibung und Karte finden, das Haus einer bestimmten Person durch eine grobe Skizze und das Lesen des Namen auf dem Briefkasten.

Das ist halt alles schon sehr eigen und wer eine packende Inszenierung erwartet, wird bei dem Spiel komplett an der falschen Adresse sein. In seinen langen Märschen durch die idyllische Landschaft gleicht es oft einem Spaziergang oder einer Wanderung. Die Atmosphäre dabei ist eine der großen Stärken des Spiels, die Wettereffekte sind einmalig, ich habe noch nie so geil umgesetzte Regenstürme, Gewitter und Winde in einem Spiel gesehen. Dabei schlägt das Wetter nicht plötzlich um, sondern kündigt Unwetter schon lange vorher an, oder ziehen manchmal auch nur am Horizont vorbei. Immer begleitet vom bedrohlich brodelnden Synthwave-Soundtrack, welcher sich immer wieder dynamisch an die Situation anzupassen scheint.

Die Gegner sind bis jetzt nichts Besonderes, Vorsicht und überlegtes Vorgehen ist allerdings immer empfohlen. Ihre Sichtweite ist recht hoch und reagieren auf Geräusche und Licht sehr empfindlich, haben aber auch Schwachstellen und lassen sich austricksen (manchmal auch cheesen). In der Regel ist es also eher ein Guerillakampf, wobei die Munition mittlerweile nicht mehr so knapp ist wie noch am Anfang, dafür zieht ein direkter Hieb vom Gegner aber auch gerne schon mal einen Viertel Health ab.

Waffen, deren Erweiterungen und andere Ausrüstung sind dagegen mehr oder weniger rar gesäht. Waffen findet man recht selten, Kleidung hingegen zwar öfter, hat neben dem optischen Nutzen aber manchmal auch nützliche Zusatzeffekte wie Geräuschminderung oder verringerte Sichtbarkeit.

Was mir bis jetzt allerdings missfällt ist das etwas umständliche bzw. komische Handling des Inventars. Man hat zwar die Wahl zwischen Steuerkreuz und Mauszeiger, aber es fehlt z.B. die Möglichkeit zur Sortierung und das Belegen der Quickslots ist etwas fummelig. Von den freischaltbaren Skills bin ich auch noch nicht überzeugt, teilweise macht deren Einordnung in die vier Skilltrees wenig Sinn und dann braucht es auch noch sehr lange, bis man denn mal ein Level-Up bekommt.

Ansonsten bin ich jetzt gerade auf dem Weg zu einer angeblichen Militärbasis, welche allerdings einen weiten Marsch durch unbekanntes Gebiet erfordert. Mal schauen was mich da noch so erwartet. Der riesigen Karte nach zu urteilen bin ich aber noch recht am Anfang.
 
Das klingt wirklich gut. Da sollte ich nach Division mal reingucken. Wie groß ist die Map? Am besten mit Bild.

Ziemlich groß würde ich mal sagen...hab mal eine Stelle (Timecode Minute 51) meines Streams rausgesucht wo ich auf der Karte rauszoome.

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Ich finde es nach wie vor faszinierend, würde aber auch sagen, dass es kein Spiel für jedermann ist. Es bleibt nach wie vor menschenleer. In einem militarisierten Schweden der 80er kommt man als Teenager (wahlweise als Gruppe von 4 Leuten) von einem Ausflug zurück und findet alle Häuser und Orte verlassen vor. Lediglich angriffslustige Militär-Roboter durchstreifen noch die Landschaft.

In der bisherigen Storyline zieht man von Haus zu Kirche und von Kirche zu Bauernhof und von Bauernhof zu kleinem Dorf, um zu erfahren was passiert ist und wo denn eigentlich alle hin sind. An den Orten findet man Notizen und Aufzeichnungen, welche immer mal wieder ein wenig Licht in's Dunkel bringen, oder Hinweise auf die Gegend und potentiellen Loot geben. Dabei hält einen das Spiel recht wenig an der Hand und man kann die dezenten Questmarker auch getrost ausschalten. Orte muß man dann anhand der Beschreibung und Karte finden, das Haus einer bestimmten Person durch eine grobe Skizze und das Lesen des Namen auf dem Briefkasten.

Das ist halt alles schon sehr eigen und wer eine packende Inszenierung erwartet, wird bei dem Spiel komplett an der falschen Adresse sein. In seinen langen Märschen durch die idyllische Landschaft gleicht es oft einem Spaziergang oder einer Wanderung. Die Atmosphäre dabei ist eine der großen Stärken des Spiels, die Wettereffekte sind einmalig, ich habe noch nie so geil umgesetzte Regenstürme, Gewitter und Winde in einem Spiel gesehen. Dabei schlägt das Wetter nicht plötzlich um, sondern kündigt Unwetter schon lange vorher an, oder ziehen manchmal auch nur am Horizont vorbei. Immer begleitet vom bedrohlich brodelnden Synthwave-Soundtrack, welcher sich immer wieder dynamisch an die Situation anzupassen scheint.

