Im Jahr 2017 ist die Zahl der erfassten Straftaten so stark gesunken wie seit 25 Jahren nicht. Zehn Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr. Und auch die nähere Betrachtung ist erfreulich. Es gab weniger Ladendiebstähle, weniger Einbrüche, weniger Taschendiebstähle, ein bisschen weniger Gewaltdelikte. Und die Polizei konnte Verbrecher häufiger dingfest machen; die Aufklärungsquote ist messbar gestiegen. Insgesamt bestätigt die Statistik, was Fachleute schon länger sagen: Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland einem Verbrechen zum Opfer zu fallen, ist im Vergleich zu den meisten anderen Ländern der Welt eher gering.