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Das rufen ja auch nur viele, weil ihnen allein die Teilnahme an der Integrationsarbeit zu anstrengend ist. Das wird zu 100% von den pinken Smarties erwartet und man selbst ist die Krone der Schöpfung, nach der sich alle zu richten haben.

In Diskussionen wird es dann ja auch oft so hingestellt als würde man einen pinken Smartie oder dessen verabscheuungswürdige Taten verteidigen, was natürlich allein schon deshalb absurd ist, weil man ja möchte, dass er dafür bestraft wird - und zwar genau wie ein blauer Smartie, weil wir in einem Land leben, wo alle Smarties vor dem Gesetz gleich sind.



P.S.: Das Beispiel geht auch mit Tic Tacs oder Jelly Beans. Aber nicht mit Skittles, die sind hinterhältig.
 
das problem ist, dass diese rückschlüsse mindestens suggeriert werden. auch hier im forum. nicht von "jedem" und auch nicht von dir, aber "behauptet ja auch keiner hier" ist imo nicht richtig.

Das ist dann Eigenleistung und imo ist das, was du jetzt schreibst, irgendwie Teil dessen, was du kritisierst.

Ist am Ende vielleicht die Frage, was den Spackos wie der AfD mehr nutzt....Grundrauschen oder Verdruss?
 
@BitByter
du kritisierst, dass manche Personen Gruppen nennen, wodurch sie dann laut dir per se das Merkmal XY einfach bei jedem Gruppenmitglied "mindestens suggerieren" würden (was natürlich nicht so ist, da dies abseits der tatsächlichen Ursächlichkeit liegt und die Personen im gesunden Geisteszustand dieses auch eben nicht wollen)

das ist von dir irgendwie genau so aus der Luft gegriffen und unterstellt einfach jedem dieser Etwas-über-eine-Gruppe-Sager eine negative Eigenschaft wie du es bemängelt hast

schwer auszudrücken, ist auch egal jetzt, will da nicht weiter korinthenkacken


schönes Wochenende



Was den Spackos von der AfD nutzt, oder nicht, bestimmt definitiv nicht mein Handeln oder meine Einstellung.

Find ich gut.
Aber schlimm ist es wohl auch nicht, mal darüber zu reden, was man z.B. gegen solche Strömungen gesellschaftlich (nicht du individuell) tun kann.
 
Das mach ich ja auch nicht. Ich resümiere nur, dass ich im Laufe meines Lebens hauptsächlich Ärger mit Türken, Albanern, Libanesen und co hatte. Das ging schon früh in der Schule los. Und ich bin immer als freundlicher und offener Mensch aufgetreten.

Nichtsdestotrotz hüte ich mich davor diese Menschen pauschal in eine Schublade zu stecken. Es gibt defintitv auch sehr nette Menschen aus diesen Ländern. Aber der Anteil an Leuten die Ärger suchen oder eine sehr komische Einstellung vertreten, ist meiner Erfahrung nach einfach höher in diesen Bevölkerungsgruppen. Die Türpolitik vieler Clubs und Diskotheken kommt ja nicht von ungefähr.

Wo der Ursprung in diesem Verhalten liegt, steht aber auf nem anderen Papier und lässt sich sicher nicht einfach mit der Herkunft erklären.

aber diese gründe sind halt wichtig. denn wenn man sie außer acht lässt und immer nur vermittelt, dass man selber ja hauptsächlich ärger mit z.b. türken hatte, dann entsteht dieses grundrauschen, was einer partei wie der afd hilft. selbst, wenn man das selber gar nicht will oder unterstützt.

Gefährlich. Wenn Frequenzberaters persönliche Erfahrungen eben so sind wie sie sind, dann sollte er nicht so darüber reden um nicht ein Bild in der Gesellschaft zu erzeugen, dass so nicht in deiner Vorstellung der Realität entspricht? Ist ja nicht so, dass er nachbrüllt sondern es geht um selbst erlebte Tatsachenberichte. Filtern sollte man da nicht meiner Meinung nach und Grundrauschen ist in allen Belangen das natürlichste was es gibt.

