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VOTE Keine Lust auf Zocken?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das klingt aber eher danach als wäre das größte Probleme die innere Einstellung.
Man muss daraus ja jetzt kein Ritual machen und jedes Spiel bis auf den letzten Tropfen auspressen.
Wenn ich das so mache geht mir auch manchmal die Puste aus.
Bei Fallout 4 habe ich mir zB auch vorgenommen möglichst viel zu sehen und zu machen und zu erkunden und aufzusaugen von der Spielwelt ... geendet ist es dann damit, dass ich 100Stunden rumgelaufen und hier und da mal was gemacht habe, aufgrund fehlenden roten Fadens und sich wiederholender Abläufe war meine Lust aber auf das Spiel so aufgebraucht, dass ich auch keine Lust mehr hatte der Hauptstory nachzugehen und habs dann entnervt von der Platte gelöscht.
Dann doch lieber 10-20 Stunden das machen was einem Spaß macht und ein Spiel "einfach" durchspielen bevor die Übersättigung eintritt und bevor ein Spiel dann auch nicht mehr eine Sache zum geniessen und relaxen ist sondern "Arbeit", weil man sich vornimmt dies und das noch erledigen zu "müssen".

das könnte bei mir so 1:1 für skyrim stehen... :D fast 100 stunden rumgelaufen und bauklötze gestaunt... währenddessen komplett gelevelt und keinen bock mehr auf die Kampagne gehabt :I

@Master-Dan muss einfach nur nochmal zu besuch kommen... gutes stubbi trinken und mal was anständiges essen (totes Tier vom grill) ... dabei mal ordentlich ein paar runden auf der nordschleife auf der X ... dann kommt der riemen aufs zocken von ganz allein :deal: :grins:
 
Wie gesagt ich glaube da ist einfach das Anspruchsdenken zu hoch was die Komplettierung eines Spiels angeht.
Dan hat ja früher immer schon wahnsinnig viel Zeit mit einem Spiel verbracht. Das kann ja schön sein das mal zu machen, aber wenn man in jedem Spiel immer jeden Stein umdreht und wirklich alles abklappert und macht und tut, dann wird das irgendwann auch mehr Arbeit als Spaß. So hätte ich auch keinen Bock aufs zocken, denn es soll ja keine Beschäfigungstherapie sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
dann wird das irgendwann auch mehr Arbeit als Spaß. So hätte ich auch keinen Bock aufs zocken, denn es soll ja keine Beschäfigungstherapie sein.

Oder eben auch nicht. Das geflügelte Wort diesbezüglich war immer Immersion. Gerade bei Spielen wie Fallout, Skyrim oder auch Witcher 3 hat das für mich nichts mit arbeiten zu tun, sondern ich möchte einfach die Welt komplett erleben. Bewusst erleben. Das waren ja dann nicht nur so Sachen wie jeden Stein umdrehen, sondern eben auch Schnellreise nicht zu nutzen um so noch tiefer einzutauchen und das Gefühl zu haben wirklich dort zu sein. Gelingt mir selbst aber leider auch immer seltener. Dann ist es aber eben wie ein gutes Buch. Ein Sog der dich immer weiter reinzieht und alles um einen herum vergessen lässt.

Und für die üblichen Ermüdungserscheinungen habe ich schon zwischendrin immer die Kampagne gespielt, so dass es am Ende immer recht fix ging und ich eben nicht noch ne ganze Kampagne vor der Brust hatte. Das habe ich dann den AC spielen perfektioniert. War damals bei Black Flag auch so. Das Spiel habe ich total geliebt, aber dann war von jetzt auf gleich irgendwie der Reiz weg. Aber eben nicht mehr viel Story zu spielen, also konnt ichs dann auch zügig durch zocken. Die Weisheit des Alters :D
 
das letzte spiel, das ich so extrem durchgezockt habe, und jeden stein umgedreht hab, waren fallout3 (ok... das war auch relativ klein) und... SACRED 2 :huldig: ... hoffentlich kommt das nicht irgendwann mal in die AK :schreck:
 
