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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

War das nicht so, dass Biogemüse nicht mit "normalem" Gemüse in Berührung kommen darf, da es sonnst das Biosiegel verlieren würde?
Ne, das ist einfach, weil die Leute an der Kasse unterscheiden können müssen, was Bio ist und was nicht.
Und da der Löwenanteil immer noch konventionell verkauft wird, ist das eben die Standardware, die unverpackt angeboten wird und Bio muss sich danach richten.

AFAIK gibts keine Richtlinie, dass Bio nicht mit konventionell in Kontakt kommen darf... Wäre auch Blödsinn.
 
Ne, das ist einfach, weil die Leute an der Kasse unterscheiden können müssen, was Bio ist und was nicht.
Und da der Löwenanteil immer noch konventionell verkauft wird, ist das eben die Standardware, die unverpackt angeboten wird und Bio muss sich danach richten.

AFAIK gibts keine Richtlinie, dass Bio nicht mit konventionell in Kontakt kommen darf... Wäre auch Blödsinn.
Eine EU-Verordnung verpflichtet alle europäischen Supermärkte, Obst und Gemüse eindeutig zu kennzeichnen. Der Verbraucher soll erkennen, ob es sich um ein konventionelles oder ein Produkt aus ökologischem Anbau handelt. Die Supermärkte sind dafür verantwortlich, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden die Produkte nicht verwechseln.

Ausgenommen sind Supermärkte, die ausschließlich Bio-Lebensmittel verkaufen. Um den Unterschied deutlich zu machen und entsprechende Hinweise auf dem Produkt abdrucken zu können, nutzen die meisten Hersteller eine Plastikverpackung.

Jup, dann wars so :) Sorry für den Blödsinn da oben
 
Ich weiß es nicht genau wie es bei der ist aber auch diese Folien sind nur schwer zersetzbar, natürlich nicht mit Plastik vergleichbar aber bei weitem kein Allheilmittel und haben dazu meist ne richtig miese Ökobilanz bei der Herstellung.
Nach EU-Norm so-und-so sind die Folien nach 90 Tagen zersetzt. Gibt ein PDF auf deren Seite dazu, falls du mehr darüber lesen möchtest.
 
Soviel Zeit ist da effektiv nicht. Der andere Sohn muss zur Schule gebracht und abgeholt werden und das Krankenhaus ist nicht um die Ecke. Eine Strecke 45 Minuten Fahrt, wenn es glatt läuft. Alle anderen KH waren voll belegt.
 
Zum kotzen, Liefertermin für den neuen Verstärker wurde wieder verschoben auf den 31.1, jetzt schon 2 Wochen insgesamt. Da weiss man was man an Amazon hat, die ganzen Läden sind selbst Schuld dass man bei denen immer nur ein einziges mal bestellt weil die Händler nicht einhalten wass auf ihren Seiten steht. Beim Kauf stand lagernd auf der Seite und Lieferbar in 1 bis 3 Tage.
 
Wir haben z.B. gerade Trinkbecher für unser Kind gekauft. Fühlen sich an die Kunststoff, sehen aus wie Kunststoff, sind pflegeleicht wie Kunststoff. Sind aber aus Bambusfaser.

Vorsicht übrigens davor. Da wird gewarnt diese Becher auf keinen Fall in die Erde zu geben, weil sie nur aus 30-70% Bambusfaser bestehen und sonst ganz normal aus Kunststoff sind. Dadurch gelangt ne Menge Microplastik in die Erde. Und ins Essen:

https://www.verbraucherzentrale.nrw...halt/schadstoffgefahr-in-bambusgeschirr-20573
 
Nix autsch. Wir sind ja nicht blöd und haben welche gekauft, die von Ökotest als unbedenklich getestet worden sind.
Zudem sind die transparent und weisen darauf hin, dass Melamin als Bindemittel verwendet wird. Daher darf man die Dinger halt nicht in die Mikrowelle geben oder mit kochend heißen Dingen befüllen, um das Gefahrenpotenzial hier zu bannen.
Gut, sind also nicht ganz so pflegeleicht wie Kunststoff :D

Aber ja, eigentlich ist es ein Unding, dass unter dem Marketingargument der Nachhaltigkeit und Umwelt dann so Schindluder getrieben wird wie Becher und Teller, die Formaldehyd freisetzen. Da muss ne ganz klare Kennzeichnungspflicht her.