Auch ist es glaube ich in der gesellschaftlichen Debatte nicht zielführend pauschal alle Argumente als Blödsinn abzutun weil man lieber auf der Definitionsfrage herumreitet, die aber mindestens ebenso am Problem vorbeischießt und dabei aber auch noch das Gros an den Leuten links liegen lässt. Ob es jetzt andere Gründe als die Herkunft sind, ist Max Müller doch vollkommen egal, wenn seine Konfrontationen mit Personen mit gebrochenem Deutsch und oder z. B. dunklerer Hautfarbe sind. Das wird dann eben alles unter einen Begriff gesammelt oder mit der Herkunft klassifiziert. Ja, bzgl. Definition eine glatte 6 und es wurde ja auch schon zehntausendfach diskutiert, aber das eigentliche Problem, dass er seine Konfrontationen mit einem differenzierbaren Personenkreis hat, wird damit genau 0 adressiert und er hat es weiterhin. Meist als Einzelschicksal und/oder Einbildung abgetan, redet er dann eben mit den anderen zig Tausenden mit ähnlichem Einzelschicksal. Filterblase olé. Es hilft übrigens dann glaube ich auch nicht, denjenigen dann noch selbst die Schuld zuzuschieben, weil sie ja offener integrieren hätten sollen und wenn schon nicht persönlich, dann haben sie als Volk die Schud, weil die Politik versagt hat. Auf jeden Fall selbst schuld. Allein schon immer die Integrationsfrage... wenn es darum doch gar nicht geht und damit nichts zu tun hat, warum dann aber das Argument in die Gegenrichtung feuern?

Das Leben ist halt einfach nicht so eindeutig optimierbar wie eine mathematische Gleichung, da kann man viel erzählen dass es so viel besser sein könnte, wenn man nur... und so weiter. Wenn das alles so einfach wäre, lebten wir in Utopia. Es ist ja auch kein Gedankenspiel für die betroffenen Leute sondern es hat direkten, dauerhaften Einfluss auf ihr Leben. Also alles was sie haben. Da will man halt nicht immer Kompromisse eingehen. Die Menschen sind so einfach nicht und über Nacht komplett umbiegen kann man sie sowieso nicht. Damit muss man auch umgehen können und das ist die Aufgabe der Politik.

Den meisten Betroffenen dürfte es vollkommen egal sein, ob es nun letztendlich an der Herkunft liegt oder nicht, sondern sie dürften diesbezüglich dann zufrieden sein, wenn sie - plump gesagt - nicht mehr so oft dumm angemacht werden weil sie z. B. gerade in die falsche Richtung geguckt haben.

edit: Falls das noch nicht jedem klar ist nach meiner ersten Wall of Text, ich verabscheue die ganze rechte Scheiße die sich gerade in unserem Land abspielt. Ich bin progressiv ausgerichtet. Ich habe in meinem täglichen Leben und Arbeitsumfeld mit schätzungsweise 40% Ausländern zu tun und ich liebe diese kulturelle Vielfalt. Es gibt Tage, da rede ich kaum ein deutsches Wort. Es ist ein Miteinander und kein Gegeneinander.

Ich denke lediglich, dass die ganze Sache komplett falsch angegangen wird und immer wieder der selbe Lösungsansatz gepredigt wird, der jedoch nicht funktioniert, anstatt sich lieber mal einen Meter von seinem Standpunkt wegzubewegen und die ganze Sache etwas anders beleuchtet oder anzugehen. Wie war das? - Ein Idiot ist jemand, der mit immerzu gleichen Handlungen unterschiedliche Resultate erwartet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Find ich gut.
Aber schlimm ist es wohl auch nicht, mal darüber zu reden, was man z.B. gegen solche Strömungen gesellschaftlich (nicht du individuell) tun kann.

Überhaupt nicht, ich bin immer für's Reden. Aber die AfD-Spackos verweigern sich ja nach wie vor einer irgendwie gearteten Form des Dialogs. Aus gutem Grund, denn dafür braucht man Argumente und Lösungsvorschläge, und die fehlen denen ja nach wie vor völlig. "Reden" bedeutet bei ihnen, daß sie ihre krummen "Argumente" immer und immer wieder wiederholen und alles andere ignorieren oder ausblenden. Ich weiß es, ich habe es weiß Gott probiert.