Oder eben auch nicht.
Ja, wenn nicht, ist ja noch besser. :D
Hab ja jetzt auch fast 650 Stunden Rainbow 6 gespielt und es nutzt sich nicht wirklich ab.
Nur...kann man wirklich jedes Spiel so angehen und gibt jedes Spiel das auch her?
Beim Master ist das ja scheinbar nicht der Fall, denn bei ihm ist ja die Lust aufs Zocken nichtmal mehr im geringsten Ansatz zu finden. Deshalb habe ich mich gefragt woran es liegen könnte. Wobei ich auch immer mal wieder Phasen habe, wo ich wenig spiele. Aber so ganz ohne würde ich halt nicht wollen.
 
Ist normal denke ich. Auch der BVB hat Phasen in denen er wenig spielt.

giphy.gif
 
Um Gottes Willen! Hoffentlich bedeutet das nicht was ich befürchte. Ein pfälzischer BVB Fan. :gerri: Immer wenn du denkst es geht nicht mehr schlimmer. Gerade ist Hamlet bei mir ne Stufe hoch gerutscht.
 

Wenn du wie ich RLP'ler wärest, wüsstest du wie schlimm das saarländisch ist. Das ist hier sowas wie ein Schimpfwort. Die ungewollten Schmuddelkinder als Nachbarn. Die, denen man die Bananen höher hängen musste, damit sie den aufrechten Gang lernen. Mit der deutschen Sprache hat das bis heute nicht funktioniert. Und Autofahren dürfen sie zwar, können es aber nicht.

Ich weiss gerade echt nicht, ob Saarländer oder Bayern-Fan sein schlimmer ist. In Kombination ist es jedenfalls echt schlimm. :ugly:
 
Schlimm genug, dass du wo wohnst wo Bananen wachsen. Aber kein Wunder dass da im rheinländischen Dschungel keine Umgangsformen herrschen. Aber jetzt wundert mich überhaupt nichts mehr. Pfälzer, BVB Fan, Sony Fanboy - aber dann sein Geld mit BMWs verdienen. Ja da passt alles :D
 
Wie gesagt ich glaube da ist einfach das Anspruchsdenken zu hoch was die Komplettierung eines Spiels angeht.
Dan hat ja früher immer schon wahnsinnig viel Zeit mit einem Spiel verbracht. Das kann ja schön sein das mal zu machen, aber wenn man in jedem Spiel immer jeden Stein umdreht und wirklich alles abklappert und macht und tut, dann wird das irgendwann auch mehr Arbeit als Spaß. So hätte ich auch keinen Bock aufs zocken, denn es soll ja keine Beschäfigungstherapie sein.
Stimme da auch dem Post von @Mandos zu. Ich brauche das, das ich mich mit einem Spiel intensiver außerhalb des Spiels beschäftigen kann. Verbringe fast alles an meiner Freizeit, die ich nicht mit politischeren Themen auf YouTube verbringe, mit Videospielen, entweder direkt durchs Spielen oder indirekt in dem ich mich belese oder informiere.
Ein Spiel, dass eine einzelne in sich vollständige Story hat, wo dann mit deren Charakteren auch nichts mehr angestellt wird, langweilt mich in 99,9% aller Fälle, auch wenn sie qualitativ gut ist (die 0,01% lasse ich mal für Ausnahmespiele wie Last of Us stehen, obwohl das jetzt ja auch einen zweiten Teil kriegt und micht ganz dort rein fällt). Ich brauche das, das ich mich mit einem Spiel mehr beschäftigen kann, entweder wegen den Charakteren, oder tieferen Spiel-Mechaniken, oder wegen der Backstory.

