Mh, sehe ich wie gesagt nicht so. Vielleicht liegt es an meinem Spielstil aber diese Probleme scheine ich alle nicht in dieser Intensität zu haben. Ja, ich sterbe auch sehr oft aber hatte bisher nie verstärkt das Gefühl, dass mich das Spiel jetzt durch irgendeinen unfairen Akt gefickt hätte. Wo ich bei einem Soulsbourne noch oft geflucht habe, weil sich meine Spielfigur in ihren Möglichkeiten irgendwie beschränkt anfühlte (bei Dark Souls mehr als bei Bloodborne), habe ich hier etliche Tools an der Hand, mit denen ich agieren kann.
Das mit den rasend schnellen Schlägen: Das ist doch Teil des Kampfsystems und macht einen Teil des Reizes aus. Dazu ist das Deflect System da, welches einem halt ein überdurchschnittlich genaues Timing abverlangt. Klar, sterbe auch oft, weil ich das Timing nicht hinbekomme und meine Posture mich dann ausknockt aber wenn es gelingt ist das ein unglaublich geiles Gefühl. Bin einfach total begeistert von dem Kampfsystem. Während sich bei den Soulsborne Titeln immer erst die Befriedigung nach einem erforglichen Kill eingestellt hat, finde ich hier sogar das Scheitern toll, weil mir das Kampfsystem so unglaublich viel Spaß macht. Damit raucht From seine bisherigen Titel finde ich selbst in der Pfeife.
Ich denke du machst den Fehler es zu sehr mit den Soulsborne Titeln zu vergleichen und es wie ein solches zu spielen (oder es zumindest zu versuchen), statt das anzunehmen was Sekiro ist/bietet.
Die Areale bieten meist etwas mehr Platz und durch etwas Movement (Sekiro ist ja kein so behäbiger Lurch wie die Dark Souls Charaktere) bekommt man die auseinander getrieben, zudem hat man ja genug Tools zur Verfügung mit denen man auch mal mehr Gegner bewältigen kann, auch wenn es hart ist. Das ist wirklich bloß eine Frage des eigenen Vorgehens. Möchte wirklich nicht überheblich klingen aber bei mir funktioniert das. Zwar wiederum mit vielen Toden als Lehrgeld verbunden, um mir mein "Taktiken" zu erarbeiten aber ich habe sie mir erarbeitet und es klappt.