Waffenlobby will Schüler zum Schweigen bringen
Unterstützer der NRA reagieren mit Morddrohungen und Verschwörungstheorien auf den Protest der Teenager.
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Rechte und der NRA wohlgesonnene Medien reagierten auf die Kampfansage der Schülerbewegung, indem sie Verschwörungstheorien über die Teenager und ihre Unterstützer aufstellten. So
wurde auf der rechten Webseite Gateway Pundit zum Beispiel behauptet, der Vater des Schülers David Hogg, ebenfalls Teil der „Teens for Gun Reform“, arbeite für das FBI. Die Aktivitäten seines Sohnes seien deshalb Teil einer größeren Anti-Trump-Kampagne, für die dieser gecoacht worden sei. Eine andere: Einige der überlebenden Schüler seien vermutlich gar nicht auf die MSD gegangen, sondern als Jungschauspieler nur auf Ruhm und Ehre aus. Dieser Vorwurf wurde schnell widerlegt:
Ein Blick ins Jahrbuch der Highschool genügte.
Waffenbefürworter attackieren die Gruppe außerdem auch über die sozialen Netzwerke. Zum Beispiel, indem sie die Verschwörungstheorien weiterverbreiten oder neue aufstellen.
Ein Nutzer antwortete auf Davids Hoggs Forderung an Floridas Senator Marco Rubio, sich gegen die NRA zu stellen, mit einer Unterstellung, deren Formulierung alleine schon Trump-Nähe vermuten lässt: „Sehr verlässliche Quellen“ – die ungenannt bleiben – würden sagen, dass David und seine Freunde den Amokläufer durch Mobbing zu der Tat getrieben hätten. Schlimmer noch: Sie hätten ihn durch provokante Fragen erst auf die Idee gebracht, sie zu begehen.
Manche versuchen die Jugendlichen allerdings auch auf eie ganz simple Art und Weise zu entmutigen: Indem sie ihnen schreiben, wie sehr sie sie hassen. Emma Gonzalez etwa hat schon einige „Anti-Fans“ gesammelt – hauptsächlich männliche Twitter-User, die mehrmals täglich eine Hassnachrichten an sie senden.