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Dieses Thema betrifft letzten Endes uns alle, da es um die Spaltung der Gesellschaft geht, die Ausgrenzung einer kompletten Religionsgemeinschaft von mehreren Millionen Menschen.
Kurz gesagt: Gehörst du dazu oder nicht.

Und aus dieser "Formel" heraus entspringen dann wieder ganz andere Themen und Probleme, die ihren Ursprung darin gefunden haben.

Aber ja, natürlich gibt es auch andere wichtige Themen.
Das Totschlagargument "man soll nicht über vermeintlich Unwichtiges diskutieren, wenn es vermeintlich Wichtigeres gibt" zieht einfach nicht. Und durch die Diskussion über ein bestimmtes Thema werden andere Themen ja nicht negiert.
 
Gibt es nicht eigentlich schon seit jahrzehnten einige millionen muslime in deutschland? Und wegen den paar tausend mehr in den letzten Jahren machen die so ein Fass auf.
 
Viele Muslime sind sicherlich auch Froh, hier so leben zu können wie sie möchten und nicht im engen Korsett des Islam´s leben zu müssen - oder das, was in vielen arabischen Ländern als Islam deklariert wird und dort eben auch Gesetzgeber ist.


Auch ganz passend dazu:

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Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht auch gerade weil nach Jahrzehnten die Integration sich in Teilbereichen sogar eher verschlechtert als verbessert hat. Ich will das jetzt nicht unbedingt verteidigen, aber dass es gärt hat schon seine Gründe.
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Zumal es ja mehr oder weniger durch alle politischen Lager hinweg Konsens ist, dass es ein massives Integrationshemmnis war die Gastarbeiter*innen-Generation so behandelt zu haben als wäre sie nach ein paar Jahren wieder weg, als würde sie ohnehin nie so richtig zu Deutschland gehören.
 
Das Leben, das von vielen Deutschen gelebt wird, ist auch ein Integrationshemmnis an sich.
Aber da beißt sich nunmal die Katze in den Schwanz wenn man die Debatte auf dieser Ebene führt.
 
Mag alles sein. Der Islam, so wie er von vielen gelebt wird, ist allerdings auch schon mal ein Integrationshemmnis an sich. Alle nicht-muslimischen Ausländer - mit kurioser Ausnahme der Italiener - bekommen es viel besser hin.
Vielleicht weil "wir" den Nichtmuslimen eine bessere Integration ermöglicht haben.

Hier wird doch wieder die ganze Zeit von Assimilation geredet und nicht von Integration bzw. wird Assimilation gewünscht.
Und wer sich nicht assimiliert ist dann angeblich schlecht integriert.
 
Nichtsdestotrotz ist die Bringschuld derjenigen, die zu uns kommen, ungleich höher als anders herum. Aber wie dem auch sei, wir kennen unsere Positionen gegenüber dem Islam und Integration, das müssen wir nicht wieder durchkauen.
Ich bin mit meiner Position in der Minderheit, was ich an sich auch ganz gut finde, denn die Alternative wäre ungleich schlimmer. Anders als z.B. die AFD Spacken leite ich aus meiner Meinung keinen Herrschaftanspruch ab und würde mich im Gegenteil sogar freuen, wenn das Zusammenleben irgendwann mal richtig gut funktioniert. Ich glaub zwar nicht dran, aber es wäre schön.
 
wie meinst du das?
Nicht unbedingt dagegen sein, dass Deutschland Flüchtlinge aufnimmt, aber wenn das Flüchtlingsheim in der unmittelbaren Nachbarschaft eröffnet werden soll Schnappatmung bekommen.
Das Kind an der weiter entfernten Schule anmelden, weil da der Ausländer*innenanteil niedriger und damit die Bildungschancen höher sind.
Gerne beim syrischen Restaurant Falafel essen, aber nicht die Bereitschaft mitbringen vielleicht mal so was wie "Hallo" oder "Danke" auf Arabisch zu lernen.
Davon sprechen, dass Integration keine Einbahnstraße sei, aber eigentlich das Gegenteil meinen und nicht kapieren, was die oben beschriebenen Beispiele damit zu tun haben könnten.

Ich überspitze, aber es sollte damit deutlich werden was ich meine.
Diejenigen, die zu uns kommen haben eine höhere "Bringschuld"? Ok, sie haben die "höhere", also haben wir auch eine? Wie sieht die denn konkret aus? Und ich rede nicht von den formalen Rahmenbedingungen, die vom Staat geschaffen werden.
 
Und btw:

Alexander Dobrindt: "Der Islam gehört egal in welcher Form nicht zu Deutschland" (zeit.de)
Dobrindt sagte, eine solche Debatte müsse geführt werden. Es könne nicht darum gehen, es sich in der "wohlig-warmen" politischen Mitte gemütlich zu machen. "Der Maulkorb spaltet unser Land." Dies sei auch eine Lehre aus der Bundestagswahl und aus dem starken Abschneiden der rechtspopulistischen AfD.

Können wir uns endlich bitte darauf einigen, dass wir nicht mehr zwischen AfD und CSU trennen wenn es um die Einordnung der Parteien als rechtspopulistisch geht?
 
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