Die Gegner sind bis jetzt nichts Besonderes, Vorsicht und überlegtes Vorgehen ist allerdings immer empfohlen. Ihre Sichtweite ist recht hoch und reagieren auf Geräusche und Licht sehr empfindlich, haben aber auch Schwachstellen und lassen sich austricksen (manchmal auch cheesen). In der Regel ist es also eher ein Guerillakampf, wobei die Munition mittlerweile nicht mehr so knapp ist wie noch am Anfang, dafür zieht ein direkter Hieb vom Gegner aber auch gerne schon mal einen Viertel Health ab.

Waffen, deren Erweiterungen und andere Ausrüstung sind dagegen mehr oder weniger rar gesäht. Waffen findet man recht selten, Kleidung hingegen zwar öfter, hat neben dem optischen Nutzen aber manchmal auch nützliche Zusatzeffekte wie Geräuschminderung oder verringerte Sichtbarkeit.

Was mir bis jetzt allerdings missfällt ist das etwas umständliche bzw. komische Handling des Inventars. Man hat zwar die Wahl zwischen Steuerkreuz und Mauszeiger, aber es fehlt z.B. die Möglichkeit zur Sortierung und das Belegen der Quickslots ist etwas fummelig. Von den freischaltbaren Skills bin ich auch noch nicht überzeugt, teilweise macht deren Einordnung in die vier Skilltrees wenig Sinn und dann braucht es auch noch sehr lange, bis man denn mal ein Level-Up bekommt.

Ansonsten bin ich jetzt gerade auf dem Weg zu einer angeblichen Militärbasis, welche allerdings einen weiten Marsch durch unbekanntes Gebiet erfordert. Mal schauen was mich da noch so erwartet. Der riesigen Karte nach zu urteilen bin ich aber noch recht am Anfang.
gibt es denn keine Fahrzeuge die man nutzen kann? Würde sich doch anbieten bei der riesigen Karte.
 
Erste Reviews:

God is a Geek - 8
Playstation Lifestyle - 6.5
Wccftech - 5
Dualshockers - 3.5
Destructoid - 2.5

Eurogamer - No Recommendation


Opencritic: 52%

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Ich würde das Spiel in seinem jetzigen Zustand auch nur beschränkt empfehlen. Man muß schon wirklich Bock drauf haben und eine gute Ladung Immersion mitbringen, sonst wird man in der Spielwelt nicht viel zu tun haben und sich schnell langweilen.

Allerdings wird in manchen Review wieder behauptet, dass Stealth nur schwer möglich wäre, was ich zumindest bis jetzt für kompletten Schwachsinn halte. Ich hatte noch keine Probleme selbst eine Gruppe von Robos aus der Ferne oder dem Hinterhalt zu erledigen oder zu umgehen. Man muß halt nur mit der richtigen Vorsicht spielen, was den meisten Testern unter ihrem Zeitdruck wohl eh fehlt.

Ich meine das Spiel basiert auf 'nem Hunting-Game und genau so muß man es eigentlich auch spielen. Ein Tester schrieb z.B. die Boomboxen würden ja nicht viel machen, nur die Viecher anlocken und dann würden sie einen eh sofort sehen. Was unsereins hingegen macht ist, man legt einen Gaskanister auf den Boden, die Boombox daneben und verschwindet dann in die Büsche. Die Mucke aus dem Apparat geht los, die Viecher kommen an und aus dem Gebüsch wird auf den Kanister geschossen. Alle kaputt.

Klar ist das Spiel inhaltlich nur Haut und Knochen, aber es ist auch nur von einem kleinen Team zusammengebaut, und für die Zukunft soll es stetig mit neuem Content erweitert werden. Ob diese Grundlage 40 Euro wert ist muß jeder für sich selbst wissen. In Sachen Atmosphäre kann sich hier allerdings so manches FarCry mal 'ne Scheibe abschneiden, kriegen nicht mal ansatzweise vernünftige Wettereffekte in ihre millionenschweren Spiele.
 
Ist fast so ähnlich wie damals bei Alien Isolation. Das wurde auch von der Presse niedergemacht. Nur weil es niemand richtig gespielt hatte. Alle wollten es wie einen egoshooter zocken. Was ja überhaupt nicht der Sinn des Spiels war. Am Ende gilt es nach Jahren immernoch als Meilenstein der videospielgeschichte.
 
