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Gibt ja wohl genug Berichte über die schwarzen Schafe im Business, die Frauen in Knebelverträge verstrickt und sie so weit einschüchtert, dass sie mitmachen. Und das ist kein Einzelfall...Nur um jetzt ein Beispiel zu nennen.

Oder wo aus einem 1on1 eine Gangbang-Vergewaltigung wurde, gegen die die Frau dann auch nicht vorging, weil ihr weiß Gott was alles eingeredet wurde.

Und wenn man sich mal die Comments auf den einschlägigen Seiten durchliest (ja ich bin grundsätzlich auch nicht frei von Gelüsten), dann wird einem schlecht. Da denkt man die Frau hat für diese Idioten den Stellenwert eines Suppenhuhns. Es gibt wirklich nur noch wenig, das man sich guten Gewissens reinziehen kann.

Wie blauäugig muss man sein, dass in dem Business keiner zu Schaden kommt? Ob direkt oder durch die Verzerrung von Rollenbildern. Sex ist neben Drogen und Waffen mitunter noch immer eine DER Schattenseiten mit denen man reich werden kann.

Das was du nennst, steht aber sicher schon unter Strafe. Am Besten bewaffnen sie alle Pornodarstellerinnen, damit sie sich schützen können.
 
Das was du nennst, steht aber sicher schon unter Strafe. Am Besten bewaffnen sie alle Pornodarstellerinnen, damit sie sich schützen können.

Das ist ja als würde man sagen, "Amokläufe und Schießereien stehen doch schon unter Strafe, da kann man einfach nicht mehr tun". Das Problem ist doch, dass das Milieu und die bisherigen Gesätze all das erlauben.

Ich bin ja nicht gegen Sex oder Filmchen an sich...
 
Klar (ich hab ja auch geschrieben, dass die Gesetze da überfällig sind), aber dringend und machbar sind eben auch zwei Stories und die Frage ist dann wieder, ob man zur Überbrückung nicht auch was anderes durchwinken/besprechen kann.
 
keine Ahung, aber in Zeiten wie diesen, in dem rechte Partein an Aufwind gewinnen, finde ich eine solche Aktion, welche der SPD vermeintlich schaden wird, ziemlich daneben!:drunter:
Den Schaden nimmt sie aber einzig und allein durch die Berichterstattung der BILD, nur um nochmal das Offensichtliche zu betonen.
 
Den Schaden nimmt sie aber einzig und allein durch die Berichterstattung der BILD, nur um nochmal das Offensichtliche zu betonen.
naja, durch die dämliche Aktion von der Titanic wäre das aber nicht passiert. Die wollten ja genau das erreichen, die müssen sich den Schuh mitanziehen! Was meinst du, wie viele Tausend den Joke garnicht mitbekommen...
 
Den Schaden nimmt sie aber einzig und allein durch die Berichterstattung der BILD, nur um nochmal das Offensichtliche zu betonen.
das problem ist, dass viele bildleser überhaupt nicht mitbekommen werden, dass das (möglicherweise) eine aktion der titanic war. ich lehne das grundsätzlich nicht ab, aber das hat einfach einen beigeschmack der echt fies ist. wenn es denn stimmt, was die titanic da behauptet.
 
Tatsache ist doch, dass die BILD-Zeitung von sich selbst behauptet ein seriöses journalistisches Medium zu sein und das wurde mit der Aktion erfolgreich dekonstruiert (sofern das überhaupt noch nötig war).
Es ist ja im Übrigen auch gar nicht sicher, ob das wirklich ein Fake der Titanic war, oder ob die Titanic den Fake nur für sich in Anspruch nimmt. Aber das ist wiederum auch völlig unherheblich: die BILD-Zeitung veröffentlicht eine offensichtliche Fälschung in einer Art und Weise, die in ihre eigene Agenda passt und damit gegen Kühnert und die SPD schießt.
Unterm Strich finde ich es besorgniserregend wenn man durch ein Verzicht von Kritik an den Methoden von BILD und Co. zu deren Legitimität und Normalität beiträgt.
 
