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Der Fortbewegungsmittel mit Fotos Thread !

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-10/bundeskanzlerin-angela-merkel-diesel-fahrverbote-gesetz

es ist einfach nicht zu fassen, wie die automobilindustrie in deutschland hofiert wird. die können echt machen was sie wollen...
scheiß auf die gesundheit der bevölkerung. scheiß auf die modernisierung einer schädlichen technologie und die zukunbftsorientierte entwicklung eines wichtigen wirtschaftsstandbeins. wir ändern einfach die gesetze, machen weiter wie bisher, dann wird das schon.

unwählbar.

(ich posts mal hier rein)

und in China fällt derweil ein Sack Reis um... oh wait.

BYD stellt grad massiv um auf Elektro - mit (fast schon) weltweiten Projekten, neben allen ihren chinesischen.

https://www.bloomberg.com/news/feat...-quieter-megacity-thanks-to-electric-vehicles
 
Frage mich immer woher man den Strom nimmt für die ganzen E Autos?

Strom der grün und gesund ist... :D

Ich bleibe dem Benziner so lange treu wie es möglich ist. Auch wenn es teurer ist.

Dazu muss man einfach "nur" massiv erneuerbare zubauen. Und da Elektroautos weitaus effizienter als Verbrenner sind, braucht man tatsächlich gar nicht mal so viel (afaik irgendwas im Bereich von 150 TWh pro Jahr).
 
Dazu muss man einfach "nur" massiv erneuerbare zubauen. Und da Elektroautos weitaus effizienter als Verbrenner sind, braucht man tatsächlich gar nicht mal so viel (afaik irgendwas im Bereich von 150 TWh pro Jahr).
Verfolge das Thema zu wenig um ehrlich zu sein, warum man aber nicht wirklich den Umschwung in die erneuerbaren erwägt bzw umsetzt kann ich mir auch nicht erklären

Meine Nordex Aktien würden sich zumindest freuen
 
Verfolge das Thema zu wenig um ehrlich zu sein, warum man aber nicht wirklich den Umschwung in die erneuerbaren erwägt bzw umsetzt kann ich mir auch nicht erklären

Meine Nordex Aktien würden sich zumindest freuen

Dann würden 20.000 Jobs in der Braunkohle Branche wegfallen, die sowieso früher oder später weg sind. Und wie sollen die bitte durch Hunderttausende neue Jobs bei den erneuerbaren aufgefangen werden? :ugly:
 
Ich würde mal gern eure Einschätzung hören: Ich nutze meinen PKW zu 99% als Pendlerfahrzeug für täglich insgesamt 86 km - fast nur Autobahn. Im vergangenen Jahr habe ich mir aufgrund der ganzen Dieseldiskussion zunächst einen Benziner (Fiesta Mk7) zugelegt. Nun könnte ich den Wagen für einen recht passablen Ankaufspreis in Zahlung geben und wollte mir evtl. den aktuellen Mk8 mit Diesel (TDCi) kaufen. Der erfüllt die gegenwärtige Norm 6d-TEMP, sollte also nach aktuellem Stand keine Probleme bekommen. Jedoch erreicht er die Werte trotz fehlendem SCR-Kat. Ich vefolge die ganze Diskussion zwar halbwegs, hab zu diesem Punkt jedoch bislang wenig gehört, da immer nur thematisiert wird, dass die ganzen neuen 6d-TEMP Modelle die Werte mit SCR-Kat und Ad-Blue Optimierung erhalten.

Vielen Dank für Einschätzungen!
 
Ich würde mal gern eure Einschätzung hören: Ich nutze meinen PKW zu 99% als Pendlerfahrzeug für täglich insgesamt 86 km - fast nur Autobahn. Im vergangenen Jahr habe ich mir aufgrund der ganzen Dieseldiskussion zunächst einen Benziner (Fiesta Mk7) zugelegt. Nun könnte ich den Wagen für einen recht passablen Ankaufspreis in Zahlung geben und wollte mir evtl. den aktuellen Mk8 mit Diesel (TDCi) kaufen. Der erfüllt die gegenwärtige Norm 6d-TEMP, sollte also nach aktuellem Stand keine Probleme bekommen. Jedoch erreicht er die Werte trotz fehlendem SCR-Kat. Ich vefolge die ganze Diskussion zwar halbwegs, hab zu diesem Punkt jedoch bislang wenig gehört, da immer nur thematisiert wird, dass die ganzen neuen 6d-TEMP Modelle die Werte mit SCR-Kat und Ad-Blue Optimierung erhalten.

