Vielleicht paar kleine Infohappen aus dem Vaati-Video ohne echte Spoiler für etwas Hype.
- Vaati und andere Youtuber und so wurden ja nach Tokyo eingeflogen, um Sekiro zu testen. In den fünf Stunden hat nur Lobos (einer der besten Dark Souls-Spieler überhaupt) einen Boss geschafft. Sie alle waren sich einig, dass Sekiro deutlich schwerer als die Soulsborne-Reihe ist.

Wer die Soulsborne-Spiele zu schwer fand oder nur durch grinden, Waffen wie dem Drake Sword oder Coop geschafft hat, muss es hier wohl gar nicht versuchen.
- Dazu kommt, dass es jetzt viel wichtiger ist die Movesets der Gegner zu kennen. Circlen wie in Dark Souls oder Dash-Spam wie in Bloodborne führt hier zu nichts. Wer Speedruns von Soulsborne kennt, weiß auch, dass oft einfach Blows getradet werden. Da haut man halt mit einem voll gebufften Saw Cleaver den Boss in Sekunden tot, bevor er genug Schaden machen kann. Das geht hier gar nicht mehr. Man macht bei Gegnern mit Schild oder (Mini-)Bossen, die ebenfalls deflecten einfach mal null Schaden. Swipes müssen dann mit einem Sprung vermieden werden, starken Homing-Attacks muss man zur rechten Zeit mit einem Dash ausweichen und alles andere muss präzise deflectet werden, damit man nicht nur den Schaden vermeidet, sondern auch einen Gegenangriff starten kann.
- Dafür ist das Skill Ceiling aber auch sehr hoch. Vaati hat z.B. einen Boss perfektioniert und dann in unter 60s zerstört, obwohl er anfangs unmöglich erschien.
- Non-linearer Aufbau wie bei Dark Souls und gewohntes environmental Storytelling. Vaati kam kam an einem Miniboss nicht vorbei. Er hat dann weiter erkundet und dabei Gegner belauscht, die die Schwäche des Gegners angedeutet haben. Er ist dann in ein anderes Gebiet und hat dort einen neuen Angriff gelernt, der den Miniboss sehr viel leichter gemacht hat.
Ich glaube, ich werde das Setting eines Souls oder Bloodbornes etwas vermissen. Das wird schon etwas geerdeter sein. Aber das Gameplay könnte hier wieder reinhauen, wie es damals ein Demon's Souls erstmalig tat.