Nur ganz kurz meine Ersteindrücke der One X Version: Sehr schöne Grafik, wunderbare Wetterwechsel und Wettereffekte, sowie Tageszeitenwechsel. Die Welt ist richtig groß und die Natur Schwedens kommt voll zur Geltung. Leider ist diese Welt vollkommen ausgestorben (es gibt auch keinerlei Tiere), auf der einen Seite schafft dies eine unheimliche Atmosphäre, die noch durch eine tolle Geräuschkulisse befeuert wird, auf der anderen Seite wirkt die Welt dadurch einfach nur leer.
Ich versuche die Gegner möglichst weitläufig zu umgehen, hatte aber auch schon die eine oder andere Auseinandersetzung. Ich spiele es tatsächlich ähnlich wie "The Hunter: Call of the Wild" und gehe meistens geduckt und vorsichtig vor, nachdem ich alles ausgespäht habe. Das ist schon sehr speziell und wird nicht allen gefallen.
Technisch läuft das auf der One X bisher top.
Das ist sicher kein AAA-Titel, mich fesselt der Titel aber bisher vor allem durch die gemächliche Vorgehensweise und die unheimliche Atmosphäre. Das ist weit weg von einem hektischen Geballer. Ob die begrenzten Interaktionsmöglichkeiten in dieser tollen Welt einem 40 Euro wert sind muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich jedenfalls fühle mich wie in einer abgefahrenen Akte X Folge.
 
Gestern schon den zweiten Bunker erobert. Die Dinger sind so weitläufig wie in manchen Spielen ein ganzes Level. Leider auch hier sehr viel Copy & Paste bei der Raumgestaltung. Ich frage mich außerdem, warum in so einem Bunker niemand mal Wegschilder und Führungslinien macht, sowas ist doch selbst in der Realität der Normalfall. Vor allem wenn man dann auch noch nach Hinweisen für eine Quest suchen muß und Dokumente als auch benutzbares Equipment keinerlei Highlights hat. Der eine noch zu sammelnde Zettel liegt dann irgendwo auf einem Tisch und man ist x-mal dran vorbei gelaufen, weil sonst ja auch nie was auf diesen random-ass Tischen liegt.

Bis jetzt habe ich dort unten aber auch fast nur mit den Ticks als Gegner zu tun gehabt und nur einmal war ein Runner in einem Raum. Dafür laufen jetzt mittlerweile Hunter in der Spielwelt herum, welche nicht nur vom Sound her gruselig sind, sondern auch noch ordentlich einstecken können.

Was mich immer noch tierisch nervt ist das fummelige Inventar und das absurde Handling von Munition. Man kann einen kompletten Stack Munition in eine Waffe laden und somit einen ganzen Slot frei machen. Sammelt man dann im Verlauf mehr vom selben Typ ein, kann man den nicht einfach weiter in die Waffe laden und sozusagen deren Vorrat auffüllen. Man muß die Waffe erst komplett entladen (bzw. die Munition als Attachment entfernen), dafür erst mal einen freien Slot im Inventar haben, den entladenen Stack Munition mit der Gesammelten kombinieren und dann kann man das ganze Zeug erst wieder in die Waffe laden.

Technisch gibt's ebenfalls ein paar nervige Macken. Auf meiner normalen PS4 treten vor allem in den Bunkern immer mal wieder arge Slowdowns auf, was ich nur damit erklären kann, dass die Engine immer noch die Außenwelt mit all ihren Gegnern und deren KI berechnet, was wiederum zu einer weiteren Macke führt. Die Robos auf der Oberwelt werde durch Geräusche im Untergrund getriggert. Das mag auf den ersten Blick realistisch wirken, aber scheint wohl eher ein Fehler der Engine zu sein, da die Gegner dann lediglich von oben in den Boden feuern.

Das Wechseln zwischen den Primärwaffen scheint auch nicht immer zu klappen, gerade wenn man rennt, nachlädt oder beides gleichzeitig. Oft hat man nach der Animation immer noch die selbe Waffe in der Hand.

Ich muß auch sagen, nach X Spielstunden wird's langsam etwas öde. Vor allem wenn die Kämpfe an sich nicht wirklich anspruchsvoll sind. Die Robo-Gegner sind viel zu unbeweglich und clunky, lassen sich easy aus der Ferne ausschalten oder mit Hindernissen verwirren. Selbst große Gruppen sind keine wirkliche Challenge. Dazu kommt die eigentlich ganz interessante Story, welche aber auf langweiligste Art und Weise erzählt wird. Der Schwedische O-Ton mit schwedischen Begriffen und Ortsbezeichnungen macht es da nicht gerade leichter, der eh schon bröckchenhaften Geschichte irgendwie zu folgen.

So abgedroschen es vielleicht als Thema mittlerweile sein mag, aber hier hätte anstatt einer Roboter-Invasion eine Zombie-Apokalypse besser gestanden. Vor allem könnten diese dann auch in Gebäuden rumlaufen und freier auf der Map umherziehen.
 
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