Der Film arbeitet eigentlich auf das Schicksaals-Konzept hin. Alles was im Film etabliert und erklärt wird, soll uns zu verstehen geben, dass die Zukunft eigentlich bereits geschrieben steht, dass jeder seine Rolle im kosmischen Ensemble spielen muss.
Am Ende will uns der Autor dann aber in einem Monolog von Amy Adams erklären dass es IHRE Entscheidung ist das Kind zu bekommen, dass Sie es aus freiem Willen herraus tut, wobei wir den ganzen Film lang eigentlich gelernt haben dass es sowas wie freien Willen gar nicht gibt.
Da ist der Film in seiner Kernaussage derart widersprüchlich und anbiedernd, nur um ein positives, optimistisches, typisches Hollywood-Ende abzuliefern... Es hat mich dezent geärgert. Ich bin niemand der wegen Kleinigkeiten "das ist unlogisch" brüllt, aber wenn es um so einen essentiellen Plot-Punkt geht, komme ich mir als Zuschauer nicht ernstgenommen vor.
Es hat mich so aufgeregt dass ich 1-2 Tage später angefangen habe zu googlen, ob ich nicht vielleicht etwas falsch verstanden hätte, aber der Screenwriter hat in einem Interview bestätigt dass es diesen Widerspruch im Film gibt, er musste das Ende so so positiv gestalten weil "that's just the kind of person I'am"... Das ist einfach KEINE akzeptable Begründung für ein Paradoxon.