Vielen Dank für Einschätzungen!

Um es abzukürzen: wenn er die 6d TEMP ohne SCR-Kat erreicht, dann erreicht er sie ohne. :D Gerade bei effizienten, eher kleinvolumigen Motoren muss SCR oft nicht sein.

Was du dich eher fragen solltest: lohnt sich der Umstieg auf Diesel wirklich?

Du wirst sicher Geld beim Verkauf deines Fiestas verlieren. Ein neuer Diesel kostet Geld. Wie hoch ist die Anschaffungsdifferenz zwischen Benziner und Diesel? Bei uns (BMW) können das schon mal 4.000 Euro sein, die der Diesel mehr kostet. Dann muss man gucken, wieviel Diesel und Benziner verbrauchen. Zwar ist das beim Diesel in aller Regel weniger, aber je nachdem, wie wenig weniger das ist, verschiebt sich der Vorteil immer mehr zu Ungunsten des Diesel. Dann ist der Diesel in aller Regel in der Steuer teurer. Und in der Versicherung auch.

Ich kann das nur immer wieder als Beispiel bringen. Meine Frau fährt ihren Benziner 116i mit aktuell 6,3 Liter. Den Diesel würde sich wahrscheinlich mit knapp über 5 Liter fahren. Dafür hätte der Diesel aber auch knapp 3.000 Euro mehr gekostet. Plus Steuer und Versicherung. So viel kann die garnicht fahren, als dass sich der Diesel da rechnen würde.
 
Danke für die Einschätzung. Das kann man sicher nochmal genauer durchrechnen. Ich fahre pro Tag etwa 86 bis max. 90 km (insgesamt). Aktuell verbrauche ich, da fast nur Autobahn und moderate Fahrweise, etwa 5l auf 100 km. Ich würde erwarten, dass ich mit nem Diesel auf etwas über 4l kommen würde. Auf das gesamte Jahr gesehen wäre der Vorteil sicherlich da, wenn auch nicht gravierend.

Ich möchte einfach so oder so gern auf das aktuelle Modell wechseln, u.a. wg. dem 6-Gang-Getriebe (aktuell nur 5). Von daher stellt sich nun einfach die Frage, ob man erneut Benziner oder doch den Diesel nehmen sollte. Steuerlich liegt der Unterschied hier bei etwa 100-110 EUR/Jahr - also letztlich vernachlässigbar. Ich frage mit halt nur, was man letztlich von der ja meines Wissens nur als Übergangslösung geltenden 6d-Temp Einstufung halten soll - gerade wg. dem auch noch fehlenden Kat. Wenn die 6d-Temp erfüllt wird, heißt das ja nicht zwingend, dass auch die dann bald geltende 6d erfüllt wird, oder?
 
Danke für die Einschätzung. Das kann man sicher nochmal genauer durchrechnen. Ich fahre pro Tag etwa 86 bis max. 90 km (insgesamt). Aktuell verbrauche ich, da fast nur Autobahn und moderate Fahrweise, etwa 5l auf 100 km. Ich würde erwarten, dass ich mit nem Diesel auf etwas über 4l kommen würde. Auf das gesamte Jahr gesehen wäre der Vorteil sicherlich da, wenn auch nicht gravierend.

Ich möchte einfach so oder so gern auf das aktuelle Modell wechseln, u.a. wg. dem 6-Gang-Getriebe (aktuell nur 5). Von daher stellt sich nun einfach die Frage, ob man erneut Benziner oder doch den Diesel nehmen sollte. Steuerlich liegt der Unterschied hier bei etwa 100-110 EUR/Jahr - also letztlich vernachlässigbar. Ich frage mit halt nur, was man letztlich von der ja meines Wissens nur als Übergangslösung geltenden 6d-Temp Einstufung halten soll - gerade wg. dem auch noch fehlenden Kat. Wenn die 6d-Temp erfüllt wird, heißt das ja nicht zwingend, dass auch die dann bald geltende 6d erfüllt wird, oder?

Wenn du einen Liter weniger auf 100km verbrauchen würdest, wäre das eine Ersparnis von ~2€. Bei 25.000km p.a. also runde 500€. Wenn ich mir die Preise beim Fiesta anschaue, plus Steuern/Versicherung, kann der Diesel erst ab ~dem 5. Fahrzeugjahr in die "Gewinnzone" fahren.