Und da ich nicht bereit bin (individuell oder gesellschaftlich) irgendwelchen Gruppen einfach nachzugeben, nur weil sie laut und hartnäckig sind, ist jegliche Diskussion mit denen obsolet.
 
hm... ich soll also mit deinem max müller nicht darüber reden, dass seine schlechten erfahrungen nicht repräsentativ sind, weil er sonst lieber mit anderen leuten über "die türken" herzieht? und was soll ich ihm dann sagen? dass alle türken scheiße sind? sorry, ich sehe den sinn dahinter nicht.

natürlich ist es scheiße, wenn man schlechte erfahrung mit einem menschen macht. wenn er sich dann auch noch durch sein äußeres von mir abhebt ist es natürlich relativ einfach, einen kausalen zusammenhang zu sehen. nur irgendwer muss dieser denkweise einhalt gebieten und ich glaube, dass wir in einer zeit leben, in der es durchaus möglich sein sollte zu differenzieren. und das erwarte ich auch irgendwo von den menschen in unserem zivilisierten land. nur wird viel zu oft auf fakten geschissen und seine eigene empfindung zum maßstab der dinge gemacht. mal etwas nachzudenken und festzustellen, dass eine person nicht auf grund ihrer herkunft kriminell ist, sondern weil sie ein arschloch ist, ist offensichtlich zu viel verlangt. ich bin aber nicht bereit, aus irgendwelcher (imo) falschen rücksichtnahme das maul zu halten, nur damit max müller sich nicht gekränkt fühlt. es geht mir dabei auch nicht darum, jemanden den mund zu verbieten. es geht mir darum, dass man mal sein hirn einschaltet und darüber nachdenkt, dass nicht alle türken scheiße sind, nur weil mir einer (oder von mir aus 5) die zigaretten abgezogen hat.

es geht weiterhin auch nicht darum, max müller die schuld in die schuhe zu schieben. die integrationsfrage spielt aber insofern eine rolle, dass es ja in deutschland viele leute gibt, die angst vor "denen" haben. um da vorbehalte auf beiden seiten abzubauen hilft nunmal nur integration.
 
Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, verzeiht mir.

Aber ich möchte kurz festhalten, dass hier ja gerade persönliche Erfahrungen dafür herangezogen werden, warum manche Menschen ein "schlechtes" Bild von bestimmten Personen haben (bzw. ein "schlechtes" Bild von Personen mit gewisser Herkunft) und deswegen z.B. AfD wählen oder ein bestimmtes Mindset haben.

Die Wählerstimmen zeichnen für diese Sichtweise ein anderes Bild.
Gerade dort, wo viele Migranten wohnen, wählen überdurchschnittlich weniger Menschen AfD (auch Deutsche) und dort wo weniger Migranten wohnen, wählen überdurchschnittlich viele Menschen AfD.

So gesehen ist das Argument nicht ganz haltbar, dass man durch selbst getroffene Erfahrungen oder dem näher an solchen Vierteln Wohnen seine Einstellung dahingehend ändert, Migranten oder den dort lebenden Personen "feindlich" gegenüberzustehen.
 
Hab ja auch geschrieben, dass meine negativen eigenen Erfahrungen aus der Zeit stammen, in der ich auf dem Land fernab von Vierteln gelebt habe mit einer starken Durchmischung. Von daher wundert mich das nicht sonderlich mit dem Bezug zur AfD-Wählerschaft. Da es auf dem Land jedoch auch im Durchschnitt wohl noch konservativer zugeht als in der Stadt, wird das eher eine Rolle spielen.
 
hm... ich soll also mit deinem max müller nicht darüber reden, dass seine schlechten erfahrungen nicht repräsentativ sind, weil er sonst lieber mit anderen leuten über "die türken" herzieht? und was soll ich ihm dann sagen? dass alle türken scheiße sind? sorry, ich sehe den sinn dahinter nicht.

