Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MULTI Star Wars: Battlefront II

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kurz vor der offiziellen Veröffentlichung von Star Wars Battlefront 2 am 17. Dezember 2017 hat Electronic Arts alle kostenpflichtigen Mikrotransaktionen in dem Actionspiel entfernt. Das gab Oskar Gabrielson, Chef des zu EA gehörenden schwedischen Entwicklerstudios Dice, im Firmenblog bekannt. "Wir haben eure Sorge gehört, dass Spieler möglicherweise unfaire Vorteile bekommen", erklärte Gabrielson. Deshalb würden die Ingame-Käufe vollständig abgeschaltet.

https://www.golem.de/news/star-wars...nsaktionen-aus-battlefront-2-1711-131203.html
 
Mich kotzt schon allein die Tatsache an, dass EA so offen damit umgeht, dass sie an der Monetarisierung drehen können, um "das Optimum für den Spieler" zu finden. Erstens ist die Aussage Bullshit, denn was gesucht wird, ist natürlich das Gewinnmaximum für EA, die geben bei ihren Stellschrauben einen Fick auf die Spieler.

Aber auch, was da mitklingt, ist widerlich: Übersetzt bedeutet das nichts weiter, als dass das Progressions- und Motivationssystem (also der Kern eines Gameplay-Designs) keinerlei Sinn und Zweck für das Spiel an sich hat, da es beliebig verstellt werden kann. Es ist nur die Stellschraube für die Gewinnmaximierung.
Designt man die Spielerprogression um das Gameplay, geht das schlichtweg nicht, ohne sein komplettes Konzept und den Gameplay-Loop zu zerschießen.

DAS ist die eigentliche Perversität an der Sache, die auch nicht durch EAs späten PR-Move besser wird, sondern tief im Spiel an sich verwurzelt ist.
Das sehe ich anders. Bei overwatch ist die Progression völlig unabhängig vom Spiel weil es da mit Fortschritt nur skins etc. Gibt. Hier ist der Fortschritt gleichbedeutend mit der Verbesserung der Fähigkeiten im Spiel. Das ist ja auch der Kern des Problems. Wenn EA es schaffen sollte die Währung einzuführen ohne daß sie das Gameplay berührt wäre das doch genau richtig.
 
Kurz vor der offiziellen Veröffentlichung von Star Wars Battlefront 2 am 17. Dezember 2017 hat Electronic Arts alle kostenpflichtigen Mikrotransaktionen in dem Actionspiel entfernt. Das gab Oskar Gabrielson, Chef des zu EA gehörenden schwedischen Entwicklerstudios Dice, im Firmenblog bekannt. "Wir haben eure Sorge gehört, dass Spieler möglicherweise unfaire Vorteile bekommen", erklärte Gabrielson. Deshalb würden die Ingame-Käufe vollständig abgeschaltet.

https://www.golem.de/news/star-wars...nsaktionen-aus-battlefront-2-1711-131203.html
Wird hier schon längst diskutiert. Du hast auch den Haken vergessen: Die MTs sind temporär aus dem Spiel draußen und werden definitiv wiederkommen.

Also eher eine PR-Schadenbegrenzung als eine Einsicht von EA.
 
Das sehe ich anders. Bei overwatch ist die Progression völlig unabhängig vom Spiel weil es da mit Fortschritt nur skins etc. Gibt. Hier ist der Fortschritt gleichbedeutend mit der Verbesserung der Fähigkeiten im Spiel. Das ist ja auch der Kern des Problems. Wenn EA es schaffen sollte die Währung einzuführen ohne daß sie das Gameplay berührt wäre das doch genau richtig.
Hast mich glaub ich falsch verstanden: Ja, das ist der Kern.
Worum es mir ging ist dass bei BF2 die Mechanismen hinter der Spielerprogression vollkommen frei gedreht werden können. Hat EA ja mehrfach beteuert, dass man die Kosten ständig anpassen will. Das heißt also, dass die Kosten der Progression und der Fähigkeiten im Spiel keiner Logik unterliegen, die auf dem Gameplay basiert, sondern einer rein ökonomischen Logik. Und das ist imo ein Unding, da wesentliche Gameplayelemente auf Basis des Spiels und dessen erwünschten Mechaniken designt werden sollten.
 
Achso, ja das sehe ich auch so. Es ist halt ein entweder oder ding. Nimmt die Progression Einfluss aufs Spiel kannst du bei einem MP Titel nicht Leuten die "Arbeit" für Geld abnehmen und sie schneller leveln lassen. Das sind Sachen womit ein world of Warcraft seitens China schon ewig dran zu knabbern hat. Wenn EA es schafft jetzt einen Store für Inhalten einzubauen die nichts mit dem Spielgeschehen zu tun haben dann Hut ab.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schön reißerisch die Überschrift. Ich finde ja, dass man mit dem Wort "Abzocke" immer etwas vorsichtig umgehen muss. Ich will das Vorgehen von EA nicht verteidigen. Allerdings wird niemand gezwungen Battlefront zu kaufen bzw. niemand muss es aus einer Notlage heraus kaufen. Wenn man so viel Entscheidungsfreiheit hat, kann meiner Meinung nach von Abzocke keine Rede sein.
 
