Fast Food zum Kampfpreis und dazu der Auftritt eines bekannten Rappers: Dieses Angebot zur Eröffnung eines Burger-Geschäfts in Wiesbaden war so verlockend, dass die Polizei einschreiten musste – und attackiert wurde.
Mit 200 Gästen hatten die Veranstalter angeblich gerechnet. Es kamen jedoch etwa 15 Mal so viele: Zur Eröffnung eines Burger-Geschäfts in der Wiesbadener Wellritzstraße war der Andrang so riesig, dass die Polizei einschreiten musste.
Weil die Burger nur einen Cent kosten sollten und zudem noch der Wiesbadener Rapper und YouTube-Star
Eno183 für einen Kurzauftritt angekündigt wurde, kamen am Freitag binnen 40 Minuten bis zu 3000 Menschen zu dem Lokal, wie die Polizei mitteilte.
In der Einkaufsstraße drängelten sich zeitweilig so viele Menschen, dass eine Massenpanik befürchtet wurde,
meldet die „Bild“. Der Veranstalter habe die Eröffnung deshalb aus Sicherheitsgründen vorzeitig beendet, hieß es vonseiten der Polizei.
Der „Hessenschau“ zufolge kam es vereinzelt zu Übergriffen auf die Polizei, weil die Gäste nicht akzeptieren wollten, dass die Veranstaltung schon wieder vorbei war. Außerdem hatten sich in etwa 150 Meter Entfernung von der Burger-Eröffnung 40 Personen versammelt. Als die Polizei ihre Personalien feststellen wollte, kam es zu Rangeleien.