Max Müller braucht aber evtl. die Belehrung nicht, weil es ihm in der Situation kein Stück weiterhilft, das seine Erfahrungen nicht repräsentativ sind.
Typ 1 von Max Müller weiß das selber, möchte aber, das etwas gegen die aktuelle Situation, die Ihn betrifft unternommen wird. Egal von wem der negative Einfluss kommt.

Bei Typ 2 von Max Müller, der aus den Erfahrungen heraus bei Pegida mitrennt und AFD wählt -> da kannst du mit so einer Aufklärung evtl. helfen oder eben nicht bzw. da ist imo. dein Ansatz angebracht.

Man darf Typ 1 und 2 aber nicht in einen Topf werden und dann nur Typ 2 beim Namen nennen.
 
Max Müller braucht aber evtl. die Belehrung nicht, weil es ihm in der Situation kein Stück weiterhilft, das seine Erfahrungen nicht repräsentativ sind.
Typ 1 von Max Müller weiß das selber, möchte aber, das etwas gegen die aktuelle Situation, die Ihn betrifft unternommen wird. Egal von wem der negative Einfluss kommt.

Bei Typ 2 von Max Müller, der aus den Erfahrungen heraus bei Pegida mitrennt und AFD wählt -> da kannst du mit so einer Aufklärung evtl. helfen oder eben nicht bzw. da ist imo. dein Ansatz angebracht.

Man darf Typ 1 und 2 aber nicht in einen Topf werden und dann nur Typ 2 beim Namen nennen.
wieso darf ich denn jetzt nicht beide typen in einen topf werfen, max müller aber alle türken? :?
 
Mit der Aussage, dass er bisher nur Probleme mit Türken gehabt hätte, wirft er doch nicht alle Türken in einen Topf.
ich zitiere dich mal
Ob es jetzt andere Gründe als die Herkunft sind, ist Max Müller doch vollkommen egal, wenn seine Konfrontationen mit Personen mit gebrochenem Deutsch und oder z. B. dunklerer Hautfarbe sind. Das wird dann eben alles unter einen Begriff gesammelt oder mit der Herkunft klassifiziert.
 
Es geht um mein Beispiel, welches du zitiert hast. Da wirfst du Typ 1 Max Müller vor, alle Türken als Kriminell abzustempel, weil er seine eigenen Probleme schildert und einfach möchte, das etwas dagegen getan wird. - egal von wem der negative Einfluss auf seine Situation stammt. Es soll für ihn einfach aufhören.

Typ 1 von Max Müller weiß das selber, möchte aber, das etwas gegen die aktuelle Situation, die Ihn betrifft unternommen wird. Egal von wem der negative Einfluss kommt.
 
Mit der Aussage, dass er bisher nur Probleme mit Türken gehabt hätte, wirft er doch nicht alle Türken in einen Topf.
Wenn er in Folge aber "alle" Ausländer raus haben will und den Kurs der AfD oder CSU (oder schlimmeren Truppen) mitträgt und applaudiert, dann macht er es doch.
Wenn er sich von der Angstpolitik der rechten Populisten verunsichern lässt, führt das ebenfalls zu einer Generalisierung, bei vielen zumindest.

Wenn er so differenziert denkt, dass er trotz seiner Situation der Meinung ist, dass wir als wohlhabendes Land den Hilfs- und Schutzbedürftigen helfen sollen, dann ist ja eh alles in Butter.
 
Es geht um mein Beispiel, welches du zitiert hast. Da wirfst du Typ 1 Max Müller vor, alle Türken als Kriminell abzustempel, weil er seine eigenen Probleme schildert und einfach möchte, das etwas dagegen getan wird. - egal von wem der negative Einfluss auf seine Situation stammt. Es soll für ihn einfach aufhören.
Warum ist dann alles in Butter? Ihm hat bis dahin noch keiner geholfen.
dafür gibt es gesetze, gerichte und die polizei... und dabei spielt die herkunft eines täters keine rolle.
 
Darf ich vorstellen, die Europäische Union, Friedensnobelpreisträgerin. :)

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