Das Argument steht trotzdem, dass weniger Kunststoffanteil besser ist als 100% Kunststoff. Klar, 100% biologisch wäre noch besser, aber wie immer gilt bei so Dingen nicht "entweder alles oder nichts".
Irgendwo muss man halt anfangen.

Aber trotzdem danke für den Link @RPS. :)

EDIT: Wir gewöhnen den Großen sowieso so schnell wie möglich an Glas zum trinken. Aber v.a. wenn wir nicht am Mittagstisch sitzen und er auch mal alleine im Raum ist, geht das halt aus Sicherheitsgründen noch nicht.
 
Mehrweg-Kunststoff ist vollkommen OK, wenn es aus recycelten Rohstoffen besteht und man es langfristig verwendet.
Ansonsten ists halt so, dass man einen endlichen Rohstoff nutzt (Erdöl), wo es bessere Alternativen gäbe. Das versuchen wir eben wo es gut geht zu vermeiden.

Gut, beim Thema Recycling gibt man es dann komplett aus der Hand. Wenn man hört, dass der Löwenanteil des Recyclingmülls (bei uns die grüne Tonne) dann doch im Heizkraftwerk landet, kann man auch nur mit dem Kopf schütteln

Wir werden uns darauf einstellen müssen, noch eine Welt zu erleben, in denen Erdöl als allgegenwärtiger Rohstoff nicht mehr vorhanden ist. Und wenn wir es nicht mehr erleben, dann unsere Kinder und damit ist es unsere Aufgabe als Eltern, diese Tatsache vorzuleben bzw. in die richtige Richtung zu steuern.
Es bringt nichts, diese unausweichliche Tatsache immer auszublenden. Wir haben in einem erdgeschichtlichen Fingerschnippen Vorräte aufgebraucht, die in Jahrmillionen entstanden sind. Irgendwann ist Ende. Da können die Fördermethoden noch so ausgefeilt werden. Damit trägt man das Unausweichliche nur in die Zukunft.
 
es geht gar nicht ums ausblenden. es ist ja auch mMn richtig und wichtig nach alternativen zu suchen. aber auch bei diesem thema gibt es eine große hysterie in deren zusammenhang dinge durcheinandergeworfen oder gleich völlig fakten ignoriert werden.

einwegplastik ist wirklich nicht das gelbe vom ei, falls es nach der nutzung irgendwo (z.b. im meer) landet. da hast du absolut recht. wird es recycled sieht es schon wieder anders aus. in heizkraftwerken oder der müllverbrennung wird übrigens kunststoff verfeuert, damit die dinger überhaupt laufen. normaler hausmüll ist zum anfeuern nämlich leider nicht so gut geeignet, da es einen miesen brennwert hat.

auch die ökobilanz ist häufig nicht so schlecht. die frühere burgerschachteln aus kunststoff von mcdonalds bspw. hatten eine bessere ökobilanz, als die heutigen dinger aus pappe. generell lassen sich halt leider viele von pappe/karton/papier blenden. die herstellung dabei ist aber auch nicht ohne.

aber zurück zu anderen dingen: bei soetwas wie trinkgefäßen finde ich kunststoff überhaupt nicht verwerflich, solange es wiederverwendbar ist. imo könnte z.b. dein becher auch aus 100% kunststoff sein, so tragisch wäre das für die umwelt nicht. einwegstrohhalme, -geschirr und co allerdings sollte man imo absolut meiden.
 
Ich finde es interessant, dass immer nach Alternativen geschrien wird und dann der Grundstoff Holz oder andere Pflanzen ist.
Die wachsen ja auch nicht gerade innerhalb eines Jahres auf brauchbare Größe an.
Bei Bambus mag das noch gehen, aber auch für den muss Platz gemacht werden und irgendwas weichen.
 
Ich finde es interessant, dass immer nach Alternativen geschrien wird und dann der Grundstoff Holz oder andere Pflanzen ist.
Die wachsen ja auch nicht gerade innerhalb eines Jahres auf brauchbare Größe an.
Bei Bambus mag das noch gehen, aber auch für den muss Platz gemacht werden und irgendwas weichen.
das zauberwort dabei ist: regenerativ. bäume wachsen halt nach und sind grundsätzlich ja biologisch abbaubar. kunststoffe auf erdölbasis nicht (in vernünftigen zeiträumen). naber: dabei wird halt oft wasser wie blöd verbraucht, was die umweltbilanz kaputt macht. auch im recycling ist wasser notwedenig. und dazu kommen dann noch beschichtungen die z.b. lebensmittelecht sind usw usf.
 
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