Aber das nur so am Rande. Billiger tanken heisst halt nicht billiger fahren. :D

Es gibt derzeit keine Euro 6d ohne TEMP. Wenn der Wagen mit 6d TEMP zugelassen wird, ist das seine Einstufung. Egal, was kommen wird. Selbst wenn ein Auto diese Norm erfüllen würde, wird er aktuell nicht damit zugelassen. Insofern ist das momentan irrelevant.
 
Kannst den Schaltknauf direkt gegen einen Rot/schwarzen Alu Knauf von Mountune tauschen :deal::D
wieso? :D

e: Gerade mal gegoogelt, gefällt mir optisch leider überhaupt nicht. Da sieht der originale schicker aus!

2364-gk-da_580x@2x.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du einen Liter weniger auf 100km verbrauchen würdest, wäre das eine Ersparnis von ~2€. Bei 25.000km p.a. also runde 500€. Wenn ich mir die Preise beim Fiesta anschaue, plus Steuern/Versicherung, kann der Diesel erst ab ~dem 5. Fahrzeugjahr in die "Gewinnzone" fahren.

Aber das nur so am Rande. Billiger tanken heisst halt nicht billiger fahren. :D

Es gibt derzeit keine Euro 6d ohne TEMP. Wenn der Wagen mit 6d TEMP zugelassen wird, ist das seine Einstufung. Egal, was kommen wird. Selbst wenn ein Auto diese Norm erfüllen würde, wird er aktuell nicht damit zugelassen. Insofern ist das momentan irrelevant.

Preislich ist der Unterschied zwischen den Motoren nicht so groß, da man den Diesel schon leistungsmäßig eher mit den teureren Ecoboost-Varianten beim Benziner vergleichen müsste. Bei den beiden Varianten, die für mich infrage kämen, wären es unter 500,- EUR Unterschied.

Die Frage bzgl. der Euro-Norm bezog sich eher darauf, dass mir nicht klar ist, ob ein Wagen, der jetzt die 6d TEMP Norm erfüllt, auch automatisch die kommende (und dann verbindliche) 6d erfüllt. Wenn dem nicht so wäre, wäre es ja ein recht großes Risiko, jetzt einen mit der temporären Norm zu kaufen.

Wie verhält es sich eigentlich bei den Direkteinspritzern, die erst seit September verbindlich mit Partikelfiltern ausgerüstet sein müssen. Besteht hier wohl auch die Gefahr, dass die älteren Modelle ohne ins Visier geraten? Es wird ja mitunter inzwischen davon abgeraten, derartige PKW noch zu kaufen. Das wäre ja auch schon allein ein Grund, auf jeden Fall den Wechsel vom Mk7 auf den aktuellen Mk8 zu vollziehen (egal ob Benziner oder Diesel).
 
Die Frage bzgl. der Euro-Norm bezog sich eher darauf, dass mir nicht klar ist, ob ein Wagen, der jetzt die 6d TEMP Norm erfüllt, auch automatisch die kommende (und dann verbindliche) 6d erfüllt. Wenn dem nicht so wäre, wäre es ja ein recht großes Risiko, jetzt einen mit der temporären Norm zu kaufen.

Die Frage musst du mir erklären.

Wenn du jetzt einen Wagen mit 6d TEMP kaufst, bleibt der Wagen in dieser Abgasnorm. Sobald ein Auto zugelassen ist, ändert sich daran nix mehr (es sei denn, so wie früher, als z.B. Kats nachgerüstet wurden, da konnte hochgestuft werden). Die 6d ohne TEMP kommt ja erst im September 2020, DANN muss jeder Neuwagen (mit Übergangsfrist bis 09/2021) die 6d erreichen, um überhaupt zugelassen zu werden.

Der Unterschied ist ja "nur", dass im RDE-Testverfahren dann der Faktor von 2,1 auf 1,5 verringert wird.

Es ist aber nicht davon auszugehen, dass 6d TEMP-Fahrzeuge dann benachteiligt werden.
 
Die Frage musst du mir erklären.

Wenn du jetzt einen Wagen mit 6d TEMP kaufst, bleibt der Wagen in dieser Abgasnorm. Sobald ein Auto zugelassen ist, ändert sich daran nix mehr (es sei denn, so wie früher, als z.B. Kats nachgerüstet wurden, da konnte hochgestuft werden). Die 6d ohne TEMP kommt ja erst im September 2020, DANN muss jeder Neuwagen (mit Übergangsfrist bis 09/2021) die 6d erreichen, um überhaupt zugelassen zu werden.