Schön reißerisch die Überschrift. Ich finde ja, dass man mit dem Wort "Abzocke" immer etwas vorsichtig umgehen muss. Ich will das Vorgehen von EA nicht verteidigen. Allerdings wird niemand gezwungen Battlefront zu kaufen bzw. niemand muss es aus einer Notlage heraus kaufen. Wenn man so viel Entscheidungsfreiheit hat, kann meiner Meinung nach von Abzocke keine Rede sein.

Ich empfinde die Überschrift als passend, wenn ich durch ingame Käufe einen Vorteil habe, ist es abzocke.
Natürlich muss ich nicht, aber wenn meine Gegenspieler bessere Waffen usw, haben und mich da durch immer im Multi killen, frustriert es schon. Wobei ich immer ein Feind der Erweiterungen war "und dies war schon abzocke" da diese schon oft auf dem Datenträger waren und nur mehr durch einen Code freigeschalten werden mussten.
 
Wie gesagt, über die Definition des Wortes Abzocke kann man gerne diskutieren. Für mich liegt der Knackpunkt bei der vorhanden Freiwilligkeit des Kaufes. Gibt es nur einen einzigen Stromanbieter und dieser verkauft überteuerten Strom, dann ist das Abzocke. Aber Battlefront muss ich ja nicht kaufen. Was ich übrigens auch nicht mache...
 
Schön reißerisch die Überschrift. Ich finde ja, dass man mit dem Wort "Abzocke" immer etwas vorsichtig umgehen muss. Ich will das Vorgehen von EA nicht verteidigen. Allerdings wird niemand gezwungen Battlefront zu kaufen bzw. niemand muss es aus einer Notlage heraus kaufen. Wenn man so viel Entscheidungsfreiheit hat, kann meiner Meinung nach von Abzocke keine Rede sein.
Das wäre dann aber eine seltsame Definition von Abzocke, die du da aufstellst :D
 
Hast mich glaub ich falsch verstanden: Ja, das ist der Kern.
Worum es mir ging ist dass bei BF2 die Mechanismen hinter der Spielerprogression vollkommen frei gedreht werden können. Hat EA ja mehrfach beteuert, dass man die Kosten ständig anpassen will. Das heißt also, dass die Kosten der Progression und der Fähigkeiten im Spiel keiner Logik unterliegen, die auf dem Gameplay basiert, sondern einer rein ökonomischen Logik. Und das ist imo ein Unding, da wesentliche Gameplayelemente auf Basis des Spiels und dessen erwünschten Mechaniken designt werden sollten.

Sieht du imo zu einseitig. Natürlich ist es ein BALACING ISSUE und nichts anderes. Die Karten sind so, wie sie sind. Dieses Kartensystem ist das Progression System. Jetzt muss man das Spiel so anpassen, dass diejenigen, die gut spielen können, sich diese Karten auch FAIR erarbeiten können. Das ist ja normalerweise NICHT die Intention, wenn man MTs im Spiel hat. Das eigentliche Gameplay im Spiel funktioniert ja sehr gut, da habe ich mich ja selbst von überzeugt. D.h, sie müssen bei der Vergabe von Credits und Crafting Parts den Spieler für seine Leistung wieder belohnen, damit der sich Karten und Figuren auch leisten kann. Dann sind alle happy.

Wären sie aber wahrscheinlich schon, wenn die bezahlbaren MTs einfach NICHT mehr zurückkommen würden.
 
Wie gesagt, über die Definition des Wortes Abzocke kann man gerne diskutieren. Für mich liegt der Knackpunkt bei der vorhanden Freiwilligkeit des Kaufes. Gibt es nur einen einzigen Stromanbieter und dieser verkauft überteuerten Strom, dann ist das Abzocke. Aber Battlefront muss ich ja nicht kaufen. Was ich übrigens auch nicht mache...
Und hat man einen von vielen Stromanbietern, der ein auf den ersten Blick tolles Angebot hat, im Kleingedruckten und nur für den Informierten zugänglich aber jede Menge Klauseln hat, die zusätzlich Geld kosten, dann wäre das immer noch Abzocke.
Egal, ob ich einfach wieder kündigen kann.
 
Das wäre dann aber eine seltsame Definition von Abzocke, die du da aufstellst :D

Ich finde das gar nicht so seltsam. Und irgendwo muss man auch einen Strich ziehen, wie sehr sich der Konsument vorher mit dem Produkt befassen muss. Kann davon ausgegangen werden, dass sich der gemeine Battlefront-Käufer über solche Feinheiten informiert? Oder ist es dem total uninformierten Spieler wieder total egal? Fragen über Fragen...
 
Früher habe ich in einen Spielautomaten mit Wonder Boy jede Menge 1 DM- Münzen geschmissen, nur um ein paar Minuten ein Level zu spielen und wenn ich gescheitert bin, war die DM weg. Das war vielleicht "Abzocke". Aber es war egal. Ich hatte Spaß an dem Spiel, an der Grafik und dem Gameplay. Niemand hat mich gezwungen da was reinzuwerfen.

Also bei allen Meinungen zu Freischaltungen und Loots etc. : nicht dem Spaß am Spiel, an der Grafik und am Gameplay nehmen lassen. Das ist das Hobby. Das ist das Zocken. Das ist das Wesentliche.

Nur so meine Meinung...........
 
Zurück
Oben