Ich verstehe nicht so recht, was die Konsequenz sein sollte? Dass sich Satire selbst beschneiden soll, so eine Art Satire light? Was wäre Satire dann noch wert?
 
Tatsache ist doch, dass die BILD-Zeitung von sich selbst behauptet ein seriöses journalistisches Medium zu sein und das wurde mit der Aktion erfolgreich dekonstruiert (sofern das überhaupt noch nötig war).
Es ist ja im Übrigen auch gar nicht sicher, ob das wirklich ein Fake der Titanic war, oder ob die Titanic den Fake nur für sich in Anspruch nimmt. Aber das ist wiederum auch völlig unherheblich: die BILD-Zeitung veröffentlicht eine offensichtliche Fälschung in einer Art und Weise, die in ihre eigene Agenda passt und damit gegen Kühnert und die SPD schießt.
Unterm Strich finde ich es besorgniserregend wenn man durch ein Verzicht von Kritik an den Methoden von BILD und Co. zu deren Legitimität und Normalität beiträgt.

Und nochmal: auch das ist eine Kritik, die in Richtung BILD-Zeitung gehen sollte.
der punkt für mich ist, dass die leute, die verstehen was dort passiert nicht mehr abgeholt werden müssen und von der bild eh abstand halten. die anderen bekommen es schlicht nicht mit. natürlich kann, muss und soll man die bild kritiseren, aber mit der aktion wird am ende nicht der bild geschadet, sondern der SPD und der glaubwürdigkeit kühnerts. damit geht die aktion imo einfach ins leere...
 
Sehe ich komplett anders. Analog zu deiner Argumentation kann man ja auch sagen: die BILD fährt ohnehin eine billige Kampagne gegen die NoGroKo-Bewegung und ist bereit dafür journalistische Standards bis ins Bodenlose zu senken und findet dennoch ihre Leserschaft. Wie weit diese Standards tatsächlich gesenkt werden veranschaulicht #miomiogate einfach sehr gut und durch den medialen Nachhall durch den Titanic-Fake(-Fake) wird auf diese Methoden mal etwas länger das Schlaglicht gerichtet.
 
Satire kann sehr mächtig sein. Aber Macht braucht auch Verantwortung.

Natürlich kann man die BILD diskreditieren wollen. Aber dann so, dass die Folgen (wenn auch nur temporär) nicht jemand anderen treffen.

Insofern ist zumindest der Zeitpunkt sehr unglücklich gewählt und letztlich muss ich @BitByter auch zustimmen. Der geneigte BILD-Leser wird die Auflösung nie zu Gesicht bekommen (wird auch keine fette Schlagzeile in der BILD bekommen). Der Makel bleibt bei der SPD hängen.
 
Ich verstehe nicht so recht, was die Konsequenz sein sollte? Dass sich Satire selbst beschneiden soll, so eine Art Satire light? Was wäre Satire dann noch wert?

Ich sage lediglich, dass man vielleicht etwas cleverer beim Timing vorgehen sollte, mit Aktionen, die direkte Auswirkungen auf demokratische Prozesse haben können (ergo die Abstimmung in der SPD noch gar nicht stattgefunden hat). Vor allem in einer Situation in der diese Prozesse kurz vorm Kollaps stehen. Die Bild ist zwar drauf reingefallen und trägt die Hauptschuld, aber der Satiriker sollte für so eine Aktion einfach nen besseren Zeitpunkt finden. Ich sage weder, dass man es nicht darf, noch dass man es nicht soll, aber ich persönlich finde es in der aktuellen Situation unglücklich.
 
wenn es vor der bundestagswahl gewesen wäre, wäre das ne andere nummer. jetzt sind aber spd-mitglieder gefragt.. die werden das sehr, sehr sicher mitbekommen haben.
 
Diese Aktion kann aber nur zu diesem Zeitpunkt so funktionieren, weil ja gerade verdeutlicht werden sollte wie verblendet die BILD agiert, wenn sie gerade eine bestimmte Kampagne fährt.
Wenn man also genau diese Verblendung sichtbar machen will dann zu genau diesem Zeitpunkt.
 
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