Der Unterschied ist ja "nur", dass im RDE-Testverfahren dann der Faktor von 2,1 auf 1,5 verringert wird.

Es ist aber nicht davon auszugehen, dass 6d TEMP-Fahrzeuge dann benachteiligt werden.

Okay, vielleicht etwas zu kompliziert gedacht oder formuliert. Es geht um folgendes (theoretische) Szenario: Gegenwärtig werden ja munter weiterhin Dieselfahrzeuge der Euro 6 Norm verkauft, obgleich diese z.T. nicht die d-TEMP Norm haben. Diese Fahrzeuge sollen ja vielen Berichten nach ebenfalls starke Emissionen verursachen, weshalb erst die 6d-TEMP Norm als zukunftssicher gilt (d.h. von potentiellen Fahrverhoben etc. ausgeschlossen). Demnach könnte es ja auch theoretisch Folgen für die recht neuen Euro 6 Diesel haben, sodass z.B. nur Fahrzeugen mit Euro 6d-TEMP oder später nur noch Euro 6d (aber jedoch nicht mehr TEMP) die Einfahrt in Städte erlaubt ist.
 
Neu dürfen aktuell nur noch Fahrzeuge mit 6d TEMP zugelassen werden.

Bei Gebrauchtwagen spielt für die Zulassung die Abgasnorm keine Rolle mehr. Wie es dann mit Fahrverboten aussieht... wer weiss das schon? 6d Temp sollte aber ziemlich "safe" sein, da dort die Abgaswerte ja zumindest schon auf der Strasse gemessen wurden.
 
Hey, hey... Die Grenzwerte werden nur wenig überschritten(!), da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen. Und außerdem sind die Grenzwerte eh umstritten. Wie der Klimawandel. Und überhaupt, was hat uns die EU da wieder aufgezwungen? :gerri:

Das Blöde dabei ist nur, dass der Kunde jetzt tatsächlich nicht sicher sein kann, was ihn die nächsten Jahre erwartet. Es ist zwar wahrscheinlich, dass man mit 6d Temp keine Probleme bekommt, wissen wird man es aber erst, wenn es soweit ist. Aber wir können uns sicher sein, dass das nächste Konjunkturprogramm für die deutschen Autohersteller kommen wird.
Und vielleicht haben die dann ja auch echte Alternativen zu den Dreckschleudern parat. Tesla, Renault, Nissan, Hyundai, BMW und eingeschränkt Toyota zeigen ja, dass man Autos bauen kann, die keinen Verbrenner brauchen und trotzdem als Alltagsauto funktionieren können. Leider sind sie im Vergleich noch etwas zu teuer, sonst wäre ich mit täglicher Pendelgesamtstrecke um 75km längst umgestiegen. :|
 
Na ja, die 6d TEMP beinhaltet erstmals die Messwerte auf der Strasse und einige Hersteller unterbieten die Grenzwerte teils deutlich. Unser 520d hat laut AMS einen NOx-Ausstoss von 28mg, Grenzwert der 6d TEMP ist 168mg. Selbst der 530d kommt afair noch unter 70mg.

Ich bin aber auch der Meinung, dass unsere Politik viel zu wenig tut. Es gibt Länder, die haben bereits heute Deadlines, ab wann keine (reinen) Verbrenner mehr zugelassen werden dürfen. Das macht durchaus Sinn und wenn es realistische Zeiten sind, könnten sich auch die Hersteller darauf einstellen. Dabei dürften sie dann aber auch keine Wahl haben.

Aber gut, die Politik schafft ja auch keine Alternativen. Der ÖNV müsste dringend attraktiver gemacht werden, gleichzeitig muss es unattraktiver werden, mit einer Personen in einem X5 jeden Tag zur Arbeit zu fahren. Diese Autos müssten sonderbesteuert werden (kümmert die Besitzer wohl kaum) und das Geld dafür in andere Projekte. Aber da würde es ja eher wieder normal im Staatssäckle landen...

Leider ist das alles von vorne bis hinten komplett für den Arsch. Mit Wasserstoff und Brennstoffzelle hätten wir noch zwei tolle Antriebe, die noch in den Schubladen versauern.
 
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