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Der Boulevardpresse Thread (3 Betrachter)

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Wörter des Jahres ist ja auch korrekt, weil es sich um mehrere von einander zusammenhangslose Wörter(!) handelt.

Worte verwendet man wenn es einen Zusammenhang gibt... Und selbst das ist glaube ich eine Empfehlung und keine Regel.

Der Duden jedenfalls unterstützt meine Annahme an dieser Stelle, indem er von "wird MEIST so gebraucht" spricht.

Zitat aus dem Duden:
  • sie sprach einige Worte zur Begrüßung
  • dies waren seine [letzten] Worte
  • sag mir drei Wörter, die mit »ex-« anfangen
  • dieses Verzeichnis enthält 100 000 Wörter

Demnach sind es halt auch die Wörter des Jahres...
 
https://www.duden.de/rechtschreibung/Wort#Bedeutung1a
Hier ist der Duden etwas präziser.

Nutzt man das Wort "Wort" als "kleinste selbstständige sprachliche Einheit von Lautung und Inhalt bzw. Bedeutung" ist der Plural "Wörter" oder seltener "Worte". Nutzt man allerdings das Wort "Wort" im Sinne von Begriff, Ausdruck, Sprichwort, Ausspruch, etc. ist der Plural immer "Worte".

Jetzt ist das Wort "Ehe für alle" zweifellos keine kleinste selbstständige sprachliche Einheit. Es werden also Worte des Jahres gesucht und keine Wörter. Die bisherigen Gewinner waren allerdings immer Wörter, deswegen ist die Aussage der Gesellschaft für deutsche Sprache nicht wirklich falsch, nur sehr ungeschickt bzw inhaltlich und nicht grammatikalisch falsch.
 
Es muss ja aber eine nur eine kleinste selbstständige Einheit von Lautung und Inhalt bzw. Bedeutung sein. Lässt man auch nur ein Wort weg, ist der Sinn nicht mehr zu erfassen. Es ist also sehr wohl die kleinste selbstständige Einheit.

Oder steh ich auf dem Schlauch?
 
Disney kauft Teile von 21st Century Fox
Die Simpsons schlüpfen bei Micky Maus und Star Wars unters Konzerndach: Der Disney-Konzern übernimmt für mehr als 50 Milliarden Dollar die meisten Sparten des Rivalen Fox.
Der Entertainment-Riese Walt Disney will im Kampf um Film- und Fernseh-Zuschauer mit dem größten Zukauf seiner Geschichte die Oberhand gewinnen. Der Konzern schluckt für rund 52,4 Milliarden Dollar (44,5 Mrd Euro) große Teile des Rivalen 21st Century Fox aus dem Imperium von Medienmogul Rupert Murdoch.
Im Paket enthalten sind auch die Fox-Beteiligung am britischen Pay-TV-Anbieter Sky und ein Anteil am Streaming-Dienst Hulu, der Disney die Kontrollmehrheit verschafft.
Mit der Fox-Akquisition sichert der Konzern sich jede Menge weiterer exklusiver Produktionen. Denn auch wenn der Fox-Konzern insbesondere durch seine erzkonservativen Polit-Talkshows bekannt ist, liefert er in anderen Sparten Kontrastprogramm. Mit den "Simpsons", aber auch mit Shows wie "Empire", im Bezahlsender FX laufenden Serien wie "Fargo" oder "The Americans" und Kinohits wie "Avatar", "X-Men" oder "Deadpool" konnte der Murdoch-Konzern große Erfolge feiern und Kritiker überzeugen.

Da die Übernahme internationale Beteiligungen wie Sky und Star India umfasst, baut Disney zudem das globale Geschäft stark aus. An Sky hält Fox bislang 39 Prozent. Der Plan, sich das Netzwerk ganz einzuverleiben, ist wegen Bedenken der britischen Aufsichtsbehörden in der Schwebe.

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