Deswegen auch mein großes Interesse an Geschichte und Spielen mit historischem Kontext, egal ob zweiter oder erster Weltkrieg, Sengoku- oder Three Kingdoms-Ära oder was weiß ich noch, ich liebe es ein Spiel zu spielen, und durch den Spaß, den ich am Spiel habe mich über den echten historischen Kontext informieren zu können. Hab dadurch auch Unmengen an "nutzlosem" Wissen im Kopf, aber ich belese mich halt gerne über alles, was ich nur kann. Ich bin dann genau das nervige Arschloch das ungefragt Trivia zu irgendnem Thema, über das sich grade unterhalten wird, einwirft. :D

Genauso spiele ich daher aber auch so gerne die ganzen Japano-Waifugames (oder im Falle von Dynasty Warriors wohl eher Husbandogame), für die ich hier immer gerne belächelt werde.
Die ganzen Senran Kagura-Spiele oder auch Kantai Collection werden dieselben Charaktere auch in 3 oder 4 Jahren noch verwenden, es lohnt sich mehr für mich "invested" in die Charaktere zu werden, da sie nicht im nächsten Teil schon ausgetauscht werden oder aus Plotgründen sterben. Gleichzeitig erlaubt es diese Struktur, da es eben keine 100% ernste Stat-Spiele sind, wo sich die Spieler auf die besten Builds einen runterholen (no pun intended), erstaunlich interessante, ausführlich und vor allem zivilisierte Diskussionen über die Spiele, da vieles halt persönlicher Geschmack ist, welchen Charakter man da toll findet, und nicht empirisch belegbar.
Im Falle von Kantai Collection sogar mit vorgenanntem historischen Kontext verbindbar, da ich durch das Spiel mehr über 2.WK Schiffs-Kriegsführung weiß, als 90% der ganzen World of Warships-Spieler, was ja das vermeintlich erwachsenere und "realistischere" Spiel ist.

Das zieht sich bei mir aber auch durch fast alle Medien, gehe deshalb auch nur sehr, sehr selten ins Kino, weil mich eben die Struktur eines klassischen Kinofilms mit einer endgültig erzählten Story nicht so sehr anspricht.
 
Also ich hab durch Vikings beflügelt nun endlich mit dem Witcher (GotY) begonnen und hab zwar nicht besonders lange (2h gestern) gespielt, aber hatte seit langem wieder richtig Spaß dabei! Werd mir jetzt je nach Lust und Laune immer mal paar Quests geben und hier und da auch was aus dem Spiel lesen. Aber mich nicht mit irgendwas stressen oder dazu zwingen alles machen zu müssen (es sei denn es wird wirklich derart weiterbocken).

Es gibt aber scheinbar doch noch Spiele, die mir gefallen. Monster Hunter World Beta, hats mir auch angetan und ich werd heute noch die dritte Mission machen, um an meine Vollversion Boni zu gelangen.
 
Ich komme gerade aus so einer komplett Bocklosen Zeit. Ich hab mich sogar gefragt, ob das jetzt so bleibt. Fast ein Jahr lang hab ich so gut wie nichts gekauft, mich mit Games oder Zocker Hardware beschäftigt (o.k. ein bischen. So ganz komplett ohne nun auch nicht. Aber vielleicht 1 Prozent von dem was ich mich vor einem oder zwei Jahren beschäftigt habe. )

Mein bester Freund hat mir sogar ne PS 4 geschenkt, um mich mal wieder ein bischen zum Daddln zu motivieren. Ich hatte vorher "nur" den Gamer PC und ne Xbox One. Und dann kam das neue Mordor Game Schatten des Krieges raus, das mich auf den ersten Blick nur so am Rande interessiert, weil ich vom ersten einigermaßen enttäuscht war.

Dann hat sich mein Kumpel (der von oben) das gekauft, und zack war mein Interesse geweckt, wo vorher nur verbrannte Erde war. Und dann hab ich noch Far Cry 4 in soner Ultimate Version bei Steam bekommen und Zack, hab ich in den letzten 2 Wochen über 100 Stunden gespielt. :)
 
Grüße nach Lübeck (hab dort mal ein Jahr lang in St. Hubertus gelebt)

Lass das ja mit Mittelerde und Far Cry nicht die Artsy-Fartsy-Fraktion hier im Forum hören - da sind Open World Games nämlich verpöhnt :p
 
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